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Allgemein
Das kostenlose Saatgut ist mittlerweile aufgebraucht
Geschrieben:

Heute Zwangsurlaub, nervt.
Durch den Sturm sind alle Bahnverbindungen ausgefallen, also nicht zur Arbeit und ein Tag Urlaub ist weg.
Das Wetter macht keinen Spaß, aber in 3 Monaten sieht es wieder so aus wie auf dem Bild 😁🐛🐝🦋🐞
Dafür lohnt es sich dann auch, die „andere“ Arbeit fortzusetzen
Heute wieder Unmengen an Blühwiesen-Saatgut verpackt und innerhalb des Landkreises verschickt.

Das kostenlose Saatgut ist leider nun weitesgehend aufgebraucht, wir können leider nur noch ganz kleine Mengen verschicken.
Aber seht Euch die Vernetzungskarte an (es sind auch die Orte eingetragen, an welche nun Saatgut verschickt wird). Der Hammer! Insbesondere in Melle ist die Verdichtung grandios!! Blühwiesenhauptstadt Nummer 1. Das Engagement vieler Aktiver zeigt nach 4 Jahren Arbeit echte Resultate, das ist grandios! 🐞🦋🐝😄😄😄😍
Insekten mit „grösseren“ Flugmöglichkeiten können sich nun tatsächlich (mit hoher Wahrscheinlichkeit) auch genetisch austauschen.
Viele Insellagen werden in dieser Saison vernetzt, das ist ein großer großer Lichtblick!

Aber Vorsicht: Die Karte vermittelt den Eidruck, dass an einigen Ecken im Landkreis „alles in Ordnung“ ist, das ist irreführend.
Dargestellt wird nur ein Vernetzungskorridor für Fluginsekten, welche mindestens 1800 Meter fliegen können.
Das schaffen zwar auch einige Wildbienen, aber viele viele der bedrohten Arten schaffen es leider nicht. Viele fliegen gerade einmal 500 Meter weit,
wenn dann keine „Pollen-Nektar-Tankstelle“ vorhanden ist, dann sieht es düster aus.
Das gilt auch für etliche Schmetterlingsarten.

Ergo: Der Blühwiesen-Vernetzungs-Korridor (Stufe 1, Basisgerüst) ist schonmal eine gute Sache, welche der Stabilisieruntg von verschiedenen Arten dienen kann.
Aufgrund der Vielzahl der Flächen führen wir jedoch kein Monitoring durch. Wir wissen also nicht, was wo tatsächlich blüht und ob wirklich
alle Blühwiesen von den Eigentümern auch so gepflegt werden, dass es auch im Folgejahr wieder bunt wird.

Bedeutet: Wir alle müssen noch viel viel mehr tun, um gegen das Insektensterben eine Lösung zu schaffen.
Der Korridor ist nur ein großes Heftpflaster und ein Löffel Hustensaft, naja, besser als nichts.

Und: Heute die Ziege „Njörda“ weiterbehandelt. Ihr entzünbdetes Auge macht Sorgen, wird aber langsam besser 🙂

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de
https://www.betterplace.org/de/projects/61252-blumiger-landkreis-osnabruck

Allgemein
Kurz vor dem Sturm heute noch eine Blühwiese vorbereitet
Geschrieben:

Kurz vor dem Sturm heute noch eine Blühwiese vorbereitet. 🐝🐛🦋🐞🐌🌻💐🌹🥀🌺🌺🌸🌬🌬🌬🌬💨💨💨💦💦☔️☔️

In Hasbergen auf der „Insektenparadies-Fläche“. Mit der Sense gemäht und abgetragen.
„Extensivierung“ nennt man das auch. So magert der Boden aus, was für eine Steigerung der Artenvielfalt sehr wichtig ist. Zudem ist das Areal dann nicht mehr verschattet, so können auch im Folgejahr Wildblumen für Pollen und Nektar sorgen.

Das Areal in Hasbergen dürfte eine der wenigen Flächen im Landkreis sein, auf welchem im Februar (!)
noch Kornblumen blühen (auch noch nicht gesehen).

Hund Merlin war auch ganz begeistert dabei.
Richtig gut ist der „Totholz-Marterpfahl“.
Diverse Niströhren in Totholz und Insektenhotels sind in diesem Winter besetzt.Wundervolle Behausungen für viele Wildbienen, wenn es draussen stürmt und regnet.
Auch die letztes Jahr errichteten Trockensteinmauern sorgen für ein hilfreiches Mikroklima.
Das Feuchtbiotop, mit Lehm ausgestaltet, wird im nächsten Sommer wieder eine wichtige Wasserquelle für viele Lebewesen darstellen.
Und Lehm ist in unserer Kulturlandschaft Mangelware, wird aber von verschiedenen Schwalben gerne als Nisthilfe genutzt.
Und die Benjeshecke dürfte in diesem Winter zahlreichen Kleinsäugern als Winterschlafhilfe gedient haben.
So einfach ist es: Gemeinsam kleine Taten zu etwas Großem werden lassen 🙂
Fördert die Artenvielfalt und rettet viele Lebewesen.

Zur Erinnergung:
Gemeinsam mit vielen vielen Mitarbeitern des Stahlwerk Georgsmarienhütte (über 100 Personen) wurde letztes Jahr im Rahmen einer tollen Gemeinschaftsaktion
dieses wertvolle Biotop geschaffen:

http://blumiger-lkos.de/insektenparadies-in-hasbergen/

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de
https://www.betterplace.org/de/projects/61252-blumiger-landkreis-osnabruck

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Schweinchen Speedy ist endlich „angekommen“
Geschrieben:

Heute nach dem „Zaun streichen“ erstmal bei Schwein Speedy vorbeigeschaut. 🙂🙂🙃🐷🐽🐽
Jetzt, nachdem sie fast ein Jahr bei uns ist, können wir wohl sagen: Sie ist endlich „angekommen“ 🙂
Lässt sich sogar streicheln, ist kaum noch ängstlich oder aggressiv. Finden wir auch gut, denn wir werden nicht mehr durch das Gehege gejagt und auf den Stall gescheucht. Bisswunden gab es schon lange nicht mehr.
Und lässt sich jetzt sogar die Plauze kraulen :-). Speedy fühlt sich sauwohl 😁🐷🐷🐷🐽🌞🌞

Schweine gehören überall hin, jedoch nicht ins Tiefkühlregal im Supermarkt oder als Bratwurst auf den Teller, und mit Sicherheit auch nicht in irgendwelche Massenhaltungsanlagen….

Gnadenhof Brödel Melle
http://gnadenhof-melle.de
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-brodel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabruck

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Kombination von Tier-, Arten-, Natur- und Klimaschutz
Geschrieben:

Die schönsten Projekte sind immer jene,
in welchen Tierschutz mit Arten-/Natur- sowie Klimaschutz kombiniert wwird.

Heute den neu gebauten Paddock mit etwas Farbe verschöndert. So bleibt dieser zudem länger erhalten.
Direkt am Rand des Paddock werden mehrjährige Blühstreifen entstehen. In 4 Wochen wird ausgesät.
Direkt daneben wurden im Winter bereits 70 Bäume (heimische und südeuropäische Arten) gepflanzt.
Am Aussenrand folgen noch 10 heimische Obstbäume.
Die „Baumzone“ soll den Ponys im Paddock in einigen Jahren Schatten spenden.
Am Rande der Baumzone folgt ein Zaun, damit die Schafe und Ziegen ausserhalb des Paddocks nicht das kleine Klima- und Artenschutzwäldchen
„kurz und klein“ fressen.

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
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Herzlich willkommen „Ivan der Schreckliche“
Geschrieben:

Wir begrüssen unseren Neuzung „Ivan -Patrick Swayze- der Schreckliche“. 😃😃😎
Und suchen noch einen Paten/Patin (wer zuerst im Facebook-Komentar schreibt, dass er/sie die Patenschaft übernehmen möchte, kriegt den Zuschlag :-))
Ivan ist ein Fundtier. Er wurde im Tierheim Diepholz „Tierschutzhof Dickel“ abgegeben (http://www.tierschutzhof.de/).
Er lief „in der freien“ Landschaft umher (vermutlich ausgesetzt) – und niemand hat ihn vermisst.
Beim Tierschutzhof Dickel hat er eine gute Pflege erhalten und wurde dort auch kastriert.
Zudem wurde er heute dankenswerter Weise zu uns gebracht.
Er scheint noch recht jung zu sein und ist sehr zahm.

Dank der schönen Frisur hat er nun den Beinamen „Patrick Swayze“ erhalten.
Möchte jemand eine Patenschaft übernehmen?

Das würde bedeuten: Ihr kriegt freien Zutritt auf all unsere Flächen (wann immer Ihr wollt) und in unregelmäßigen Abständen
kleine Aufmerksamkeiten zugeschickt.
Im Gegenzug spendet Ihr für das Tier einen monatlichen Betrag Eurer Wahl (eine Spendenbescheinigung erhaltet Ihr auf Anfrage natürlich auch).

Gnadenhof Brödel Melle
http://gnadenhof-melle.de
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-brodel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabruck

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Volle Action heute – Danke an alle
Geschrieben:

Volle Action heute. Heute stand das Klauenschneiden der Schafe und Ziegen mal wieder an.
Danke an Simone Brockmann und Valentina Andreev, definitiv das beste Klauenschneideteam der Welt.
Alle Tiere haben wieder schöne und passende „Schuhe“. Danke auch an Svenja Kreusel, Marcus Herrmann und Julia Behncke,
welche allesamt tatkräftig geholfen haben. Danke auch an die Tirärztin Inge Böhne (https://www.tierarztpraxis-boehne.de/),
welche extra auf einen Samstag Nachmittag zu uns raus fuhr.
Eine weitere Ziege hat mußmaßlich Moderhinke sowie ein entzündetes Auge. Dank der Behandlung von Frau Böhne wird das mit Sicherheit schnell wieder heilen. 🙂
Im Winder sind die Böden nun oft matschig und nass, da kann eine Hufkrankheit schnell mal passieren.
Dank Tanja Menke und Oliver erhalten wir jedoch bald eine ganze Menge Waschbetonplatten.
Das ist sehr hilfreich, damit die Tiere die Klauen auf natürlichem Wege abnutzen können.

Und Ziege „Minte“ hat heute ihren neuen Kopfschmuck erhalten.
Dank der „Schwimmnudel“ kann sie den Kopf nicht durch den Zaun stecken und bleibt dann dort mit ihren Hörnern somit nicht hängen.
Minte ist nicht die Allerhellste, aber dafür sieht sie hammergut aus.

Ganz schöne Action heute, puh…Danke an alle, die dabei waren 🙂

Gnadenhof Brödel Melle
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Speedy und Mandy werden Fernsehstar
Geschrieben:

Speedy und Mandy haben den Fernsehauftritt in der Woche ganz gut gemeistert. 😅😅🙋‍♂️😅🕶🕶 (im Hintergrund der leicht beleidigte Brad Pitt). Der NDR wird den Bericht über Tierfreundschaften in der nächsten Woche irgendwann senden (wir geben Bescheid). Es wird einen einwöchigen Themenschwerpunkt geben. Die haben sogar noch Extraaufnahmen über die Ziegen Elli und Emil gemacht, noch so ein Dreamteam 🙂

Gnadenhof Brödel Melle
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Schaffen wir gemeinsam das Wunder?
Geschrieben:

Es könnte sein, dass in unserem Landkreis ein Wunder passiert! Und was für ein Wunder!!

Das Artensterben ist omnipräsent. Überall. Wenn wir in 20 Jahren noch einige Schmetterlinge sehen wollen,
dann kann es durchaus sein, dass das nicht mehr passiert (zumindest nicht in der „freien Natur“, zumindest kein breites Artenspektrum).
Gemäß „Stickstoff-Flächenbilanz“ des Umweltbundesamtes gehört der Landkreis Osnabrück zu den „schlechtesten“ Kreisen im gesamten Bundesgebiet.
Genauer: Beim Stickstoffüberschuss auf Rang 25 (von 402 Kreisen).
Überdüngte Böden heisst für Arten- und Naturschutz: Die Anzahl der Wildpflanzen reduziert sich massiv. Auf sehr nährstoffreichen Böden
haben viele Wildpflanzen und Wildkräuter leider überhaupt keine Chance, sich durchzusetzen.
Ergo: Weniger Pollen und Nektar (zu beachten ist: viele Insekten sind auf Nahrung von einzelnen Pflanzengattungen oder sogar -arten angewiesen.
Sterben diese aus, dann wars das…..).
Über die Gewässerrandstreifen-Entscheidung wurde von hier schon viel geschimpft und gemeckert. Hängt einigen bereits jetzt zu den Ohren heraus
(na dann wartet mal den Wahlkampf im nächsten Jahr ab ;-)).
Positiv und zynisch formuliert:
Es beschleunigt die Katastrophe. Wenn dann richtig (möchte man sagen), dann wenigstens konsequent vernichten,
dann ist die Leidenszeit nicht so lang….

Und gleichzeitig: Die hohe Anzahl von Anfragen nach regionalem Saatgut macht Mut.
Heute war ein Artikel in der Neuen Osnabrücker Zeitung. Das Email-Fach platzt aus allen Nähten, wir mussten einen „Auto-Responder“ einrichten (melden uns, wenn mehr Zeit ist….)
Das zu verteilende Saatgut ist nahezu verteilt.
Es wird dauern, bis wir alle Anfragen bearbeitet haben, aber bis Mitte März ist es bei Euch im Briefkasten.

Und total klasse auch, was der BUND (Bienenbündnis Süd) leistet oder auch der Verein Nature Kids & Teens e.V. (Georgsmarienhütte),
welcher gemeinsam mit vielen Schulklassen aktiv wird.
Großártig!!
Es ist noch nicht zu spät.
Wir haben einige der neuen Blühwiesenstandorte schon einmal in der Karte eingetragen (längst noch nicht alle Orte, wo dieses Jahr neue Flächen entstehen).
Das Engagement, das Netz, der vielen vielen Menschen, welche sich beteiligen, geht in die richtige Richtung. So langsam mehren sich die Pollen- und Nektartankstellen, wie man sieht.
Es ist nur ein „Basisgerüst“ und ersetzt noch lange nicht die vielen vielen Plätze in der Landschaft, an welchen aktuell keine Artenvielfalt möglich ist,
aber es ist mehr als nur ein Anfang und schon (immerhin) ein gemeinsamer merklicher Schritt.

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de
Spenden, definitiv jeder Euro ist wichtig:
https://www.betterplace.org/de/projects/61252-blumiger-landkreis-osnabruck

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Wir verteilen kostenloses Saatgut
Geschrieben:

Pressemeldung: Coca Cola unterstützt Insektenschutzprojekt „Blumiger Landkreis Osnabrück“
Projektbetreiber versenden kostenloses Saatgut (Bitte bei uns per EMail melden)

Das regionale Insektenschutzprojekt „Blumiger Landkreis Osnabrück“ wird durch Coca Cola Deutschland mit einem hohen vierstelligen Betrag gefördert.
Im Rahmen der Aktion „https://www.projektlokalliebe.de/“ bewirbt das Unternehmen verschiedene nachhaltige Produkte.
Von jedem Kauf geht ein kleiner Anteil an Bundesweit ausgewählte 66 Projekte – Eines davon ist Blumiger Landkreis Osnabrück.

Karsten Wachsmuth, Projektbetreiber: „Wir haben zunächst an einen Scherz gehalten als wir diese Nachricht erhalten haben.
Umso glücklicher sind wir, dass wir durch diese Förderung ganz neue Möglichkeiten haben. Wir können noch mehr Saatgut erwerben und unsere lädierten Maschinen
ausbessern.“

Kai Behncke: „Um den Arten- und Naturschutz im Landkreis steht es katastrophal. Im Bundesweiten Vergleich gehört der Landkreis bei den Nitratwerten zu den schlechtesten Kreisen
im gesamten Bundesgebiet. Eutrophierte Böden aber sorgen dafür, dass sich viele Wildblumen gegen Gräser nicht durchsetzen können. Daraus entstehen dann vielerorts
monotone Einheitswiesen ohne jeglichen Nutzen für die Artenvielfalt. Unserer Auffassung nach ist auch die Entscheidung der Kreistagsmehrheit falsch,
Gewässerrandstreifen auf einen Meter zu begrenzen.
Diese Entscheidung wird das Artensterben im Landkreis Osnabrück forcieren. Insekten können sich bei uns nicht einmal mehr in Naturschutzgebiete retten.
Wir rufen nun die Bevölkerung des Landkreises dazu auf, ihren Teil zu einer höheren Artenvielfalt im Landkreis Osnabrück beizutragen.
Wir spenden dafür regionales Saatgut im Wert von 800 Euro. Interessierte Personen können uns anschreiben (info@umweltschutz-und-lebenshilfe.de).
Wir verschicken kostenlos Mengen für bis zu 50m² gegen Erstattung der Versandkosten.“

Versandt wird die von der Osnabrücker Hochschule entwickelte „Osnabrücker Mischung“ (etwas über 40 Arten),
die Mischung „Blühende Landschaft Nord“ (ebenfalls über 40 Arten, darunter auch viele Kultursorten)
und die Mischung „Schmetterlings- und Wildbienensaum“ (ca. 80 Arten).

Eine Anleitung zur Aussaat und Pflege mit ganz vielen Tipps und Tricks, wie sie bislang in dem Projekt erlernt wurden:

Eine Blühwiese anlegen

Karsten Wachsmuth ergänzt:
Wir unterstützen die Vision der Landrätin, eine „Naturmetropole Osnabrücker Land“ zu schaffen. Im Prinzip arbeiten wir seit 4 Jahren im
südlichen Landkreis an diesem Ziel. 140 Blühwiesen für den Insektenschutz haben wir bislang geschaffen, Über 1000 Personen haben sich bislang daran beteiligt.
30 weitere Blühwiesen folgen in diesem Jahr.
Fehlentscheidungen der Politik zu kritieren ist wichtig und richtig, aber viel wichtiger und viel sinnvoller ist es eigenständig aktiv zu werden.
Dann können wir alle die Vision der Naturmetropole Osnabrücker Land erreichen, für diese Vision lohnt es sich definitiv aktiv zu bleiben“.

Gleichzeitig bedanken sich die Akteuere bei vielen Landwirten in der Region.
Kai Behncke: „Wir stellen ein deutlich gestiegendes Interesse vieler Landwirte an den Artenschutzmaßnahmen des Projektes „Blumiger Landkreis Osnabrück“ fest.
Bereits jetzt engaieren sich viele Bäuerinnen und Bauern aus Eigenmitteln für Blühstreifen im Landkreis oder artenreiche Flächen für den Insektenschutz.
Mit dieser Mentalität können wir alle gemeinsam Großes schaffen.
Am 14. März enthält das Projekt von den Vereinten Nationen die Auszeichnung „Projekt der UN Dekade Bioligische Vielfalt.“
Diese Ehrung wird offiziell bei einem Landwirt in Georgsmarienhütte verkündet, welcher gemeinsam mit uns eine artenreiche Wildblumenwiese anlegt.
Damit wollen wir auch unseren Respekt gegenüber den Landwirten zollen, die oftmals mit dem Rücken zur Wand stehen, häufig völlig zu Unrecht in der Öffentlichkeit gescholten werden und sich
gleichzeitig unter Einsatz eigener Freizeit und eigenen Privatgeldes für den Artenschutz stark machen. Auch das möchten wir an dieser Stelle einmal in aller Deutlichkeit hervorheben.
Wenn wir es gemeinsam wollen dann schaffen wir es, das Artensterben einzuschränken. Aber wir müssen jetzt und sofort handeln und können uns solch
Biotop-Beschädigungen wie durch die Gewässerrandstreifenentscheidungen geschehen, nicht mehr leisten. Die Situation bei uns ist nicht nur bedrohlich, sie ist katastrophal dramatisch.“
Protest zur Gewässerranstreifen-Entscheidung:
http://artensterben-aufhalten.de

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
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