Die Wildkameras haben wieder einige gute Aufnahmen gemacht.
Zwei unheimlich funkelnde Augen in der Dunkelheit, eine badende Amsel, eine Elster, eine kleine Maus an der Tränke und und und..,
Gestern bei brütender Hitze jede Menge auf dem Gnadenhof malocht. 😎🌵🌵🌵🌞🌞🌞🌞
Die T-Shirts waren am Ende des Tages klitschnass geschwitzt.
Das Schöne ist: Egal, ob man lieber alleine vor sich hinwerkelt oder im Team etwas schafft. Möglichkeiten gibt es zu Hauf.
Zunächst einmal den Außenteich für unsere Schildis vorbereitet. Die freuen sich, dass sie nun endlich in der Sonne planschen können.
Jede Menge Bau-Reststoffe entsorgt, einen Stall ausgemistet, den Hühner Cumbasil-Staubbäder gegen die rote Hühnermilbe vorbereitet, etwas Gemüse geernet und und und—
Hitze und Wasser sind die großen Herausforderungen zur Zeit. Die Tiere trinken am Tag aktuell locker 400 Liter, und das Zeug muss geschleppt werden.
Frisches Wasser sorgt bei den Tieren, wie man sieht, sofort für große Freude 🙂
Und für Insekten und Wildtiere ein weiteres kleines Feuchtbiotop geschaffen. In den nächsten Wochen wird jeder Tropfen in der Natur händeringend benötigt.
Geht ganz einfach: Loch buddeln, Teichwanne rein, an den Rändern mit Erde verfüllen und Wasser in die Teichwanne.
Ausstiegshilfen für Insekten und Kleintiere nicht vergessen. Zum Schluss noch eine Wildkamera dort angebracht, um sich etwas „Natur-Wildheit“
auf einen USB-Stick ziehen zu können.
Am Ende des Tages völlig platt Elektrolyte in den eigenen Körper zurückgeführt.
Und dann – endlich – kam der große Regen. Ein Segen für die eingepflanzten Baumsetzlinge und uns alle.
Kaninchen „Eisberg“ macht es genau richtig. 😆😀🕶🕶🕶🕶😎😎😎😎
Im kühlenden Schatten liegen und einfach mal nix machen.
Unsere Hühner jubeln über tolle Obst- und Gemüsereste vom Frischemarkt Breeck aus Gesmold
und auf diversen, in diesem Jahr geschaffenen Blühwiesen, ist trotz der Trockenheit die Hölle los.
Aktuell blühen z.B. Inkarnatklee, Ackersenf, Phacelia und Kamille.
Ein fest für viele viele Insekten.
Geht doch!
🦄🦄🕵️♂️👩🎓👨🎓🦹♂️🦹♂️🦹♂️🦹♂️🦹♂️🦹♂️🦹♂️🦋🐞🦆🐝🐛🦆🐸🐍🐢🕷🦚🌱🌺🌼🌻☘️🍃
Unterstützung des Volksbegehrens Artenvielfalt in Niedersachsen (auch in Melle)
Ab heute beginnen auch wir mit einer Sammlung von Unterschriften für das „Volksbegehren Artenvielfalt in Niedersachsen“.
Mindestens eine größere Aktion wird es in diesem Jahr von uns dazu noch geben.
Zudem werden wir Termine veröffentlichen, an welchen wir an unserem Gnadenhof-Blühwiesen-Beweidungscamp „Am Wulberg“ Unterschriftenlisten auslegen.
Warum ist das Volksbegehren Artenvielfalt so wichtig?
In Niedersachsen sind etwa 50% der 11.000 Tier- und Pflanzenarten gefährdet und 62% aller Wildbienenarten bedroht.
14 Mio. Vogelbrutpaare sind seit 1992 aus unseren Gefilden verschwunden.
Die Gründe dafür sind vielfältig. Sie reichen (z.B.) von einer intensiven, konventionellen Landwirtschaft, einer unachtsamen VerbraucherInnen-Haltung („Hauptsache billig!“)
bis hin zu einer massiven Flächenzerschneidung und Versiegelung.
Reicht denn nicht der sog. „Niedersächsische Weg“
(der „Niedersächsische Weg“ ist eine Vereinbarung der Landesregierung mit dem Landvolk, der Landwirtschaftskammer und den Umweltverbänden NABU und BUND für mehr Artenschutz)?
Der sog. „Niedersächsische Weg“ ist ein sehr sehr guter Schritt in die richtige Richtung und dennoch (unserer Meinung nach) nicht ausreichend.
Zum jetzigen Zeitpunkt ist z.B. noch völlig unklar, welche Verordnungen und Gesetze denn schlussendlich daraus abgeleitet werden.
Nach wie vor fordern z.B. immer noch viel zu viele PolitikerInnen, dass man es in der Agrarwirtschaft bei „freiwilligen Verpflichtungen“ belassen solle.
Die Entwicklung der Artenvielfalt in den letzten 60 Jahren zeigen sehr deutlich, dass Freiwilligkeit nicht ausreicht, nicht einmal ansatzweise (auch wenn partiell
ohne jegliche Frage ganz ausgezeichnete freiwillige Lösungen entwickelt wurden).
Das wäre in etwa so als wenn man sagen würde: „Die Herausforderungen des Klimaschutzes lösen wir durch Freiwilligkeit“, oder:
„Landwirte benötigen faire und korrekte Preise für ihre Produkte. Das lösen wir durch die Freiwilligkeit des Verbrauchers“. Die Luft für solche (selbst vordergründig nicht gut klingenden) Aussagen können wir uns getrost sparen.
Völlig klar ist: Das Vertrauen in eine Vielzahl von PolitikerInnen (nicht in alle!) ist nicht zuletzt durch (insbesondere in den letzten 30 Jahren wieder- und wiederkehrende (immer dieselben)
Muster) in Bezug auf nachhaltige Artenschutz-Politik nicht mehr vorhanden. Viel zu oft hieß es: „Erst Kommerz, kurzfristiger Profit, die Lobby……..und dann…
ganz ganz weit hinten…irgendwann…die Natur!“
Das Beispiel der Gewässerrandstreifenentscheidung in Naturschutzgebieten im Landkreis Osnabrück „spricht diesbezüglich Bände“
und hat deutlich gezeigt, was passieren kann, wenn man verschiedenen PolitikerInnen blauäugig in Bezug auf Arten- und Naturschutz vertraut.
Damit muss und wird jetzt Schluss sein!
Durch das Volksbegehren Artenvielfalt werden klare und präzise juristische Regelungen geschaffen,
damit endlich ein hilfreicher und wirksamer Rechtsschutz gegen das Artensterben aufgebaut wird.
Wir alle können dieses durch unsere Unterschriften fördern.
Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
González-Romero-Blühwiesenkorridor Blumiger Landkreis Osnabrück
http://blumiger-lkos.de
https://www.betterplace.org/de/projects/61252-blumiger-landkreis-osnabrueck
Innerhalb der Corona-Krise hat uns die Firma „Coffee Perfect“ aus Osnabrück in hohem Maße unterstützt.
Vielen vielen herzlichen Dank 🙂 😀🌼🦄🌞👍👍🐭🐽🐸🐤🐦🐔🦆🐴🐥🦉
An dieser Stelle veröffentlichen wir ein kleines Interview mit Ute Ost, welche hier die Initiative ergriffen hat.
„Wie kommt es, dass Ihr Euch für eine Unterstützung des Gnadenhofes entschieden habt?“
Die Entscheidung Deinen Gnadenhof zu unterstützen, ist sehr schnell gefallen. Es war mein Vorschlag und nachdem
ich einige Bilder und Artikel gezeigt hatte, war es klar.
„Was genau war Eure Rolle bei der Unterstützungsaktion? Was hast Du umgesetzt?“
Wir waren eine Gruppe von 5 Personen. Meine Freundin Angelika Richter, Patrick Tiemesmann, meine Töchter Rebecca Ost und Deborah Ost und ich.
Wir alle haben geplant, eingekauft, am Tag vor der Essensausgabe alles vorbereitet und am Mittwoch jeweils gekocht und verkauft.
Die Produkte und das benötigte Material, sowie die Räumlichkeiten, hat uns CP kostenlos zur Verfügung gestellt. Dadurch war es uns möglich,
das eingenommene Geld komplett an Dich weiterleiten zu können.
„Was bedeuten für Euch Tier- und Naturschutz? Habt Ihr hiermit schon persönliche Berührungspunkte gehabt?“
Unsere Familie liebt Tiere. Frau Richter und Herr Tiemesmann ebenso. Der Tierschutz ist eine wichtige Sache und liegt uns allen am Herzen.
„Habt Ihr selber schon einmal Tiere gehalten? Habt Ihr eine Lieblingstierart?“
Meine Töchter und ich lieben Islandpferde. Zur Zeit besitzen wir ein Islandpferd, das altersbedingt sein Gnadenbrot bekommt.
Wir hatten Meerschweinchen , Wellensittiche, Kaninchen, Goldfische und Hunde.
Seit knapp 5 Jahren begleitet uns ein Australian Shepherd. Sein Name ist Ole.
Frau Richter lebt in Ihrer Familie mit einer Labrador Hündin.
Wir sagen herzlichen Dank. In Kürze revanchieren wir uns mit einem tierleidfreien Bio-Essen + Gnadenhofführung.
Ein solcher Einsatz ist keineswegs eine Selbstverständlichkeit.
Danke 🙂 😀
Heute jede Menge Baumsetzlinge eingepflanzt.
Die wirksamste Methode gegen brütende und gleißende Hitze?
Bäume!
Speichern jede Menge CO2, sorgen für ein kühlendes Mikroklima
und auch auf unserem Gnadenhof-Gelände werden die Temperaturen in den nächsten Jahrzehnten (ohne eigenes Zutun)
nicht besser.
Also gemeinsam mit Philipp Horstmann selber losgelegt.
Ein winzig kleines Kaninchen („Beppo“) ist uns auf Schritt und Tritt gefolgt.
Heute 60 Nadel- und Laubbäume in den Boden gebracht.
Der Schatten wird noch für Schutz sorgen, wenn der eine oder andere von uns vielleicht nicht mehr auf dem Planeten verweilt.
In 20 Jahren werden wir uns nach den aktuellen Temperaturen sehnen.
Ergo: Heute z.B. eine ganze Menge „Türkische Tannen“ ausgesät. Die können das Klima der Zukunft in unseren Breitengeraden hoffentlich ab.
Kaninchen Bertram wurde nun bei einem zweitem Tierarzt vorstellig.
Das Röntgenbild zeigt einige Wirbeldissonanzen.
Das Blut- und Urinbild zeigt erhöhte Entzündungswerte.
Nun wird ein Antibiotikum eingesetzt. Wir hoffen auf eine Besserung.
Der kleine Stinker futtert und futtert, aber er nimmt bislang einfach nicht zu.
Laufente „Rönje“ hingegen hat das Schlimmste hinter sich.
Esther Noël hat sie gut behandelt. Aus einem kleinen und kranken „Enten-Etwas“ ist nun wieder eine
sich munter bewegende Ente geworden. Ausgezeichnet!!! Noch etwas Erholung, dann geht es zu den Anderen.
Heute Frohnleichnam-Dings, also raus inne Natur 🌳🌲🌱🌿☘️🦔🌵
Im November letzten Jahres hatteen wir im Rahmen einer gemeinsamen Baumpflanzaktion
etwa 400 Baumsetzlinge gepflanzt.
Heute dort einmal geschaut und dort Brombeeren und Labkraut gemäht, damit die Setzlinge nicht überwuchert werden.
Von 400 Setzlingen haben es etwa 360 geschafft. Das speichert über 3,5 Tonnen CO2 im Jahr. „Nicht die Welt“, aber immerhin was…
Und beeindruckend ist: Die Bäume aus Südeuropa (z.B. Manna-Eschen, Mittelmeerkiefern, Oliven, Zerreiche, Dattelpalmen,
Mittelmeer-Zypresse, Zedern, Douglasien, Peka- und Schwarznuss) wachsen ganz fanastisch und sorgen zusammen mit
Rotbuche, Blutbuche, Waldkiefer, Lärchen, Rot- und Schwarzerle, Roteiche, Spitzahorn, Schlehe, Weiden für einen schönen Mischwald.
Und hier können bald sogar Feigen geerntet werden.
Und inmitten der Setzlinge: Roter Mohn!
Auch die kleine Streuobstallee macht sich gut.
Und direkt nebenan blüht eine herrliche Blühwiese basierend auf regionalem Saatgut. Es summt und brummt, dass es eine Freude ist.
Anschließend noch jede Menge Heu gemacht. Unsere Tiere freuen sich schon.
Tja, der Gnadenhof ist nun größer geworden. Wir freuen uns sehr 🙂 Aktuell sorgen wir nun für 220 Tiere und sind nicht mehr „nur“ auf Melle bezogen.
Hier nochmal die Kontaktdaten:
Standort „Wulberg“ (+ Blühwiesen-Beweidungs-Winterquartier) (Am Wulberg 31 in Melle/Westerhausen). Kontaktperson: Kai Behncke (info /att/ umweltschutz-und-lebenshilfe.de)
Standort Kreimerhof (Gegenüber der Adresse „Am Kreimerhof 8“ in Melle/Oldendorf. Kontakt (bitte Abends anrufen) Simone Brockmann (01573-2570360) oder Valentina Andreev (0151-59111045)
Feierabend, endlich mal abhängen 🙂
Sagen auch unsere Kaninchen nach einigen Kubikmetern Erdbewegungen…
und:
Die ersten in diesem Jahr angelegten Blühwiesen blühen in voller Pracht.
Danke an Diana Heinrich für einige Bilder.
Auch die letztes Jahr geschaffenen Flächen erstrahlen nun in allen Farben.
Aufgrund der Trockenheit des letzten Jahres blühen viele Korn- und Mohnblumen jetzt erst.
Dazwischen Scharfgarbe (wenn die Schafgarbe blüht, dann is Sommer), Natternkopf, Färber-Hundskamille und ab und an auch mal eine Saat-Wicke.
Es summt und brummt, dass man meinen könnte es gäbe kein Insektensterben.
Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
González-Romero-Blühwiesenkorridor Blumiger Landkreis Osnabrück
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