Unsere vier Quessantschafe Noisette, Kunigunde, Schocki und Lola sind heute in den Sommerurlaub auf eine herrliche Blühwiese mit Obstbaumbestand bei Familie Lülf nach Melle-Oberholsten gezogen. 🍒🍐🌻🥰🐛🐝🦋🐌🐞🌻🌷
Hier haben sie es gut und lernen mal eine ganz frische Fläche kennen, auf der sie nicht von Ziegen geärgert werden.
Das Gelände ist abschüssig und wirkt wie eine Alm in den Bergen. Herrlich ist es hier 🙂 Eine Artenvielfalt, die beeindruckend ist.
Die 4er-Bande fühlt sich sichtlich wohl und übernimmt nun die Pflege der Blühwiese.
Zusätzlich zu dem frischen Grün gibt es natürlich immer ausreichend Heu und erstklassiges Trinkwasser.
Fröhliche Gesichter bei Mensch und Tier, auch der Hund findet es spannend 🙂
Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
González-Romero-Blühwiesenkorridor Blumiger Landkreis Osnabrück
http://blumiger-lkos.de
Damit es weitergeht:
Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/61252-blumiger-landkreis-osnabrueck
Kaninchen Bertram ist auf dem Wege der Besserung.
Nach 9 Tierarztterminen (2 davon in der Tierklinik Markendorf) tut sich nun etwas.
Danke insbesondere an Tierärztin Inge Böhne.
Blut- und Urinproben, ein Röntgenbild, spezielles Futter, verschiedene Antibiotika, Schmerzmittel.
Morgendliches und abendliches Waschen und Föhnen – wochenlang. Zeitweilig waren beide Hinterläufe von dem kleinen Stinker gelähmt.
Zwischenzeitlich kam es zu einer drastischen Gewichtsabnahme.
Es ist schwer zu erklären, aber man „merkt“, wenn sich ein Tier nicht aufgibt. Bertram war immer neugierig, hat sich durch seinen Stall geschleppt (dieser konnte nun mit einem
besonderen Bodenbelag erweitert werden, damit sich die Muskulatur langsam wieder aufbaut), und letztlich dann auch immer wieder gefuttert.
Möhrenkraut aus dem Garten, eine spezielle Aufbaupaste, Gemüse in verschiedenen Variationen und genau abgestimmtes Kraftfutter.
Einen seiner Hinterläufe kann er mittlerweile wieder bewegen. An beiden verletzten Füßchen wächst nun endlich auch wieder Fell.
Und morgen kommt er in Beobachtung in ein kleines Laufgehege im Garten und etwas Vitam D zu tanken.
Dazu wird mit ihm eine spezielle Bewegungstherapie durchgeführt.
Die Behandlung war sehr gut aber auch (in der Breite) nicht ganz günstig. 700-Euro-Möhren sind bestimmt an Behandlungskosten angefallen.
Aber das ist es wert. Aufgeben ist nicht. Wenn alles gut läuft und nichts Unvorhergesehenes dazwischen kommt, dann kann er bald wieder hoppeln und springen.
Wer uns in unserer Arbeit unterstützen möchte:
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-broedel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabrueck
In Gemeinschaft kann man mehr erreichen – Die Streuobstwiese entwickelt sich 🌻🥳🥳🍉🌳🐝🦋🐛🍎🍐🍒🍊🍋🥥🍍🍆🥑🥕🥯
Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland….
Letztes Jahr gemeinsam mit der Grundschule Westerhausen, der Firma „Thomas Philipps“ (Uwe Rummel) und der Stadt Melle (George Trenkler)
eine Streuobstwiese geschaffen. Das Unternehmen „Thomas Philipps“ hat eine Fülle von Bio-Obstbäumen zur Verfügung gestellt, ebenso die Stadt Melle
aus ihrem 850-Bäume Projekt. Die Kids haben diese dann begeistert in die Erde gesetzt.
Und alle Bäume sind angegangen 🙂 🙂 Herrlich….
Die entstehende Streuobstwiese wird aktuell noch von unseren Gänsen beweidet, da die Stämme (eingezäunt gegen Fraßschäden)
für Schafe noch etwas zu dünn sind. Die Hinterlassenschaften werden regelmäßig entfernt, damit der Boden ausmagern kann. Auch hier entwickelt sich
eine Blühwiese. Einzelne Exemplare des Natternkopfes, des Bergsandglöckchens (sehr sehr selten!!), Reiherschnabel, der Königskerze blühen hier.
Und der erste Obstbaum trägt sogar schon einige Kirschen. Ein paar Jahre wird es noch dauern, bis die 30 Bäume eine „richtige“ Streuobstwiese bilden, von
welcher dann bis zu 5000 Arten profitieren können.
Da auch bie diesem Biotop das Umfeld maßgeblich ist haben wir an den Rändern 2 kleine Feuchtbiotope geschaffen, schließlich wollen die vielen
Lebewesen, die hier eintrudeln, sich ja auch mal einen Schluck Wasser genehmigen.
An den Rändern der Streuobstwiese wachsen Nussbäume und Schlehen. Eine zum Sommerfest 2019 mitgebrachte Eberesche (Danke dafür an Mirco Bredenförder)
steht nun in einem kleinen Verbund, denn auch die Vogelbeere spendet wertvolle Nahrung (Vitam C-reich) für die Artenvielfalt. Und auch hier
sind die ersten Früchte schon reif. Große Klasse!!! Und um die Streuobstwiese herum – Wildblumen und Kluturblumen (z.B. die Ringelblume). Artenvielfalt pur!
Hier entsteht ein herrliches Kleinod. In etwa 2 Jahren werdfen dann unsere Schafe die Streuobstwiese beweiden.
Und wie es in dem Gedicht von Fontane so schön heisst:
So klagten die Kinder. Das war nicht recht –
Ach, sie kannten den alten Ribbeck schlecht;
Der neue freilich, der knausert und spart,
Hält Park und Birnbaum strenge verwahrt.
Aber der alte, vorahnend schon
Und voll Mißtrauen gegen den eigenen Sohn,
Der wußte genau, was er damals tat,
Als um eine Birn‘ ins Grab er bat,
Und im dritten Jahr aus dem stillen Haus
Ein Birnbaumsprößling sproßt heraus.
Ein herzlicher Dank geht an Carsten Nieragden von der Wissinger Mühle (https://wissinger-muehle.de/, Bahnhofstr. 11a, Wissingen/Bissendorf) für eine hohe Spende an „Blumiger Landkreis Osnabrück“ – das Geld wird in den Kauf eines dringend benötigten zweiten Balkenmähers fließen, um mehr Blühwiesen pflegen zu können.
Auch an der Wissinger Mühle haben wir eine Blühwiese basierend auf regionalem Saatgut angelegt, welche von Tag zu Tag schöner wird.
Die Wissinger Mühle ist übrigens einer unserer Stammläden, wenn wir Futter für den Gnadenhof Brödel oder Werkzeug kaufen. Beeindruckend ist: Im Zeitalter von Großunternehmen und Handelsketten besteht hier seit vielen vielen Jahren ein Traditionsgeschäft als Familienunternehmen. Lohnt sich da mal reinzuschauen.
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Wird ja immer doller hier. Heute kam die Anfrage rein, als Gast in ner Fernsehsendung zu sitzen. Vielleicht ist es an der Zeit mal nen Rhetorikkurs zu besuchen. Soviel zu der Aussage: „Als einzelner Bürger kann man ja doch nichts ändern.“. Wir leben in einer Demokratie. Als einzelne BürgerInnen können wir mit Machen und Tun und ner Meinung jede Menge bewirken. Vorzugsweise im Kleinen. Und das ist es was zählt!! Wer von seinem eigenen freien Handeln und seiner Meinung – nach bestem Wissen und Gewissen – auf Basis von eigener Beobachtung, wissenschaftlichen Studien und Einschätzung individueller Möglichkeiten, keinen Gebrauch macht, NUR !!! der/die wird nicht gehört!! Schwächen und Fehler und Defizite haben wir alle, darauf basierend ein Nicht-Handeln zu begründen ist zu wenig.
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Die Sternstunden des Naturschutzes – Gehe ich heute über eine unserer Blühwiesen in Melle und denke ich sehe nicht richtig…🤓🤓🤓🧐🤩🤩🤩🤩🥳🥳🥳
Bergsandglöckchen!!!!!
(in NRW z.B. als gefährdet auf der roten Liste, https://nrw.nabu.de/tiere-und-pflanzen/pflanzen/portraets/bergsandgloeckchen/index.html)
Insgesamt sehr selten geworden: https://de.wikipedia.org/wiki/Berg-Sandgl%C3%B6ckchen
Fassungslos vor Begeisterung halte ich inne, balle dann die Hand zur Becker-Faust und brülle:
„Bergsandglöckchen!! Geil das Ihr da seid!!!“
Im Bewusstsein dessen etwas Besseres zu sein heben die Sandglöckchen die Nase hoch in die Luft. Wer so selten ist, der darf auch arrogant sein.
Ich verstehe und reagiere sofort.
„Entschuldigung, wenn ich Sie anspreche, Eure Durchlaucht. Im Namen aller Naturschützer möchte ich mich höflichst und hochachtungsvoll für Ihr Erscheinen bedanken….“
Die meisten Sandglöckchen halten die Nase weiter hoch in die Lüfte. Immerhin eines lässt sich dazu herab, mit mir zu reden:
„Na gut. Du darfst hier 10 Minuten verweilen und kucken. Aber dann – husch husch – weiter….“
Nach 9 Minuten und 58 Sekunden dackel ich ab.
Um auf die bedrohliche Lage aufmerksam zu machen wurde das Bergsandglöckchen 1990 zur Blume des Jahres auserkoren.
Und es zeigt, dass sich immer wiederkehrender Einsatz lohnt.
Das Areal wurde von uns in den letzten Jahren wieder und wieder abgemagert. Gemäht, Nährstoffe abgetragen. Von Schafen und Ziegen beweidet,
die Hinterlassenschaften der Tiere entfernt, sodass
der Standort immer magerer wurde. Und nun sind sie da, die Prinzessinen der Biodiversität. Nicht schlecht, Herr Specht.
Anschließend heute noch weiter an der Bifurkation das Schnittgut abgetragen.
Diese Blühwiesenarbeit ist Fluch und Segen zugleich. Manchmal ist es einfach sooo viel, dass schon ein schiefer Blick ausreicht, um krawanig zu werden.
Wenn aber genügend Zeit da ist und wir nicht nur von einer Fläche zur nächsten hetzen, dann ist es herrlich.
Das Mahdgut duftet so toll, nach Kräutern, Bewegung an der frischen Luft, viele viele Arten um einen herum.
Paradiesisch!
Abends eine Riesensause gefeiert (heimlich immer wieder zu den Bergsandglöckchen rübergeschielt).
Zu 5! Meine beiden Schuhe, Hund Merlin, ein alkoholfreies Lammsbräu und ich.
Später kam noch ein Tross Ziegen vorbei. Mann muss die Feste feiern wie sie fallen.
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Und die nächste Blühwiese wird beweidet. 🦎🐸🐛🐝🦋🐌🐞🦔🐿🐾🌼🌸🌺🥀🌹🌷🌞🌞🌞🌻🌻🌻Aufgrund eines Nachbarschaftsstreites (Tiere seien zu laut und würden übel riechen)
haben wir ja auf unseren Flächen in Melle-Westerhausen „Am Wulberg“ mit der Stadt einen fairen Kompromiss ausgehandelt. Zwei Mal im Jahr dürfen die Tiere hier für mehrere Wochen weiden (ist dann auch ok, wenn ein Kompromiss für Frieden und Ruhe sorgt, dann soll es ebend so sein).
Für viele Anrainer ist es dann eine entschleunigende und fröhliche Zeit. Diese sitzen dann zuweilen mit einem Kaffee oder einem Glas Wein am Zaun und schauen den Tieren
beim gemütlichen Futtern zu.
Die Ponys, Schafe und Ziegen tragen das Saatgut der Pflanzen an Fell, Wolle und Klauen weiter und arbeiten es in den Boden ein,
sodass sich die Blühwiese natürlich vergrössert. Die Blühwiesen werden schonend beweidet. Die Lebewesen in der Wiese haben eine Chance davon zu hüpfen oder zu fliegen,
ohne kleingehäckselt zu werden.
Die Hinterlassenschaften der Tiere (natürlich äppeln wir auch ab) sorgen dafür, dass wiederum neue Nahrung für Insekten geschaffen wird.
Davon profitieren eine Menge Arten, welche eine magnetische Wirkung auf Fledermäuse haben, die dann in den Abendstunden aus dem Wald zum Imbiss kommen.
Das unterschiedliche Fressverhalten der Tiere sorgt dafür, dass im Boden Offenstellen entstehen (das A und O für viele Wildbienenarten)..
Insbesondere Letzteres ist ganz ganz wichtig, damit Wildbienen eine Chance haben dort ihre Eier für die Nachzucht abzulegen.
Die Schafe, Ziegen und Ponys freuen sich bei jeder Fläche über frische Pflanzen und Kräuter, was für die Gnadenhof-Jungs und -Deerns zudem gesundheitsfördernd ist.
Wenn man bedenkt, dass einige Schafe und Ziegen schon „mit einem Bein im Schlachthof waren“, dann ist es ein Wunder, was hier geschieht.
Und viel Nachbarn freuen sich über ruhige und entspannende Zeitgenossen.
Insbesondere für unsere Ponys war es heute ein großer Tag (Leny Simon). Nika hatte sich im Frühjahr eine leichte Hufrehe eingehandelt. Bei strenger Diät mussten beide
24 Stunden am Tag bei trockenem Heu und wasser im Paddock stehen. Jetzt dürfen sie zumindest ab Nachmittags wieder auf die Wiese, da die Sonne
den Eiweissgehalt der Pflanzen reduziert hat.
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Manchmal muss man im Leben akzeptieren, dass man nicht alles kontrollieren kann 🙃😉
Das Gelände hier ist so weitläufig, so verbuscht und verkrautet, dass es unmöglich ist,
jedes Gelege zu finden.
Unsere Wildkamera hält uns dann über Dinge, die sonst im Verborgenen bleiben, auf dem Laufenden 🙂
Wer unsere Arbeit unterstützen möchte:
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Heute die Mahd der Blühwiesen fortgesetzt – Schaffen wir gemeinsam kommunale Vorzeigestrukturen für den Artenschutz!
Und: Warum es so wichtig ist, eine Blühwiese im Sommer nur zur Hälfte zu mähen 🌄😄🍉🐝🐛🦋🐌🐞🐞🦎
Heute in Oldendorf und an der Bifurkation gemäht. Traumhaft!
Erst nach einigen Jahren, wenn der Boden kontinuierlich ausgemagert wird (1 bis zwei mal im Jahr mähen und das Mahdgut abtragen)
entwickeln sich Blühwiesen zu WIRKLICH fantastischen Artenvielfaltsflächen.
In Oldendorf ein wahres Insektenparadies zu 50% gemäht und als Belohnung leckere Frühäpfel dafür bekommen 🙂
Vielen herzlichen Dank dafür.
Es summt und brummt dort und einen Tagfalter gesehen, den ich so noch nicht kannte (Martin Robert Gach, vielleicht kannst Du helfen, siehe Bild Nummer 2?
Leider nicht sehr scharf erwischt).
Auch in Melle an der Bifurkation ging es heute zur Sache. Wenn die Wiesenmargerithe verblüht ist, dann ist der perfekte Zeitpunkt.
Beim Mähen mit einem Balkenmäher muss man höllisch aufpassen. Heute bestimmt 67drölfmal Taxi für Frösche und Kröten gespielt.
Es macht Sinn den Mäher auf einige Zentimeter Höhe einzustellen.
Was hier in Melle passiert ist hervorragend 🙂 Mit der Stadt arbeiten wir sehr gut zusammen. Wir vermitteln uns gegenseitig Interessenten für Blühareale
und haben heute die Mahd für die städtische Fläche durchgeführt.
Die Stadt selber (Umweltamt) hat in sämtlichen Stadtteilen Blühwiesen geschaffen, sodass die Vernetzung munter voranschreitet.
Auch das Projekt „Be-e-nergy Melle“ ist ausserordentlich spannend (Regina Haase).
https://www.facebook.com/Be-e-nergy-Melle-100440028407251/
Regionale Wildpflanzen zur Energiegewinnung für Artenvielfalt und Naturschutz im „Altkreis“ Melle
Es ist sooo positiv, mit welchen unterschiedlichen Konzepten und Modellen hier etwas für die Insektenvielfalt getan wird.
Das sind Vorzeigestrukturen! In der „Blühwiesenliga“ (http://bluehwiesenliga.de) wird das sehr deutlich, unangefochten auf Platz 1, es macht Spaß ein Teil des Ganzen zu sein.
Wichtig Wichtig Wichtig bei der Sommermahd ist es, immer nur 50% der Fläche zu mähen.
„Wichtig für den Erhalt der Artenvielfalt in einer Wiese ist auch das abschnittsweise Mähen, damit ein kontinuierliches Blühen nebst Samenentwicklung sowie zum Jahresende auch Überwinterungsräume möglich sind. Eine großflächige Mahd kann einen kompletten Nahrungsausfall nach sich ziehen, was für viele Insekten tödlich ist, oder die gerade in der Wiesenfläche lebenden Insekten direkt töten.“
(Quelle: Segerer, Rosenkranz 2018, S. 148)
„Abschnittsweises Mähen in der Fläche oder von verschiedenen benachbarten Flächen sorgt dafür, dass die Tierwelt der Wiese nicht auf einen Schlag Nahrungsgrundlage und Lebensraum verliert. Bleibt das Mahdgut zudem noch einige Tage zum Trocknen auf der Fläche, wie beim Heu machen, können mehr Samen ausfallen und die tierischen Wiesenbesucher (Falter, Bienen und allerlei andere Insekten) in die noch ungemähten Flächen übersiedeln.“
Quelle: http://www.rieger-hofmann.de/index.php?id=230 01/2019
Besonders interessant ist eine neue kürzlich veröffentlichte Studie (https://www.gabot.de/ansicht/botanik-wie-weit-fliegen-wildbienen-auf-nahrungssuche-404609.html)
Wie weit fliegen Wildbienen auf Nahrungssuche?
Herausgefunden wurde (kurz und knapp zusammengefasst), dass von den 6 untersuchten Wildbienenarten
die mittlere Entfernung bei der Futtersuche zwischen 73 und 121 Meter lag.
Oder anders formuliert: Wird plötzlich eine komplette Blühwiese gemäht, dann ist es nahezu ausgeschlossen, dass in der Nähe nistende Wildbienen
irgendeine reelle Überlebenschance haben.
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Und das nächste Projekt ist in der Mache – Seit geraumer Zeit schon in Vorbereitung
Ein Arten- und Klimaschutzprojekt als Gemeinschaftswerk.
Dieses Mal Bundesweit.
Wir gehen noch nicht komplett ins Detail, aber es wird um die Wiederansiedlung einer in Deutschland
sehr sehr selten gewordenen Wildobstart gehen: Dem Speierling.
Hierzulande existieren davon nur noch etwa 5000 Alt-Exemplare.
Da ein Bundesweites Projekt für uns allein nun doch eine Nummer zu groß wäre wird dieses in einer Kooperation durchgeführt.
Eine sehr fähige Akteurin (Mit Mut, Herz, Verstand und Visionen) haben wir in Gabriele Mörixmann vom Aktivstall für Schweine (https://www.facebook.com/Schweineaktivstall/) gefunden.
Weitere Details folgen in Kürze. Das Projekt geht noch in diesem Jahr an den Start.
Wer Interesse hat einen selten gewordenen Wildobstbaum aufzuziehen (wird bis 400 Jahre alt),
der möge sich gerne in folgende Facebookgruppe eintragen:
https://www.facebook.com/groups/3987633924611911/
Der Speierling ist ein sehr sensibles Gewächs. Diesen zur Blüte zu bringen erfordert so einige Antrengungen.
Diverse Setzlinge (im ersten Jahr) machen sich hier bereits ganz gut 🙂
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