Vielen herzlichen Dank an die Firma „Häcker Küchen GmbH & Co. KG“ für eine hohe Spende.
Richtig klasse! Mit der Firma Häcker haben wir ja schon einige Projekte gemeinsam umgesetzt.
Zudem ist uns die Ehre zuteil geworden, im Nachhaltigkeitsfilm des Unternehmens eine kleine Rolle einzunehmen:
So wurden von der Firma z.B. verschiedene Blühwiesen geschaffen, Baumpflanzungen durchgeführt und Kräuter
für den Speiseplan werden auf dem eigenen Gelände angebaut. Die Kantine arbeitet regional und saisonal und und und…
Das Unternehmen hat bereits hohe Umwelt-Standards geschaffen und es geht noch weiter.
Vermutlich werden wir uns noch im Dezember (digital) zusammensetzen und überlegen, welche Projekte wir in Bälde
gemeinsam umsetzen können.
Über Spenden, wie die jetzt eingegangene, sind wir froh und dankbar. Und investiert wird sofort, unverzüglich.
Die Zukunft bestimmen wir alle: Jetzt!
So haben wir z.B. für weitere 500 Euro alte Obstsorten (Hochstamm in Bio-Qualität (http://bio-obstbaeume.de)) erworben und werden direkt gleich die nächste kleine Streuobstwiese
anlegen. Darüber hinaus wurden etliche weitere Baumsetzlinge gekauft und viele viele Beerensträucher bestellt.
Z.B. den Wacholder, die frühe Traubenkirsche, Weissdorn, Felsenbirne, gemeiner Schneeball, Kartoffelrose, Kornelkirsche,
Pfaffenhütchen, Schlehe…Diese Pflanzen schaffen kleine Paradiese für Vögel und Insekten. Das Rotkehlchen und der Zaunkönig sind z.B. ausgewiesene
Beerenfresser.
Wir alle, die wir Zeitung lesen und hier und dort auch einmal eine Studie, wissen, dass es eigentlich (schon eine ganze Weile) „nach 12 Uhr“ ist. Aber wer sagt eigentlich, dass wir den Uhrzeiger nicht gemeinsam
zurückdrehen können?
Möglich ist alles, wenn wir es gemeinsam wollen.
gUG Umweltschutz und Lebenshilfe
http://umweltschutz-und-lebenshilfe.de
Bevor es ans Programmieren geht erstmal nen heissen „Kaffee“ für die Tiere. 😄☕️☕️
Heute Nacht hat es gefroren. Die Wasserleitungen der Regenwassercontainer sind komplett dicht.
Also erstmal ins Badezimmer und Warmwasser abgezapft. Finden die Tiere gut 🙂
Mit einem Notfall heute direkt zu Esther Esther Noël gerast.☎️🩺💊💉🆘🆘🆘🆘🆘
Das Huhn „Cocolita“ stammt aus einem Animal-Hording-Fall (dem von vor einigen Wochen).
Seitdem es hier bei uns aufgenommen wurde hat es (zum Glück) deutlich an Gewicht zugelegt
und eine Behandlung gegen Endoparasiten und Kokzidien überstanden. Es rennt munter umher und hat einen großen Appetit.
Leider hat sich jedoch eine Entzündung am Auge über das Wochenende so stark verschlimmert, dass es dort sehr sehr ernst aussieht.
Esther Noel nimmt auch am Sonntag Geflügeltiere auf. Cocolita kam sofort in die Notfallbehandlung.
Wichtig zu betonen: Esther nimmt ja zu fast jeder Tages- und Nachtzeit Tiere auf. Es ist ein großes Glück,
wenn die Tiere dort landen, oftmals rettet die Aufnahme diese vor dem ansonsten sicheren Tod.
Aber die häufig ehrenamtliche Behandlung der Tiere kostet dennoch viel viel viel Geld.
Zuweilen wird z.B. ein weiterer Tierarzt konsultiert, Röntgenbilder werden extern erstellt,
Medikamente sind nicht günstig, Futtermittel etc.
Wer Esther finanziell unterstützen möchte, der schreibt sie am Besten einmal direkt an.
Oder aber unterstützt verschiedene Abstimmungen, die wir immer mal wieder posten.
Heute z.B. 250 Euro aus der WBS-Herzensprojekte-Abstimmung (danke, an alle, die abgestimmt haben 😊🥰 ) direkt an Esther weitergeleitet.
Durch Eure Mausklicks bei Abstimmungen kann direkt etwas für den Arten- oder Tierschutz geleistet werden.
Es ist so einfach 😉✌️👍 Und auch die Hühner-Behandlung kostet nachvollziehbarer Weise etwas. Ohne Geld ist letztlich keine Behandlung möglich, und dann können
irgendwann keine Tiere mehr therapiert werden.
Wer nicht direkt Geld spenden möchte, der kann auch bei der nachfolgend genannten Abstimmung für uns voten (man muss sich auf der Plattform
jedoch leider zuvor registrieren). Denn auch von dieser Abstimmung geht ein kleiner Teil an Esthers Vogelpraxis.
Auch die Behandlung kranker Wildvögel fällt unter aktiven Artenschutz.
Die Abstimmung (geht nur noch bis heute Abend, aktuell liegen wir nur 5 !!! Stimmen vor dem Drittplatzierten) in diesem Falle ist durch die zuvor nötige Registrierung etwas aufwändiger, das mag im ersten Augenblick abschrecken, dauert aber dennoch nur 2-3
Minuten. Und wenn mit dem dadurch gewonnen Geld neue Biotope geschaffen werden, Nahrung für viele Tiere entsteht und ein Beitrag einem Tier in Esthers Praxis das Leben rettet, dann ist es das wert.
Bei herrlichem Sonnenschein und knackiger Kälte ging es heute weiter. ☕️☀️🐌🦋🕷😀🌻👍🌲🌳🌴🎄🍃🍁🌱
Etwa 2000 m² wurden gegen Wildverbiss eingezäunt (Fläche hinter dem Assmann-Parkplatz), Bäume gepflanzt,
diverse Obstbäume mit Pflöcken stabilisiert und eine Hecke aus Wildbeeren vorbereitet.
Vielen lieben Dank an Familie Leimbrock (Antje Leimbrock), die tatkräftig mitangepackt hat.
So war ein Werk, für welches eigentlich 7 Stunden Arbeit eingeplant waren bereits in 2 Stunden fertig.
Große Klasse! Wenn mehrere Menschen aktiv werden, dann ist eine Biotopvorbereitung ein Kinderspiel.
Eine Umzäunung ist für neu angelegte „Klimaflächen“ (mitten auf dem Lande) sehr wichtig.
Einige Setzlinge der vor 2 Wochen mit der Grundschule durchgeführten Anpflanzung waren schon von Rehen
angeknabbert, zum Glück alles noch nicht ganz so schlimm. Die werden im Frühjahr dennoch austreiben.
Insgesamt sind auf dieser Fläche etwa 400 Baumsetzlinge geplant (etwa 20 verschiedene Arten).
Bedeutet: Pro Jahr eine Einlagerung von 4 Tonnen CO2.
Auch Baumsetzlinge aus dem tollen Projekt von Frank Strötzel werden hier gepflanzt.
Wer dort eine KFZ-Versicherung abschliesst, der fördert direkt die Anpflanzung von Bäumen. Siehe dazu: http://www.umweltschutz-und-lebenshilfe.de/tolles-klimaschutzprojekt-gemeinsam-mit-der-lvm-versicherung-frank-stroetzel/
Und ganz ganz wichtig zur Förderung der Artenvielfalt sind Hecken mit Wildfrüchten. Viele Vögel nisten in diesen
und können noch bis tief in das Jahr hinein von den Beeren profitieren.
Also heute z.B. die Felsenbirne gepflanzt, die echte Traubenkirsche, Heckenrose, Heckenkirsche, Schlehe, Weissdorn….
So schaffen wir wertvolle Rückzugsräume.
Das Biotop ist so konzipiert, dass ganz im Süden die Streuobstwiese geschaffen ist. Direkt dahinter folgt eine Blühwiese und anschließend ein
sehr wertvoller Sand-Magerrasen.
Dann folgen auf 2000 m² Baumanpflanzungen, am südöstlichen Rand (genügend Sonne ist wichtig) der Heckensaum.
In etwa 50 Meter Entfernung gen Norden, sodass die Verschattung der Bäume wohl erst in einem Jahrzehnt akut wird, liegt eine weitere Blühwiese.
Und: Materialien für Biotope sind teuer. Zäune, Pflanzen, Baumsetzlinge, Obstbäume, Pflöcke, all das kostet Geld.
Noch bis heute Abend kann gerne bei dieser Abstimmung für uns gestimmt werden:
Aktuell liegen wir auf Platz 2 (mit 5 Stimmen Vorsprung auf Platz 3).
Die Plätze 1+2 bekommen jeweils 1000 Euro für ein Projekt.
Wir würden das Geld für den Ausbau weiterer Biotope verwenden.
Ein kleiner Teil geht zudem an die Wildvogel-Station (auch das ist wichtiger Artenschutz) von Esther Noël.
Die Sonne geht gerade auf. ☀️☕️Ein Schluck Kaffee und gleich geht es raus – das nächste Biotop vorbereiten.
Heute werden Stabilisierungspfähle für Obstbäume auf einer Streuobstwiese gesetzt und ein großes Klimaschutzareal eingezäunt.´Und: Letzter Tag für eine Abstimmung, es zählt (mal wieder) jede Stimme.
Im Meller Stadtteil Oldendorf wird heute weiter an einer Streuobstwiese gewerkelt. Damit die Obstbäume gerade wachsen
und dadurch lange Jahre bestehen können, werden Stabilisierungspfähle gesetzt.
Zudem wird begonnen große Areale – darunter auch eine Klimaschutzfläche mit vielfältigen Setzlingen (insgesamt 15 Arten)
gegen Wildverbiss eingezäunt. Das ist immer mordsmäßige Maloche, muss aber sein.
Und: Heute noch läuft eine Abstimmung für weitere 1000 Euro für Maßnahmen gegen die Klimaerwärmung und gegen
das Artensterben. Bitte stimmt hier für uns ab.
Es dauert nur 2-3 Minuten und schafft aber vor Ort einen echten Mehrwert für Mensch und Tier. Aktuell liegen wir mit 2 !! Stimmen Vorsprung auf einem Finanzierungsplatz.
Und noch etwas: 😀👍🌻🕷🐸🐛🐝🦋🐌🐞
Die Bestellungen von dem einpflanzbaren Kinderbuch (http://das-einpflanzbuch.de)
schießen auf einmal in die Höhe…Auch das gehört zu Weihnachten.
„Das Einpflanzbuch“ (auch: „Die Wubbjes helfen der Natur“) ist nach unseren Erkenntnissen das erste für einen
biologischen Kreislauf optimierte Buch, aus dem ein Flecken Blühwiesen entsteht.
„Die Wubbjes helfen der Natur“ ist ein nach höchsten ökologischen Ansprüchen produziertes Kinderbuch.
Es richtet sich an Kinder zwischen 7 und 12 und präsentiert 7 Geschichten (auf 141 Seiten, inklusive 22 farbige Abbildungen), die sich vorrangig mit Artenschutzaspekten und den „kleinen Tieren“ (Insekten, Regenwürmer etc.) beschäftigen.
Enthält eine Weihnachtsgeschichte, die „ans Herz geht“ (wie die kleine Meise Winny in der kalten Weihnachtsnacht doch noch gerettet wurde)…
Tolle und lebendige Kindergeschichten von den Wubbjes (Fabelwesen aus dem hohen Norden) und ihren Tierfreunden, liebevolle Zeichnungen und viele Tipps, wie wir den Insekten und „kleinen Tieren“ helfen können.
Eine Besonderheit ist der vordere Saatgutdeckel, welcher einpflanzbar ist und wertvolles Saatgut für Insekten enthält (Thymian, Lavendel, Sonnenblume, Ysop, Phazelie, blauer Lein, Inkarnatklee, Mohn und Kamille).
Aus welchen Bestandteilen besteht das Buch? Warum ist dieses besonders ökologisch wertvoll?
Das Buch ist (mit Ausnahme des Saatgut-Buchdeckels) nach dem Cradle to Cradle™-Verfahren („von der Wiege zur Wiege“) gedruckt. Die Inhaltsstoffe der Cradle to Cradle™-Druckprodukte wurden in Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Instituten analysiert, ausgewählt und weiterentwickelt. Cradle to Cradle™-Produkte sind für einen biologischen Kreislauf optimiert. Das Buch wird in Österreich auf Papier aus nachhaltiger Forstwirtschaft (FSC®-zertifiziert) produziert. Die Druckfarben sind speziell konzipierte Pflanzenölfarben, die garantiert frei von Mineralölen sind. Es werden keine tierischen oder genetisch modifizierten Rohstoffe und kein Palmöl verwendet. Weitere Informationen zum Cradle to Cradle™-Verfahren finden sich hier.
Sämtliche Buchseiten sind über Fasern aus Sisal (biologisch abbaubare Naturfasern) fixiert, es enthält somit keine Klebebindung. Das Buch ist somit in höchstem Maße umweltfreundlich. Fast möchten wir sagen: Dieses Buch ist kompostier- und einpflanzbar. Letzteres jedoch würde wenig Sinn ergeben. Wenn Du es gelesen hast, dann verschenke es gerne weiter, damit auch andere Menschen von dem Inhalt profitieren.
Der vordere Buchdeckel (das Saatgutpapier) (siehe dazu auch https://www.creapaper.de) ist ebenfalls FSC®-zertifiziert und enthält wertvolles, biozertifiziertes Saatgut für ein kleines Fleckchen Blühwiese. Diesen Buchdeckel (entsprechend gekennzeichnet) kannst Du abtrennen und bedenkenlos einpflanzen. Es können daraus folgende Pflanzen erwachsen, die hilfreich für Insekten sind: Thymian, Lavendel, Sonnenblume, Ysop, Phazelie, blauer Lein, Inkarnatklee, Mohn und Kamille.
Die Seiten dieses Buches sind wie folgt zertifiziert:
Produktion mit FSC®-Zertifizierung
Der FSC® hat weltweit einheitliche Grundprinzipien für verantwortungsvolle Waldwirtschaft definiert. Das FSC®-Zeichen kennzeichnet Produkte, die nach den strengen Kriterien des FSC® zertifiziert sind und stellt sicher, dass
das Material aus verantwortungsvollen Quellen stammt.
Produktion mit Cradle to Cradle™-Zertifizierung
Ein weltweit einzigartiges Druckverfahren, bei dem für den biologischen Kreislauf optimierte Farben, Papier und weitere Druckkomponenten verarbeitet werden. Alle Infos: www.printthechange.com
Produktion mit greenprint*-Label
Klimaneutraler Druck ist gut, klimapositiver Druck ist besser. Durch dieses Werk werden etwa 10% mehr Emissionen kompensiert als bei der Produktion entstehen. Durch den Druckauftrag wird ein Wiederaufforstungsprojekt in Äthiopien unterstützt.
Biozertifiziertes Saatgut
Das Saatgut im Buchdeckel besitzt das EU-Siegel für Bio-Qualität (6 von 8 Arten).
An alle Käufer:
Sofern gewünscht senden wir im Frühjahr eine Saatgutpackung (ca. 40 Gramm)
für eine herrliche Blühiwese mit. Bitte dann eine Mail an: Info@doktor-kalle.de
Danke
gUG Umweltschutz und Lebenshilfe
http://umweltschutz-und-lebenshilfe.de
Action für die Artenvielfalt! Alle Speierlinge sind AUSVERKAUFT! Wir freuen uns! 🌻🌻🍏🍎🍐😀😀👍👍👍🦅🐝🐛🦋🐌🐞🐜🕷🐥🦆
Vielleicht ist es noch etwas früh von einer „neuen“ Bewegung für die Artenvielfalt zu sprechen, aber das, was aktuell hier in den Ortschaften passiert, ist schon aller Ehren Wert.
Im gemeinsam mit der Landwirtschaft durchgeführten Projekt http://sperberbaum.de (z.B. mit Gabriele Mörixmann) sind nun
tatsächlich alle Speierlinge ausverkauft. Das hätten wir zu Projektbeginn nicht für möglich gehalten. Jede Menge Setzlinge dieses bedrohten Wildobstbaumes
sind im Landkreis Osnabrück eingepflanzt worden. Der Hotspot liegt ganz eindeutig in Melle/Gesmold – dank vieler
Landwirte und Landwirtinnen, die sich Setzlinge zugelegt haben.
Ein Teil des Überschusses aus dem Projekt geht ja an den Gnadenhof Brödel und an das Projekt „Blumiger Landkreis Osnabrück“.
Ein weiterer Teil geht in Kürze an das Landvolk Melle und die Initiative Transparenz schaffen.
Viele viele Obstbäume (vorzugsweise alte Sorten von http://bio-obstbaeume.de) sind heute zudem eingepflanzt worden.
Danke an Bernhard Lietmann aus Melle, der dafür eine große Fläche zur Verfügung gestellt hat. Auch so etwas ist keine Selbstverständlichkeit.
Es passiert mehr und mehr.
Die Finanzierung der Bäume geschieht aus Überschuss-Geldern des Projektes http://sperberbaum.de sowie
aus dem Meller Förderprogramm “Naturnahes Melle”.
Bei Bernhard wurde im Sommer bereits eine Blühwiese angelegt. Auf weiteren 1000 m² heute Speierlinge sowie Apfel-, Birnen- und Kirschbäume angepflanzt.
Alle Bäume werden natürlich gegen Wildverbiss gut geschützt (insbesondere der Speierling hat diesbezüglich eine magnetische Anziehungskraft).
Bernhard gehört zu den Leuten, die ordentlich anpacken und positive Änderungen direkt umsetzen.
Nördlich der Obstbäume (damit diese nicht verschattet werden) zudem heute noch einen kleinen Klimaschutzhain angepflanzt (Roteiche, Schwarzkiefer, Douglaise).
Zwar keine heimischen Bäume, aber dafür Baumarten, welche mit der Klimaerwärmung einigermaßen umgehen können.
Nach getaner Arbeit erstmal ein „Zwiebi“ getrunken (das gute alte „Zwischenbier“).
Heisst zwar „Kein Bier vor vier“, und war eigentlich auch erst 13.00 Uhr, aber irgendwo auf der Welt ist es bekanntlich immer 4 😉
Es ist schön zu sehen, wie viele Menschen nicht mehr warten, „dass Andere etwas tun“, oder „die Politik es schon richten wird“,
dass das Artensterben endlich aufhört. SELBER und MACHEN sind hier hier die entscheidenden Denkanstösse…
Im Frühjahr wird unter den Obstbäumen noch eine Blühwiese basierend auf regionalem Saatgut angelegt.
Verschattung ist eigentlich „Gift“ für Blühwiesen. Bis jedoch die Obstbäume so weit sind, dass sie Schatten werfen,
werden noch einige Jahre ins Land gehen.
Auch am „Schlochterner Weg“ wurde munter gepflanzt. Im letzten Herbst fand hier ja gemeinsam mit 50 Aktiven eine große Baumpflanzaktion
statt (ca. 400 Bäume). Nicht alle Setzlinge haben es geschafft, somit wurde noch einmal nachgepflanzt (Flatterulme,
Douglasie, Schwarzkiefer, Traubeneiche, Feldahorn, Speierlinge). Zudem wurden auch hier diverse alte Obstsorten und einige Mispeln angepflanzt.
Es stehen hier in einer Art „Doppel-Allee“ mittlerweile 25 Stück, darunter z.B. die Apfelsorte „Erwin Baur“ (von 1928),
der „Rote Münsterländer Borsdorfer“ (um 1800) und der „Lutter Boskoop“ (ca. 1890).
Zudem wurde heute die Streuobstwiese „Am Wulberg“ in Föckinghausen ausgebaut.
Auf einer Länge von ca. 500 Metern (mit einer Unterbrechung von vielleicht 100 Metern) wachsen hier mittlerweile
knapp 70 Obstbäume. Auch einige Nachbarn haben sich dem Projekt angeschlossen und Kirsch-, Apfel- und Birnbäume in ihren Gärten gepflanzt.
Karsten Wachsmuth war heute auch munter am Start. Um seine Naturschutz-Aktivitäten ist es ja etwas ruhiger geworden.
Nachvollziehbar und verständlich, wenn sich private Parameter ändern. Er ist nun alleinerziehend. Und doch, wenn mal
etwas Zeit vorhanden ist, sofort aktiv. Heute wurde eine weitere Blühwiese gemäht.
Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
González-Romero-Blühwiesenkorridor Blumiger Landkreis Osnabrück
http://blumiger-lkos.de
Heute wird ein guter Tag 🙂 😊🐞🙋💨🐸🐦🐤🦅🌼🌻🍏🍎🍐
Den Ponys wurde gewohnt erstklassig von dem besten Hufschmied aller Zeiten (Niño Escher, https://www.hufbeschlag-ninoescher.de/)
die Hufe gepflegt. Fanden sie prima. Jetzt galoppieren sie wieder vergnügt über die Wiese.
Und sehr netter Patenschaftsbesuch (Julia Klose, Ralph Klose) (im Hintergrund „Orange Utan“). Die Patengänse „Otto“ und „Trude“ haben sich
sehr gefreut. Und für alle Gänse gab es als nettes Mitbringsel herrlich frischen Salat.
So lässt sich die Zeit der Einstallpflicht leichter aushalten. Noch etwa 6 bis 7 Wochen werden die Tiere sicherlich eingestallt, mit wenig Platz auskommen müssen…aber da kommen wir schon durch :-).
Und vielen herzlichen Dank für die tolle Futterspende für unsere Katzen.
Und dann ist heute noch Streuobstwiesentag. Wir müssen mehr machen und schneller werden. Das Artensterben ist unerbittlich.
Gleich geht es z.B. weiter an die Vessendorfer Straße zu Bernhard Lietmann.
Im Sommer wurde dort gemeinsam eine tolle Blühwiese geschaffen.
Nun geht es darum, das Biotop auszubauen. 10 Obstbäume werden gepflanzt, sodass eine kleine Streuobstwiese entsteht.
Und viele viele Bäume gegen die Klimaerwärmung kommen dort heute in die Erde.
gUG Umweltschutz und Lebenshilfe
http://umweltschutz-und-lebenshilfe.de
Spenden für unsere Projekte:
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-broedel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabrueck
Das Aktionsprogramm Insektenschutz der Bundesregierung „steht auf der Kippe“ – Auf in den Wahlkampf?
Anders formuliert: Trotz des vielfach belegten massiven Insektensterbens ist es mittlerweile fraglich, ob aus dem Insektenschutz-Programm der Bundesregierung noch etwas wird – Zeit für Politisierung?
Gemäß Artikel in der Süddeutschen Zeitung („Insektenschutz entzweit die Regierung“, https://www.sueddeutsche.de/politik/glyphosat-streit-landwirtschaftsministerium-umweltministerium-1.5126458!amp?__twitter_impression=true)
sei ein erbitterter Streit um den Insektenschutz und das umstrittene Herbizid Glyphosat entbrannt.
Ein interner Vermerk aus dem Umweltministerium läge vor. In diesem stünde:
Klöckner verhindere „jedweden Fortschritt beim gesetzlichen Insektenschutz und bei der Beschränkung von schädlichen Pflanzenschutzmitteln“.
Zur rechtlichen Umsetzung der Abmachungen, so heißt es in dem Vermerk, habe Klöckners Ministerium „bislang folgendes geliefert: nichts“.
Eigentlich sollte das Insektenschutzgesetzt im Dezember ins Kabinett. Damit sei fraglich, ob aus dem Insektenschutz-Programm überhaupt noch etwas wird. Dass es nicht einzig und allein an Frau Klöckner liegt (sie ist nur EINE (!) Person) ist selbsterklärend. Es ist vielmehr der Wust an Lobby-Interessen, eine falsche Priorisierung von Geld vs. Bewahrung der Artenvielfalt innerhalb der Partei und ein grundlegend falsches, ja nahezu absurdes, Parteiverständnis mit Blick auf nachhaltige Belange und den Schutz künftiger Generationen im politischen Alltagsgeschäft.
Es ist einfach nur frustrierend. Die Zahlen sind erschütternd.
Mal einige Fakten zum Insektensterben:
Zwischen 1990 und 2017 sank die Biomasse der Insekten in ausgewählten Schutzgebieten um 75 % (wohlgemerkt: In Schutzgebieten (!!), in denen
es ja eigentlich noch ganz passable Lebensbedingungen geben müsste).
Quelle: https://doi.org/10.1371/journal.pone.0185809
Die sog. “Münchener Studie” veröffentlichte 2019 Ergebnisse.
Zwischen 2008 und 2017 wurden regelmäßige Untersuchungen in drei Regionen des Landes angestellt.
Quelle: https://www.nature.com/articles/s41586-019-1684-3
“Sowohl auf Wiesen als auch in Wäldern ging die Artenzahl im Studienzeitraum um etwa ein Drittel zurück.
Auch deren Gesamtmasse nahm ab, besonders ausgeprägt in den Graslandschaften – dort um 67 Prozent. In den Wäldern schrumpfte sie um etwa 40 Prozent.
Vermutlich hänge der Rückgang mit der Landwirtschaft zusammen, schreiben die Forscher. “Dass solch ein Rückgang über nur ein Jahrzehnt festgestellt werden kann, haben wir nicht erwartet”, sagte Weisser. “Das ist erschreckend, passt aber in das Bild, das immer mehr Studien zeichnen.”
Quelle: https://www.dw.com/de/m%C3%BCnchener-studie-best%C3%A4tigt-starkes-insektensterben-in-deutschland/a-51051311
“Wissenschaftliche Zählungen hätten mit Blick auf die
vergangenen 50 Jahre einen Rückgang der sogenannten wandernden Insekten auf der Schwäbischen Alb um bis zu 97 Prozent ergeben”.
Es ist einfach nur noch ermüdend und frustrierend. Es macht keinen Spaß mehr!! Nada, Null!
Wir können noch 100derte Blühwiesen anlegen…
Wir können noch 100derte Streuobstwiesen schaffen… Solange Entscheidungen wie von der Europäischen Union (Aus Deutschland: Wesentlich CDU + FDP,
im Landkreis OS: CDU-EU-Politiker Jens Gieseke), zur weitgehenden Fortführung der Agrarpolitik auf EU-Ebene wie bisher, gefällt werden, wird das keinen merkenswerten Nutzen schaffen.
Heftpflaster und Hustensaft.
Solange die „eigene“ Bundesrepublik „dank“ Einflussnahmen von CDU, FDP + Agrarlobby das Insektenschutzprogramm blockiert,
wird das Aussterben weiter gehen.
Eigentlich macht es NULL Spaß, so etwas immer wieder politisch zu betonen und darauf hinzuweisen. Es ist ja irgendwie schon ein wöchentliches „Dé·jà-vu“-Erlebnis mit Abnutzungserscheinungen.
Sich politisch einzubringen macht „hier“ (!) den Beteiligten wenig Vergnügen (jedE/r sucht sich aus, was ihm/ihr gefällt).
Aber vielleicht muss man einfach mal deutlich sagen: Diesen Luxus des „Nicht-Engagierens“ können wir uns bei solchen Bärendiensten für die Artenvielfalt nicht länger erlauben (Seuftz…).
Es ist (eigentlich) schöner, sich draussen zu tummeln und etwas „ganz Praktisches“ zu tun (also, gemeint ist: Die Pflanzung von Obstbäumen,
die Anwalzung von Saatgut etc…Selbstverständlich ist Politik auch ganz praktisch, nur eben auf einer anderen Ebene).
Liegt vielleicht am drögen November, am Grau in Grau, am Wetter, dass das Kampf-Gen kleiner wird und sich resignative Stimmen
melden. Dann verlieren wir eben. Wenn „die Politik“ und deren Wählerinnen und Wähler keine Artenvielfalt wollen, dann soll es vielleicht
einfach so sein….
…
….
Stille…
…
..
…Mann hört: Nichts!
..
….
Ein Reuspern, ein Schluchzen….
…..
Stille Nacht…heilige Nacht!
…
……
……..
..
….
Jemand weint…
…..
……
………
Und dann:
Zynisches und nicht unbedingt ausschließlich sympathisches Gelächter im Hintergrund.
Etwas Metallisches, klingt ein bisschen wie Säbelrasseln…
Und ein lautes Fauchen und dann ein erdbebenartiges Grunzen!
…
….
Na warte, sagte Schwarte!!! Auf einer inhaltlichen Ebene (so der Schwarte) – und damit verbunden ganz praktisch in Bezug auf das Leben
auf Wiesen, an Waldrändern, an Gewässern und eigentlich überall – gefällt mir da aber so einiges nicht. Und das möchte ich im Rahmen meiner demokratischen Meinung artikulieren!!
Auf Campact läuft eine aktuelle Petition, welche Klöckner und dem Agrarressort „in den Hintern“ tritt.
Hören Sie auf, das Insektenschutzprogramm zu blockieren! 115.000 Menschen sind schon dabei.
Gerne hier unterschreiben…
…und wenn es denn tatsächlich nicht anders geht:
Die langen und dunklen Winternächte nutzen, um sich etwas Polarisierendes für den Wahlkampf im Jahre 2021 zu überlegen.
Wer so viel Schaden in der Natur anrichtet, der hat es irgendwann auch einfach nicht mehr anders verdient!!
Wer die gesellschaftliche Mitte ausdünnt und immer wieder gegen eine Verbesserung der ökologischen Zusammenhänge agiert, der landet irgendwann selbst am Rand!
Schnauze gestrichen voll!! Aber sowas von gestrichen voll!
gUG Umweltschutz und Lebenshilfe
http://umweltschutz-und-lebenshilfe.de
Heute schon an Morgen denken.
*** Pacht- oder Leihflächen für Klima- und Naturschutzprojekte dringend gesucht ***
Unsere gepachteten oder geliehenen Naturschutzflächen werden spätestens im Sommer 2021 „picke packe voll“ sein (mit Obstbäumen für Streuobstwiesen, mit artenreichen Wildblumenwiesen, mit neu angepflanzten Klimaschutzbäumen, mit Totholz- und Wildgehölzhecken, Feuchtbiotopen, Trockensteinmauern, mit beweidenden Schafen und Ziegen unseres Gnadenhofes).
Es zeichnet sich schon jetzt ab, dass der Ausbau von Biotopen und die Neugestaltung von Klimaschutz-Projekten aufgrund von Platzmangels im nächsten Jahr schwierig werden wird.
Wer jemanden kennt (der jemanden kennt), oder wenn jemand selber eine Fläche für eine Biotopgestaltung zu verleihen oder auch kommerziell zu verpachten hat. Gerne melden. Je größer desto besser.
Und je länger die Laufzeit, ebenfalls desto besser (verschiedene Stiftungen erwarten für eine Förderung eine Laufzeit von 20 Jahren).
Aus logistischen Gründen suchen wir Flächen in Melle, Bissendorf und Bad Essen. Selbstverständlich kann die Biotopgestaltung in gemeinsamer Koordinierung und Abstimmung erfolgen.
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