Die kleine Wildente „Edda“ hat nahezu alle Eier ausgebrütet. 🥰 Mutti und ein ganzes Gewusel von Küken sind wohlauf. Vater Eddy ist stolz wie Oskar und krakehlt schon munter vom Teich rüber. 2 Eier fehlen noch, das soll wohl klappen.
Die Zwerge haben einen Sonnenschutz, eine Schale Wasser und erstes Futter. Vermutlich wird Eddy ihre Kinder wohl hier am Gelände aufziehen, bevor sie dann irgendwann in die weite Welt hinausfliegen.
Heute sehr netten Besuch von Corinna Hölzer gehabt 🙂 😊 Und: Schafscheren fiel leider aus, dafür heute Teiche von Algen befreit (eine Premiere: Ersten Molch im selbst angelegten WAsserbiotop entdeckt) 🙂
Corinna Hölzer von „Deutschland summt“ war heute zu Besuch. Immer wieder total interessant zu hören, welche Erfahrungen andere Naturschutzgruppen so machen, auch wenn die Stiftung für Mensch und Umwelt um ein Vielfaches größes ist als wir. Absolut beeindruckend, was dort auf die Beine gestellt wurde (Chapeau !). Vorbildcharakter!
Eigentlich sollten heute unsere Schafe geschoren werden. Hat nicht geklappt. So ein Argernis! 33 Grad sind in Anmarsch! Noch heute eine Hochleistungs-Schermaschine bestellt. Machen wir jetzt selber! Die Wolle muss zwingend diese Woche runter.
Zudem heute ein Feuchtbiotop von vielen vielen Algen befreit. Ansonsten kippt der Teich – und das darf never ever passieren.
Mit einer Filter-Kiste ins Wasser steigen und immer wieder Algen rausholen. Dann wie wild in der grünen Masse rumwühlen, wie in einer Goldwaschpfanne. Nur dass der Inhalt viel wertvoller ist. Wasserschnecken, Kaulquappen, Teichfrösche (Pelophylax „esculentus“), Wasserkäfer, sogar einige Molche waren dabei…
Welche Bedeutung solche Kleinteiche in Zeiten von Hitze- und Dürrephasen haben braucht hier wohl nicht ausführlich erläutert werden…
500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional. https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/
Die Blühwiesen strahlen in vollem Glanz 😎 Und: Heute voller Einsatz, damit die Streuobstwiesen nicht der Hitze und Dürre zum Opfer fallen 💦 💦 💦 💦
Die Blühwiesen haben sich ausgezeichnet entwickelt. So viel Leben!! Der Einsatz hat sich zu 150% gelohnt.
Auf einigen Streuobstwiesen wird jedoch diesen Sommer noch viel viel viel Einsatz notwendig sein. Letztes Jahr haben es etwa 40 junge Bäume nicht geschafft (Trockenheit und Hitze). Diese wurden ersetzt und dieses Jahr ist zum Glück etwas mehr Zeit.
Aktuell kämpfen etwa 20 ein- bis zweijährige Obstbäume auf den Streuobstwiesen ums Überleben. Einige werfen schon Blätter ab. Also greift „Kommando Wassernotversorgung“‚! Never give up! Bewaffnet mit Wasserkanistern heute viele Male losgefahren, um die Kumpels und Kumpelinnen durch den Sommer zu bringen.
Dialog mit einem Baum: Sie so (völlig am Hecheln, Schwitzen, ausgedörrt): „Gib Wasser bitte! Viel! 40 Liter bitte! Ich kann nicht mehr! Wenn das was wird, ich sags Dir, ich geb ne Kiste Bier aus!“ Ich so (völlig am Hecheln, Schwitzen, ausgedörrt): „Gin Tonic mit Eis? Ginge auch Gin Tonic mit Eis?“ Sie: „Klar!“
In einigen Jahren sitzen wir dann Schulter an Stamm und weerden uns dann an die wilden Zeiten von damals erinnern. Sie mit nem Eimer Wasser ich mit nem Becher „Gin Tonic on ice“.
Streuobstwiesen sind hypergalaktisch für die Vielfalt, aber bis sie sich entwickeln und durchgesetzt haben dauert es einige Jahre.
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Der arme Hahn „Uwe“. 😟 Von einem anderen Hahn (dem verrückten „Ralle“ aus dem Tierheim) wurde er ziemlich übel zugerichtet. Zum Glück hat er kein Auge verloren. Für Hähne ist eine solche Tracht Prügel offenbar schwer traumatisch. Uwe saß nur noch ganz schüchtern in einem kleinen Versteck, den Kopf immer gut geschützt, und hat sich keine 10 Zentimeter mehr bewegt. Das Schlimme ist: Zeigt ein Hahn Schwäche, dann werden weitere Hähne zuweilen neugierig und vertrimmen ihn zusätzlich.
Heute nun wurde er vorsichtshalber in die „Ruhezone 1“ umgesiedelt. ☺️😍 Hier kann er sich erholen und geschützt alt werden. Hier lebt z.B. Huhn „Isolde“, die im Januar einen schweren Angriff aus der Luft (evtl. ein Habicht) mit ach und krach überlebt hat. Sie hat damals 3 Wochen gebrqaucht, um überhaupt wieder laufen zu können. Auch Huhn „Tiffy“ (das Hinkehuhn) lebt hier. Die beiden brauchen viel Ruhe und Entspannung, das wird „Uwe“ auch guttun. Schweinchen Speedy passt auf, dass kein Marder oder ähnliches vorbeikommt. Neben der Ruhezone 1 liegt die „Ruhezone 2“. Die beiden Schweinchen Bärbel und Dodi zeigen vorbildhaft, wie man sich entspannt und zur Ruhe kommt. 😴😴😴😄
Die ersten Bäume rufen um Hilfe 😟😟 Und: (Gedrängte) Entfernung von der Demokratie (??) (…und das fällt schwer) 🤿🤿🤿 😵💫🎃💀💀💀
Wir haben noch nicht mal Sommer und die ersten Bäume rufen bereits um Hilfe und stoßen ihre Blätter ab In der Regel sind es hier junge Obstbäume (letztes oder vorletztes Jahr gepflanzt). Die Bäume an den Gnadenhofflächen haben „Schwein gehabt“. Dort bekommen die Tiere jeden Morgen und Abend zwischen 300 und 500 Liter frisches Wasser (insgesamt (an allen Orten), je nach Temperatur). Das abgestandene Bade- und Trinkwasser des Tages oder der Nacht wird dann an die leidenden Bäume gegeben – die es dankbar, bis zum letzten Tropfen aufnehmen.
Wenn Ihr das Haus verlasst und dort vielleicht in der Nähe einen jungen Baum kennt, der schon mit den Blättern hechelt: Tut ihm einen Gefallen. Nehmt einen Eimer und gebt ihm eine Stärkung. Er wird es Euch ewig danken. 😍😍
Tja, und mit der Demokratie ist es so eine Sache. Sie ist unumstösslich, ein riesiges Gut, ein Segen und ein Privileg.👍👍 Es gibt genügend Literatur die beschreibt, dass Demokratien durch die Klimakrise und ihre Folgen unter massiven Bewährungsproben stehen werden. Etliche können/könnten daran sogar zerbrechen, wenn Kämpfe um Land, Wasser, Nahrungsmittel, Kühlung etc. durch die Klimaerwärmung weiter angeheizt werden. Dann siegt nur noch der Stärkste, und für alle anderen wird es ganz ganz bitter (man beachte das globale Welt(wirtschafts)system, Ähnlichkeiten könnten zufällig sein….).
Und auch mit „unserer“ Demokratie ist das so eine Sache. Es gab (noch gibt es das) einst einmal ein Klimaschutzgesetz. In der letzten Legislaturperiode verabschiedet von der CDU und SPD. Die beiden Parteien haben, in Bezug auf dieses Gesetz, keinen schlechten Job gemacht. Ich finde, sie haben es sogar damals ganz gut gemacht, das Gesetz. Und es gab vor einigen Jahren die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes, dass auch Politik zwingend in ihre Entscheidungen die Interessen zukünftiger Generationen in Bezug auf den Klimaschutz zu integrieren hat. So weit so gut!
Tja, und jetzt ist es die aktuelle Bundesregierung, bestehend aus der Partei, die das letzte Klimaschutzgesetz eigentlich ganz ordentlich gestaltet hat, den GRÜNEN (eigentlich eine Klimaschutzpartei) und der FDP (alles was irgendwie nach Öko „riecht“ muss entschieden blockiert werden, ALLES!), die das Klimaschutzgesetz nun beendet, verwässert, aufweicht und in der Wüste zum Trocknen und Sterben auslegt.💔❤️🔥🆘🆘🆘
Eine Verabschiedung der Sektorziele (jeder Sektor, von Landwirtschaft über Bauwesen bis zum Verkehr) musste (einstmals, vor langer Zeit so entschieden) seine Ziele in Bezug auf CO2-Einsparungen erreichen. Geweigert hat sich die FDP unter Verkehrsminister Wissing, in diesem Sektor CO2-Reduzierungen zu gestalten, und wird dafür jetzt belohnt (von SPD, GRÜNEN und der eigenen Anarcho-Partei, die in Bezug auf juristische/demokratisch bestimmte Vorgaben macht, was sie will. Wenn man so will, dann ist die FDP irgendwie die „wahre APPD“). Sektorziele soll es nicht mehr geben! Wahnsinn!!
Irre oder? Man braucht also demokratisch beschlossenen Zielen (und per Legislative untermauert) nicht mehr zu folgen, als demokratische Partei? Geil!❤️ Dann brauche ich als demokratisches Individum (Bürger) ja der Demokratie und der Legislative eigentlich auch nicht mehr zu folgen, richtig? Wenn selbst der „Urkern“ der Demokratie (Parteielemente und Einzelelemente der Gewaltenteilung) nicht mehr beachtet wird/werden (Legislative) bzw. machen können, was sie wollen (Verkehrsministerium unter Leitung der FDP), was heisst das für den einzelnen Bürger/in?
Morgen raube ich ne Bank aus, oder ich verklappe mein Altöl im Wald—? Ich klaue ab jetzt Handtaschen von Omas, sprenge Redaktionen von Zeitungen in die Luft (weil mir deren Ausrichtung nicht passt) und weigere mich dem Ordungsamt Folge zu leisten….
Nein, im Ernst, all das ist natürlich Quatsch. Ziemlicher Komplettblödsinn! Nur weil Einzelelemente der Regierung so etwas machen (also einzelnen demokratisch beschlossenen Zielen nicht folgen), muss/sollte/darf man es als BürgerIn ihnen nicht gleichtun! Es ist Wahnsinn! Es ist komplett, absurder Wahnsinn!😱🥵🥵🥵
Die Wissenschaft ist sich einig, was durch die Klimakrise passieren wird…🥵🥵 Und plötzlich, ob des vertrockneten Rasen in den Vorgärten, Hitzeinseln in den Innenstädten, sinkender Grundwasserspiegel, fragen sich immer mehr Menschen „ob es das nun sein soll??“. Und die Regierung? Sie lockert das Klimaschutzgesetz!
Demokratie ist das beste System, welches ich kenne. Und diese komische blaue Protestpartei da gehört entschieden bekämpft. Aber wie kann man sich „wohl und sicher“ in einer Demokratie mit klarer Gewaltenteilung und klaren Regeln (siehe oben) fühlen, wenn das passiert, was gerade passiert (siehe auch oben)?
Irgendwie hatte Charles Darwin Recht. Vielleicht muss man sich einfach dementsprechend vorbereiten? Das wäre ein absoluter Graus!
Die Lösung könnte sein: Der Gewaltenteilung folgen, wissenschaftlichen Stimmen folgen, Verantwortung für künftige Generationen übernehmen, und demokratisch beschlossene Entscheidungen umsetzen (Hallo FDP-Verkehrsministerium, ihr alten Pogo-Anarchos, hört Ihr das?)…. Und als Einzelindividum sich an Klima- und Artenschutzmaßnahmen beteiligen (im Hintergrund: Millionen von Menschen betreten röhrend und gröhlend Flugzeuge (auf dem Weg dorthin ohne Tempolimit über die Autobahn gerast), um Unmengen an Kerosin in die Atmosphäre zu stossen; am Zielort gibt es erstmal: Bratwurst!)…🔥🔥🔥
Here we go… Vielleicht sollte ich mich doch auf den Sozialdarwinismus und die Post-Demokratie vorbereiten…War ursprünglich offen gesagt eigentlich nicht mein Plan! Irgendwie mochte ich die Demokratie immer sehr (bis die irren Gesetzesbrecher in die Regierung kamen)…Ich rufe mal die Exekutive an! 👮♀️👮♀️👮♀️
Vitamin B-Komplex-Selbstversorgung ohne Tierprodukte, dafür mit Pilzen…wenn ich gewusst hätte, dass es so einfach ist, dann wäre das hier schon viel eher begonnen worden 🙂 Ist kinderleicht, nach 2 Wochen beginnen die ersten Rosen- und Limonenseitlinge zu spriessen. Das werden kulinarische Hochgenüsse. Und viele viele weitere Pilzarten folgen noch. Ich glaub ich spinne! Was für eine geniale Selbstversorgungs-Möglichkeit.
Was braucht man? Stroh, das man fermentieren lässt (etwa 8-9 Tage komplett in Wasser eintauchen, es riecht dann wie Sauerkraut), entsprechende Filterfolien (falls man nicht direkt die Strohhaufen impft) und natürlich Pilzbrut. 1 Liter Pilzbrut (zum Impfen) liegt bei etwa 15 Euro und ist eine Grundlage, um kiloweise leckere Pilze mit vielen vielen Mineral- und Nährstoffen zu züchten. Und man braucht (zum Glück nur sehr geringe Mengen) Wasser. Und etwas Geduld. Und schattige Plätze. Und fertig ist die pilzbasierte „Schnitzelpfanne“ aus dem heimischen Garten 🙂 Ach ja: Pilze fressen viel CO2 – auch ganz gut 🙂
Die Klimaerwärmung stösst die Tür ganz weit auf – In Deutschland. Mitten im Frühling.☀️☀️☀️☀️☀️☀️
Plötzlich deucht es wohl doch so Manchem, dass die Erdwärmung kein theoretisches Konstrukt ist, dass vor der mitteleuropäischen Haustür halt macht. Plötzlich fängt es – so ganz langsam – an, durchzusickern, dass wir uns da Pest, Cholera, Dürre und Armut ins Land holen. Eine Nicht-Anpassungen an den Klimawandel, eine Nicht-Unterstützung entsprechender Maßnahmen werden noch eine ganz ganz andere Wertigkeit von Lebensmitteln schaffen. Spanien, Frankreich und Italien erleben es schon seit Wochen. Nun fängt es auch hier an, dass einige (wenige) beginnen zu begreifen, dass „individuelle Freiheit“ (z.B. in Bezug auf Tempolimit), „Nicht-Gängelung“ und „Ich-Lass-Mich-Doch-Nicht-Umerziehen-Mentalität“ nichts anderes als ganz normale Umschreibungen sind, für „Ich-Mach-Was-Ich-Will-Egoismus“ und „Die-Anderen-Sind-Mir-Scheissegal“ Einstellungen. Die Bodentrockenheit ist ein Fiasko.
Zitat: „»Wenn es um den Klimawandel geht, hat jeder irgendwann einen ›Oh Shit‹-Moment – das ist der Moment, wenn klar wird, wenn die Leute verstehen, was wirklich auf dem Spiel steht.« „
Und: „Psychologisch betrachtet sind »Oh Shit«-Momente gewissermaßen Kipppunkte, bei denen die kognitiven Abwehrmechanismen, mit denen sich unsere Köpfe gegen das Akzeptieren des Unerhörten wehren, endlich versagen. Ja, es stimmt wirklich: Die Menschheit ist dabei, ihren eigenen Lebensraum irreparabel zu zerstören, und die Katastrophen haben längst begonnen.“
Tja, und auch wir merken das „volle Breitseite“. An der Grenze zwischen Melle/Bissendorf haben wir dieses Jahr einen 1200 m² Gemüse-Insektenschutzgarten angelegt. Das wird wohl eher nichts mit einer prächtigen Ernte. Und nein, der Garten liegt nicht in Marokko, Malawi oder Mauretanien. Er liegt in Melle.
Als Anliegerfläche haben wir zuweilen etwas Wasser mit Solarpumpen aus der Hase entnommen. Diesbezüglich kommt nächste oder übernächste Woche vermutlich ein Verbot. Dann wird nur noch eine Handschöpfung aus dem Gewässer erlaubt sein. Dass damit keine 1200 m²-Gemüsebewässerung möglich ist, versteht sich von selbst. Mindestens 50% (eher noch mehr) der Ernte wird der Trockenheit zum Opfer fallen.
Heute noch einmal jeden erdenklichen Tropfen gespeichert. Rund ums Haus zudem 8 1000-Liter-Container aufgestellt, um jeden Starkregen abzufangen. Wasser wird ein kostbares Gut werden. Vermutlich werden wir hier auf kurz oder lang mit dem Aufbau eines Wasserverteilungssystems beginnen, dass Verdunstungen auf ein Minimum reduzieren wird.
500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional. https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/
Mach es gut, Luke, alter Kamerad.😔 Heute früh nun musste unser Pferd Luke eingeschläfert werden. Die letzte Stunde, bevor die Tierärztin kam, wurde es ihm noch so angenehm wie möglich gemacht. Wasserkühlungen, immer wieder Wasser ins Maul geträufelt, noch ein letztes Mal etwas Gras fressen…
Sein Kumpel Alfredo und auch seine Ziegenfreunde nahmen traurig Abschied von ihm. Luke war ein besonderes Pferd. Eingeschlafen ist er mit etwa 38 oder 39 Jahren.
Vor 20 Monaten kam er zu uns. Er mochte Menschen meist nicht so sonderlich, das kann daran liegen, dass er jahrelang als Jahrmarkt-Im-Kreis-Geh-Pferd gelebt hat. Später stand er dann wohl einige Jahre alleine auf einer Wiese.
Zunächst wurde ihm hier ein Ur-Ur-Opa hier zur Seite gestellt (Pferd Philipp), später dann der Jungspund Alfredo. Die beiden harmonierten prächtig und flitzen die Wiese rauf und runter. Es war schön zu sehen, dass Luke noch einmal einen Freund gefunden hatte. Die Beiden machten alles gemeinsam.
Luke liebte Äpfel und Möhren. Er suhlte sich gerne im Staub und liebte es, in der Sonne zu liegen. Menschen piesackte er auch schon mal ganz gerne, mit Vorliebe von hinten, wenn man nicht damit rechnete. 🙂 Aber so richtig böse konnte man ihm nie sein.
Sobald er sah, dass man ein Halfter oder eine Leine mit sich führte flüchtete er panisch. Einmal, bei einer Überführung, hat er hier den Begleitgänger etwa einen Kilometer bei vollem Galopp wie einen Regenwurm an der Seite hinter sich hergezogen und konnte erst durch das resolute Abdrängen in einen Teich gestoppt werden. Das hat ihm glaub ich Spaß gemacht und war vielleicht so eine Art „Ausgleichsverhalten“ für das jahrelange „im Kreis gehen“ auf dem Jahrmarkt. Im die Hufe zu kürzen oder eine Spritze zu geben war gefährlich, er war sehr sehr sehr wild.
Dennoch war er eine liebe Seele und das Vertrauen in Menschen wuchs mit der Zeit noch einmal kontinuierlich. Es wurde sogar noch möglich, ihn an Handfütterungen zu gewöhnen.
Ein großer Dank geht an die LVM und Frank Strötzel, die ihn monatlich unterstützt haben. Dadurch war es möglich, ihm immer mal wieder Leinsamenöl und weitere Besonderheiten zukommen zu lassen, die seinem hohen Alter gerecht wurden.
Nun galoppiert Luke im Pferdehimmel. Machs gut, Junge!
Wie geht es weiter? So schnell wie möglich werden die seuchenhygienischen Anforderungen des Landkreises umgesetzt.
Pony „Alfredo“ wird dann zeitnah kastriert werden und bekommt einen Platz bei unseren beiden Shetty-Stuten.
Es ist viel viel viel zu warm und viel zu trocken für die Jahreszeit – nicht nur bei uns in Deutschland. Ein Wasserentnahmeverbot aus den hiesigen Flüssen droht und könnte bei uns im Landkreis bereits nächste Woche, noch vor Sommerbeginn, kommen.
Trotzdem läuft natürlich alles weiter wie bisher. Über jede noch so kleinste Klimaschutzmaßnahme wird erbittert gestritten und deren Umsetzung im Zweifelsfalle verhindert. Selbstverständlich wird auch weiter mit Flugzeugen in den Urlaub gedüst. Und Bratwurst en Masse (katastrophale CO2-Bilanz) gibt es auch nach wie vor bei jedem Fest. Und wenn eine Maßnahme für den Klimaschutz etwas kostet, dann ist der Aufschrei groß. Generell sind die Lieblingsworte vieler Deutscher aktuell eh „Technologieoffenheit“, „Gängelung“, „Verbotsverordnungen massiv bekämpfen“, „Wollen keine Umerziehung“, „Freier Bürger“. Ok, das muss man akzeptieren, so ist sie, die Demokratie. Das „Morgen“ spielt dabei nicht immer eine besondere Rolle.
Nur wie groß werden die Aufschreie bei Überschwemmungen, Waldbränden, Dürre, vertrockneten Ernten, erodierten und weggeschwemmten Böden, sinkender Grundwasserspiegel etc. sein. Dann wird es heißen: „Die Politik hätte aber mal! Das geht so nicht! Die Politik hat uns zu schützen!!“. Finde den Fehler!
Man muss es ihnen lassen: Samstags bis Donnerstags for Future leisten exzellente Arbeit!
Blühwiese Nummer 253 ist geschafft 🙂 🦋😍😊 Im Grenzgebiet zwischen Bissendorf und Georgsmarienhütte.
Vielen lieben Dank an Sonja Wieferich-Tolksdorf . Im Oktober letzten Jahres hatten wir per Facebook aufgerufen, uns Flächen für Blühwiesen zu melden. Sonja meldete sich und heute nun war es endlich so weit. Ein sehr sehr schöner Naturgarten mit vielen Alt-Obstbäumen wurde heute nun durch eine 600 m² Wildblumenwiese ergänzt. Regio-Saatgut, 40 Arten.
Auch die kleine Hündin Marla fand es spannend und halt munter bei der Vorbereitung der Fläche. Sofern es ab und an regnet, dann wird die Blühwiese in ca. 10-12 Wochen farbenfroh, bunt und ein Magnet für viele viele Tiere.
Die Fräse ist heute übrigens in Rente gegangen. Die letzten 3 Monate schon nur noch mit einer 50%-Fräse die Böden vorbereitet. Das Ding hat gute Arbeit geleistet 🙂 Unsere Materialien sind mittlerweile schrottreif – haben dafür aber auch jede Menge Action für die Artenvielfalt geschaffen.
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