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Allgemein
Pilzernte aus dem eigenen Garten
Geschrieben:

Es wird hier immer mehr zu einem mehrfach wöchigem Ritual, Pilze aus dem eigenen Anbau zu kochen. ☺️
Macht richtig Spaß! Ist ein tolles Hobby, gerade weil man als Neuling noch so fürchterlich viel beim Anbau (und Kochen) lernen kann.

Seit gestern Abend gab es durch die Gewitterregen eine hohe Luftfeuchtigkeit hier.
Die Pilze ballern förmlich nach oben. Heute alleine 900 gramm Austernpilze geerntet und davon noch etwas in der Nachbarschaft verschenkt.
Leckeres Rezept: Kartoffeln und Bohnen kochen.
Austernpilze 10 Minuten seperat im Wasser köcheln lassen (bei geschlossenem Deckel),
dazu eine Soße aus Schalotten, Paprika, Zitronensaft, etwas Paprikapulver, Pfeffer, Sojasauce, ein bisschen Zucker…
Die gedämpften/geköchelten Pilze in eine Schüssel füllen, mit der Soße verrühren,
und schon ist man im 7. Himmel.

Die Pilze heute 15 Minuten in die Sonne gelegt, sie haben dann einen immens hohen Vitamin D-Gehalt. Durch das Köcheln in Wasser bleiben zudem B-Vitamine erhalten.

Bei Jürgen Guthmann (Heilende Pilze. Die wichtigsten Arten der Welt, 2021) findet man viele Verweise auf wissenschaftliche Studien zu den verschiedensten Pilzarten. Ist eher ein wissenschaftliches Werk, genau deswegen so spannend.
Zum Austernpilz findet man dort viele viele viele Seiten. Z.B. (S. 145): „Der Gehalt an Mineralstoffen liegt hier bei ca. 10%. Bemerkenswert ist hierbei der Anteil an Calcium, Kalium, Eisen, Magnesium, Phosphor, Selen und Zink (Verweis zu Studie von Caglarirmak 2007). Austernpilze sind eine gute Quelle für lebenswichtige B-Vitamine (Ausnahme Vitam B12). Sie sind eine gute Alternative zu Fleischprodukten und übertreffen den Gehalt vieler Gemüse um ein Vielfaches. Der Austernpilz ist reich an Vitamin B1 (Thiamin), B2 und B5 (Panthotensäure). Mit 100 g frischen Pilzen kann ein Erwachsener etwa 1/5 seines Tagesbedarfes an beiden Vitaminen decken“.

Genial finde ich, dass man nur eine (relativ) kleinen Betrag investieren muss und dann für lange Zeit immer mal wieder Pilze direkt aus dem Garten (oder vom Balkon, sofern dort ein Schattenplatz ist) holen kann.m
Mittlerweile werden hier in der Küche aus vielen Pilzarten auch Tinkturen erstellt (Doppelextrakte, mehrstündiges Köcheln sowie zweiwöchige Alkoholauszüge mit 70%igem Alkohol) und im Selbstversuch ausprobiert (bekloppter kann ich eh nicht werden, da ist das Maximum schon erreicht, also ruhig mal einige Dinge ausprobieren…😅.)
Im Ernst: Gefährlich z.B. sind Pilze mit Psylocibin (das ist der Stoff einiger Pilze, der zwar heilen – oder das Gehirn auch vollends ins Nirvana katapultieren kann), da wird dann hier doch lieber ein weiter Bogen drum gemacht.

Hyperspannend das Thema, und mega lecker.
Und ein Thema mit unglaublichen Möglichkeiten in Bezug auf die Klimaerwärmung und Nahrungssicherheiten.
Und die Selbstversorgung kann den Geldbeutel ganz massiv entlasten, wie hier gemerkt wird. Vitamine und Mineralstoffe wachsen auf Stroh 🙂 In großen Mengen.

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Vitamin B-Versorgung aus dem eigenen Garten
Geschrieben:

Hochwertige Vitamin B-Versorgung durch selbst geerntete Pilze (aus dem eigenen Garten) 🙂😊
Mega lecker! Heute Austernpilze (im Laden zahlt man ein Vermögen dafür !!), Rosenseitling und Kräuterseitling verkocht…

Vor 2 Monaten eine kleine Zucht angefangen. Die Dinger wachsen sprichtwörtlich in den Himmel und breiten sich „explosionsartig“ aus.
Das Tolle: Sie brauchen nur wenig Wasser (allerdings viel Schatten) und kaum Nährsubstrate (Stroh z.B. ist sehr gut).
Dazu ziehen sie CO2 aus der Atmosphäre.

Und legt man sie eine halbe Stunden in die Sonne: Dann sind sie voll (übervoll) mit Vitamin D.

Heute mit der Kultivierung auf Holz begonnen.
Birkenstämme werden mit Substrat geimpft (in diesem Falle des Reishi-Pilzes), um dann in einigen Monaten Fruchtkörper zu entwickeln.
Dazu in den letzten Wochen mehrere Blöcke Strohpellets mit dem Mycel des Schopftintlings durchwachasen lassen.
Wurde heute in die Erde gebracht und wird kiloweise Pilze für die Pfanne oder den Kochtopf liefern.

Beeindruckend: Das Vitamin B12, welches man häufig künstlich als Nicht-Fleisch-Esser konsumieren soll, ist in diversen Pilzen „en Masse“ vorhanden…

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Gottverdammte Hitze
Geschrieben:

Diese Hitzetage der besonderen Art sind brutal, 🥵🥵🥵denn es bedeutet mehrfach am Tage hunderte Liter frisches und kühles Wasser zu den unterschiedlichen Standorten zu bringen.
Diese trinken es aus den Schüsseln, Schälchen, Trögen, Näpfen und Wannen mit einer solchen Energie, dass man merkt: Nicht nur wir Menschen leiden unter den Temperaturen.
Auf den Gnadenhofstandorten gibt es überall Schattenecken, teilweise „Kühlliegen“ (Plane in die Erde buddeln, Erde drauf, Wasser drauf) und mittlerweile zum Glück auch einige hohe Büsche und Bäumchen, deren Verdunstung ein bisschen kühlt.

Interessant: Unsere Schafe gehen eigentlich so gut wie nie in Schutz-Unterstände (bei orkanartigem Regen allerhöchstens), aktuell jedoch nutzen sie jedes Schattendach, das sie finden können. 🥵🥵
Sie flüchten noch nicht einmal, wenn man sie in dem Unterstand besucht. Anders formuliert: Sie sind platt! Bei 34 Grad.
Man möge sich nicht vorstellen, was bei 44 Grad (Spanien) oder 50 Grad (Tunesien, Mexiko, Pakistan) mit den Tieren geschieht.

Wir sehen es hier ja selber:
Leider ist auch bei den Tieren an den Hitzetagen die Übersterblichkeit etwas höher: Während der Hitzewellen im Juni sind das Pony „Luke“, eine Ente, ein Meerschwein und 2 Hühner verstorben.
Gestern und heute haben weitere 2 Hühner ihre letzte Reise angetreten. Es trifft vorrangig die „Alttiere“.😞

Und eine kleine Ente war mal wieder schlauer als wir und hat 8 kleine Küken ausgebrütet. Auch diese haben sich über viel frisches Wasser. Herzlich willkommen auf diesem (konstant heisser werdenden) Planeten.

Genial ist nach wie vor das Verhalten der kleinen Wildente „Karlchen“ (wird jeden Tag etwas größer) und Hühnermutti Tusnelda.
Nach wie vor wacht das Huhn verantwortungsvoll und energisch über die kleine Ente.
Und Karlchen? Hat gefallen daran gefunden mit den Füssen voraus und einer fulminanten Arschbombe in den Teich auf dem Gnadenhofgelände zu springen 🙂😂🤣

Teiche und Feuchtbiotope sind in solchen Zeiten ichtiger denn je. Sie retten zweifelsfrei als Trinkquelle und Kühlstandorte jede Menge tierisches Leben. 👍💦💦💦💦

Gnadenhof Brödel
http://gnadenhof-broedel.de

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-broedel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabrueck

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30.000 Baumsetzlinge kostenlos für den LK Osnabrück (?)
Geschrieben:

30.000 Baumsetzlinge kostenlos für Bürgerinnen und Bürger aus dem Landkreis Osnabrück (?)

Die Klimaerwärmung erhitzt nicht nur die Erde in einem bislang noch nicht gekannten Maße, sondern auch die Gemüter…
Beides lässt sich „eindämmen“, z.B. durch die Pflanzung von kostenlosen Baumsetzlingen…
Aktuell wird (für nächsten Winter) an einer Verteilung von 25.000 bis 30.000 kostenlosen Setzlingen gearbeitet.

Gemeinsam mit „Mehr Bäume jetzt“ aus den Niederlanden.
Die Verteilung soll wieder in Melle auf dem Gnadenhof Brödel stattfinden.

„Gemecker“ über die Klimaerwärmung (und ungenügende Maßnahmen dagegen) ist zwar verständlich, TUN und HANDELN
sind jedoch um ein Vielfaches effektiver…Es ist grandios, wie sich viele viele der in diesem Winter verschenkten Setzlinge entwickeln.
Das macht Mut und sorgt für einen Hitzeschutz.

Und: 30.000 Setzlinge können bis zu 300.000 kg CO2/Jahr einlagern. Wenn man bedenkt, dass der durchschnittliche CO2-Ausstoß eines Bundesbürgers/Bürgerin bei ca. 10 Tonnen liegt (pro Jahr), so können 30.000 Baumsetzlinge immerhin eine lebenslange CO2-Neutralität für 300 Personen erreichen. Nicht sooooo viel, aber doch immerhin…

Hier ein kleiner Film des NDR, wie es letztes Mal ablief (insgesamt 23.000 Setzlinge bei 2 Aktionen):
https://www.youtube.com/watch?v=DViivQ8jKt0&list=PLwIihHejeQXmsSZgneYLq0hfvhatWxbSp&index=16

Ein großes großes Lob gilt Melanie Schnieder-Arends (Melle), welche aktuell an dem Aufbau einer kleinen Zucht- und Verteilstation für
Baumsetzlinge arbeitet. Großartig! Mehr davon! Handeln ist das einzig Wahre!


500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück

Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz

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Zeit der neuen Rekorde
Geschrieben:

Schafe scheren, Schweinchen in (von ihnen selbst angelegten) Wasserpfützen und Temperaturrekorde 😎😲🙈🐑🐑🐑🔥🔥🔥
Und: Nicht nur übers Klima (und „zu wenige Maßnahmen“) meckern (bringt eh nicht viel und ist irgendwie auch zu einfach und bequem), sondern: Mitmachen bei hilfreichen Maßnahmen dagegen!
Mitmachen z.B. bei der Anlage von Feuchtbiotopen zur Stärkung der Klimaresilienz

Und jetzt beginnt sie: Die Zeit der Temperaturrekorde!
In Mexiko über 49 Grad erwartet, in Tunesien 50, in Pakistan gleichfalls 50. In Spanien 44.
Auch in Deutschland ist es nur eine Frage der Zeit, bis neue Rekordwerte erreicht werden.

Im SPIEGEL (Wissenschaft) ist heute zu lesen (https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/extremhitze-weltweit-waermerekorde-im-juni-die-erde-im-ausnahmezustand-a-186e3198-eaed-4b99-8f0d-786e1f2d3771):

„Die weltweiten Temperaturen übertreffen derzeit alle bisherigen Rekorde. Auch das Meereis erreicht einen historischen Tiefstand.“
Im Juni wurde global gesehen, ein neuer Allzeitrekord aufgestellt (siehe Grafik).
Ein Resultat der Klimaerwärmung und des globalen „El Nino“-Auswirkung.

Zu lesen ist auch: „Die schon große Hitze könnte ein Vorbote dessen sein, was noch kommt. Da sich El Niño normalerweise erst ein Jahr nach seinem Beginn auf die globalen Temperaturen auswirkt, rechnen Wissenschaftler wie Smith und Wissenschaftlerinnen mit einem weiteren, deutlichen Temperaturanstieg im kommenden Jahr.“

Morgen vormittag haben endlich alle unserer Schafe ihr Sommerkleid. Die sind happy.
Auch heute wurde wieder jede Menge Wolle entfernt, bei Fussel, Molly und Tante Rosa. Jetzt fehlen nur noch 4.

Und unsere Schweinchen bedienen sich eines kleinen Tricks. Immer wieder, mehrfach am Tag, kippen sie einen ihrer Trinktröge um.
Ich habe mich im Juni schon gewundert, wieso die oft schon 2 Stunden nach Voll-Befüllung wieder leer waren und konnte mir keinen Reim drauf machen…
Heute aber „in Flagranti“ erwischt.

Anschließend stellen sie sich mit ihren kleinen Füßchen in das kühle Nass oder suhlen sich darin.
Auch haben sie sich „Kühllöcher“ gebuddelt. 20-30 cm tief in den Erdboden, dort ist der Sand merklich kühler und frischer…

Tja, in unserem Insekten-+ Gemüsegarten an der Grenze zwischen Melle und Bissendorf ist vorerst „Schluss mit Wässern“. Es gibt dort einen 3 Meter tiefen Brunnen, der jedoch ausgetrocknet ist.
Mit dem Besitzer der Fläche wird nun über eine 10 Meter tiefe Neubohrung gesprochen.
Aktuell muss Wasser dort immer hingekarrt werden.
Die Vielfalt und die Farbvariationen im Garten sind trotzdem herausragend 🙂

Wer nicht nur über das Klima (und die Folgen der menschengemachten Klimaerwärmung) meckern, sondern selber etwas für eine Widerstandsfähigkeit gegen die Klimaerwärmung leisten möchte:

Samstag, 12. August. Ab 10.00 Uhr…
Melle, Am Wulberg 31 (Gnadenhof Brödel) und anschließend auf einer weiteren Fläche in Melle/Westerhausen.
Maßnahmen für die Klimaresilienz.
Gestaltung von 2 Feuchtbiotopen: Verlegung von Teichfolie und dann ordentlich schippen sowie einen Zaun drum ziehen.
Zudem: Du wolltest schon immer mal beim Schafe umsiedeln helfen und diese auf einer artenreichen Wildblumenwiese/Streuobstwiese weiden lassen?
Auch für Kinder geeignet.
Wer hat Lust mitzumachen? Gerne in den Kommentaren schreiben…

Für alle TeilnehmerInnen gibt es wie gewohnt leckere Bio-Drinks und ein tolles Essen mit geringen CO2-Äquivalenzwerten, BIO, regional, saisonal…

Anmelden:
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/events/samstag-12-8-melle-westerhausen-foeckinghausen-gestaltung-von-feuchtbiotopen/

https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz?

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Der Garten lichtet sich…
Geschrieben:

Jeden Tag etwa 2 Tiere im Garten weniger.
Abends, in der Dämmerung, wenn etwas Zeit ist, dann bekommen jeweils 2 weitere Schafe ihre Sommerfrisur.
Morgens, mit Sonnenaufgang, werden sie dann zu einer der Weideflächen gebracht und sind happy, für eine natürliche Verbreitung von Blühwiesensaatgut sorgen zu können.
Heute waren Schafi und Brutus dran.
Unbestätigten Angaben zufolge ziert Schafi demnächst das Cover der „Vogue“.

Samstag kommt die nächste Hitzewelle, dann sind alle geschoren.

Pony Alfredo fühlt sich im Garten und der anliegenden Galoppierfläche pudelwohl.
Ende Juli wurden ihm 2 Nächte in der Pferdeklinik in Bohmte gebucht. Die Kastration steht an.

Unsere Schweinchen sind froh, wenn sie wieder die alleinigen Herrscher des Gartens sind.
Naja, und den Kaninchen aus der auslaufenden Kaninchenstation ist es egal.
Sie sitzen in der Sonne, mümmeln an Möhrengrün und trinken gerne aus den zahlreichen vorhandenen Kleinteichen.

Gnadenhof Brödel
http://gnadenhof-broedel.de

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Viele Arten passen aufeinander auf
Geschrieben:

Am späten Nachmittag etwas zum Schmunzeln 😊
Sicherheitshalber gezielt nach der kleinen Ente „Karlchen“ und dem Huhn „Tusnelda“ geschaut.
Jetzt leben sie ohne Betreuung auf dem Gnadenhof Brödel. Irgendwann wird die Wildente Karlchen sicherlich ihre eigenen Wege gehen…

Die beiden lassen es sich gutgehen. Sie haben sich inmitten einer Horde von Zwergenten, Laufenten, einigen Hühnern und dem großen Warzenenten-Erpel namens „VollAufDieZwölf“
gemütlich gemacht. Das ist eine weise Entscheidung.
Denn hier schlafen die Tiere in einer großen Kolonie zusammen und passen aufeinander auf…
Sollte eine Katze vorbei kommen, dann regelt das der Warzenenten-Erpel gemäß seines Namens.
Auch die Zwergenten-Combo kann im Rudel ziemlich fies und gemein werden 🙂
Zudem schlagen die beiden Gänse „Carlsquell“ und der einäugige „Hansapils“ nachts in der Regel dort ihr Lager auf.
Karlchen ist stolz wie bolle, dabei zu sein. Aufregend ist das alles, was er hier heute erlebt.
Wenn man bnedenkt, dass er von seiner „richtigen“ Mutter verlassen wurde…er hat wirklich Glück gehabt.


Das Nachtlager wird an dieser Ecke des Gnadenhofes somit von 6 verschiedenen Arten geteilt.
Manchmal kommen gegen Mitternacht noch eine Horde Elefanten und einige Nilpferde vorbei, die sich am Wasserloch laben.

Gnadenhof Brödel
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Neue kleine Population entdeckt
Geschrieben:

Heute ein Monitoring auf einer der Blühwiesen durchgeführt (in Westerhausen, hinter dem Assmann-Parkplatz). 😊
Der Blühzustand ist erstklassig und in Bezug auf die Fauna wieder eine kleine Population mehr 🙂
In diesem Jahr wurde hier erstmalig ein Kleinbestand von Dickkopf-Faltern entdeckt. Vielleicht 15-20 Exemplare.
Schwer zu sagen, welcher es genau ist. Eventuell der Schwarzkolbige Braun-Dickkopffalter. Macht stolz und zufrieden! 🙂
Möglich, dass er durch Windverdriftung hier hingeweht wurde und in diesem Jahr erstmalig eine Kleinfamilie zum Vorschein kommt.
Die kleinen Wunder der Natur.

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
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Sprachlos vor Dankbarkeit
Geschrieben:

Wir sind sprachlos vor Dankbarkeit und können es aktuell gerade garnicht so richtig fassen.
In dieser Woche erreichte uns eine Nachricht, dass uns eine verstorbene Person mit ihrem Erbe bedacht hat.
Es ist zwar keine Summe, mit dem sich „die Welt retten lässt“, dennoch aber ein Betrag, der gesichert unsere Tiere über den Winter bringen wird
und zudem noch Möglichkeiten für Artenvielfalt und Klimaschutz schaffen wird.
Die (kleine) Umwandlung von Kommunen in „Schwammstädte“ gegen die Folgen der Erderwärmung kann weitergehen, und auch viele viele Insekten, Amphibien, Reptilien, Kleinsäuger, Fische und Vögel werden davon etwas haben.

Unsere Tiere haben Tränen der Rührung in den Augen…und wir auch.
DANKE!

Offen gesagt: Der permanten Finanzierungsdruck, der permantente Dauerstress (24/365) macht einen auf Dauer gesichert kaputt – und wird dadurch maßgeblich gelindert, für eine Weile ist eine entspannte Atmung wieder möglich…

Gnadenhof Brödel
http://gnadenhof-broedel.de

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Schafwolle für Schwammstädte
Geschrieben:

Weiter ging es heute mit den Friseurterminen der Schafe:
Mittlerweile haben fast alle eine schicke Sommer-Kurzhaarfrisur, die auch hohe Temperaturen ertragbar macht. ☺️

Wolle ist ein kostbares Gut, sie wird hier im Herbst für Klimaresilienzpflanzungen verwendet
(Stichwort: Schwammstädte). Wolle im Boden puffert Starkregen ein bisschen ab – und gibt das Wasser, einem Schwamm gleich, zudem langsam an die Pflanzenwurzeln.
Genau das, was gewünscht ist.

Gnadenhof Brödel
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