Zu der Gemeinschaftsaktion von Melle for Future, Mehr Bäume jetzt und 500 AKA liegen bereits 16 Anmeldungen vor (allein 7 aus den Niderlanden). Am 11. November (ab 10.00 Uhr, Melle, am Wulberg 15) geht es darum eine hohe Anzahl von Baumsetzlingen aus dem Gesmolder Schlosswald umzudiedeln (natürlich nur Setzlinge, die aufgrund von Platzmangel und Verschattung ansonsten keine Chance hätten), aufzuziehen und im Einsatz gegen die Klimaerwärmung zu verschenken.
Bitte für Aktion anmelden, damit wir genügend warmes Essen, Glühwein & Co. organisieren können (wer im Wald arbeitet, der soll auch belohnt werden). Auch ein kleines Lagerfeuer zum Aufwärmen wird es geben.
Es werden ausschließlich Setzlinge umgesiedelt, die an den Wegen liegen. JEder Teilnehmer erhält hierfür eine Karte, auf der zu sehen sein wird, wo besonderes viele Setzlinge zu finden sind.
Melles Bürgermeisterin Jutta Dettmann hat die Schirmherrschaft für die „Baumsetzlings-Rettungsaktion“ übernommen. Wir sagen Danke 🙂
Gemeinsam mit Melle for Future, Mehr Bäume jetzt (Niederlande) und etlichen Freiwilligen sollen an diesem Tage Hunderte von Setzlingen gerettet werden, die aufgrund von Platzmangel und Verschattung sonst keine Chance hätten. Die Setzlinge werden dann in sog. „Baumhubs“ aufgepäppelt und, wenn diese groß genug sind, verschenkt. Sämtliche KlimaschutzmanagerInnen aus der Region wurden auch eingeladen.
Mit diesem Baumrettungs-Prinzip wurden in den Niederlanden 1,8 Millionen Bäume verschenkt.
Jetzt geht es darum hier ähnliches azubauen.
Samstag, 11. November, ab 10.00 Uhr, Melle (Am Wulberg 15).
Gerne mitmachen und anmelden (und noch mehr Infos) unter:
Ein klassischer Morgen (im November) auf dem Gnadenhof Brödel
Eine Fütterung/Versorgung dauert etwa 2 Stunden. 6 Standorte, jede Menge Kraftfutter gegen den Winterblues, frisches Heu, frisches Wasser, Obst,
trockenes Stroh, überall mal nach dem Rechten sehen. Ist ne ganz schöne Maloche und macht aber auch sehr viel Spaß 🙂
Und die Tiere danken es einem…
Und hier ist er, der zweite Newsletter des Gnadenhof Brödel/gUG Umweltschutz und Lebenshilfe. Vieles ist passiert in den letzten Wochen, und vieles wird im November/Dezember noch geschehen. Einiges hat sogar defintiv visionären Charakter.
Was war?
12.10.2023 Wer ein bisschen farblicher Aufmunterung im grauen Endoktober bedarf, der schaue sich die Farbenvielfalt in unserem insektenfreudlichen Garten an. Ausserwem wurden jede Menge unserer Knuddelschafe umgesiedelt: https://www.umweltschutz-und-lebenshilfe.de/wunderbare-farben-im-insektenfreundlichen-garten/
12.10.2023 Tja, zwei kleine Meerscheinchenstinker haben hier heute das Licht der Welt erblickt. Nicht ganz geplant. Aber nu sind se da, Mutti freut sich und kümmert sich rührend: https://www.umweltschutz-und-lebenshilfe.de/nicht-geplant-2-neue-meerschweinchenzwerge/
14.10.2023 Die Voraussetzungen für Feuchtbiotop Nummer 9 wurden geschaffen. In Bissendorf/Jeggen. Siehe: https://www.umweltschutz-und-lebenshilfe.de/feuchtbiotop-nummer-9-in-grundzuegen-fertig/
16.10.2023: Weitere Tiere wurden umgesiedelt: https://www.umweltschutz-und-lebenshilfe.de/dschungel-am-heroldweg-wird-beweidet/
17.10.2023 Noch mehr Bilder der kleinen Meerscheinchenfamilie: https://www.umweltschutz-und-lebenshilfe.de/eine-neue-kleine-meerschweinchenfamilie-mitten-im-kalten-herbst/
26.10.2023 Absolut riesig! 45 Personen helfen bei Miyawaki-Wald-Anlage in Melle, Großer Dank an IKEA Osnabrück Wer frustriert darüber ist, dass „so wenig“ im Klimaschutz- und Artenschutz passiert, der wird sich über diese Bilder freuen 🙂 https://www.umweltschutz-und-lebenshilfe.de/45-personen-helfen-bei-miyawaki-wald-anlage-in-melle-grosser-dank-an-ikea-osnabrueck/
29.10.2023 Blühwiese ausgedehnt und Autoschaden. Wenn die Insekten DAS (!) nicht zu schätzen wissen, dann müssen diese mal zu einem „Runden Tisch“ eingeladen werden: https://www.umweltschutz-und-lebenshilfe.de/bluehwiese-ausgedehnt-und-autoschaden/
Was kommt?
Ein tolles neues Mitmachprojekt startet in Stadt und Landkreis Osnabrück (initiiert durch den NABU OS):
Schaut für Termine gerne einmal unter https://www.osnabrück-blüht-auf.de/
Im Gespräch ist (noch nicht komplett sicher): Große Pflanzaktion von 155 Setzlingen einheimischer Sträucher als Lehrpfad und Anschauungshecken mit Pressebegleitung am neuen Nilsson Baufachzentrum am Fürstenauer Weg in Osnabrück am Freitag, 3.11. ab 14 Uhr/Samstag, 4.11. ab 10.30 Uhr.
Bitte schaut für entsprechende Details hierfür auf der oben genannten Homepage nach.
Samstag, 11. November 2023: Bundesweite „Baumrettungskampagne“ hat Auftakt im Osnabrücker Land Die Mutter aller Baumsetzlingsrettungsaktionen in Deutschland (aber nur dann, wenn sich viele viele Aktive anmelden 😉 ) Die Schirmherrschaft hat die Meller Bürgermeisterin Jutta Dettmann übernommen. Sämtliche KlimaschutzmanagerInnen aus dem LK Osnabrück sind eingeladen. Baumsetzlinge haben im Wald oft keine Chance, können aber ausgegraben und hochgezogen werden, um schließlich an neuem Standort zu stattlichen Bäumen heranzuwachsen. Auf Initiative der niederländischen Gruppierung „Mehr Bäume jetzt“ und in Kooperation mit den hiesigen Klimaschutzgruppen „gUG Umweltschutz und Lebenshilfe“ und „Melle for Future“ findet am 11. November die Auftaktaktion statt, um die tolle Idee nach Deutschland zu tragen.
Treffpunkt ist in Melle/Föckinghausen (Am Wulberg 15) am 11. November um 10 Uhr. Hans Adam von Hammerstein (Besitzer von Schloss Gesmold) stellt seinen Wald in der Nähe von Schloss Gesmold für die Setzlingsernte zur Verfügung. Die Veranstaltung ist offen für alle und auch für Familien geeignet. Pressemeldung: https://www.umweltschutz-und-lebenshilfe.de/bundesweite-baumrettungskampagne-hat-auftakt-im-osnabruecker-land/
Samstag 25.11. Interne Veranstaltung mit dem Gymnasium Bad Essen.
Miyawaki-Wald für Bad Essen
Samstag, 9.12.2023 Trüffel-Klimaschutz-Artenvielfaltsfläche im Landkreis Osnabrück – Das „Stahlbad-Projekt“, mit Weihnachtsfeier und Geschenken!
Mehr zeitlicher Aufwand für die Vorbereitung geht nicht! In diesem Falle sind wir defintiv an unsere Maximalgrenzen gelangt. Gereicht hat es trotzdem. Eine Umsetzung eines ausgesprochen visionären Projektes mit viel viel Potenzial für Artenvielfalt, Klimaschutz und Geldbeutel. Mehr Infos und Anmeldung: https://www.umweltschutz-und-lebenshilfe.de/trueffel-klimaschutz-artenvielfaltsflaeche-im-landkreis-osnabrueck-das-stahlbad-projekt/ https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/events/2-trueffel-klimaschutz-artenvielfaltsflaeche-im-landkreis-osnabrueck-das-stahlbad-projekt/
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Kommerz: Durch den Rückzug aus Facebook gab es auch (mal wieder) „böse Stimmen“: „Endlich! Jetzt seid ihr tot! Das wars für Euch! Gottseidank!“ An die entsprechenden Schwachköpfe (falls sie mitlesen): Fuck you all!!! Pech gehabt. Wann wir untergehen, das entscheiden wir natürlich selber!
Richtig ist zwar: Erwarteterweise haben diverse Personen ihre Spenden eingestellt, da nun auf Facebook, Instagram etc. nicht mehr mitgelesen kann. Glücklicherweise sind wir nicht doof und sorgen durch einen konstant steigenden Saatgut-Handel für eine Kompensation:
Siehe hier: Eicheln kaufen international. Besondere Eichen, Eicheln und anderes Saatgut für Sammler und Pflanzenbegeisterte. Viele klimaerwärmungsresistente Arten. Viele Klimabäume. Z.B. Saatgut von Platanen, Pinien, Zypressen und mehr… https://quercus.guru/
Im November kommt jede Menge frisches Saatgut von vielen vielen Arten.
2. Trüffel-Klimaschutz-Artenvielfaltsfläche im Landkreis Osnabrück – Das „Stahlbad-Projekt“
Endlich, es ist geschafft. Gemeinsam mit „Melle for Future“ und allen, die Lust auf eine ungewöhnliche (hochgradig visionäre) Klima- und Artenschutzaktion (mit vielen Weihnachtsgeschenken) haben, wird am 9. Dezember (ab 10.30 Uhr, Kreuzung Gelbe Riede/Lerchenweg in Melle) die erst zweite 2. Trüffel-Klimaschutz-Artenvielfaltsfläche im Landkreis Osnabrück (die erste in Melle) angelegt.
Gesichert kann man sagen: In unserer gesamten Aktivitätsgeschichte gab es noch kein Projekt, welches im Vorfeld so dermaßen viele (fast unzählige) Stunden Vorbereitung „gekostet“ hat. Es ist ein Segen, dass es dennoch geklappt hat :-).
Es war ein großer (zeitlich langer) Kraftakt hierfür bei der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Osnabrück eine Genehmigung zu erhalten. Auch die Finanzierung hat, auch bedingt durch eine Stiftungsabsage) sehr sehr viel Zeit gekostet. Schlussendlich unterstützen die EUROPA MÖBEL Umweltstiftung aus Bayern und das Unternehmen Patagonia die Umsetzung dieses Projektes. Wir danken diesen beiden Institutionen ausdrücklich (!), denn:
Großes, ja sogar VISIONÄRES, ist mit diesem Projekt möglich! Ein Nutzen für den Klimaschutz, aber insbesondere für den Artenschutz kann hier kombiniert werden mit der Möglichkeit, viel Geld zu verdienen (nach 7 Jahren können Trüffel geernet werden, das Geld wird für weitere Klima- und Artenschutzmaßnahmen eingesetzt).
Es zeichnet sich ab, dass die südeuropäischen Trüffelmärkte aufgrund der Klimaerwärmung zusammenbrechen werden. Interessant dabei: Der Landkreis Osnabrück war „seit Jahr und Tag“ Trüffelgebiet (durch seine kalksteinhaltigen Gebiete). Deutschland war früher eine Trüffelexportnation. Bis die Nationalsozialisten diesem ein Ende bereiteten.
Jetzt plötzlich (für ein Kilogramm Burgundtrüffel können schon einmal Preise bis zu 1000 Euro pro kg erzielt werden) ändert sich die Lage komplett. In Deutschland gibt es stetig mehr Anträge für Trüffelflächen. Dieses ist nicht nur für das Portemonnaie sondern insbesondere auch für den Klimaschutz (Trüffelbäume) und die Artenvielfalt gut.
Am 9. Dezember werden 60 mit Trüffelsporen geimpfte Bäume verpflanzt. Dazu werden etwa 14 Tonnen Kalkschotter auf der Fläche eingebracht. Am westlichen Rand der Fläche wird eine Vogelschutzhecke gepflanzt, um möglichst viel Feuchtigkeit zu halten und zudem einen Wind- und Erosionsschutz zu liefern. Die gesamte Fläche wird mit einem Schutzzaun eingezäunt. Im Frühjahr wird zwischen den Trüffelbäumen eine artenreiche Wildblumenwiese angelegt.
Die Aktion wird mit einer Weihnachtsfeier für alle HelferInnen kombiniert. Verschenkt werden Trüffelbäume, Nistkästen etc. Der Weihnachtsmann soll angeblich vorbeikommen, es gibt leckeres pflanzenbasiertes Essen, Glühwein und Glühpunsch etc. 😊
Anmeldungen für das Projekt (Weihnachtsfeier mit großem Nutzen für visionären Artenschutz):
Bei nasskaltem Wetter auf einer von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr zur Verfügung gestellten Fläche in Melle/Neuenkirchen eine Blühwiese ausgedehnt. Noch einmal etwa 400 m² frisch angelegt. Die letzten Krümel Saatgut wurden hier in den Boden gebracht. Viele Wildbienen und Schmetterlinge werden es danken. Dennoch stand die Aktion irgendwie unter keinem guten Stern. Erst ordentlich in einer nassen Mulde festgefahren. Gebuddelt und gebuddelt, um das Auto aus dem Schlamassel zu befreien. Dann riss ein Abschleppseil. Irgendwie hat es dann doch noch geklappt. Auf der Rückfahrt platzte ein Reifen. Solche Tage gibt es. Ich hoffe die kleinen Brummer und Summer wissen es zu schätzen.
500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional. https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/
Absolut genial. 45 Personen waren wir heute, um in Melle/Föckinghausen einen weiteren Miyawaki-Wald anzulegen. Ein weiterer wertvoller Baustein gegen die Folgen der Klimaerwärmung. Er wird dort, zwischen zwei Siedlungsgebieten, Temperaturen kühlen, CO2 einlagern, Starkregen abpuffern, viel Pollen, Nektar und viele Beeren den Tieren zur Verfügung stellen. Der Miyawaki stellt einen weiteren kleinen Beitrag zu einem „Schwammstadt-Prinzip“ dar, etwas, was wir zur Abmilderung der Klimafolgen auf jeden Fall brauchen werden. Überall. In jeder Stadt, in jedem Dorf…
Das Engagement von IKEA Osnabrück war und ist wieder total gut. Pflanzenbasierte Verpflegung für alle, BIO-Drinks, viele kleine Aufmerksamkeiten für die HelferInnen. Eine komplette Infrastruktur mit Zelt und Toiletten vor Ort aufgebaut. Zudem eine Riesenspende von 5000 Euro für weitere Klima- und Artenschutzmaßnahmen und viele viele Schaufeln, Spaten und Forken geschenkt bekommen. Danke !! Vielen Dank insbesondere an Katrin! Und auch ein ganz tolles Schild wurde wieder gemalt (handgemalt!). Danke an Carrie-Ann!
Danke auch an per se e.V., Verein Sozialer Dienste aus Osnabrück (https://www.per-se-ev.de). Mit vielen Leuten und etlichen jungen (auch ganz jungen) Menschen heute mitgewirbelt. Zunächst haben die Lütten einmal unsere Gnadenhoftiere kennengelernt und konnten diese füttern. Ich weiß nicht genau, wer sich mehr gefreut hat 🙂 Leuchtende Augen auf allen Seiten. Viele der Kleinen haben heute das erste Mal Ponys und Ziegen gefüttert und konnten diese hautnah kennenlernen (siehe Fotos).
Vielen Dank zudem an die Unternehmen PSYCommerce (https://www.psy-commerce.de/) und die Hagemann Krystosek GmbH (https://hagemann-krystosek.de). Erneut konnten, dank der Unterstützung, jede Menge HK-Päds eingesetzt werden (ein zertifizierter natürlicher Dünger), um das Wachstum der etwa 450 Setzlinge zu unterstützen.
Vielen Dank an „Citizens Forests“ (https://www.citizens-forests.org/) aus Norddeutschland, die übrigens Deutschlands ersten Miyawaki geschaffen haben und unermüdlich dafür ackern, dass das Prinzip der Baumpflanzungen stärker in der Gesellschaft verankert wird. CF hat nicht nur sehr gut beraten sondern überlegt auch, sich an den Kosten für den Zaunbau zu beteiligen. Top!
Bei der Düngung wurde darauf geachtet, dass erlaubte Mengen nicht überschritten werden. Insbesondere das „Kaffeesatz-Recycle-Projekt“, welches seit über einem Jahr mit IKEA OS durchgeführt wird, konnte heute sinnvoll umgesetzt werden. Regelmäßig holen wir von dort „Kaffeeprütt“ ab. Dieser wird mit Pferde-, Ziegen- und Hühnermist gemischt und durch Tausende von Kompostwürmern zu wertvollem Bodenverbesserer umgewandelt. Noch einmal 6000 Würmer wurden dazu gekauft (http://nordwurm.de). Die Bodenverbesserer wurden von vielen vielen eifrigen Händen eingearbeitet. Die Kids sagten zu den HK-Päds immer „Schokolade und Kartoffelchips für Würmer“.
Und etliche Hühner…interessierten sich vollauf für die Würmer. Mussten dann aber verscheucht werden…
Prof. Akira Miyawaki war es stets ein wichtiges Anliegen, Böden zu verbessern. Diesem Anliegen wurde heute vollauf Rechnung getragen. Anschließend wurden auf 100 m² 450 Setzlinge (knapp 20 Arten) gepflanzt. Die Setzlinge wurden bei der Baumschule Schoster in Bad Essen erworben. Z.B. Kartoffelrose, Wildrose, Ginster, Birken, Buchen, Holunder, Kornelkirsche, Weissdorn, Schlehe, Pappeln… Schweisstreibende Arbeit. Schon im nächsten Jahr wird sich diese auszahlen. Ein kompakter Block BIO-Material wächst hier in die Höhe. Die Miyawakis in Schiplage St. Annen und in Melle/Buer haben binnen knapp 2 Jahren Höhen von ca. 5 Meter erreicht. Das wollen wir hier auch. Der Boden wurde zudem noch mit Heuresten abgedeckt, damit Sonnenlicht nur den Setzlingen zur Verfügung steht. Anschließend wurde das Areal eingezäunt und der Zaun sogar eingebuddelt.
Ein Kamerateam war auch die komplette Zeit vor Ort. Der Film dazu folgt demnächst. Interessant wird es sein, was der Deutschlandchef von IKEA zu der Aktion sagt. Vielleicht kommt hier etwas ins Rollen…:-) Auch die Print-Presse war dabei. Wieder ein schöner und feiner Schritt für mehr Nachhaltigkeit. Generell wird über diese Themen immer viel geredet. MACHEN jedoch macht mehr Sinn (und auch mehr Spaß) 🙂 Am Ende des Tages: Die Teilnehmer waren ko, und glücklich!
500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional. https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/
Bundesweite „Baumrettungskampagne“ hat Auftakt im Osnabrücker Land
Baumsetzlinge haben im Wald oft keine Chance, können aber ausgegraben und hochgezogen werden, um schließlich an neuem Standort zu stattlichen Bäumen heranzuwachsen. Auf Initiative der niederländischen Gruppierung „Mehr Bäume jetzt“ und in Kooperation mit den hiesigen Klimaschutzgruppen „gUG Umweltschutz und Lebenshilfe“ und „Melle for Future“ findet am 11. November die Auftaktaktion statt, um die tolle Idee nach Deutschland zu tragen.
Die niederländische Initiative „Mehr Bäume jetzt“ (https://mehrbaeume.jetzt) widmet sich seit Jahren kleinen Baumsetzlingen, die aufgrund von Licht- oder Platzmangel im Wald keine Überlebenschance hätten. Sie werden ausgegraben, in Töpfe gesetzt, in Baumverteilungsstationen von Ehrenamtlichen hochgezogen und anschließend an Interessierte verschenkt. In den Niederlanden haben nahezu 8000 Freiwillige und viele Kommunen bereits 1,6 Millionen Bäume kostenlos ausgegeben. Ein Erfolgsmodell, das Nachahmer verdient.
Zitat Lasse Lamet (Mehr Bäume jetzt): „Ich finde es toll, dass wir auf diese Weise einen konkreten Beitrag für die Welt leisten können. Unsere Methode ist der einfachste, billigste und schnellste Weg mehr Bäume zu pflanzen. Das ist gut für die Natur, den Klimaschutz und das soziale Engagement. Außerdem machen kostenlose Bäume die Menschen glücklich.“
Wann und wo startet die Mitmachaktion?
Die „gUG Umweltschutz und Lebenshilfe“ und der „Melle for Future e.V.“ haben sich mit „Mehr Bäume jetzt“ zusammengetan und laden gemeinsam zur Startaktion: Treffpunkt ist in Melle/Föckinghausen (Am Wulberg 15) am 11. November um 10 Uhr. Hans Adam von Hammerstein stellt seinen Wald in der Nähe von Schloss Gesmold für die Setzlingsernte zur Verfügung. Die Veranstaltung ist offen für alle und auch für Familien geeignet.
„Ein großer Dank geht an Herrn von Hammerstein, der diese Aktion durch Bereitstellung seines Waldes überhaupt erst ermöglicht“, sagt Kai Behncke von der gUG Umweltschutz und Lebenshilfe. „Der Wald ist sehr artenreich und stellt einen herausragenden Beitrag für den Klimaschutz dar. Starkregen wird abgepuffert, CO2 eingelagert und die Temperatur der nahen Umgebung in Hitzephasen gesenkt. Wünschenswert ist es gesamtgesellschaftlich, dass Privatwaldbesitzer auch finanziell für diese Leistungen stärker unterstützt werden.“
Wie wurde Melle Vorreiter für eine bundesweite Aktion?
Es gab im März bereits zwei große Baumverteilaktionen in Melle: Etwa 23.000 Setzlinge wurden an etwa 900 interessierte Bürger verschenkt.
„Die Resonanz auf die Baumaktion im März war riesig. Deshalb haben wir die Idee weitergesponnen und überlegt, wie wir eine eigene Basis für weitere Verteilaktionen schaffen können. Nun ernten wir selbst winzige Hainbuchen, Stieleichen, Eiben, Ebereschen, Ahorn und Birken in hiesigen Wäldern, die später in Gärten der Region Schatten spenden und CO2 speichern werden“, erklärt Katja Rasmus die Motivation vom beteiligten Melle for Future e.V.
Die Kampagne stellt in dieser Form eine Neuerung für den Klimaschutz in Deutschland dar und wird hoffentlich in vielen deutschen Kommunen Mitmachende finden, die sich den Baumrettungsaktionen von Mehr Bäume jetzt anschließen. Um diese Idee weiterzutragen, sind auch die Klimaschutzmanagerinnen und -manager aus dem Landkreis Osnabrück eingeladen.
Wie läuft die Baumumsiedlung ab?
Setzlinge werden direkt an den Waldwegen ausgegraben und umgesiedelt, die Waldflächen werden nicht betreten. Da „gerettete“ Bäume keinen Pflanzenpass aufweisen, sind diese ausschließlich für Anpflanzungen in Gärten bzw. urbanen Gebieten vorgesehen. Eine Nutzung dieser Art von Setzlingen in Waldgebieten ist nicht gestattet.
Am 11. November wird zunächst ein Ökologe aus den Niederlanden freiwilligen Helfern zeigen, worauf bei der Umsiedlung von Setzlingen zu achten ist. Anschließend ziehen die Teilnehmer in Teams los, um kleine Setzlinge auszugraben und für ein Wachstum in Pflanztöpfen vorzubereiten. Hierfür wird Kartenmaterial ausgegeben, wo besonders viele Setzlinge zu finden sind. Konkret geht es um winzige Hainbuchen, Stieleichen, Eiben, Ebereschen und Birken.
Helfer gesucht
Die Aktion dauert etwa 5 Stunden, Teilnehmer können aber auch für 1 oder 2 Stunden vorbeikommen und werden gebeten, kleine Schaufeln und Spaten mitzubringen. Im Rahmen der Veranstaltung wird kostenlos eine warme Mahlzeit angeboten sowie Glühwein, Glühpunsch und andere Getränke. An diesem Tage wird es möglich sein, durch aktives Handeln eine Grundlage für seine eigene für natürliche CO2-Senken zu legen und etwas für die heimische Artenvielfalt zu tun.
Für eine optimale Planung wird um eine vorherige Anmeldung gebeten:
Morgen um 10.00 Uhr geht es los. Am Wulberg 31, Melle (gerne spontan vorbeikommen). Der nächste Miyawaki-Wald wird angelegt. Mit 7 Personen wurde heute schon ganz viel gerödelt und vorbereitet. Es kann losgehen 🙂 So ! kann man etwas gegen den Klimawandel machen. Die Aktion wurde von vielen Menschen unter Einsatz von viel Zeit und Energie generalstabsmässig vorbereitet. Anbei viele Fotos…
Gemeinsam mit IKEA Osnabrück und einem Träger der Jugendhilfe (per se e.V.) sowie mit Unterstützung der Hagemann Krystosek GmbH sowie PsyCommerce wird ein weiterer Baustein für eine Resilienzbildung gegen die Klimaerwärmung geschaffen. Der Miyawaki wird nicht nur in heissen Zeiten für eine dringend benötigte Kühlung sorgen sondern zudem auch nach dem „Schwammstadtprinzip“ bei Starkregenfällen helfen.
Gestern schon eine ganze Menge vorbereitet. Mehrere Hundert Pflanzen sind geliefert worden. Z.B. Buchen, Birken, Weiden, Holunder, Schlehe, Weissdorn, Hagebutten, Wildrosen, Ginster etc. Die Pflanzfläche ist zudem vorgefräst. Ein Hühnerstall musste dafür umziehen, das gerade eierlegende Huhn „Tiffy“ ertrug es mit Fassung. Immerhin gab es jede Menge Regenwürmer 🙂 Gedüngt wird z.B. mit Kaffeeprütt (sehr nährstoffreich) von IKEA. Gestern noch 2 große Tonnen davon abgeholt. Gemeinsam mit IKEA wird seit über einem Jahr ein erstklassiger Dünger vorbereitet. Kaffeeprütt, Pferdeäppel, Ziegenmist, Hühnermist, alte Pappe: Werden zu Wurmhums verarbeitet von Tausenden von Kompostwürmern. Für den Einsatz am Donnerstag (diese sollen den Dünger gut in den Boden verarbeiten) noch einmal 6000 Wurm-Kollegen bestellt. Abgerundet wird die Düngung durch die HK-Päds aus Melle, die sich bei Miyawakis vielfach und nachhaltig bewährt haben. Die Päds können dank einer großzügigen Spende von PsyCommerce verwendet werden. Es gibt natürlich erstklassiges veganes Essen an dem Tag, bereitgestellt durch IKEA Osnabrück. Mehrere Leute aus der Nachbarschaft helfen mit, damit alle TeilnehmerInnen gut versorgt sind. Beratend unterstützt wird die Aktion durch Citizens forests (https://www.citizens-forests.org/).
An dem Tag wird ein Filmteam die Aktion begleiten. Voraussetzung für die Teilnahme ist die Unterschrift, dass man sein Einverständnis erklärt, ggf. mit auf dem Film zu sein.
Von dem Mini-Wäldchen werden auch viele viele Insekten und Wildtiere profitieren. Am Gnadenhof finden sich zur Zeit immer wieder drei ganz junge Tauben ein: Rudi, Ricarda und Rakete (hat nur ein Auge) (auf dem Bild: „Rudi“). Sie sind total zahm, fliegen manchmal sogar auf die Hand und haben scheinbar kapiert, dass ihnen hier keine Gefahr droht. Durch den sehr dicht wachsenden Tiny forest erhalten sie schon nach zwei Jahren eine weitere Gelegenheit hier Nester zu bauen. Miyawakis sind ein einzigartiges Konzept etwas gegen die Folgen der Klimaerwärmung und für eine Erhöhung der Artenvielfalt zu leisten. Donnerstag wird in Melle Miyawaki Nummer 5 geschaffen. 2 Miyawakis stehen an unterschiedlichen Standorten bei Familie Krystosek in Neuenkirchen (einer davon ist nach 1,5 Jahren schon 5 meter hoch). 1 Miyawaki steht in Melle-Buer auf dem Gelände der Lindenschule (ebenfalls schon fast 5 meter hoch, nach knapp 2 Jahren). Ein weiterer Miyawaki hatte sich gut entwickelt, ehe er dann leider durch eine Unaufmerksamkeit einen kompletten Tag Besuch von 10 Ziegen erhielt (etwas ärgerlich). Naja, die Ziegen haben den Tag genossen, der Tiny forest erholt sich jetzt.
Die Nummer 5 wird hermetisch abgeriegelt und doppelt gesichert :-).
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