Beginn der Herbsteinsaat für Blühwiesen,
Im Nebel Schnittguthaufen für Kleinsäuger angelegt
– 10.000 Euro vom Deutscher Engagementpreis? Aktuell auf Platz 3
Auch im Herbst können Blühwiesen angelegt werden. Los geht`s.
Bei Rieger Hofmann jede Menge Saatgut bestellt: Feldblumenmischungen,
Magerrasen-Saatgut, Blühende Landschaft Spätsommeransaat etc. etc.
Die erste Fläche wurde gestern eingesät. Auch eine Mahd wurde durchgeführt. Das Schnittgut
kann eine prima Herberge im Winter für Kleinsäuger darstellen, bleibt also liegen…
Wir wollen noch viel mehr schaffen, aber dafür brauchen wir Geld.
Bitte stimmt bei folgenden Wettbewerben für uns ab:
Bitte stimmt für uns ab….
10.000 Euro für weitere Insektenschutzmaßnahmen im Landkreis Osnabrück?
Das wäre der Hammer!! Wir könnten weiteres Saatgut für weitere Blühwiesen im Landkreis kaufen,
bessere Maschinen und noch deutlich mehr gegen das Insektensterben unternehmen – Bitte Bitte stimmt hier für uns ab:
Auch die Umweltbildung an Schulen könnten wir ausdehnen.
Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt stabilisieren, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de
Hallo liebe Leute, auch im nächsten Jahr wollen wir weiterhin gegen das Insektensterben und PRO Artenvielfalt aktiv werden.
Bitte stimmt hier für uns ab: https://www.ten-eg.de/privatkunden/strom/oekostrom-re/abstimmung
[Blumiger Landkreis Osnabrück]
Bitte teilen und verbreiten…
…bei genügend Stimmen erhalten wir von der Teutoburger Energie Netzwerk eG
3000 Euro, um weitere Blühwiesen anzulegen.
Danke 🙂
Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de
Heute endlich wieder „Blühwiesen gemacht“. Höchste Zeit, dass Normalität einkehrt.
Wirklich schön zu sehen: Ein Teil der Blühwiese hinter dem Gasthaus/Hotel Hubertus/Wiesehahn wurde ja mitten im Sommer, als alles in „Voller Blüte“ stand,
gemäht. Eine wundervolle „neue“ Blühwiese wächst dort und blüht bereits in vielen Farben, mit Leben in Hülle und Fülle. Bis spät in den Herbst hinein wird es hier Nektar und Pollen geben.
Johanniskraut, Natterkopf, Wilde Möhre, Lichtnelken, Nachtkerzen und und und. Und immer noch viele Schmetterlinge und Wildbienen, so schön.
Der andere Teil der Blühwiese wurde heute gemäht…..Ein riesiger Grashüpfer (oder so, bin leider kein Entomologe) ist da lieber auf die aktuell blühende Fläche umgezogen.
Vieles von dem nun gemähtem Teil ist schon verblüht und vertrocknet, doch auch dazwischen ist noch jede Menge Leben.
Bei George Trenkler noch jede Menge Teichpflanzen für die Feuchtbiotope am Kreimerhof abgeholt. Vielen Dank dafür 🙂
Auch beim „Gasthof zur Bifurkation“ heute eine Teilmahd umgesetzt. Ein großes Meer von Nacht- und Königskerzen leuchtet dort in „Knallegelb“, das blieb natürlich stehen.
Bei so viel Blühwiesen und Gasthöfen dann heute Abend Appetit bekommen.
Ein Bio-Wildblumenkäse (kein Witz) und „the best Bier ever“ „Neumarkter Lammsbräu“ warten darauf, einverleibt zu werden.
Bio-Nahrungsmittel sind zwar naturgemäß (welch Wortwitz) etwas teurer, aber dafür auch (oft) deutlich gesünder, und: Sie sind naturgemäß.
Durch viele Bio-Produkte wird sogar die Artenvielfalt nicht nur „nicht geschädigt“,
sondern sogar stabilisiert und zuweilen sogar gesteigert (kommt auf das Produkt an).
Top Bio-Läden sind z.B. Georgs Bioladen in Melle (https://www.georgs-bioladen.de/) [dort gibt es z.B. das legendäre Lammsbräu-Bier.
Und: Georgs Bioladen ist Unterstützer „der ersten Stunde“ von „Blumiges Melle“ und „Blumiger Landkreis Osnabrück“].
Eine weitere tolle Option sind „Die Gemüsegärtner“ (https://die-gemuesegaertner.de/) aus Kalkriese. Beim Sport-und-Naturfest des TSV Westerhausen auf diese aufmerksam geworden.
Mit Lieferservice, falls man lange arbeiten muss.
Es lohnt sich absolut, beide Möglichkeiten (und selbstverständlich generell auch alle anderen Bio-Läden) einmal auszuprobieren.
Gnadenhof Brödel- Melle
Für unsere Gnadenhof-Ponys heute einen neuen Paddock auf der neuen Fläche angelegt
Warum ist das wichtig?
Häufig sieht man ja Ponys und Pferde auf einem kleinen abgezäunten Sandplatz stehen, und fragt sich dann:
Muss das so sein? Ist das nicht Tierquälerei?
Leider muss das oftmals tatsächlich so sein. Hintergrund:
Viele Wiesen sind viel zu eiweißreich für die ursprünglichen Steppentiere.
Gerade Shetlandponys (wir haben zwei davon) kriegen bei zu viel Nahrung eine im schlimmsten Falle „tödliche“ Hufrehe.
Es geht um das Weidegras und zu viel Eiweiß, genauer gesagt geht es (mit hoher Wahrscheinlichkeit)
um enthaltene Fruktane.
Bekannt ist mittlerweile, dass der Eiweißgehalt von Gras am frühen Morgen am höchsten ist.
Ergo werden die Shettys dann tagsüber in einem sandigen Paddock gehalten (mit Wasser, Sonnenschutz und eiweißarmer Rauhfaser (sprich: Heu)).
Abends können die Zwei dann über die Wiese flitzen.
Auch die Ziegen haben das neue Areal gut angenommen und klettern wie verrückt über die Baumstämme.
So langsam kehrt hier Ruhe ein, hoffentlich.
Nachdem sich die Wogen geglättet haben und nun Frieden einkehrt –
„Alte“ Gnadenhofflächen – Wie geht es dort weiter?
Häufig werden wir in der letzten Zeit darauf angesprochen, wo denn unsere Tiere geblieben sind.
Es sei doch so schön gewesen, diese Abends an den Wiesen aus dem Liegestuhl heraus zu beobachten, mit Zweigen zu füttern und zu tätscheln.
Es fehle dort eine beruhigende Ablenkung – als Gegenpol zur lauten Bahnstrecke.
Ja, wir können leider nichts machen. Die Dauerbeweidung mussten wir aufgeben – hilft alles nichts.
Auch Zwergziege Cindy in Begleitung der Kaninchengang kam neulich mißmutig angetrabt.
„Wir dürfen da nie wieder hin, es war doch so nett dort? Ich finde das blöd!“
„Naja“, antworte ich, „Nie wieder ja auch nicht, 2 mal im Jahr geht“.
„Ich hab es gehofft“, jubelt sie. Und die Kaninchen krakehlen:
„Heute ist nicht alle Tage, wir kommen wieder, keine Frage!“
Der Plan sieht so aus:
Die bisherigen Flächen unterteilen sich in drei Teilareale.
„B“ ist Deutschlands Naturwunder 2018 – Ausgezeichnet von der Sielmann-Stiftung. Diese Blühwiese hat sich auf A und C schon durch die Tiere natürlich vergrößert (um etwa 300 m²),
Auf A + C werden wir großflächig zusätzlich Blühwiesen anlegen (lilafarben in der Karte eingefärbt).
Es werden qualitativ hochwertige Saatgutmischungen eingesetzt, mit bis zu 80 Arten.
Dann tummeln sich dort Schmetterlinge, Vögel, Kleinsäuger, Amphibien und Reptilien.
Und viele viele Käfer, wildbienen haben eine faire Überlebenschance.
Zwei Mal im Jahr erleben unsere Tiere ihr „Comeback“.
Fläche A und C werden jeweils im Sommer und im Spätherbst für 3 Wochen beweidet.
Fläche B ebenfalls im Sommer und im Herbst, jedoch aufgrund der Größe nur 1 Woche.
Melle Westerhausen / Oldendorf entwickeln sich zur Naturschutz-Hochburg – Bleistifte für Riesen geliefert
Nachdem uns das „Gnadenhof-Theater“ massiv in unser Naturschutz-Arbeit blockiert und finanziell
schwer geschädigt hat, ist es an der Zeit, einen Haken zu setzen und nach vorne zu schauen.
Heute wurden 60 Holzpfähle (sehen aus wie Bleistifte für Riesen) in unsere Kuddel-Muddel-Einfahrt geliefert? Wofür?
Für ein neues Projekt.
Auf Initiative von Frank Strötzel und dem TSV Westerhausen wird in den nächsten Monaten und im Jahre 2019 etwas Großartiges umgesetzt.
Wir verraten noch nicht zu viel (das und die „Lorbeeren“ dafür gebühren dem Frank),
aber es geht um Sport in Kombination mit Naturschutz und Umweltbildung. Wir freuen uns, dass wir in dem tollen Projekt dabei sein werden.
Ohne Witz, Melle Westerhausen / Oldendorf mausern sich so langsam noch zur Umwelt- und Naturschutzhochburg in Niedersachsen.
Und das Feiern nimmt kein Ende. Von der Bundesweiten Initiative „Deutschland summt“ gibt es am Samstag, 15. September einen weiteren Preis.
Den Platz 2 (Deutschlandweit im Bereich Firmen-, Institutions- und Vereinsgärten)) für die Gestaltung des Naturparks Kreimerhof / Gnadenhof Brödel in Melle/Oldendorf
als Rettungsrefugium für Insekten (Blühwiese + Feuchtbiotope + Insektennisthilfe + Totholz + Steinhaufen etc. etc.)
Das Biotop wurde gemeinsam mit der Grundschule Oldendorf, dem Förderverein der Grundschule Oldendorf sowie der IGS Melle angelegt.
Unterstützt aus Mitteln der NBank und des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.
Eine kleine Stadt/Gemeinde/Dorf im Osnabrücker Land mit großer Wirkung. Wir freuen uns 🙂
Nach Rücksprache mit unserem Anwalt veröffentlichen wir noch folgendes Statement.
Klarstellung: Das Bauamt der Stadt Melle hat in einem persönlichen Gespräch unmissverständlich den Eindruck erweckt, dass mündliche Beschwerden einer Anliegerpartei vorlägen und man diese „Beschwerde“
wegen Geruchs- und Lärmimissionen auch vor dem Hintergrund des geltenden Baurechts unbedingt zu berücksichtigen hätte.
Eine formelle Beschwerde der Anwohner kann den Akten des Bauamts jedoch nicht entnommen werden.
Die betroffenen Anwohner versichern nunmehr glaubhaft, dass sie tatsächlich zu keiner Zeit eine „Beschwerde“ erhoben hätten. Es handelt sich somit um ein offensichtliches Kommunikationsproblem.
Der Gnadenhof Brödel Melle erhält mit einer Fläche in Melle/Oldendorf eine neue Hauptstation.
Auf mehreren 1000 m² werden verschiedene Tiere hier eine neue Heimat finden.
In Kooperation mit dem Bauamt der Stadt Melle hat man im unmittelbaren Umfeld eine Lösung erreicht.
Kai Behncke: „Wir danken insbesondere unserem Anwalt Detlev Böhm für einen gelungenen Kompromiss.
Unser Gnadenhof wird in Melle/Oldendorf am Kreimerhof nun offiziell auf einer von uns gepachteten Fläche eine neue Heimstätte finden – Unsere Tiere sind in Sicherheit.“
Nachdem bislang eine Beweidung auf 7000 m² auf Flächen in Westerhausen/Föckinghausen betrieben wurde, mussten die Tiere
zum 1. September auf eine Ausweichfläche umgesiedelt werden,
da sich eine Anrainerpartei aufgrund von Tierlauten und dem typischen Tiergeruch belästigt fühlte.
Zudem wurden bereits diverse Tiere zum neuen Hauptquartier am Kreimerhof umgesiedelt.
Kai Behncke, Geschäftsführer der gUG Umweltschutz und Lebenshilfe und Betreiber des Gnadenhofes: „Ich betreibe Tier-, Umwelt- und Naturschutzprojekte seit 28 Jahren.
Die letzte Woche jedoch war das schlimmste, was ich jemals erlebt habe.
Nicht nur unter den Tieren war der Stress enorm, zugleich hat uns die Auseinandersetzung und Umsiedlung einen fast fünfstelligen Betrag
gekostet. Ich bin außerordentlich verärgert darüber. Der Stadt Melle jedoch mache ich keinen Vorwurf. Aufgrund dessen, dass sich eine Anrainerpartei belässtigt fühlte,
musste die Stadt handeln. Ich akzeptiere, dass wir in einer Demokratie Kompromisse eingehen müssen, dazu sind wir selbstverständlich bereit.
Die bisherige Dauerbeweidung wird in der bisherigen Form somit aufgegeben.“
Eine Brisanz erhält die Situation dadurch, dass innerhalb der bisherigen Gnadenhofflächen eine Blühwiese liegt, welche durch Gnadenhof-Ponys, Ziegen und Schafe
schonend beweidet wurde. Diese Fläche wurde nun innerhalb einer bundesweiten Abstimmung als „Deutschlands Naturwunder 2018 – Letzte Refugien für Insekten“ ausgezeichnet. https://www.sielmann-stiftung.de/artikel/blumenwiese-in-niedersachsen-ist-deutschlands-naturwunder-2018/
Die gUG Umweltschutz und Lebenshilfe wird die bisherigen Teilflächen „Am Wulberg/Westerhausener Straße“
durch ihre Tiere nun nur noch zwei Mal im Jahr jeweils für einige Wochen beweiden. Der Erhalt des „Naturwunders 2018“ kann dadurch gesichert werden.
Zudem werden auf einer weiteren 7000 m² großen Fläche, ebenfalls „Am Wulberg“
weitere Blühwiesen angelegt, welche gleichfalls durch unsere Tiere gepflegt werden. Dadurch entsteht eine wichtige kleinräumige Biotop-Vernetzung.
Wissenschaftlich erwiesen ist, dass eine Blühwiesen-Beweidung durch Tiere deutlich schonender als eine Mahd durch Maschinen ist.
Die Gründe dafür sind vielfältig. Zum einen verdichten Beweidungstiere den Boden nicht in dem Maße, wie es durch „schweres Gerät“ geschehen würde. Dieses ist relevant,
da nahezu 75% aller Wildbienen im Boden nisten. Auf der als „Deutschlands Naturwunder“ ausgezeichneten Fläche wurde die seltene Sandbienenart „Andrena argentata“ ermittelt.
Zudem kommt hinzu, dass bei einer Mahd durch Maschinen Klein- und Kleinsttiere in Mitleidenschaft gezogen werden können.
Außerordentlich wichtig ist zudem die natürliche Ausdehnung von Blühwiesen, welche durch eine Anhaftung der Samen an Fell und Hufen der Weidetiere gefördert wird.
Karsten Wachsmuth, Leiter der Gnadenhof-Station am Kreimerhof: „Schonender als durch Tiere kann eine Wiesen-Pflege nicht realisiert werden.
Dieses bleibt außerordentlich wichtig, auch um unsere Singvögel zurück zu holen.
Ein einziges Rauschwalbenpaar benötigt zur Aufzucht ihrer Jungen etwas 1 Kilogramm Insekten, das sind nahezu 250.000 Stück.
Unsere Gnadenhoftiere in Rente können dazu beitragen, dass das Leben auf unseren Wiesen und in unseren Gärten wieder bunter wird. Durch ihr gemütliches Wesen sorgen sie zudem für Ruhe und Entspannung unter uns Menschen.“
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