Genau das richtige Wetter, um etwas für die Artenvielfalt zu tun. Ist immer wieder erstaunlich, dass der Balkenmäher, trotz diverser Reparaturen, läuft und läuft und läuft. Heute im 8. Jahr in Folge eine Wiese ausgemagert (hinter dem Assmann-Parkplatz in Westerhausen). Hier findet am kommenden Samstag die nächste Gemeinschaftsaktion für den Klima- und Artenschutz statt.
Viel gemäht und gemäht. Die Wiese hat mittlertweile einen Magerstatus erreicht. In den nächsten Tagen wird abgeharkt und am Wochenende an einzelnen Streifen neu eingesät. Auch der Storch, der heute neugierig vorbeischaute, freut sich. Insekten sind wichtig für seine Nachzucht. Die findet er hier reichlich 🙂
Sehr schön auch: DIe Streuobstwiese hat sich toll entwickelt. Diese wird kommenden Samstag durch zahlreiche Obstbäume erweitert.
Der Frühling ist eine herrliche Zeit. Die Tiere lieben es in der Sonne zu liegen und den Tag zu genießen. Allerdings wollen sich insbesondere die Laufenten gerne vermehren, brechen dann aus und legen überall Nester an. Also gestern etwa 100 Meter Zaun gespannt und das Gelände ausbruchssicher gemacht. Groß genug ist es trotzdem, sie haben überall ihre eigenen Kleinflächen, Nischen und Verstecke und können sich bei Stress auch aus dem Weg gehen.
Geplant ist ein artenreicher „Miyawaki“-Wald (100 m²), basierend auf ca. 20 heimischen Arten. Auch für Familien mit Kindern geeignet.
Der japanische Botaniker Akira Miyawaki entwickelte Anfang der 1970er-Jahre eine Methode,
mit der sich selbst kleinste Brach- oder Rasenflächen erstaunlich schnell in Waldwildnis verwandeln
lassen. Vorreiter in Europa sind die Niederlande, Belgien, Frankreich und Großbritannien.
Im Zuge der Klimaerwärmung gibt es dazu mittlerweile erste kleine Projekte auch in
Deutschland. Für einen kleinen „Miyawaki-Wald“ reichen schon 100 m². Die Kleinstwälder sorgen
für Kühlung, verbessern die Luftqualität und bieten Vögeln, Insekten und Kleinsäugern
neuen Lebensraum. Zudem wird im Vorfeld der Bepflanzung der Boden so bearbeitet, dass
hier eine natürliche Humusschicht entsteht. Diese bindet sehr viel CO2.
Zunächst findet eine intensive Aufwertung des Bodens, beispielsweise durch Stallmist, statt.
Für eine Schnellkompostierung
werden zudem gezielt Kompostwürmer eingesetzt (etwa 20.000 Stück).
Samstag, 9. März, ab 10.00 Uhr. Natur- und Klimaschutzaktion
* Schaffung einer Vogelschutzhecke * Ausdehnung einer Streuobstwiese (Pflanzung von Hochstamm-Obstbäumen)
Wo? Melle/Westerhausen, Straße „Vinckenaue“, Hinter dem Assmann-Parkplatz Samstag, 9. März. 10.00 Uhr bis ca. 12.30 Uhr Auch für Familien mit Kindern geeignet. Mit anschließendem Essen…:-)
Samstag, 9. März, ab 13.00 Uhr. Verteilung kostenloser Bäume
Adresse: Melle/Westerhausen, Am Wulberg 5 (nahe der Westerhausener Straße) am dortigen „Treehub“.
Es stehen etwa 2000 Baumsetzlinge (Eibe, Tanne, Buche, Haselnuss etc.) kostenlos zur Verfügung. Größe bis etwa 60 cm. Pro Person maximal 30 Stück. Nur solange der Vorrat reicht…Für die Baumverteilung ist eine Anmeldung nicht notwendig. Baumreservierungen sind leider nicht möglich.
Das war ein sehr guter Start in die neue Klima- und Artenschutzsaison 2024. Vielen Dank an die zahlreichen Freiwilligen von Fridays for Future Osnabrück, vielen Dank an „Mehr Bäume jetzt“ (https://mehrbaeume.jetzt/). Vielen Dank insbesondere an Fiete, für die gute Vorbereitung. Vielen Dank an Hans-Adam Freiherr von Hammerstein, der erneut erlaubt hat, dass Setzlinge, die es ansonsten nicht zum Großwachstum gebracht hätten, aus dem Schlosswald Gesmold umgesiedelt werden konnten. Diese werden nun in zahreichen Gärten in der näheren Umgebung wertvollen Schutz gegen die Klimaerwärmung und auch einen großen Nutzen für die biologische Vielfalt leisten. Auch auf diese Art und Weise kann ein gewachsener Wald sich ausbreiten und einen weiteren, zusätzlichen Nutzen für die Allgemeinheit leisten. Etwa 800 Setzlinge konnten heute gerettet werden. Am 9. März werden diese kostenlos verschenkt. Dazu folgen noch in den nächsten Tagen einige Ankündigungsberichte. Leckeres Essen gab es auch wieder. Danke an Julia für einen tollen Eintopf mit geringen CO2-Äquivalenzwerten. War ein guter Tag heute 🙂
Die kleine Mambo musste mal wieder zur Tierärztin. Alle 9-10 Monta benötigt sie eine Vitamin-E-Selenspritze und einige Aufbaumittel. Ansonsten verkrustet ihre Haut (man sieht Ansätze davon auf einem der Bilder) und sie verliert ihr Fell. Wenn man nicht schnell genug handelt, dann dehnt sich das Krankheitsbild auf den ganzen Körper aus. Nach der Spritze jedoch verheilt alles innerhalb kurzer Zeit und sie sieht bald wie Neugeboren aus.
Ist aber nochmal gut gegangen, sie hat ihre Spritze bekommen, hat auf der Fahrt zur Ärztin neugierig aus dem Fenster geschaut und über den Straßenverkehr geschimpft, und alles gut überstanden 🙂
FridaysForFuture Osnabrück lädt ein, am 24.02.2024 zusammen mit MehrBäumeJetzt viele Baumsetzlinge im Wald des Schloss Gesmold zu ernten
Die Aktion wird logistisch unterstützt durch das Projekt „500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück“, die gUG Umweltschutz und Lebenshilfe aus Melle sowie den NABU Osnabrück.
„MehrBäumeJetzt“ rettet Baumsetzlinge für eine zweite Chance: Ein Baum bringt jedes Jahr Hunderte von Setzlingen hervor. Die meisten davon überleben wegen Nährstoffmangel, Schattenwurf, Wildverbiss oder Forstarbeiten nicht. Wir graben diese Setzlinge gemeinsam aus und geben sie kostenlos an Bürger*innen oder Landwirte*innen weiter, die sie für nachhaltige und langfristige Zwecke wieder anpflanzen möchten. So können wir in Deutschland schneller den Baumbestand erhöhen und dem Waldsterben wie durch Monokulturen entgegenwirken! Seit 2020 hat „MehrBäumeJetzt“ mehr als eine Million Bäume und Sträucher in den Niederlanden und Deutschland verteilt. Damit können wir den europäischen Baumbestand nun jede Saison in flottem Tempo weiter erhöhen!
Die Ernte ist erstaunlich einfach und es kommen schnell mehrere hundert Setzlinge zusammen. Zum Beispiel konnten wir bei der letzten Ernteaktion in diesem Schlosswald am 11. November in Melle mit 40 Menschen innerhalb von drei Stunden 3.000 Setzlinge ernten. Am 17. Dezember folgen 2.000 Setzlinge auf dem Schürhof in Neuenkirchen-Vörden und am 06. Januar dann 5.000 Setzlinge in Preußisch Oldendorf. Jetzt lasst uns ein letztes Mal für diese Saison anpacken!
Wie läuft so etwas ab? Siehe
Die anstehende Ernteaktion findet am Samstag, den 24. Februar von 10 bis etwa 14 Uhr im Wald des Schloss Gesmold statt. Treffpunkt ist „Am Wulberg 15, 49324 Melle“, denn wir gehen von der Rückseite in den Wald. Meld‘ dich gerne über https://baumplaner.mehrbaeume.jetzt/events/2197 oder mehrbaeumejetzt@fridaysforfuture-os.de an, wir freuen uns auf dich!
Wie kannst du dich vorbereiten? Wie kannst du anreisen?
Zieh dich warm an. Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung! Dazu gehören unter anderem ein guter Regenmantel und wasserfeste Schuhe. Wenn du einen Spaten hast, bringe ihn doch gerne mit – wir werden viele Setzlinge aber auch einfach herausziehen können!
Bring dir vielleicht auch eine Thermoskanne mit einem warmen Getränk und einen Snack zum Mittag mit!
Neben der Anreise per Fahrrad (1h aus Osnabrück) oder Auto (20 Min aus Osnabrück) ist der Treffpunkt auch gut und einfach per Bahn bis zum Bahnhof Westerhausen (11 Min aus Osnabrück) möglich. Die RB61 aus Osnabrück kommt zu 9:57 Uhr dort an, die RB61 aus Bielefeld zu 10:00 Uhr. Die 500 Meter vom Bahnhof zum Treffpunkt “Am Wulberg 15” sind in 5 Minuten gut zu Fuß erreichbar.
Wir freuen uns auf Dich!
Fiete als Vertreter des FridaysForFuture OG Osnabrück und Lasse von MehrBäumeJetzt
P.S.: Am Samstag, 9. März werden in Melle/Westerhausen an der Straße „Vinckenaue“, Hinter dem Assmann-Parkplatz bei einem Biotopgestaltungsfest (Ausdehnung einer Streuobstwiese, Schaffung eines Feuchtbiotopes, Anlage einer Vogelschutzhecke, Ausdehnung einer Blühwiese) zur Feier des Winterendes von 10.30 Uhr bis 13.00 Uhr auch die geernteten Setzlinge verschenkt!
Um Anmeldung wird gebeten: https://www.umweltschutz-und-lebenshilfe.de/naechste-xxl-mitmachaktion-am-9-maerz/
Ist fast jedes Jahr so: Ich selber kriege im Februar eine Grippe und auch den Tieren merkt man den langen Winter an. 2 Ziegen haben Schnupfen bekommen. Durch die massive Erhöhung der Gebühren bei Tierärzten in Kombination mit dem Spendeneinbruch durch die Inflation ist es nicht mehr realistisch das Groß der Tiere durch Veterinärmediziner zu behandeln (geschieht nur noch bei wirklich besorgniserregenden Fällen und Krankheitsbildern).
Man kann sich auch eine Menge selber einfallen lassen und auf „alte Heilmittel“ zurückgreifen. Heute eine Öl-Fichtenharz-Lavendel-Ingwer-Holunderbeeren-Thymian-Walnuss-Weihrauch-Moosspitzen-Sonnenblumen/Olivenwachs-Salbe angefertigt. Garantiert frei von Tierprodukten.
Das funktioniert so: In 80 ml Öl (Olivenöl z.B.) sowie 20 ml Teebaumöl werden zunächst Ingwer, Holunderbeeren, Thymian, Walnuss und Mossspitzen aufgekocht. Einmal zum Kochen bringen und dann 30 Minuten sieden lassen.
Anschließend 2 Stunden erkalten lassen.
Danach noch einmal dieselbe Prozedur.
Anschließend das ganze durch ein Feinsieb abfiltern, sodass nur noch das mit Heilstoffen getränkte Öl übrigbleibt. Dieser erneut in einen Kochtopf geben und in mit Weihrauch (10 gramm), Fichtenharz (35 gramm) und Sonnenblumen-/Olivenwachs (10 gramm) vermengen. Die Temperatur steigern bis die Wachse und Herze geschmolzen sind. Alternativ zum Sonnenblumen-/Olivenwachs ließe sich auch das gold-orange Carnaubawachs nehmen.
Dann in kleine Tigel abfüllen. Die Mischung erkaltet und der Zustand festigt sich. Eine Salbe entsteht.
Kostenaufwand in der Herstellung (pro Tigel): Relativ gering (das Meiste davon wurde hier im letzten Jahr oder aber diesem Winter) gesammelt.
Tut gut, die Ziegen freuen sich, es wird die Erkältung (auch durch zahlreiche Abwehrstoffe und das Vitamin C der Holunderbeeren) zum Abklingen bringen. Und meine Grippe ist hoffentlich auch bald Geschichte.
Die ersten Frühlingsboten sind da: Kleine Weidenkätzchen! Hah, das tut der Seele gut. Nicht mehr lange, dann ist der Wintervorbei. Frohen Mutes heute wieder eine Streuobstwiese (am Gnadenhofstandort Wulberg) ausgeweitet. Mit frischen neuen Hochstammbäumen, dazu auch etwas für die Selbstversorgung (Pfirsich- und Aprikosenbäume). Jede Menge aufgeräumt, abgeäppelt, immer in Begleitung der Ziegen Apollon und Sir Henry. Hat Spaß gemacht 🙂 Und auch die kleine Schafoma Lotta sowie Fussel freuen sich immer, wenn man sie besucht. Den kühlen Wind im Haar und viel Entspannung im Kopf.
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