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Allgemein
Hühner und Kaninchen leben glücklich zusammen
Geschrieben:

Nachdem auch unsere Hühner gerne mal auf Wanderschaft gehen haben wir dann doch ein Gehege mit einem hohen Zaun versehen.
Hier leben unsere 8 Hühnis (und Fred der Hahn) gemeinsam mit enigen Zwergkaninchen und verstehen sich prächtig.
Die Hühner versuchen immer mal wieder einen Weg zu finden, um über den Zaun zu kommen, die Kaninchen versuchen es von unten.
Klappt aber nicht…
Drei durch kleine Gänge verbundene Gehege, 3 Ställe und viel Auslauffläche. Zum Dank gibt ab und zu mal Eier 🙂
Demnächst kommen eventuell noch zwei Kaninchen aus einer Mini-Käfighaltung dazu….

Allgemein
Neuer Storchenkorb („OKI-Korb“) bereit – Danke an die Ost&Koch Immobilien GmbH Osnabrück
Geschrieben:

Der Storchenkorb ist nun fertig vorbereitet. Sehr gut.
Ist wieder ein Riesending, aus Stahl. Muss ja auch einiges aushalten, ein Storchennest kann bis zu einer Tonne schwer werden.
Gerade im Wald ordentlich Äste und Zweige gesammelt und das Nest schon mal vorbereitet.
Kurz vor Aufstellung erhält dieses noch eine dicke Bodenschicht aus Stroh.

Natürlich ist ein Storchenkorb nur eine Zusatzunterstützung für den Artenschutz.
Viel viel wichtiger ist z.B. die Schaffung geeigneter Lebensräume und die Erstellung beispielsweise von Weihern, Tümpeln, Bächen, Feuchtbiotopen etc.
Im nächsten Jahr planen wir ein weiteres Feuchtbiotop in unmittelbarer Nähe der Storchenmasten.
Mindestens 80 m² groß, mit Lehm ausgestaltet (wertvoller Baustoff z.B. für Schwalbennester).

In den nächsten zwei Wochen jedoch zunächst wird der Storchenkorb in 9 Meter Höhe errichtet (Am Wulberg, Melle).
Ist dann nämlich baugenehmigungsfrei.
Vielen vielen Dank an die Firma Ost&Koch Immobilien GmbH Osnabrück (https://ostundkoch.de), welche die Anschaffung des Korbes maßgeblich unterstützt hat.
Der Korb wird somit den Namen „OKI-Storchenkorb“ tragen 🙂
In einer Reihe von insgesamt 3 Storchenkörben (auf einer Länge von 200 Metern) ist dieses die Nummer 2 (siehe Karte).

Wir hoffen auf die Ansiedlung einer kleinen Storchenkolonie.
Das ist letztlich immer auch eine Glücksache.
Maßgeblich ist das von dem Storchenpaar abhängig, welches als erstes ein Nest besiedelt. Wenn dieses „nachbarschaftsfreundlich“ ist
(und einem zweiten Paar im Nachbarkorb die Ansiedlung ermöglicht), dann wird das was….
Ist das Paar jedoch eher von der Sorte „Alles-unser-haut-ab-hier!!!“, dann kann es eventuell schierig werden.

Die Zweige werden übrigens mit weißer Farbe bekleckst. Die Logik der Störche: Da war schon mal jemand, muss also super dort sein.
Klingt ja auch plausibel irgendwie.

Erklärung Karte

Rot=Zaunführung (innerhalb der eingezäunten Tiere weiden regelmäßig/ab und zu/gelegentlich einige unserer Gnadenhoftiere)
Gelb=Bereits angelegte Blühwiesen (basierend auf unterschiedlichen Saatgutmischungen)
Blau= Geplantes Feuchtbiotop (in 2020)
Orange= Ökologischer Gemüseanbau, Lehr-, Lern- und Mitmachfläche für Schulen (wird im April/Mai 2019 umgesetzt)
Grün=Storchenkörbe
1= unterstützt durch Catrin und Jens
2= OKI-Storchenkorb (unterstützt durch die Ost&Koch Immobilien GmbH Osnabrück (https://ostundkoch.de))
3= Errichtung im Februar/März geplant – unterstützt durch die innogy SE

gUG Umweltschutz und Lebenshilfe
http://umweltschutz-und-lebenshilfe.de

Allgemein
Der Frühling beginnt dieses Jahr schom im Januar
Geschrieben:

Das lausige Wetter ist ein Graus, damit ist jetzt Schluss.
Wir haben beschlossen, dass jetzt Frühling ist, basta!
Jetzt wird es wärmer, die Blumen fangen an zu blühen, die Blätter treiben aus, na also!!!
Auch die Erstellung unseres „Naturschutzbiotops-Wulberg“ im Ortsteil Melle/Oldendorf neigt sich dem vorläufigen Abschluss.
Im Anhang die Übersichtskarte:

Rot=Zaunführung (innerhalb der eingezäunten Tiere weiden regelmäßig/ab und zu/gelegentlich einige unserer Gnadenhoftiere)
Gelb=Bereits angelegte Blühwiesen (basierend auf unterschiedlichen Saatgutmischungen)
Blau= Geplantes Feuchtbiotop (in 2020)
Orange= Ökologischer Gemüseanbau, Lehr-, Lern- und Mitmachfläche für Schulen (wird im April/Mai 2019 umgesetzt)
Grün=Storchenkörbe
1= Bereits errichtet (sponsered bei Jens & Catrin)
2= Mast steht, Storchenkorb wird im Februar installiert
3= Errichtung im Februar/März geplant

Und weil Frühling ist, wird dieses Wochenende ordentlich rangeklotzt 🙂

Allgemein
Frisches Heu für unsere Tiere (Teil 1)
Geschrieben:

Im Winter haben die Tiere einen Riesenhunger.
4-5 Ballen Heu pro Tag gehen an unseren beiden Standorten insgesamt locker weg.
Heute kam wieder eine große Lieferung zum Wulberg-Standort.
Die Tiere waren begeistert. Nachdem sie in den letzten Wochen Heu (1. Schnitt von 2017, sehr hoher Rohfaseranteil)
bekommen hatten, gab es nun heute frische Ballen (2. Schnitt von 2018, hoher Eiweissanteil und viele Kräuter).
Wurde mit Begeisterung angenommen. Praktisch ist es dann, dass die Tiere unterscheidlich groß sind, so können
die gleichzeitig und auf unterschiedlichen Ebenen futtern 🙂

Danke an Birgit Neuser für eine Spende.
Davon konnten wir eine ganze Menge Ballen kaufen 🙂
Das bedeutet für Dich:
Ein Platz in der Hall of fame:
http://www.umweltschutz-und-lebenshilfe.de/hallo-of-fame-spenden/

Allgemein
Unser kleines Lamm wächst und gedeiht
Geschrieben:

Unser kleines Schaf-Lamm macht sich prima.
Simone Brockmann und Julia Gommer ziehen es im Naturpark Kreimerhof mit der Flasche auf.
Es hüpft munter durch die Gegend, hat schon einige Schaf-Freundschaften geschlossen und wird größer und größer 🙂
Man kann sagen: Es hat einen „gesegneten Appetit“.

Vielen Dank an Knipse Rita für eine Spende für die kleine Maus. Danke auch an eine anonyme Spenderin für eine Zugabe für frisches Saatgut.

Ihr seid beide nun in der Hall of Fame integriert:

http://www.umweltschutz-und-lebenshilfe.de/hallo-of-fame-spenden/

Aus dem Blühwiesen-Saatgut wird erstklassiges Heu erwachsen, mit sehr sehr vielen Kräutern. Auch darüber werden sich unsere Tiere freuen.
Mittlerweile futtert die ganze Rasselbande bei der jetzigen Anzahl (4 Ponys, 25 Schafe + Ziegen) etwa 800 Kilogramm Heu im Winter, da macht es Sinn, das selber zu produzieren.

Bei der Heumahd ist es wichtig Wiesen (Blühwiesen oder Heuwiesen) auf keinen Fall öfter als 2 mal im Jahr zu mähen
(aus dieser Nutzungsform ist ja auch die klassische „Blühwiese“ entstanden).
So haben Wildblumen und Wildkräuter die Möglichkeit zu blühen und eine Wiese wird kontinuierlich ausgemagert (wodurch sie wiederum eine Lebensinsel für noch
mehr Blühpflanzen wird. Bei Wildblumen gilt: Je nährstoffärmer desto besser). Ein sich selbst verstärkendes Prinzip im positiven Sinne.

In der insensiven Landwirtschaft leider werden Wiesen teilweise bis zu 5 mal im Jahr gemäht…
Chancenlos, dass sich hier Leben entwickelt.

„Moderne Mähwerke sind wahre Todesfallen; kommt ein sogenannter Aufbereiter zum Einsatz, sterben rund 60 Prozent aller auf den Pflanzen sitzenden Insekten.
Vielfach wird innerhalb weniger Stunden eine riesige Fläche gemäht und gleich für das Silo [;] abgeräumt. Insekten finden oft keine Ausweichflächen mehr.“
Seger und Rosenkranz (2018, S. 95) (Das grosse Insektensterben)

…geht zum Glück auch anders 🙂

Allgemein
Totholz als Nisthilfe für Insekten
Geschrieben:

Heute ein interessantes Treffen mit dem Meller Bezirksförster Herrn Scholz gehabt.
Für das Projekt „Blumiger Landkreis Osnabrück“ sind wir aktuell auf der Suche nach Totholz,
um zusätzliche Nisthilfen für Insekten zu schaffen. Einige Holzstapel haben wir uns dafür heute angesehen.

An verschiedenen Blühwiesen sollen diese Nistmöglichkeiten dann platziert werden – sofern wir für eine Finanzierung „grünes Licht“ bekommen (ein Förderantrag wurde bei einigen Stiftungen eingereicht).
Eine klassische Win-Win-Situation. Verschiedenes Holz ist als Bauholz nicht mehr zu gebrauchen, weil es schon anfängt zu modern oder aber bereits von Käfern „durchhöhlt“ wurde. Genau das richtige für uns 🙂 Viele Wildbienen würden sich freuen, in den Käfergängen ihre Larven abzulegen.
Ein gedeckter Tisch und nebenan ein tolles Totholz-Hotel. Das wärs 🙂

Allgemein
Fräulein Luise Wolle lebt jetzt bei uns
Geschrieben:

Hier wurde definitiv ein Leben gerettet.
Danke an Christina S..
Christina meldete sich gestern vormittag bei uns und berichtete, dass die Mutter des Lammes gestorben sei
und fragte, ob wir eine Aufnahmemöglichkeit wüssten. Da gab es nicht viel zu überlegen.
Bereits am Abend hat Simone von der Naturpark-Kreimerhof-Station das Lamm in Empfang genommen.
Es ist ein kleiner schwarzer Hüpfer und mopsfidel.
Auch eine Vergesellschaftung mit den anderen Schafen am Kreimerhof hat problemlos funktioniert.
Die Quessant-Schafe kümmern sich rührend um das Kleine.
Simone schaut regelmäßig nach dem Lamm und bringt dann auch gleich ein gefülltes Fläschchen mit.

Danke auch an Christina (auf dem Bild mit Pony „Bonny“), die auch gleich die Patenschaft übernommen hat.
Wer das Leben des Tiere dadurch unterstützt, der darf auch den Namen vergeben.
Das Lamm wird heißen: Fräulein Luise Wolle 🙂 🙂
Eine Ohrmarke gab es dann heute auch gleich, hat das Fräulein geduldig ertragen.

Allgemein
Bananengeschmack gegen Winterdepressionen
Geschrieben:

Unsere kleinen Ziegen-Lämmer machen bei dem Wetter genau das Richtige. Im windgeschützten, warem Stall in einer kleinen Kiste liegen, sich gegenseitig wärmen,
ab und zu was futtern und dann wieder schlafen – sehr gut!
Unsere Ponys haben gegen die Winterderessionen heute zwei Lecksteine mit Extra-Geschmack bekommen (Apfel- und Banane).
Da fahren die voll drauf ab, kriegen die aber nur ganz ganz selten mal.
Ja, bei dem Sauwetter würde man am Liebsten den ganzen Tag im Wett bleiben – vermaledeiter Winter.
Geht aber nicht, Abäppeln ist absolut Pflicht,
täglich frisches Heu und Wasser sowieso.

Naja, und wenn einem auf der Wiese der Wind durch die nicht mehr vorhandenen
Haare pfeift und man bei den Tieren ist, dann ist die Welt wieder pikobello 🙂

Teil 2
Bei dem Wetter macht es draussen keinen Spaß zu arbeiten, dennoch muss die
Arbeit weitergehen. Heute wieder ordentlich „Meter gemacht“ und eine weitere Fläche schon mal mit Zaunpfählen versehen.
Morgen folgt der Zaun.

Hier werden im Frühjahr zwei unterschiedliche Blühwiesen erstrahlen – bei dem jetzigen Schmodderwetter kaum vorstellbar.
Eine tolle regionale Feldblumenmischung und ein regionale „Sand-Magerrasen-Mischung“ wurden hier im Herbst ausgesät.
Ja, und gemäht wird: Durch unsere Tiere. Die sind schon ganz heiss: „Wann kommt denn enmdlich der Frühing?“.

„Dauert nicht mehr lange“ 🙂

Allgemein
Auf der Suche nach weiteren Blüharealen
Geschrieben:

Mal sehen, wie lange der gute „Sport-JahresVorsatz“ anhält.
Heute mal den ollen Kadaver den Meller Jubiläumweg langgejoggt und geschaut, wo noch Platz für Blühwiesen und Insektenschutzmöglichkeiten wäre.

Der Wanderweg ist klasse! Tolle Hinweisschilder zu Besonderheiten der Natur – und auch zu Sportübungen.
Bislang haben wir ja noch keine Flächenangebote für weitere Blühareale bzw. -streifen in der Nähe des Weges bekommen.
Wir werden nun gezielt Postwurfsendungen verteilen – schließlich hat nicht jeder Facebook – um die Flächenbesitzer auf diesem Wege zu fragen.
Wäre doch gelacht, wenn sich da nicht etwas machen ließe.
Es gibt keine Alternative: Nächstes Jahr MUSS wieder viel im Naturschutz passieren – und das wird auch so sein!

Allgemein
Silvesterknallerei noch mal gutgegangen
Geschrieben:

Das ist ja noch mal gut gangen – Nur kleinere Schäden nach der Silvesterknallerei

Im Vorfeld der Silvesternacht waren ja sowohl unsere Tiere als auch wir etwas nervös.
Als es dann losging, war es jedoch zum Glück „nur halb so schlimm“.

Unsere Schafcombo (das große Schaf Molly und die vier Piepmätze) schienen den Raketenschein richtig zu genießen.
Molly schnappte sich ein Mikrophon und die vier Background-Schafe trällerten ein Liedchen, dass Ross Antony
auf der MDR-Silvestergala vor Neid erblasst wäre.
„Ich liebe das. Raketenschein und Publikum. Endlich eine richtig gute Bühnenshow“, so Molly zu den anwesenden besorgten Reportern.
„Wenn ich auf der Bühne stehe, dann vergesse ich alles um mich herum“. Und Molly & Co. lieferten eine Show, die die anwesenden noch ihren Enkeln erzählen werden.
6 Zugaben gaben sie – und die Menge tobte.
Auch unsere Ziegen schien das Geballer wenig zu interessieren.
Sie starteten eine fröhliche Polonaise und jubelten „Molly und den 4 Background-Sheeps“ fröhlich zu.
Lediglich Ziege Elli – sonst die allermutigste – wollte partout nicht ihren Unterschlupf-Container verlassen.
Sie hat dann dort die 3fache Ration Schafmüsli bekommen, das hat sie abgelenkt.

Unsere vier Ponys jedoch – das kann man nicht anders sagen – waren (jetzt mal in Ernst) in absoluter Panik, und wohl kaum aufgrund Mollys Bühnenshow.
Sie rasten über die Weide und wussten garnicht wohin, weil das Geknalle ja von allen Seiten kam.
Wir haben versucht sie mit Futter abzulenken, das hat schlussendlich sogar einigermaßen geklappt.
Natürlich hatten wir auch Drahtzangen mit, falls eines der Tiere in Panik durch die Zäune bricht.
Und auch das passierte (zumindest im Ansatz). Bei einem besonders lauten Knall ging Pony Nika durch und ließ sich nicht mehr beruhigen.
In Sekundenschnelle haben wir dann alle Drähte vom Zaun gekappt und es ist noch mal gut gegangen – Keine besonderen Verletzungen – Puh (wisch den Schweiß von der Stirn).

Heute gab es dann eine Extra-Portion Minerallpellets. Die Schafe und Ziegen haben diese gegen den Kater genommen (war wohl doch etwas zu viel Schafsbier) – die Ponys um nach der
ängstlichen Nacht wieder etwas Stabilität reinzubekommen.
Danke an Udo K. für eine erneute Spende. Anstatt Böller zu kaufen hat er dem Gnadenhof das Geld gespendet – Vielen Dank 🙂
Ein erneuter Platz in der Hall of Fame wurde für Dich gebucht:

http://www.umweltschutz-und-lebenshilfe.de/hallo-of-fame-spenden/

Von dem Geld kaufen wir ausserdem noch Walzhafer und Walzgerste sowie Hühnerfutter.
Wir haben festgestellt:
Ein Gemisch aus Walzhafer, Walzgerste, Rübenschnitzel, Gemüse, Hühnerfutter und Bierhefe, ist das, was unsere Hühner und Schweinchen zum Freudestrahlen bringt.
Da geht nichts drüber 🙂