Heute unserer Verpflichtung nachgekommen, und unsere Tiere umgesiedelt.
Innerhalb eines kommunalen Diskurses mit der Stadt Melle (Bauamt)
hatten wir ja die Auflage bekommen, dass bestimmte Flächen nur noch zwei Mal im Jahr für einige Wochen beweidet werden dürfen
(nach Angabe der Stadt hatte sich eine Anrainerin über Lärm und Gestank beschwert).
Dieser Auflage sind wir heute nachgekommen.
Und letztlich: Im Prinzip ist es ein gutes Beispiel für eine lebendige Demokratie.
Wir (als Gnadenhof und Naturschutzgruppe) würden die Areale natürlich gerne länger nutzen.
Aber letztlich akzeptieren auch wir, dass wir „nicht allein auf dieser Welt sind“.
Konflikte machen auf Dauer keinen Spaß, viel schöner ist es, wenn Ruhe herrscht.
Mit dem Umweltamt der Stadt gibt es z.B. eine ganz ausgezeichnete Zusammenarbeit und letztlich soll
auch dem Bauamt ein Lob ausgesprochen werden; und selbstredend auch unserem Anwalt Detlev Böhm (https://www.funk-tenfelde.de/rechtsanwaelte/detlev-boehm.html).
Kompromisse gehören zu einer Demokratie dazu, auch das akzeptieren wir.
Von daher: Applaus von allen Seiten.
Morgen kommt hoher Besuch: Niemand geringeres als die Bingo-Umweltstiftung Niedersachsen, die sich einige unserer Beweidungs-Blühwiesenflächen ansehen möchte. Wow, es ist uns eine Ehre!!
Schön ist: Die Sommermahd der Tiere hat viele Halme stehen gelassen. Hier können sich verschiedene Wildbienen einnisten.
Zudem: Das Saatgut der Blühwiesen (sehr sehr teuer) wurde regional produziert und durch die Tiere weiter getragen.
Die Blühflächen für Insekten weiten sich weiter aus.
Heute war es mal wieder soweit. Die Ziegen, Schafe und Ponys wurden heute allesamt entwurmt (Lungenwürmer, Bandwürmer & Co.)
und den Ziegen und Schafen die Hufe geschnitten (Danke an Simone Brockmann, Ralf Bollmann, Sandra Hielscher, Julia Behncke für die tolle Arbeit).
Dank vieler Paten/Patinnen (Danke an Merlin Dumke, Chrstina Christina Sudbrock, Tanja Menke, Annegret Kiesenthal, Philipp Horstmann, Philip Ufer & Johanna, Mascha Kemmler, Ulrike
Ulrike Zinn, Lara Art, Ele Luise Haine, Ella Propella (Speedy wird nächste Woche behandelt), Laura Geisler (Bärbel & Dodi werden nächste
Woche entwurmt), Maike Niemann) und vieler regelmäßiger Unterstützer/innen (Conny Knopf, Thomas Allewelt, Sara Kaufmann, Werner Meyknecht,
Marco Helm) sowie diverser weiterer Spenden (Danke an Marita Au******, Marlen Ra******, Jürgen Ni******, Sonja Giesecke
Maren Kl*******,Till Habeck und Nora, Ingeborg Bu******) fällt es uns deutlich leichter, die Medikamente zu bezahlen.
Ein Teil der Spendengelder wird zudem für den Bau eines verbesserten Hühnerstall investiert.
Zudem: Es gibt noch viele, viele Tiere, welche sich nach einem glücklichen zuHause sehnen. Da werden wir noch dem Einen oder Anderen eine neue Heimstätte bieten können. 🙂
Die Tiere haben ihre Behandlungen heute gut überstanden. In einem „Klauen-Schneidestuhl“ können sie sich mehr oder minder entspannt zurücklegen, während die Behandlung
durchgeführt wird. Mittlerweile kennen die Jungs und Mädels das ja schon. Morgen zieht die ganze Bande auf eine frische Wiese.
Diese Form der Weidehygiene ist ganz massiv wichtig, um einem Krankheitsbefall der Tiere vorzubeugen (ungefähr so wie Zähneputzen bei Menschen).
Sämtliche Neuzugänge der letzten 14 Tage haben sich gut eingefügt hier.
Ziege Strolch (Martin Erfmann) läuft mit den anderen Tieren herum, als hätte er nie etwas anderes gemacht. Gemeinsam mit Ziege Kuno hat er hier das Regiment übernommen. Erstaunlicherweise gibt es so gut wie keinen Streit deswegen.
Das kleine Kaninchen „Mandy“ erkundet täglich neue Areale des riesen Geheges (Mascha Kemmler) und hat auch schon die ersten Freundschaften geknüpft
(es sitzt viel mit dem Kaninchenbock „Rex“ zusammen). Ja, und unsere Laufentenbande schnattert wild um die Wette.
Die Enten sind wohl die einzigen, denen die Wärme nichts ausmacht. Wenn es zu heiss ist dann schwimmen sie munter in einer ihrer Schwimmschüsseln herum und futtern gekühlte Melone.
Danke an Anja Lange-Huber, Karin Kattner-Tschorn, Simone Brockmann, Sandra Hielscher, Katja Birgitta und Karsten Wachsmuth. Und natürlich an Peter Grothaus und Franz Josef Pabst.
Heute am Naturpark Kreimhof (Gnadenhof Brödel Hauptquartier) gewesen.
Jede Menge Heu eingelagert und auch die Auswirkungen der Tockenheit gesehen.
In dem Vorlauf zu unserem Feuchtbiotop ist zum Glück noch Regenwasser drin. Über eine Solarpumpe wird dieses ordentlich durchgemischt, damit auch genügend Sauerstoff vorhanden ist.
Und es summt und brummt an den Wasserquellen. Es sind Hunderte von Honig- und Wildbienen, Schmetterlingen, Wespen und und und, welche
insbesondere aus nasser Erde Wasser zu sich nehmen.
Das extra angelegte Feuchtbiotop (dieses wird ebenfalls durch Regenwasser gespeist) jedoch ist knochentrocken (läuft erst voll, wenn der Vorlauf überschwappt).
Viel viel viel zu geringe Niederschläge.
Auch die vor dem Schlachthof geretteten Schweinchen denken sich:
„Also etwas kühler wäre schon ganz schön“.
Auf der nebenliegenden Weidefläche (die Mehrzahl der Schafe weidet gerade auf anderen Arealen) bilden sich große Kolonien von Kamille.
Weiter gings heute mit der Ausmagerung von Flächen (Mahd von Blühwiesen um ausserdem noch
tolles Heu für die Tiere unseres Gnadenhofes zu organisieren)
Das Thema ist interessant (zumindest wenn man sich für Naturschutz interessiert):
Auch durch eine zweimalige Mahd im Jahr (und Abtragung des Mahdgutes) ließe sich über Jahre hinweg eine
artenreiche Wildblumenwiese etablieren (ohne jegliche menschliche Einsaat, diese käme durch Wind und Vögel zustande)
Aber das dauert natürlich zuweilen dann schon seeeeehr lange.
Die Schwierigkeit ist: Sind Böden mit sehr vielen Nährstoffen angereichert (z.B. durch die intensive Landwirtschaft),
dann setzen sich dort tendentiell nur wenige Gräser durch. Erst durch Nährstoffverlust wird eine wirklich sichtbare Artenvielfalt erreicht.
Je mehr Nährstoffe entzogen werden, desto besser (es gibt Studien, welche auf sehr mageren Böden bis zu 120 Wildpflanzen ermittelt haben).
Heute also weiter machen. Ordentlich dick mit Sonnencreme eingecremt,
2 Wiesen bearbeitet (In Melle Riemsloh und Melle Oldendorf).
Das Heu wird dann zu unserem Hauptquartier „Am Kreimerhof“ transportiert und dort zu Ballen gepresst.
Ein Teil davon wurde heute auch direkt verfüttert (das Foto entstand, als das Buffett schon leergeräumt war).
Das gab ein ordentliches Gedränge unter dne Tieren, denn am Standort „Melle Riemsloh“
wurde eine etwa 60 m²-große Minze-Pflanzengesellschaft gemäht. Roch ein bisschen so wie in einem Kaugummmiautomaten.
Ziegen, Schafe und Ponys haben jetzt einen frischen Atem.
Beide Blühwiesen waren ein schöner Erfolg. Insbesondere das Areal in Riemloh hat einen besonderen Wert, weil dort auch ein Schwalbenhotel steht.
Zwar noch keine Bewohner (glaub ich), aber das kommt noch.
Die Bilanz heute:
5 Stunden harte Arbeit, 6 Liter Wasser getrunken
Heu für ca. 40 Ballen geerntet (das reicht im Winter für sämtliche Tiere insgesamt 10 Tage, das ist schon mal was. Und ein richtig toller Kräuteranteil ist im Heu auch dabei.
🙂
Kein Sonnenbrand, dafür etwa 800 Kalorien verbrannt. Und die Artenvielfalt auf diesen Arealen wird weiter
wachsen. Und die Tiere riechen, als hätten sie sich 3 Stunden lang die Zähne geputzt.
Wie der Klimawandel beginnt unser aller Verhalten zu hinterfragen – inklusive eigene Nahrungsaufnahme
Müssen denn wirklich auf jedem Dorffest Bratwürstchen sein? Ohne Grillfleisch keine Feier?
Vorbereitung für Blühwiesen- und Gnadenhoffeier „Brödel“ laufen auf Hochtouren
Essen und Getränke für alle kostenlos
Auf der Feier werden 4 Obstbäume gepflanzt, um den CO2-Verbrauch der Party auszugleichen
Klingt spinnert? Bei dem was noch kommt absolut angemessen….
Ja, da haben wir den Salat. Die Klimakatastrophe kommt immer näher. Oder genauer: Sie ist da, hier vor Ort!
Das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz verkündete diese Woche klar und deutlich, dass auch in Niedersachsen das Wasser knapper werden wird und der aktuelle Stand
„nur ein Vorgeschmack auf das ist, was noch kommen wird“: https://www.noz.de/deutschland-welt/niedersachsen/artikel/1820819/wasser-wird-knapper-in-niedersachsen
Deutlich wird gesagt: Beim Wasserverbrauch in Niedersachsen wird es künftig zu Konflikten kommen.
Aus dem [nördlichen] Afrika werden massive und sogar massivste Flüchtlingsströme erwartet
(völlig zu Recht, wer von uns z.B. würde bei solch katastrophalen Lebensbedingungen bleiben wollen?), gegen welche
die Migrationstendenzen der letzten Jahre winzig sind. Die AFD-Vollidioten geraten jetzt schon in Ekstase.
Die Klimazonen verschieben sind. Aus Deutschland wird Spanien (Hamburg, das nördliche Niedersachsen,
Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein dürfen aber bleiben, wenn die Deiche erhöht werden).
Tja, und wir Menschen? Machen wir weiter wie bisher?
Erschreckend ist es nach wie vor, wie wenig von uns bereit sind auf Flugreisen zu verzichten, ok.
Aber noch erschreckender ist es, wie wenig wir alle bereit sind, unser tägliches Verhalten zu hinterfragen.
Auf nahezu jedem Event, jedem Dorf- oder Stadtfest darf der obligatorische Grill mit dem Fleisch aus Massentierhaltungen nicht fehlen.
Neulich noch erlebt. Sagt so ne Frau (während sie von der Bratwurst abbeisst): „Die Menschen müssen endlich aufwachen,
endlich wach werden. So geht es doch nicht weiter.“ Thank you for nothing! Danke für die Erkenntnis. Recht hast Du.
Ok, klingt jetzt hier mal wieder etwas klugscheissermässig.
Das Hinterfragen gilt natürlich für ALLE. JEDER von uns hat seinen Teil zur Klimaerwärmung beigetragen.
Und doch ist es Zeit fundamentale Dinge zu ändern.
Fangen wir mal an beim Fleischkonsum. Dass auf einem Gnadenhoffest kein Fleisch serviert wird, versteht sich natürlich von selbst.
Tiere tätscheln während gleichzeitig ihre Kollegen aus schrecklichen Haltungsbedingungen 50 Meter weiter verspeist werden passt vorne und hinten nicht.
Grundsätzlich: Wir wollen AUF KEINEN FALL anderen Menschen vorschreiben, was sie zu essen haben.
Aber: Am 3. August wird es (von uns) kein Fleisch geben.
Der Speisenplan für das Gnadenhof-BlühwiesenFest steht nun fest.
Es wird eine tolle Gemüse-Zuchhini-Suppe geben (mit Gemüse, welches etwa 100 Meter weiter im Öko-Garten geerntet wurden, siehe Bilder), Fingerfood,
Salate, Wraps, vielleicht Falafel, jede Menge Dipps, Saucen, und und und. Tolle Baguettes. Alles bio und vegan.
Die Getränke werden ausschließlich „Bio“ sein (von Georgs Bioladen).
Da es gleichzeitig auch eine Art Nachbarschaftsfest ist können wir natürlich nicht sagen, was nun andere Personen mitbringen.
Wir haben aber in den Einladungen die Bitte geäußert, dass kein Fleisch mitgebracht wird.
JedE/r, der Lust hat, den Gnadenhof einmal kennenzulernen ist grundsätzlich eingeladen (3. August, ab 16.30 Uhr, Am Wulberg 31).
Aber: Wir stellen maximal 80 Plätze zur Verfügung (das Essen wird hier selber gekocht),
und 60 Plätze sind schon weg. Wer also noch vorbeikommen möchte: Bitte unbedingt vorher eine Nachricht schicken.
Die Verpflegung (all inklusive) ist komplett kostenlos. Wir würden uns aber über eine kleine Spende freuen.
Was bringt es, auf Fleisch zu verzichten, im Sinne des Klimawandels?
* Das Fleisch aus Massentierhaltung ist einer der Hauptverursacher des Treibhauseffektes (Neben CO2 insbesondere Methan und Distickstoffmonoxid)
* 1 Kilogramm Rindfleisch kostet in der Produktion etwa 15.000 Liter Wasser (insbesonders Wasser für die Futterproduktion der Tiere)
Wenn man bedenkt, dass wir aktuell jeden Abend Hunderte Liter von Wasser in den Wald schleppen (siehe Foto), damit Rehe und Kleintierchen nicht verdursten
(die Pötte sind am nächsten Morgen nur noch halb voll), dann sind 15.000 Liter für ein beschissenes Kilo Rindfleisch einfach unfassbar!
* Ein Kilogramm Rindfleisch hat ein CO2-Äuivalent von ca. 13 Kilo CO2
Zum Vergleich: 1 Kilo Äpfel liegt bei 0,5 Kilo CO2
1 Kilo Tomaten bei 0,2 Kilo CO2.
Bedeutet: Treffen sich 4 Personen für einen netten Grillabend und verputzen 1 Kilo Rind,
so müssten sie danach eigentlich 1,3 Bäume pflanzen (ein Baum speichert im Jahr etwa 10 Kilogramm CO2)
und sich überlegen, wie sie anschließend die 15.000 Liter Wasser auftreiben, welche verbraucht wurden.
* Nicht zu vergessen: Es ist grausam, schrecklich, abgrundtief moralisch verwerflich, wie Tiere in der Massentierhaltung „gehalten“ werden.
Und das durch einen Kauf zu unterstützen? „Na die Musik und das Essen auf dem Dorffest waren aber prima.“ – Genau!
Und was ist „hinter dem Tellerrand“ passiert ist egal? Man Mann Mann!
Wir haben errechnet, dass für die Blühwiesen-Gnadenhof-Party etwa 40 Kilogramm CO2-Äquivalent auftreten.
Also werden am Abend dort dann 4 Obstbäume geplanzt. Damit sind wir (für den Moment) quitt.
Das Wasser für das Gemüse (zumindest für ein Großteil dessen): Regenwasser, gespeichert zuvor in 1000-Liter-Kanistern nach hilfreichen Starkregenfällen.
Wenn wir nicht anfangen dahin zu gehen, wo es weh tut (an unsere Ernährung), dann hinterlassen wir unseren Kindern einen nicht mehr lebenswerten Planeten.
Als Prä-Apokalyptisches Gratisgeschenk dürfen wir dabei sein, wenn es von nun an hochgradig spannend wird.
Ach ja: Dann sind da noch die Klimaerwärmungs-Leugner. Wie mit diesen umgehen?
Kommt auf den eigenen Gemütszustand drauf an (ich beschimpfe diese gerne auch mal oder mache mich über diese lustig.
Zugegeben: Ein positiver Effekt entwickelt sich daraus wohl nicht.).
Aber Menschen, die all jene Fakten ignorieren, die für jedermann ohne größere Anstrengungen objektiv ersichtlich, zu finden sind,
die glauben auch an den Osterhasen, an Ausserirdische im Kreml, an Donald Trump als Reinkarnation von Jesus oder
an Goofy und Micky Maus als nächste Doppelspitze im Amt des Bundespräsidenten/in.
Absolut hinrissiger Blödsinn.
Ok, pädagogisch richtig wäre: Erklären, erklären, erklären, die Fakten sind so, überleg doch mal, es wurde empirisch ermittelt, dass…
Macht müde (und manchmal auch sauer).
Niemals aufgeben! Mehr machen! Mehr hinterfragen! Mehr an die Ursachen ran. Für mehr Klugscheisserei!
Herzlich willkommen auf dem Gnadenhof Brödel
Heute 2 kleine Neuzugänge, beide schon etwas älteren Jahrgangs.
Die Ziege „Strolch“ ist schon 15 Jahre alt, für eine Ziege ist das schon ein recht „biblisches Alter“.
Hat sich soeben völlig problemlos in die Gruppe eingefügt. Kein Gezanke, Kein Gehaue.
Lebte zuvor mit zwei weiteren Ziegen zusammen, welche jedoch an altersschwäche gestorben sind. Kommt aus sehr guter Haltung.
Ähnlich gut lief es mit dem Kaninchen „Mandy“, ebenfalls schon recht alt (8 Jahre).
Hoppelte gleich munter drauf los, beschnupperte seine neuen Kollegen. Heute Nachmittag extra nochmal
12 weitere m² eingezäunt, mehr Platz ist dann aber auch nicht. Auf etwa 160-170 m² in unterschiedlichen Gehegen
(alle sind miteinander verbunden, die Kaninchen können jederzeit entscheiden wo sie leben wollen) tummeln sich
nun 12 kleine Hoppler. Viele Nischen, viele Schattenplätze, viele Wasserquellen und jede Menge Platz zum Buddeln.
Vorstellung der Tiere auf dem Gnadenhof Brödel Teil 18,19,20,21
Ziege Minte (mit Kopfschmuck)
Ziege Njörda
Alter: Beide etwa 2 Jahre
Bei uns: Seit Oktober 2018
Lieblingsfutter: Schafpellets und Schafgarbe (und das obwohl sie Ziegen sind)
Patenschaften: Noch keine
Die beiden kamen „im Doppelpack“ zu uns
Über ihre Vergangenheit wissen wir so gut wie nichts.
Als sie hier ankamen müssen sie jedoch scheinbar trächtig gewesen sein, denn 3 Tage vor Weihnachten
wurden die Lämmer „Leni“ (weiß) und „Kathrinchen“ geboren (die beiden Lämmer haben übrigens schon Paten).
Interessant: Minte und Njörda haben ihre Kinder nahezu gleichzeitig geboren.
Minte und Njörda waren am Anfang etwas schreckhaft. Das hat sich jedoch mittlerweile gelegt.
Minte ist nicht die Allerschlauste. Am Tag hat sie ihren Kopf (früher) über 20 Mal durch den Zaun gesteckt und kam dann nicht mehr zurück.
Ihre Hörner wirken da wie widerhaken. Aus diesem Grunde hat sie nun den“Nicht-den-Kof-durch-den-Zaun-stecken“-Kopfschmuck bekommen (danke an Sandra Hielscher).
Sieht immer etwas aus wie eine Ausserirdische, der Helm scheint ihr Leben jedoch nicht zu beeinträchtigen. Natürlich wird regelmässig
geschaut, dass darunter auch alles ok ist.
Njörda ist da etwas schlauer. Beide sind mopsfidel und kümmern sich nach wie vor rührend um ihre beiden Lämmer.
Sie genießen es Blühwiesen abzuweiden, so dass diese schonend gepflegt werden. Insbesondere „Schafgarbe“ hat es ihnen angetan.
Von den „Kleinen“ ist Leni die freche, wilde. Kathrinchen (braun) ist sehr ruhigen und zürückhaltenden Gemütes.
Kaninchen Bertram in der Biberfalle
Vorstellung der Tiere unseres Gnadenhofs Brödel unserer Tiere Teil 17
Kaninchen Bertram
Bei uns seit: Einigen Monaten
Lieblingsfutter: Gurke
Patenschaft: Noch keine
Besonderheiten und Geschichte
Heute morgen haben wir den Ausbrecher erwischt. Bertram ist ein Mix aus Wild- und Hauskaninchen.
Er kommt aus dem Tierheim Bünde (Karsten Bültermann, Tanja Bültermann ), in welchem er völlig panisch gegen Wände und Gitterstäbe gesprungen ist.
Er kann hier nun „ganz Kaninchen sein“ und gräbt und gräbt und gräbt (nicht ganz leicht ihn im Gehege zu behalten).
Da er bei den Nachbarn möglichst keine Tunnelsysteme graben soll haben wir nun 4 Biber-Lebendfallen gekauft. Heute morgen nun saß er nach einem erneuten Ausbruch endlich drin und kommt
jetzt wieder zu seinen Kumpels.
Interessant ist, dass er nach einem erfolgreichem Fluchtversuch sich dennoch immer im Umkreis von etwa 100 Metern aufhält und auch immer mal wieder
an seinem „alten“ Gehege schnuppert.
Bertram hat sich schon einige Male quer durch die Erdkugel gegraben und kommt dann am anderen Ende (irgendwo in China) wieder raus.
Spricht mittllerweile fließend Chinesch (Mandarin).
Hat uns neulich mit einem fröhlichen
你好 begrüsst (Nǐ hǎo), heisst „Hallo“.
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