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Allgemein
Die nächste Baumpflanzaktion steht an (Dschungelkampf)
Geschrieben:

Am Samstag, 16.11., findet die nächste Baumpflanzaktion statt (8.30 Uhr, Vessendorfer Str. 71, Melle).
Der Pflanzaktion im Dezember fällt aus.

Anders als die Pflanzaktionen am Schlochterner Weg oder „Am Wulberg“ wird es diesmal am Samstag morgen jedoch tendentiell eher ein Dschungelkampf.
In einem Waldstück sind zahlreiche Fichten abgestorben (Dürre + Borkenkäfer).
Die Lücken werden nun mit heimischen und südeuropäischen Arten aufgefüllt.
Das Ziel ist es mindestens eine Tonne Co2-Einspeicherung einzupflanzen.

Bitte auf jeden Fall festes Schuhwerk mitbringen. Es wird darum gehen Strauchwerk zu entfernen, Setzlinge einzupflanzen und gegen
Rehfrass abzusichern (Einzäunung).
Wichtig: Bitte zuvor anmelden (PN oder info@umweltschutz-und-lebenshilfe.de).
Es wird wieder das traditionelle Baumpflanz-Chili-Sin-Carne geben (Bio und tierleidfrei).
Eingepflanzt werden Mittelmeer-Kiefern, Zypressen, Manna-Eschen, Schwarznuss-Bäume und Douglasien
aber auch heimische Waldkiefern, Erlen (es fliesst dort ein kleiner Bach entlang), Spitzahorn und Roteichen.

Der Baumpflanztermin im Dezember wird voraussichtlich ausfallen.
Es ist Zeit, einige Gänge herunterzufahren. Wir sind platt und ko und sehnen uns offen gesagt nach etwas mehr Ruhe und
einfach mal danach, NICHTS zu tun.

Und noch so? Heute letzter Urlaubstag, die allerletzten Feinheiten für den Winter vorbereitet.
Die Schweinchen haben mehrere extra Bunde Stroh bekommen.
Bärbel, Dodi und Speedy (Laura Geisler) haben sich damit gemütliche kältesiolierte Schlafkojen gebaut.
Zudem mal wieder Zeit für Stallreinigungen. Die Meerschweinchenbande (Ammabelle Böhne Knoop) freut sich.

Und Ziege Karamba: Er kann wieder eigenständig laufen, humpelt jedoch auf einem Bein weiterhin.
Morgens und Abends bekommt er nun eine Pferdesalbe. Bei der Rattenkälte verkrümelt er sich gerne in seinem Lieblingscontainer.
Dort ist es trocken und windgeschützt. Manchmal leistet ihm seine Schaffreundin „Schoki“ (Margrit Schneider) Gesellschaft.

Gnadenhof Brödel Melle
http://gnadenhof-melle.de
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-brodel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabruck

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Noch 192 Tage bis zum „Tag A“
Geschrieben:

Der Countdown läuft, noch 192 Tage bis zum Tag „A“

Wird Melle/Oldendorf ein Vogelparadies?
Und: Noch 192 Tage bis zum Tag „A“ und zur Fertigstellung des Blühkorridors (ebenfalls in Melle/Oldendorf), der Countdown läuft….

Heute noch Urlaub, also raus inne Natur. Vogelkästen in Oldendorf sauber machen. Eine ganze Menge davon haben wir direkt neben Blühwiesen aufgebaut.
Von 25 Stück, die heute besucht wurden, waren dieses Jahr offensichtlich 21 Stück besetzt, das ist eine super Quote (deutlich besser als letztes Jahr).
Noch besser: Es waren dieses Jahr kaum tote Jungvögel drin. Ein hervorgehobener Dank gilt auch dem TSV Westerhausen und seinen Natur- und Artenschutzaktivitäten (Frank Strötzel, Stefan Schimmel, Jens Rüffer, Lars Albertmelcher), welcher eine Vielzahl von Nisthilfen erstellt hat. Diese sind nicht nur hilfreiche Brutstätten sondern auch (eben durch die schlüpfenden Vögel) ein guter Schutz gegen den Eichenprozessionsspinner.

Allerdings auch: Natürlich ist die Vogelwelt rund um Blühareale viel ausgeprägter als fernab dessen.
Es zentriert sich dort ja alles. Trotzdem immerhin etwas. Irgendwie ist es gut zu sehen, dass Aktivitäten „Früchte tragen“ und einen Nutzen bringen. Zwar nicht die Weltformel, aber Stück für Stück geht es voran.

In Oldendorf an der Eisenbahnstraße werden nächstes Jahr auf vier weiteren Grundstücken Blühflächen angelegt.
Es passiert etwas! Heute noch ein Teilstück gemäht und „Nisthaufen“ (für Kleinsäuger) aufgeschichtet. Für dieses Jahr ist die Mahd damit erledigt.

In 192 Tagen:
Der Tag „A“ (A wie Artenvielfalt, A wie „Artensterben stoppen“, A wie „Absolut wichtige Gewässerrandstreifen“)

Noch 192 Tage. Wenn nichts dazwischen kommt und alles „glatt geht“, dann werden wir unter Beisein von Prominenz in Melle/Oldendorf am 20. Mai auf einer von uns gepachteten Fläche (Vinckenaue, hinter dem „Assmann-Parkplatz“), den Blühwiesenkorridor (Stufe 1) zwischen Melle und Hagen a.T.W. (35 Kilometer) fertigstellen. Angelegt wird dort ein Gewässerrandstreifen von 10 Metern (denn das Thema bleibt weiter hochaktuell) mit regionalem Saatgut.

Eine Besonderheit: Das Areal wurde in den letzten 10 Jahren oft von Schafen abgegrast. In den letzten 4 Jahren haben wir es kontinuierlich ausgemagert (gemäht und abgetragen). Bereits in diesem Jahr waren Anzeichen von einem Sandmagerrasen erkennbar (das ist für Naturschützer in etwa so wie ein doppelter Hattrick in der Bundesliga oder das Bernsteinzimmer für Kunsthistoriker).

Heute wird es ein Treffen mit jemandem vom bundesweiten Netzwerk „Blühende Landschaft“ geben.
Wird Zeit, die Thematik noch etwas „höher zu hängen“.

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
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Brigade Rote Morgensonne im Einsatz
Geschrieben:

Brigade „Rote Morgensonne“ im Einsatz

Heute morgen mit Beginn der Dämmerung. An der nächsten Blühwiese gearbeitet, muss alles abgemäht werden.
6:48 Uhr: Fahnenappell, Trompetensolo. „Brigade Rote Morgensonne! Seid Ihr bereit???!!“
„Immer bereit!!!“, schallt es aus Tausenden von Kehlen. Na also, geht doch!
Motoreinachser angeworfen, 200 Dezibel. Alle Nachbarn geweckt, wer nicht freiwillig rauskam:
Sturmklingeln!!
„Ja Hopp Hopp Hopp, arbeiten fürs Kollektiv! Aber flott!!! Glaubt Ihr, das Artensterben und die Klimaerwärmung
besiegen wir durchs Nichtstun, oder was???!!“

Auf der Wiese daneben arbeitet die Brigade „Internationale Solidarität“
(Walliser Schwarzhalsziegen aus der Schweiz) bereits mit Feuereifer an einer naturschutzgerechten Gründlandpflege.
Erhalten heute alle den Orden „Freundschaft und Solidarität, Sektion 3“.
„Freundschaft!“, brülle ich herüber.
„Freundschaft!“, schallt es mit geballten Klauen zurück!

Anschließend noch das Eis bei den Gänsen und Enten zerhackt, die wollen ja auch ihren Kaffee. Zudem auf der „Kollektiver-Klimaschutz-Kolchose-Süd-SüdWest-Freiheitsrevolution-Südeuropa“-Fläche (Sektor 2)
noch die Baumarten aus südlichen Gefilden mit Stroh abgedeckt. Sollte es noch kälter werden
gibt es Kombinatsschutzhauben.

Hoch die internationale Solidarität!

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
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Das Lazaret lichtet sich
Geschrieben:

Genau diese Momente sind es, die jede Mühe vergessen machen.
Bei allen Tieren schlagen die Behandlungen an 🙂

Huhn „Rummelinchen“ ist wieder flot unterwegs. War es die Entwurmung mit Concurvat, die Bierhefe, der Ingwersud, man weiss es nicht.

Die Enten „Willie“ und „Wilma“ (sind ganz offensichtlich jetzt ein Paar) können beide wieder laufen. Zwar noch sehr wackelig und tapsig, aber eine klare Verbesserung.
Bierhefe, aufgekochter Ingwersud im Trinkwasser, Entwurmung, Thuja, Salicyl-Vaselin, die Spritze von Esther Noel…
Die Behandlung der Naturheilpraxis für Vögel (http://www.naturheuilpraxis-fuer-voegel.de) war ein Erfolg. Danke 🙂
Sehr gut. Natürlich wird die Behandlung noch weiter fortgeführt, es geht in die richtige Richtung.

Und absolut spitze heute Nachmittag. Ziege „Karamba“ ist etwa 50 Meter „aus freien Stücken“ gelaufen. Auch er hinkt noch etwas, etwas tapsig auf den Beinen.
Bierhefe, Arnica D6 Globuli, Ignatio D6 Globuli, Ingwersud, doppelte Portionen Pröpkes, die Wärmesalbe….irgendwas davon oder alles ein bisschen.
Es geht wieder aufwärts und hier fallen einige Steine von der Brust.

Gnadenhof Brödel Melle
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Weitere Blühwiese vorbereitet
Geschrieben:

So gut wie alle Blühwiesen, die wir selber mähen, sind nun für das nächste Jahr vorbereitet.
Heute 6000 m² klar gemacht, das Schnittgut wird in den nächsten Tagen zusammengeharkt und dient dann als Winterschlafhilfe.
10 % der Stängel bleiben stehen, nach etwa 2 Jahren sind diese porös genug, um auch von stängelbrütenden Wildbienen bezogen zu werden.
Auch im November blüht noch ein klein wenig. Einige Königskerzen, eine Kuckuckslichtnelke, einige Ringelblumen, Färberkamille….
Irgendwer (wer auch immer) hat auf unserer Fläche an der „Alten Hase“ einen Gewässerrandstreifen von 4 Metern (??) gemäht.
Nett gemeint, Gewässer sollen ja auch nicht eutrophieren, so weit so gut, trotzdem kommt da jetzt ein Zaun hin 😉

Das Areal ist für die Artenvielfalt unglaublich wichtig. Nördlich ist es von einer Heuwiese umgrenzt, welche gefühlt 6 bis 7 mal im Jahr gemäht wird.
Dort kann sich natürlich nichts Besonderes entwickeln.
Und südlich ist ein Monokultur-Maisacker. Frisch gepflügt, kein Leben ersichtlich weit und breit.

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
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Unsere Projekte sind offen gesagt auf Dauer kostenintensiv.
Jede Spende hilft:
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UNESCO-Weltnaturerbe Wulberg in Melle/Oldendorf
Geschrieben:

„Was ist denn das für ein Stock in der Sendung?“

Aktuell ist wieder die Zeit, in welcher kleine Aufmerksamkeiten an unsere Tier-Paten verschickt werden.
Bereits 5 Nachfragen gab es: „Was ist denn das für ein Stock in der Sendung?“

Verschickt wurden z.B. Setzlinge der Blumen-Esche (lieben sonnige Standorte) und Weidenstecklinge 😉
Es klappt tatsächlich 🙂 Einfach den Stock in den Boden stecken, 4-5 Zentimeter. Der Rest passiert von allein.
Die Stöcker wurzeln und treiben aus (benötigen anfänglich viel Wasser) und Weiden stellen im Frühjahr das erste Insektenfutter bereit (Weidenkätzchen, sehr wichtig).
Anbei ein Bild von zwei Weiden, die vor 6 Jahren bei uns „eingesteckt“ wurden (sind jetzt ungefähr 7-8 Meter groß) 🙂

Bei dem trüben Wetter wird man ja bekloppt, wenn man sich nicht bewegt.

„Geh doch mal an die frische Luft, Junge!!“

„Jaaaa doch!“

Also heute auf einer Fläche von uns 20 Bäume gepflanzt, damit unsere Tiere in den heissen Sommern etwas mehr Schatten haben und etwas mehr CO2 eingespeichert wird.
20 Bäume sind nicht viel, für das (Mikro-lokale) Mikroklima jedoch ist es Gold wert. Auch so können kleine Schutzrefugien geschaffen werden.
Douglasien, Weiden, Kiefern, Roteiche, Schwarzerle. Und – weil das Artensterben einfach keine Pause gönnt – noch eine
kleine „Obstbaumallee“ eingepflanzt. Kirschen, Äpfel, Birnen, eine Walnuss.
Das ganze in Melle/Oldendorf (Am Wulberg) direkt am Rande von einigen bestehenden Blühwiesen.
Hier entsteht das UNESCO-Welt-Kulturerbe „Wulberg-Artenvielfalts-Hotspot“. Man muss sich ja Ziele setzen.

Blumiger Landkreis Osnabrück
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Reger Betrieb beim Abendbrot – Extrabehandlung für alle
Geschrieben:

Großtreffen am Abendbuffet – mit medizinischer Sonderbehandlung

Heute sind einige interessante Tipps zur Behandlung unserer Ziege „Karamba“ (läuft kaum noch, offensichtlich Schmerzen in beiden Vorderbeinen) eingegangen.
Einige davon waren komplett neu für uns und wir haben sie direkt einmal umgesetzt. Er bekommt jetzt Arnika- und Ignatia-Globuli und weiter seine wärmende Heilsalbe. Alle Geflügeltiere haben gestern Entwurmungspulver ins Trinkwasser bekommen, das kann schon bei einigen Auffälligkeiten Wunder bewirken.
Kälte und Nässe und wenig Sonnenschein machen allen zu schaffen. Alle Tiere haben heute (je nach Art) doppelte Rationen Kraftfutter (z.B. Schafpellets, Hafer, kleine Mengen Sonnenblumenkerne, Körderfutter für das Geflügel) und sehr viel Bierhefe bekommen
(gibt es sonst erst im Januar).
Interessant auch der Versuch Ingwer und Meerrettich aufzukochen und den Sud mit ins Trinkwasser zu geben.
Schaden kann das nicht, direkt einmal ausprobiert.

Auch an der Heuraufe war heute reger Betrieb (doppelte Ration). Hund Merlin passte derweil auf, dass sich keiner vordrängelt während Schaf Lotti offenbar glaubte, auf einer Modenshow zu sein (?).
Naja, jeder wie er mag.
Die Wiesen geben Null komma nichts mehr her, aber das Heu ist guter Qualität.
Karamba ließ sich derweil sein Futter in einem großen Napf ans Bett bringen, knusperte munter auf seinen Hefe-Schafpellets-herum und schaute TV dabei
Irgend nen Western, in dem viele Ziegen eine Postkutsche mit Heuballen (2. Schnitt, sehr eiweißreich) ausrauben und die Chefziege am Ende
die Prinzessin heiratet. Kommt echt nur Blödsinn in der Glotze.

Gnadenhof Brödel Melle
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Schwierige Zeiten auf dem Gnadenhof – da müssen wir jetzt gemeinsam durch
Geschrieben:

Im Augenblick ist es eine schwierige Zeit auf dem Gnadenhof. Zur Wetterumstellung (viel Nässe und Kälte) ist das fast jedes Jahr so.
Es ist definitiv der Wurm drin. Ein Huhn ist krank, 2 Laufenten, die zu uns gekommen sind, können nicht laufen
und jetzt hat es auch noch Ziege „Karamba“ erwischt.

Karamba hat vor einigen Wochen seinen Kumpel „Herrn von und zu“ verloren (Altersschwäche).
Seitdem ist er komplett neben der Spur, sitzt viel alleine herum, man sieht förmlich, wie er trauert (bei Ziegen passiert so etwas sehr oft,
in dieser Extremform jedoch haben auch wir es noch nicht erlebt). Und nun hat er offensichtlich noch starke Schmerzen in den Vorderbeinen.
Hufe kontrolliert, Tierarzt, nichts festzustellen, kein Bruch, nichts.
Es scheint so schwerwiegend zu sein, dass er sich kaum noch bewegt und oft nur auf seinen Vorderknien sitzt.

Ok, heute beginnt die Intensivbehandlung. Extra Stroh, extra Wasser, extra Heu und eine ganze Schale Schafpellets nur für ihn (das wiederum findet er
scheinbar ziemlich gut, er sitzt dann munter kauend im dicken Stroh und futtert und trinkt, was das Zeug hält und wartet, was man ihm denn so als
nächstes ans Bett bringt). Fehlt nur noch ein Fernseher.
Heute hat er sich immerhin 10 Meter bewegt und sich in die Sonne gesetzt.
Er kriegt jetzt zudem zwei Mal täglich eine dicke Schicht wärmendes Gelenkbalsam einmassiert.
Das wird schon wieder.

Auch die Behandlung der Laufenten Willie und Wilma wurde heute fortgesetzt (z.B. mit Thuja und Salicyl-Vasilin).
Wenn man zu zweit krank ist, dann ist es vielleicht nicht ganz so schlimm.
Sie sitzen auf einer dicken Strohschicht, genießen die Spätherbstsonne und quaken, was das Zeug hält.
Da müssen wir jetzt alle gemeinsam durch.

Gnadenhof Brödel Melle
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2. Meller Baumpflanzaktion
Geschrieben:

Die zweite Meller Baumpflanzaktion findet am 16.11. statt.

Die Aktion am 16.11. (8.30 Uhr, Vessendorfer Straße) ist eher etwas für „Hartgesottene“ (und nicht optimal für Kinder geeignet).
Anmeldung bitte per PN oder an info@umweltschutz-und-lebenshilfe.de

Hier gilt es z.B. Brombeersträucher zu entfernen, um in Lücken (wo Fichten dem Borkenkäfer zum Opfer gefallen sind)
Baumarten aus Südeuropa sowie heimische Laubarten dazwischen zu setzen. Zudem wird es hier das Ziel sein, Baumsetzlinge mit Pfosten und Draht vor Rehfraß zu schützen.
Aufgewertet wird hier ein Waldstück, welches (bislang) hauptsächlich aus heimischen Nadelhölzern besteht.

Allgemein
Blumiger Landkreis Osnabrück erhält bundesweite Auszeichnung
Geschrieben:

Ein Hammerkracher, Blumiger Landkreis Osnabrück hat den Bundesweiten „BeeBetter“-Award der Burda Medien im Bereich
„Private Initiativen und Engagement“ gewonnen!!!!

Zum Film:

Zum Artikel:
https://www.beebetter.de/gewinner-beebetter-award-private-initiativen-und-engagement
Das Positive und Schaffende:
Ausgezeichnet wurden von der Jury „Preisträger, die mit ihrem Einsatz nicht nur Bienen retten, sondern auch die dahinterstehende Problematik
erkannt haben und aktiv helfen, die Folgen für die Umwelt zu beheben.“ Wir freuen uns sehr, dass unser Projekt damit eine bundesweit hohe mediale Beachtung findet.

Das Preisgeld fließt im nächsten Jahr in regionales Saatgut. Und 2020 wollen wir zeigen, dass Menschen, wenn sie zusammenhalten und gemeinsam mitanpacken, das
„Unmögliche wahr werden lassen“ können
und den Blühwiesenkorridor zwischen Melle und Hagen a.T.W. fertigstellen werden.
Beteiligt haben sich dann im Projekt „Blumiger Landkreis Osnabrück“ verschiedene Schulen, Stiftungen (bundesweit), Kirchengemeinden, Landwirte, Vereine, Firmen, viele Privatpersonen aber auch die Gemeinden
Melle, Hagen a.T.W. und die Stadt Georgsmarienhütte. Der Korridor auf einer Länge von 35 Kilometern wird dann nach 4 Jahren Arbeit bundesweit einzigartig sein und hoffentlich in vielen vielen Regionen Nachahmer finden.

Gleichzeitig stellt dieser zunächst nur einen Anfang dar. Er soll ermöglichen, dass auch verschiedene Wildbienenarten von Blühwiese zu Blühwiese fliegen können,
um sich genetisch auszutauschen. Im Jahr 2022 werden dann weitere Blühflächen angelegt, um die Abstände zwischen den Arealen zu verkleinern.
Hintergrund: Massiv bedroht sind die Wildbienen (weniger die Honigbienen, die Flugdistanzen von ca. 5-6 Kilometer schaffen).
Die Wildbienen jedoch können je nach Art nur zwischen wenigen Hundert Metern und bis zu 2000 Metern fliegen.
Das bedeutet: Im Zweifelsfalle leben sie auf einer Insel. Das führt zu Inzest und auf lange Sicht zum Aussterben.

Das Negative:
Insektenschutz im Landkreis Osnabrück wird leider nicht von allen Menschen unterstützt. Die Gewässerrandstreifenentscheidung der CDU + FDP hat
wertvolle Schutzstrukturen innerhalb des Korridors ad absurdum geführt. Insbesondere die Randstreifen im Meller FFH-Gebiet waren als wertvolle Vernetzungsstrukturen fest erhofft.
Nun müssen Bürgerinnen und Bürger ganz offensichtlich etwas mehr leisten, um die Scharte der Kreistagspolitik auszuwetzen.
Eine umfangreiche Anleitung basierend auf den Erfahrungen der letzten Jahren haben wir hier veröffentlicht:

Eine Blühwiese anlegen


Die Protestpetition gegen die Gewässerrandstreifenentscheidung findet sich hier:

http://artensterben-aufhalten.de
Die Einordnung in den größeren Kontext

Die Anlage eines Totholzhaufens, einer Blühwiese, von Feuchtbiotopen stellt die Schaffung von wertvollen Strukturen gegen das Artensterben dar.
Damit ist sie nicht nur eine Artenschutzaktion sondern gleichzeitig eine Maßnahme innerhalb eines größeren politischen Kontextes,

Den Lückenschluss des Blühwiesenkorridors werden wir am 20. Mai 2020 auf einer von uns gepachteten
Fläche, direkt an einem Fließgewässer (Alte Hase) anlegen. Hier werden wir einen 10-Meter-Randstreifen schaffen, auf einer Fließlänge von 60 Metern.
um anhand dessen zu demonstrieren, welch wertvolles und schützenswertes Leben sich hier einfindet.

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
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Über jede Spende für unsere Artenschutzaktivitäten freuen wir uns:
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-brodel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabruck