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Allgemein
Natur-, Umwelt- und Klimaschutz – Es passiert etwas in der Gesellschaft
Geschrieben:

Es passiert etwas in der Gesellschaft. Das Interesse an Natur- und Klimaschutzaktivitäten ist so groß wie nie.
Und: Tolle Unterstützung für „Blumiger Landkreis Osnabrück“

Heute wieder „auf die gute alte Art“ den Pachtvertrag einer 7000m²-Fläche verlängert.
Per Handschlag. Der nette Herr (mit dem Setzling einer Mittelmeerkiefer in der Hand) unterstützt unsere Vorhaben.
Auf der Pachtfläche in Melle/Oldendorf (hinter dem Assmann-Parkplatz) werden wir nun nicht nur einen Gewässerrandstreifen von 10 m anlegen (Blühwiese)
sowie eine Klimaschutzfläche (heimische und südeurop. Bäume) schaffen. Schritt für Schritt folgt dort auch eine Streuobstwiese, mehrere Trockensteinmauern
und zwei kleine (baugenehmigungsfreie) Feuchtbiotope auf Lehm- und Tonbasis. Selbst bei sehr heissen und trockenen Sommern wird hier eine Rettungsinsel für viele viele Arten vorhanden
sein. Die beiden Feuchtbiotope erhalten Regenwassertanks (in diese wird z.B. Wasser aus den sommerlichen Starkregen eingeleitet), durch welche sie zur Not gespeist
werden. Das Projekt soll (zum Großteil) am (oder aber bis zum) „Tag A“ (20. Mai 2020, Verkündung des Lückenschlusses des Blühwiesenkorridores zwischen Melle und Hagen a.T.W.)
fertiggestellt werden. Auf der Fläche ist bereits ein Blühwiesenschriftzug angelegt (gefräst und ausgesät wurde in diesem Frühjahr die Botschaft „Insektenrettung.de“)).

Klingt nach einem Großprojekt? Ist es auch.
Bei all unseren Projekten gibt es genau 3 Hemmnisse:

a) Zeit
b) Man und Womanpower
c) Geld

Da wir diese Großprojekte (XXL-Biotop auf 7000m²) alleine nicht mehr bewältigen können, werden wir (für die einzelnen Etappen) auf Facebook immer mal wieder
zu gemeinsamen Arbeitseinsätzen (mit anschliessender Verpflegung) aufrufen.
Toll in diesem Zusammenhang:
Eine Firma aus Osnabrück hat angefragt, ob in unseren Projekten auch deren Mitarbeiter tätig werden könnten.
Unter Umständen werden von dort dann MitarbeiterInnen, welche sich für Natur- und Artenschutzprojekte einbringen wollen, für einen halben Tag freigestellt
und engagieren sich dann bei uns.

Was in diesem Jahr passiert ist ist absolut toll!!!
Gemeinsam mit der Firma Spies aus Melle z.B. haben über 100 Personen eine Blühwiese angelegt.
Die Firma Thomas Philipps hat eine sehr hohe Anzahl von Obstbäumen gespendet, welche (z.B.) von über 40 SchülerInnen und Lehrern der Grundschule Westerhausen eingepflanzt wurden.
Bei der Baumpflanzaktion (Klimaschutzfläche) am Schlochterner Weg waren fast 50 Personen dabei.
Gestern in Wellingholzhausen trotz der frühen Uhrzeit und klirrender Kälte immer noch 12 Personen.

Viele Menschen WOLLEN etwas tun, wir können mehr erreichen, alle gemeinsam, als wir manchmal glauben.
Geld jedoch ist leider fast immer eine große Herausforderung.

Gestern jedoch auf einem Geburtstag eines sehr netten Menschen gewesen (vielen Dank an Gislen :-)). Er hat sich keine Geschenke gewünscht sondern Spenden für das
Projekt „Blumiger Landkreis Osnabrück“. Absolut toll. Vielen Dank 🙂 Die Spenden werden wir in die Anschaffung eines neuen Fräsaufsatzes investieren.
Danke !!! 🙂
Toll auch: Das Buffet beinhaltete eine Vielzahl vegetarischer Speisen und auch ein veganes Angebot war vorhanden – auch das ist wichtiger ein Teil des „Großen und Ganzen“. Fleischfreie Speisen z.B. habe eine massiv bessere CO2-Bilanz als fleischhaltige Ernährung.

Unterschreibt auch unsere Protestpetition gegen die Entscheidung des Kreistages Osnabrück, Gewässerrandstreifen im Landkreis in Naturschutzgebieten (FFH-Gebiete))
auf einen Meter zu beschränken (bietet keinerlei Schutz mehr für eine
hohe Anzahl von Lebewesen). Leider haben es einige Menschen offensichtlich immer noch nicht begriffen! Dann muss
es halt politisch teuer werden! Selber Schuld. Wollen doch mal sehen, ob hier nicht eine ganz besondere Signalwirkung
möglich ist.

http://artensterben-stoppen.de

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen, Gewässerrandstreifen erweitern
http://blumiger-lkos.de
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-brodel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabruck

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Heute weitere 100 Bäume gepflanzt
Geschrieben:

Und weitere 100 Bäume heute in Melle gepflanzt. Hat Spaß gemacht 🙂
12 Leute waren wir heute, vielen lieben Dank an alle, die dabei waren.

In einem (bislang tendentiell) eher artenarmen Waldstück, in welchem viele Fichten der Dürre
und den Borkenkäfern zum Opfer gefallen sind, wurde heute diverse Setzlinge eingepflanzt und Schutzzäune gegen
Rehfraß gezogen.
Es ist ein Versuch, wir werden in 10,20,30 Jahren sehen, wie und ob sich die Bäume dort entwickeln.

In der Südeuropa-Ecke z.B.: Zypressen, Mittelmeer-Kiefern, Blumen-Eschen, Zerr-Eichen, Schwarz- und Pekanuss-Bäume
Zudem: Roteichen, Schwarz- und Roterlen, Spitzahorn, Heimische Kiefer, Douglasien

Es ist herrlich diese Arbeit. Bewegung an der frischen Luft, etwas Sinnvolles und Nachhaltiges schaffen, bei dem man
jedes Jahr (hoffentlich) von Neuem sehen kann, wie es sich entwickelt. Nette Menschen dabei, etwas für Klima und Artenvielfalt leisten.
Großartig!
Die ca. 100 Bäume von heute speichern im Jahr etwa 1 Tonne Co2 (wenn sie denn groß sind).
Die Artenvielfalt in dem Waldstück wird steigen.

Ok, heimische Fauna ist nicht an fremdländische Flora angepasst, aber:
In den nächsten 10,20,30 Jahren werden wir – das ist so sicher wie das Amen in der Kirche –
noch diverse Dürrejahre erleben. Dann brauchen wir Arten, welche der Trockenheit „die Stirn bieten“ können.
Durch diese Arten wird (hoffentlich) ein Mikroklima geschaffen, welches heimischen Bäumen (vielleicht) verbesserte Chancen
geben wird, Trockenheit zu überstehen. Wir wissen nicht, was kommt. Die Ratlosigkeit in Bezug auf das Sterben vieler heimischer Bäume ist groß.
Etwas zu versuchen ist ein Mittel, um etwas zur Klimastabilisierung zu leisten.

Insgesamt in diesem Jahr gepflanzt: Bislang 720 Bäume, immerhin ein Anfang.

Und danach gab es das traditionelle „Chili sin carne“ (Bio und vegan) sowie Apfelkuchen und Bananenbrot.
Fleischliche Ernährung ist einer der Hauptverursacher der Klimaerwärmung (Co2, Methan, Distickstoffmonoxid). Wenn wir den Planeten retten wollen, dann kommen wir nicht umhin, diese Ernährungsform einzuschränken oder komplett darauf zu verzichten. So sind die Fakten nun einmal.
Bio-Lebensmittel fördern vielfach eine Artenvielfalt. Durch den Pestizid-Verzicht entstehen z.B. keine Massivschäden
in der Insektenfauna. Ist teuer als herrkömmliche Produkte aus der konventionellen Landwirtschaft. Ökologie und Nachhaltigkeit hat ihren Preis – und das ist auch voll in Ordnung so!!

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
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Karamba ist noch auf der Krankenstation
Geschrieben:

Unsere Ziege „Karamba“ ist leider immer noch auf der Krankenstation.
Gestern nun kam eine Tierärztin vorbei, welche sehr viel mit Ziegen und Schafen zu tun hat.
Danke auch an Sandra Hielscher 🙂
Er hat ein Schmerz- und entzündungshemmendes Mittel bekommen.
Kriegt er jetzt jeden Morgen und Abend oral oral übers Futter verabreicht.
Gefällt ihm nicht, aber da muss er durch.

Gnadenhof Brödel Melle
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Ilsebill und der Sinn des Lebens
Geschrieben:

Sitze vor der Glotze, Füße hoch und so…
Plötzlich klingelt es an der Tür. Die Nachbarin hat eine kleinen Igel gefunden.
Gewogen, 308 gramm, keine Verletzungen, keine Parasiten, keine Hungerfalte.
Bei der Wildtierhilfe Osnabrück und bei der Igelstation Berlin nachgefragt, was zu tun ist?
Wieder raus in den Garten?
Beide sagen dasselbe. Der Igel ist viel zu klein…Normalgewicht liegt aktuell bei ca. 600 gramm.
Seufz…
Also noch einen Mitbewohner mehr, na gut, dich kriegen wir auch noch satt. Einer für alle und alle für Einen.
Praktische Solidarität und so…
Der Igel heisst jetzt „Ilsebill“ und pfeifft sich aktuell eine ganze Portion Katzenfutter rein, und er schmatzt und rumort so laut wie unsere Schweinchen.

Zimmertemeperatur, Kiste, eigenes kleines Häuschen, ganz viel Stroh und Heu.
Katzenfutter bis zum Abwinken. Er kuckt mich an und schmatzt und zeigt laut kauend auf sein
leer werdendes Tellerchen. Ich habe verstanden. Ab in die Küche und Nachschub holen.
Schälchen Wasser gefällig?
Ilsebill macht eine ranwinkende Handbewegung. In Ordnung. Der Gast ist ja schließlich König.
Danke an die Wildtierhilfe Osnabrück für viele Tipps. Sie werden sogar Kotproben analysieren, damit wir
wissen, ob wirklich alles paletti ist. Absolut stark!
Ilsebill ist dann Mitbewohner Nummer 84 (oder so…).
Wohnt jetzt im Computerzimmer und unterhält sich rege mit sich selbst.
Wird vermutlich dann mal IT-Fachmann.

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Spenden:
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Die nächste Baumpflanzaktion steht an (Dschungelkampf)
Geschrieben:

Am Samstag, 16.11., findet die nächste Baumpflanzaktion statt (8.30 Uhr, Vessendorfer Str. 71, Melle).
Der Pflanzaktion im Dezember fällt aus.

Anders als die Pflanzaktionen am Schlochterner Weg oder „Am Wulberg“ wird es diesmal am Samstag morgen jedoch tendentiell eher ein Dschungelkampf.
In einem Waldstück sind zahlreiche Fichten abgestorben (Dürre + Borkenkäfer).
Die Lücken werden nun mit heimischen und südeuropäischen Arten aufgefüllt.
Das Ziel ist es mindestens eine Tonne Co2-Einspeicherung einzupflanzen.

Bitte auf jeden Fall festes Schuhwerk mitbringen. Es wird darum gehen Strauchwerk zu entfernen, Setzlinge einzupflanzen und gegen
Rehfrass abzusichern (Einzäunung).
Wichtig: Bitte zuvor anmelden (PN oder info@umweltschutz-und-lebenshilfe.de).
Es wird wieder das traditionelle Baumpflanz-Chili-Sin-Carne geben (Bio und tierleidfrei).
Eingepflanzt werden Mittelmeer-Kiefern, Zypressen, Manna-Eschen, Schwarznuss-Bäume und Douglasien
aber auch heimische Waldkiefern, Erlen (es fliesst dort ein kleiner Bach entlang), Spitzahorn und Roteichen.

Der Baumpflanztermin im Dezember wird voraussichtlich ausfallen.
Es ist Zeit, einige Gänge herunterzufahren. Wir sind platt und ko und sehnen uns offen gesagt nach etwas mehr Ruhe und
einfach mal danach, NICHTS zu tun.

Und noch so? Heute letzter Urlaubstag, die allerletzten Feinheiten für den Winter vorbereitet.
Die Schweinchen haben mehrere extra Bunde Stroh bekommen.
Bärbel, Dodi und Speedy (Laura Geisler) haben sich damit gemütliche kältesiolierte Schlafkojen gebaut.
Zudem mal wieder Zeit für Stallreinigungen. Die Meerschweinchenbande (Ammabelle Böhne Knoop) freut sich.

Und Ziege Karamba: Er kann wieder eigenständig laufen, humpelt jedoch auf einem Bein weiterhin.
Morgens und Abends bekommt er nun eine Pferdesalbe. Bei der Rattenkälte verkrümelt er sich gerne in seinem Lieblingscontainer.
Dort ist es trocken und windgeschützt. Manchmal leistet ihm seine Schaffreundin „Schoki“ (Margrit Schneider) Gesellschaft.

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Noch 192 Tage bis zum „Tag A“
Geschrieben:

Der Countdown läuft, noch 192 Tage bis zum Tag „A“

Wird Melle/Oldendorf ein Vogelparadies?
Und: Noch 192 Tage bis zum Tag „A“ und zur Fertigstellung des Blühkorridors (ebenfalls in Melle/Oldendorf), der Countdown läuft….

Heute noch Urlaub, also raus inne Natur. Vogelkästen in Oldendorf sauber machen. Eine ganze Menge davon haben wir direkt neben Blühwiesen aufgebaut.
Von 25 Stück, die heute besucht wurden, waren dieses Jahr offensichtlich 21 Stück besetzt, das ist eine super Quote (deutlich besser als letztes Jahr).
Noch besser: Es waren dieses Jahr kaum tote Jungvögel drin. Ein hervorgehobener Dank gilt auch dem TSV Westerhausen und seinen Natur- und Artenschutzaktivitäten (Frank Strötzel, Stefan Schimmel, Jens Rüffer, Lars Albertmelcher), welcher eine Vielzahl von Nisthilfen erstellt hat. Diese sind nicht nur hilfreiche Brutstätten sondern auch (eben durch die schlüpfenden Vögel) ein guter Schutz gegen den Eichenprozessionsspinner.

Allerdings auch: Natürlich ist die Vogelwelt rund um Blühareale viel ausgeprägter als fernab dessen.
Es zentriert sich dort ja alles. Trotzdem immerhin etwas. Irgendwie ist es gut zu sehen, dass Aktivitäten „Früchte tragen“ und einen Nutzen bringen. Zwar nicht die Weltformel, aber Stück für Stück geht es voran.

In Oldendorf an der Eisenbahnstraße werden nächstes Jahr auf vier weiteren Grundstücken Blühflächen angelegt.
Es passiert etwas! Heute noch ein Teilstück gemäht und „Nisthaufen“ (für Kleinsäuger) aufgeschichtet. Für dieses Jahr ist die Mahd damit erledigt.

In 192 Tagen:
Der Tag „A“ (A wie Artenvielfalt, A wie „Artensterben stoppen“, A wie „Absolut wichtige Gewässerrandstreifen“)

Noch 192 Tage. Wenn nichts dazwischen kommt und alles „glatt geht“, dann werden wir unter Beisein von Prominenz in Melle/Oldendorf am 20. Mai auf einer von uns gepachteten Fläche (Vinckenaue, hinter dem „Assmann-Parkplatz“), den Blühwiesenkorridor (Stufe 1) zwischen Melle und Hagen a.T.W. (35 Kilometer) fertigstellen. Angelegt wird dort ein Gewässerrandstreifen von 10 Metern (denn das Thema bleibt weiter hochaktuell) mit regionalem Saatgut.

Eine Besonderheit: Das Areal wurde in den letzten 10 Jahren oft von Schafen abgegrast. In den letzten 4 Jahren haben wir es kontinuierlich ausgemagert (gemäht und abgetragen). Bereits in diesem Jahr waren Anzeichen von einem Sandmagerrasen erkennbar (das ist für Naturschützer in etwa so wie ein doppelter Hattrick in der Bundesliga oder das Bernsteinzimmer für Kunsthistoriker).

Heute wird es ein Treffen mit jemandem vom bundesweiten Netzwerk „Blühende Landschaft“ geben.
Wird Zeit, die Thematik noch etwas „höher zu hängen“.

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
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Brigade Rote Morgensonne im Einsatz
Geschrieben:

Brigade „Rote Morgensonne“ im Einsatz

Heute morgen mit Beginn der Dämmerung. An der nächsten Blühwiese gearbeitet, muss alles abgemäht werden.
6:48 Uhr: Fahnenappell, Trompetensolo. „Brigade Rote Morgensonne! Seid Ihr bereit???!!“
„Immer bereit!!!“, schallt es aus Tausenden von Kehlen. Na also, geht doch!
Motoreinachser angeworfen, 200 Dezibel. Alle Nachbarn geweckt, wer nicht freiwillig rauskam:
Sturmklingeln!!
„Ja Hopp Hopp Hopp, arbeiten fürs Kollektiv! Aber flott!!! Glaubt Ihr, das Artensterben und die Klimaerwärmung
besiegen wir durchs Nichtstun, oder was???!!“

Auf der Wiese daneben arbeitet die Brigade „Internationale Solidarität“
(Walliser Schwarzhalsziegen aus der Schweiz) bereits mit Feuereifer an einer naturschutzgerechten Gründlandpflege.
Erhalten heute alle den Orden „Freundschaft und Solidarität, Sektion 3“.
„Freundschaft!“, brülle ich herüber.
„Freundschaft!“, schallt es mit geballten Klauen zurück!

Anschließend noch das Eis bei den Gänsen und Enten zerhackt, die wollen ja auch ihren Kaffee. Zudem auf der „Kollektiver-Klimaschutz-Kolchose-Süd-SüdWest-Freiheitsrevolution-Südeuropa“-Fläche (Sektor 2)
noch die Baumarten aus südlichen Gefilden mit Stroh abgedeckt. Sollte es noch kälter werden
gibt es Kombinatsschutzhauben.

Hoch die internationale Solidarität!

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Das Lazaret lichtet sich
Geschrieben:

Genau diese Momente sind es, die jede Mühe vergessen machen.
Bei allen Tieren schlagen die Behandlungen an 🙂

Huhn „Rummelinchen“ ist wieder flot unterwegs. War es die Entwurmung mit Concurvat, die Bierhefe, der Ingwersud, man weiss es nicht.

Die Enten „Willie“ und „Wilma“ (sind ganz offensichtlich jetzt ein Paar) können beide wieder laufen. Zwar noch sehr wackelig und tapsig, aber eine klare Verbesserung.
Bierhefe, aufgekochter Ingwersud im Trinkwasser, Entwurmung, Thuja, Salicyl-Vaselin, die Spritze von Esther Noel…
Die Behandlung der Naturheilpraxis für Vögel (http://www.naturheuilpraxis-fuer-voegel.de) war ein Erfolg. Danke 🙂
Sehr gut. Natürlich wird die Behandlung noch weiter fortgeführt, es geht in die richtige Richtung.

Und absolut spitze heute Nachmittag. Ziege „Karamba“ ist etwa 50 Meter „aus freien Stücken“ gelaufen. Auch er hinkt noch etwas, etwas tapsig auf den Beinen.
Bierhefe, Arnica D6 Globuli, Ignatio D6 Globuli, Ingwersud, doppelte Portionen Pröpkes, die Wärmesalbe….irgendwas davon oder alles ein bisschen.
Es geht wieder aufwärts und hier fallen einige Steine von der Brust.

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Weitere Blühwiese vorbereitet
Geschrieben:

So gut wie alle Blühwiesen, die wir selber mähen, sind nun für das nächste Jahr vorbereitet.
Heute 6000 m² klar gemacht, das Schnittgut wird in den nächsten Tagen zusammengeharkt und dient dann als Winterschlafhilfe.
10 % der Stängel bleiben stehen, nach etwa 2 Jahren sind diese porös genug, um auch von stängelbrütenden Wildbienen bezogen zu werden.
Auch im November blüht noch ein klein wenig. Einige Königskerzen, eine Kuckuckslichtnelke, einige Ringelblumen, Färberkamille….
Irgendwer (wer auch immer) hat auf unserer Fläche an der „Alten Hase“ einen Gewässerrandstreifen von 4 Metern (??) gemäht.
Nett gemeint, Gewässer sollen ja auch nicht eutrophieren, so weit so gut, trotzdem kommt da jetzt ein Zaun hin 😉

Das Areal ist für die Artenvielfalt unglaublich wichtig. Nördlich ist es von einer Heuwiese umgrenzt, welche gefühlt 6 bis 7 mal im Jahr gemäht wird.
Dort kann sich natürlich nichts Besonderes entwickeln.
Und südlich ist ein Monokultur-Maisacker. Frisch gepflügt, kein Leben ersichtlich weit und breit.

Blumiger Landkreis Osnabrück
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Unsere Projekte sind offen gesagt auf Dauer kostenintensiv.
Jede Spende hilft:
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UNESCO-Weltnaturerbe Wulberg in Melle/Oldendorf
Geschrieben:

„Was ist denn das für ein Stock in der Sendung?“

Aktuell ist wieder die Zeit, in welcher kleine Aufmerksamkeiten an unsere Tier-Paten verschickt werden.
Bereits 5 Nachfragen gab es: „Was ist denn das für ein Stock in der Sendung?“

Verschickt wurden z.B. Setzlinge der Blumen-Esche (lieben sonnige Standorte) und Weidenstecklinge 😉
Es klappt tatsächlich 🙂 Einfach den Stock in den Boden stecken, 4-5 Zentimeter. Der Rest passiert von allein.
Die Stöcker wurzeln und treiben aus (benötigen anfänglich viel Wasser) und Weiden stellen im Frühjahr das erste Insektenfutter bereit (Weidenkätzchen, sehr wichtig).
Anbei ein Bild von zwei Weiden, die vor 6 Jahren bei uns „eingesteckt“ wurden (sind jetzt ungefähr 7-8 Meter groß) 🙂

Bei dem trüben Wetter wird man ja bekloppt, wenn man sich nicht bewegt.

„Geh doch mal an die frische Luft, Junge!!“

„Jaaaa doch!“

Also heute auf einer Fläche von uns 20 Bäume gepflanzt, damit unsere Tiere in den heissen Sommern etwas mehr Schatten haben und etwas mehr CO2 eingespeichert wird.
20 Bäume sind nicht viel, für das (Mikro-lokale) Mikroklima jedoch ist es Gold wert. Auch so können kleine Schutzrefugien geschaffen werden.
Douglasien, Weiden, Kiefern, Roteiche, Schwarzerle. Und – weil das Artensterben einfach keine Pause gönnt – noch eine
kleine „Obstbaumallee“ eingepflanzt. Kirschen, Äpfel, Birnen, eine Walnuss.
Das ganze in Melle/Oldendorf (Am Wulberg) direkt am Rande von einigen bestehenden Blühwiesen.
Hier entsteht das UNESCO-Welt-Kulturerbe „Wulberg-Artenvielfalts-Hotspot“. Man muss sich ja Ziele setzen.

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