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Allgemein
Zwangspause und Nichtstun-Wettbewerb
Geschrieben:

Scheiß Zwangspause durch die Handverletzung – Dieses Nichtstun macht mich wahnsinnig.
Naja, heute hier auf dem Gnadenhof den „Wer kann am Besten Nichtstun?-Wettbewerb ausgerufen…

Auf die Plätze, fertig, Los!!!
Jetzt alle Nichtstun!!!!
Da haben einige Tiere wirklich alles gegeben 🙂
Gewonnen habt Schweinchen Bärbel, dicht gefolgt von Kaninchen Kalli und Huhn Esmeralda….

Zumindest heute noch die Augensalbe für Kaninchen Mandy organisiert, ansonsten wäre es
tatsächlich ein Sinnlos-Tag gewesen (obwohl das ja ab und an auch mal ganz nett ist)…😉🙃🧹🧹

Gnadenhof Brödel Melle
http://gnadenhof-melle.de
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-brodel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabruck

Allgemein
Auszeichnung des Projektes „Blumiger Landkreis Osnabrück“ durch die Vereinten Nationen (UN-Dekade Biologische Vielfalt) in GMHütt
Geschrieben:

Heute war es nun soweit. Auszeichnung des Projektes „Blumiger Landkreis Osnabrück“
durch die Vereinten Nationen (UN-Dekade Biologische Vielfalt) in GMHütte.
Preisübergabe durch Landrätin Anna Kebschull und Bürgermeisterin Dagmar Bahlo (Georgsmarienhütte).
Gemeinsame Anlage einer Blühwiese auf einem sympathischen Landwirtschaftsbetrieb mit Direktvermarktung (Hof Bolte)
Das hat Spaß gemacht heute. Danke an Anna Kebschull und Dagmar Bahlo, welche heute den Preis überreicht haben.
Wir freuen uns sehr!! Das ermuntert uns zusätzlich weiter zu machen. Wir brauchen dringend noch MEHR Blühareale…..!
Und wir drauchend dringend eine STÄRKERE Förderung der Landwirtschaft, um nachhaltige Anbauweisen zu fördern, denn dann können wir dem Artensterben
gemeinsam „die Stirn bieten“.
Danke an Familie Bolte (Marcel Bolte), Simone Brockmann, Valentina Andreev, Julia Behncke und Karsten Wachsmuth
für die Schaffung einer weiteren großen Blühwiese – Die Insekten freuen sich jetzt schon.
Sehr schön und positiv ist es, wie viele Landwirte mittlerweile im Projekt „Blumiger Landkreis Osnabrück“ mitmachen.
Der Hof Bolte (Am Kuhlenbach 18, Georgsmarienhütte/Kloster Oesede) ist dabei hervorzuheben.🦋🦹‍♂️🐛🐞🐞🌻🌻🌼🌺🍃💐💐
Hier können übrigens ausgezeichnet regionale Produkte im Direktvertrieb erworben werden (https://hofbolte.jimdofree.com/kontakt-verkauf/).
Das schafft Landwirten die Möglichkeit, Preise (ein Stück weit) selber bestimmen zu können und nicht abhängig
von Dumpingpreisen bei Discountern (z.B.) zu sein.
Tolle Kartoffeln gibt es dort z.B., und die unerwünschten Beikräuter (im Volksmund „Unkraut“ genannt) werden dort übrigens
mechanisch unterdrückt, und nicht durch den Einsatz von Pestiziden.
Die Hühner leben in einem kontinuierlich versetzten Mobilstall mit viel viel Bewegung und sehen ganz anders aus, als man es z.B. aus der Massenhaltung kennt.
Ein Besuch dort lohnt sich und die Preise sind fair und korrekt.
Deutlich fairer und korrekter als so manche Cent-Beträge für landwirtschaftliche Ware bei unterschiedlichen Großhandelsketten.
Etwas geschockt heute dennoch gewesen, als berichtet wurde, dass Eier vom Hof Bolte auch in „Direktverkaufs-Ehrlichkeits-Stationen“ vertrieben werden (ohne Personal,
eine Kasse ist vorhanden. Gehofft wird, dass die Ehrlichkeit der Verbraucher so hoch ist, dass auch das gezahlt wird, was
an Eiern konsumiert wird….Leider ist das bei Weitem nicht so).
Soviel zu den (vielen) Endverbrauchern, welche ökologische Produkte wollen, ein nachhaltiges, naturschutzgerechtes Bewirtschaften einfordern und dann (in der Masse)
dennoch Eier klauen. Das läppert sich zu Unsummen.
Wenn wir das Artensterben stoppen wollen, wenn wir die Biodiversität fördern wollen, dann geht es nur gemeinsam, mit den Landwirten,
und insbesondere durch faire Preise/Preismodelle, welche nachhaltig (in jeglicher Hinsicht) sind.
Der Verbraucher kann das z.B. durch den Kauf von Produkten im Direktvertrieb (Abnahme am Hof), durch den Kauf von Bio-Produkten oder durch Unterstützung von Betrieben
der solidarischen Landwirtschaft gewährleisten (https://www.solidarische-landwirtschaft.org/startseite/).
…………………….
Hier die Pressemeldung zu heute:
Auszeichnung des Projektes „Blumiger Landkreis Osnabrück“
durch die Vereinten Nationen (UN-Dekade Biologische Vielfalt)
Die Auszeichnung, welche an die gUG Umweltschutz und Lebenshilfe aus Melle sowie die BUND-Kreisgruppe Osnabrück gerichtet ist, wird für das ehrenamtliche Engagement der letzten Jahre gegen das Insekten- und Artensterben sowie für eine Verbesserung der biologischen Vielfalt insbesondere im südlichen Landkreis Osnabrück verliehen. Innerhalb des Projektes werden seit 2017 artenreiche Blühwiesen, hauptsächlich im südlichen Landkreis, angelegt. Die auf Basis von regionalem mehrjährigem Saatgut angelegten Flächen werden teilweise schonend durch Tiere des Gnadenhofes Brödel aus Melle beweidet. Bislang wurden im Landkreis 145 Flächen im Umfang von ca. 310.000 m² (gUG Umweltschutz und Lebenshilfe) angelegt. Durch die BUND-Kreisgruppe wurden Areale auf 14 Hektar geschaffen. Zudem wurden aus Mitteln des Blumiger Landkreis-Projektes etwa 350 Saatgutsendungen für 50m²-Flächen an Bürgerinnen und Bürger im Landkreis verschickt.
Die Blühwiesen-Flächen beinhalten zudem häufig Nistmöglichkeiten für viele bedrohte Wildbienenarten und werden für etliche Jahre nicht umgebrochen, sodass sich hier Insektenbestände stabilisieren können. Gleichzeitig werden die Areale fortlaufend extensiviert (Nährstoffe ausgetragen) und die Blühwiesen ein bis zweimal im Jahr gemäht, um auch im Folgejahr wieder blühen zu können. Kontinuierlich ausmagernde Böden sind ein wichtiger Baustein für eine höhere Biodiversität im Landkreis – insbesondere bei den überdurchschnittlich hohen Düngewerten im Landkreis Osnabrück (auf nährstoffreichen Böden können sich viele Wildblumenarten nicht durchsetzen).

Karsten Wachsmuth, Projektbetreiber: „Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung. Diese Wertschätzung ist auch an die vielen Stiftungen, Vereine, Firmen, Kirchengemeinden, Schulklassen, Kommunen, Landwirte und Privatpersonen gerichtet, welche sich bislang innerhalb von Blumiger Landkreis Osnabrück engagiert haben. Weit über 1000 Personen haben sich bislang an dem Projekt beteiligt. Am 20. Mai werden wir nach 4 Jahren Arbeit und über 8000 ehrenamtlichen Stunden den Bundesweit ersten Blühwiesenkorridor fertigstellen, welcher zumindest schon einmal ein rudimentäres Basisgerüst gegen das Insektensterben darstellt und dann aus etwa 170 Blühflächen besteht.
Vorrangig werden dann zunächst Insektenarten profitieren, welche in der Lage sind, Distanzen von etwa 1500 Meter zurückzulegen und so von Blühwiese zu Blühwiese durch den Landkreis fliegen können. Das ist immerhin ein Anfang – zurücklehnen können wir uns alle uns jedoch noch lange nicht. Die Verdichtung der Blühareale muss selbstverständlich auch anschließend noch stetig verbessert werden. Der Korridor reicht auf einer Länge von 35 Kilometern von Melle über Bissendorf und Georgsmarienhütte bis nach Hagen a.T.W.. Der Blühwiesen-Korridor wird am 20. Mai in Melle/Oldendorf feierlich eingeweiht.“
Matthias Beckwermert (BUND KG Osnabrück): Wichtig ist die langfristige Laufzeit des Projekts. Der BUND hat insbesondere in Dissen/Bad Laer/Hilter und Bad Rothenfelde über 14ha in Bewirtschaftung. Dazu gehören extensive Wiesen, Randstreifen, ehemalige Ackerbereiche, kommunale Flächen, sowie private Gärten. Mit dem Regiosaatgut „Osnabrücker Mischung“ werden einst häufige Wiesenblumen und Gräser wieder in unsere Landschaft etabliert, als Futterquelle für nektarsuchende Insekten und als Fraßpflanze für unzählige Insektenlarven, die nur auf extensiven Flächen dieses Angebot finden können. Regelmäßige Bestandsaufnahmen der Schmetterlingsfauna haben zudem über 25 Tagfalter auf diesen Flächen nachgewiesen- das ist ein sichtbarer Erfolg, der nur mit der notwendigen Biotopvernetzung seine langfristige Wirkung erzielen kann. Unterstützt werden wir von den Kommunen und auch von der Naturschutzstiftung des Landkreises, sowie anderen Spendern und Stiftern. Die Bewahrung der Vielfalt in unserer Landschaft ist eine Gesellschaftsaufgabe und benötigt neben geeigneten Flächen, auch politische und finanzielle Unterstützung. Es ist immer gut den Schutz unserer Landschaftsvielfalt im ganzen Komplex von Umwelt- und Klimaschutz zu betrachten, denn wir Menschen sind ein entscheidender Teil dieses Prozesses und tragen somit große Verantwortung.

Kai Behncke, Projektbetreiber von Blumiger Landkreis Osnabrück, ergänzt: Die Tatsache, dass diese Auszeichnung heute auf dem Hof Bolte in Georgsmarienhütte verliehen wird ist kein Zufall. Wir stellen ein deutlich gestiegenes Interesse vieler Landwirte an den Artenschutzmaßnahmen des Projektes „Blumiger Landkreis Osnabrück“ fest. Bereits jetzt engagieren sich viele Bäuerinnen und Bauern aus privaten Eigenmitteln für Blühstreifen im Landkreis oder artenreiche Flächen für den Insektenschutz. Mit dieser Mentalität können wir alle gemeinsam Großes schaffen und wichtige Schritte auf dem Weg zur Naturmetropole Osnabrücker Land erreichen. Mit der heutigen Verleihung wollen wir auch unseren Respekt gegenüber den Landwirten zollen, die oftmals mit dem Rücken zur Wand stehen, häufig völlig zu Unrecht in der Öffentlichkeit gescholten werden und sich gleichzeitig unter Einsatz eigener Freizeit und eigenen Privatgeldes für den Artenschutz stark machen. Auch das möchten wir an dieser Stelle einmal in aller Deutlichkeit hervorheben. Das Engagement der Landwirte Bolte beispielsweise, auf deren Hof man auch regionale Agrarprodukte erwerben kann, ist hervorragend. Hier entsteht heute eine tolle Blühwiese basierend auf mehrjährigem Saatgut. Eingesetzt wird die sog. Osnabrücker Mischung und ein Schmetterlings- und Wildbienensaum.“

Marcel Bolte: Auch wir sind froh uns als Direktvermarkter von landwirtschaftlichen Produkten in dem Projekt „Blumiger Landkreis“ engagieren zu können. Wir freuen uns, dass die Auszeichnung der Vereinten Nationen auf unserem Hof stattfindet und dass wir so den Blühkorridor von Melle bis Hagen weiter vervollständigen können, um damit den Insektenschutz und die Artenvielfalt zu unterstützen. Denn dieses Thema geht uns alle etwas an.“
Kai Behncke: „Gleichzeitig weisen wir vehement auf die Absurdität im Landkreis Osnabrück hin – die Situation ist unserer Meinung nach grotesk. Eine Vielzahl von Bürgerinnen und Bürgern machen sich ehrenamtlich für die Förderung der biologischen Vielfalt stark. Innerhalb des Projektes Blumiger Landkreis Osnabrück sind Bundesweit Stiftungen beteiligt, wie z.B. die Bingo Umweltstiftung Niedersachsen, die Heinz Sielmann Stiftung, die EUROPA-Möbel Umweltstiftung aus Bayern, die Beatrice Nolte Stiftung für Natur- und Umweltschutz aus Lübeck oder die Tierschutzstiftung Wolfgang Bösche aus Braunschweig. Zudem sind viele regionale Stiftungen wie die Stahlwerkstiftung Georgsmarienhütte, die Sparkassenstiftung Osnabrücker Land oder die Haarmann-Stiftung dabei. Wir können hier gemeinsam Großes erreichen, die ersten größeren Schritte haben wir gemeinsam mit vielen Beteiligten schon umgesetzt. Von der Politik des Kreistages jedoch wurde das Insekten- und Artensterben durch die derzeitige Gewässerrandstreifenentscheidung unserer Meinung nach leider massiv gefördert. Das stößt uns sauer auf. Unserer Auffassung nach wurde in Bezug auf die FFH-Gebiete in Melle und im Artland hier ein Schaden für die Biodiversität im Landkreis Osnabrück angerichtet. Insekten können sich bei uns ja noch nicht einmal in Naturschutzgebieten sicher fühlen. Auch der von uns umgesetzte Insektenschutzkorridor wird durch die Randstreifenentscheidung im Meller FFH geschädigt. Wir hoffen, dass diese Entscheidungen revidiert werden, selbstverständlich bei angemessener Entschädigung der Landwirte. Wenn wir es gemeinsam wollen, dann können wir hier alle gemeinsam eine Vorzeigeregion für die biologische Vielfalt schaffen. Der Landkreis Osnabrück kann hier – wenn wir zusammen weiter am Ball bleiben – eine positive Leuchtturmfunktion einnehmen. Dafür können wir uns alle gegenseitig auf die Schultern klopfen“. Sehr positiv hervorzuheben im Einsatz gegen das Insektensterben ist die Zusammenarbeit vieler Landwirte mit dem Umweltforum Osnabrücker Land bei der Thematik der Gewässerrandstreifen. Positiv zu betonen ist auch, dass mittlerweile diverse CDU-Mitglieder nicht mehr an einem „1-Meter-Randstreifen“ festhalten. Das Artensterben im Landkreis können wir gemeinsam stoppen.

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Kampf gegen Corona und die rote Hühnermilbe
Geschrieben:

Kampf gegen Corona oder gegen die Rote Hühnermilbe?
Wir machen hier beides platt!💥💥💥🦹‍♂️🦹‍♂️🦹‍♂️🍾🍾🥊🥊🥊🥊🎇🎇🎇💣💣💣🧨🧨🧨⚔️⚔️⚔️⚔️🧹🧹🧹

Ok, die Einarmigkeit nervt. Die Schnittwunde ist derbe und ich muss regelmäßig zum Arzt, der das überprüft. Ich habe wohl „Schwein gehabt“…passt ja auch irgendwie. Den ganzen Tag im Bett liegen und den Wolken beim Fliegen zuschauen halte ich nicht durch. Also mache ich das, was ich auch mit einem Arm hinkriege.
Zum Beispiel die „Kieselgur-Kalaschnikow“ bedienen.
Hühnerställe müssen immer mal wieder desinfiziert werden. Der Kieselgur-Staub sorgt aufgrund seiner amorphen Struktur dafür, dass die Schutzpanzer der „Roten Vogelmilbe“ (diese kann Hühner töten) angeritzt wird, die Milbe trocknet dann aus. Eine Sprühschicht mit Brandkalk sorgt dafür, dass diese auch in kleinsten Löchern und Ritzen des Stalles keine Chance mehr hat. Das geht auch einarmig…
Plötzlich jedoch ein Sirren in der Luft…..Von überall….Corona-Viren!
Verdammt!! Wie doof baller ich eine Ladung Kieselgur nach der nächsten in die Luft. Die Alarmsirenen dröhnen in Lärmstufe 10! Zum Glück habe ich meine Brandkalk-Feinstaub-Schutzmaske auf. Das Virus kann mir garnichts.
Meine rechte Hand beginnt zu zucken!! Mein Fuß brüllt: „Du hast Pause, Du bist verletzt! Wir regeln das!!“…und tritt hektisch in der Luft herum. Auch das linke Bein lässt sich nicht lumpen und tritt einen Corona-Virus nach dem nächsten Platt….
„Kommt doch alle her!!!!“, schreie ich. „Wir werden die passende Antwort schon finden!!“…und schon liegt die nächste Truppe Corona-Viren regungslos im Kieselgur-Staub.
Auch Schwein Speedy, die Hühner und der Storch „Little Joe“ sind mit von der Partie. Eine breite Allianz vereint im Kampf gegen das Corona-Virus.
„No pasaran!“ Der Schlachtruf aus dem spanischen Bürgerkrieg – Sie werden nicht durchkommen!
Aus dem Dunkeln kommen Schweinchen Bärbel und Dodi herbei. Mit „Flick-Flacks“, eleganten „Schweine-Side-Kicks“ und wildem Gegrunze sorgen sie für eine sofortige Dezimierung des Klassenfeindes.
Hahn Fred, bekannt dafür besonders aggressiv zu sein, wird seinem Ruf gerecht. Das spricht sich rum. Hier werden keine Gefangenen gemacht.
Die Hinterlassenschaften der Hühner bestehen aus beißendem Ammoniak….Ich verstehe. Wenn es „Spitz auf Knopf“ steht, dann ist hier auch der Einsatz biologischer Waffen scheinbar erlaubt. Ok. Klarer Verstoß gegen die Genfer Konvention, aber wer will den kleinlich sein.
Nach einem einstündigen Chaos, viel Geschrei, wildem Geflatter von „Little Joe“ und einer weltklasse KungFu-Performance der Schweine ist das Corona-Virus vorerst besiegt. Die wenigen Überlebenden rasen panisch und unorganisiert ins Dunkle.
„Richtet Eurem Chef aus, dass das hier nur ein Anfang war!!!!“, brülle ich, die psychologische Kriegsführung beherrschend, hinterher.

Puh…wir sind platt. Ich gebe eine Runde aus: Extrafutter für alle und so viel Wasser mit Oregano-Öl, wie alle wollen. Ich trinke eine Bio-Limonade mit extra Kohlensäure. Das war knapp. Hätten wir nicht alle zusammengehalten, dann wäre der antifaschistische Schutzwall in sich zusammengefallen.
Ich hole einen alten Kassettenrecorder in den Stall. Die Stimmung ist nun ausgelassen. Die Hühner und Fred der Hahn schunkeln auf der Stange, die Schweinchen und ich klatschen ab.
Meine rechte Hand beginnt im Takt der Musik zu wippen.
Ich sage ihr, dass die das lassen soll. „Du hast Pause, Mann!“.

Ein besonderes Lied kommt „1906 Fillos de Breogán“, ich drehe voll auf.
Die inoffizielle Hymne des spanischen Fußballclubs „RC Deportivo de La Coruña“. Passt ja irgendwie. Alle johlen mit.
Eines ist klar: Wer hier wann und wie in irgendeiner Form von „Corona“ beeinträchtigt wird, das bestimmen wir hier immer noch selbst.
Wir sind der Gnadenhof Brödel!!!!

Gnadenhof Brödel Melle
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Oreganoöl als Krankheitsvorbeugung
Geschrieben:

Das neue Wissen aus dem Hühnerkurs gleich mal einsetzen.
Sämtliches Geflügel bekommt jetzt unregelmäßig für 3-4 Tage Oregano-Öl ins Trinkwasser und Futter.
Das wirkt antibakteriell, hilft gegen Pilze und sorgt für eine gute Darmflora.
Riecht auch ganz herrlich nach Sommer 🙂

Gnadenhof Brödel Melle
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Der Alltag auf dem Gnadenhof
Geschrieben:

Das Allernötigste kann man auch mit einem Arm noch irgendwie bewerkstelligen.
Enten- und Gänsekolonne „Gänseblümchen 1“ hat heute ihren Schwimmteich bekommen. Fanden sie super.🙂😄😄😄🐳🐳🐳🐳🐬🐬🐬💦💦💦💦💦💦💧💧💧🌊🌊🌊🌊

Ja, und dann haben wir ein neues Sorgenkind bei uns: Ziege Kuno.
Danke an Sandra Hielscher, welche heute den Tierarzttermin übernommen hat.
Kuno hat in den letzten Wochen stark abgenommen. Kein Wunder: Er schafft es aktuell nicht mehr Heu in Gänze zu kauen (nur kleine Mengen kommen durch). Höchstwahrscheinlich, so die Tierärztin, leidet er unter Hakenzähnen.
Das führt dann dazu, dass Heu nicht mehr komplett heruntergeschluckt werden kann und als Rest im Maul verbleibt (siehe Bild).
Bedeutet: Unbehandelt wird er langsam und qualvoll verhungern.

Da bleibt nur Einschläfern (keine Option) oder zur Tierärztin bringen, unter Vollnarkose setzen und versuchen, die Zähne abzuschleifen (das steht mit Hilfe von Sandra dann nächste Woche an).
Definitiv eine riskante Geschichte…
Heute hat Kuno erstmal Kraftfutter bekommen, um ihn etwas aufzupäppeln.
Einige Minuten durfte er ganz alleine, ungestört, im Eimer herummampfen (zuviel jedoch ist auch nicht gut, davon kann der Magen übersäuern).
Dich kriegen wir wieder hin, Kollege.
Kuno lebt seit Juni 2016 bei uns und ist die erste Ziege, die wir aufgenommen haben.

Ziege Karamba lebt nach wie vor in ihrer Isolierstation. Der erneute Ausbruch der Moderhinke (3. Mal) wurde nun jedoch therapiert.
Er bekommt in Kürze Schutzschuhe, damit er das Bakterium nicht an die Herde weitergeben kann.
Dann kann er auch wieder mit den Kollegen umherlaufen.

Gnadenhof Brödel Melle
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Nummer 148 ist fertig
Geschrieben:

Nr. 148 heute angelegt, noch 22 Blühwiesen bis zum grossen Ziel des Blühflächen-Vernetzungskorridores im südlichen Landkreis Osnabrück.
Heute 150 m2 in Bissendorf geschaffen..

Im Anschluss Frühstück mit Hühner- und Gänseei. Tierische Produkte als Tierschützer verspeisen? Keine Sorge, sind nur die Eier unserer Gnadenhoftiere. Der Grossteil davon wird an Schweine und Hühner verfüttert…

Blumiger Landkreiis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
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Danke an die Hochschule Osnabrück
Geschrieben:

Vielen Dank an Angie Black und die Hochschule Osnabrück
für eine tolle Spende. Das Geld setzen wir ein für „Blumiger Landkreis Osnabrück“, um weitere Blühwiesen anzulegen
und die Artenvielfalt noch weiter zu steigern. Danke!!!

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
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Naturmetropole Osnabrücker Land – Das schaffen wir gemeinsam
Geschrieben:

Die Tage werden länger, aber noch nicht lang genug 😉
Der Zeitplan ist ehrgeizig.
Dieses Jahr soll der Blühwiesenkorridor fertig werden, also müssen auch einige Spätschichten eingelegt werden….
Heute Abend die nächste angelegt.

Naturmetropole Osnabrücker Land?
Das schaffen wir nur gemeinsam, wenn alle mitmachen.
Positiv zu betonen ist, wie viele Landwirte sich im Rahmen von „Blumiger Landkreis Osnabrück“ (und auch unabhängig davon)
sich für eine größere Artenvielfalt stark machen. Wohlgemerkt: In ihrer Freizeit!

Die Lage der Blüwiesen könnt Ihr hier einsehen:
http://insektenrettung.de/karte/oltest/dist/pollenversorgung2.html?mlat=915031&mlon=6847523&zoom=12

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
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Wir begrüßen unsere 4 Neuzugänge!
Geschrieben:

Wir begrüßen unsere 4 Neuzugänge!
Danke an die entsprechenden Paten, welche das ermöglicht haben (Ihr erhaltet in wenigen Tagen alle entsprechenden Unterlagen dafür ;-))
Die 4 Gänse stammen aus einer aufgelösten „tierheim-ähnlichen Einrichtung“.
Mehr Informationen dazu haben wir nicht.
Die Übergabe heute ist geglückt, die vier Gänse machen insgesamt einen ganz passablen Eindruck.
Danke an Kumpel Philipp Horstmann, welcher heute geholfen hat, ein 800m² großes Gehege „zaunsicher“ zu machen.
Auch unsere Laufenten leben nun für eine Weile hier.
Natürlich bekommen alle Geflügeltiere von Zeit zu Zeit auch frische Weidewiesen.

Aktuell leben sich die Gänse bei uns ein.
Sie sind neugierig, fidel, grasen viel, sitzen in der Sonne und putzen ihr Gefieder.
Sehr schön 🙂

Gnadenhof Brödel Melle
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