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Noch 11 Tage bis zum Blühwiesenkorridor
Geschrieben:

Noch 11 Tage bis zum Blühwiesenkorridor. Heute die Nummer 183 in Georgsmarienhütte bei einem sehr netten Herren angelegt. 🐝🐞🎼🕶🦋🐛🐞
Danke auch an Johannes Bartelt und George Trenkler von den GRÜNEN für die Vermittlung dieser Fläche. Die Blühwiese schliesst eine weitere Lücke im Korridor (siehe Karte). Sehr gut!
Das ist eine sog. „10-Liter-Mineralwasser-Fläche“. Nach 3 Stunden klitschnass geschwitzt, aber die ersten 500 m² sind gemäht, gefräst und eingesät.
Der Boden ist steinhart und knochentrocken, sodass man jeden Quadratmeter 8 mal (!) fräsen musste.
Haben wir so auch noch nicht erlebt. Macht aber nix. Bewegung an der frischen Luft für eine sinnvolle Sache 🙂
Und richtig gut ist (und das erfahren wir in der letzten Zeit immer häufiger): Wir haben die Fläche gepachtet, für NULL Euro.
Einzige Bedingung: Es muss dort ein Biotop für Insekten entstehen und auch entsprechend gepflegt werden. Das passt in unser Konzept 🙂
Danke sehr.
Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de
Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/61252-blumiger-landkreis-osnabrueck

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Heute stand die Impfauffrischung des kleinen Rex an
Geschrieben:

Heute stand die Impfauffrischung des kleinen Rex an.
Hat er gut überstanden (keine Sorge ;-), die großen Spritzen sind für die Ponys morgen, die bekommen etwas gegen Haarlinge).
Seit über einem Jahr lebt er mittlerweile hier. Die ertsen Tage hat er sich ständig vor den anderen versteckt,
aber dann hat er schnell Kumpels gefunden.
Eindeutig seine Lieblingsbeschäftigung: Mit seiner Freundin Eisberg in der Sonne liege 🙂

Gnadenhof Brödel Melle
http://gnadenhof-melle.de
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-broedel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabrueck

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Noch 13 Tage bis zur Fertigstellung des Blühwiesenkorridors….
Geschrieben:

Noch 13 Tage bis zur Fertigstellung des Blühwiesenkorridors….
Ab jetzt zählen wir jeden Tag runter

Nach dann ziemlich genau 1349 Tagen (angefangen hat es im September 2016 mit einer – im wahrsten Sinne des Wortes –
Schnapsidee) ist dann am 20. Mai ein erster großer Meilenstein erreicht (Au weia, der Abend könnte feucht-fröhlich werden :-/).

Danke an Silke A., welche uns heute Fotos von ihrer 2017 angelegten Blühwiese (somit im 4. Jahr) geschickt hat.
Nur noch 4-5 Tage, dann kommt es hier zur „Farbexplosion“. Bei richtiger Pflege können einmal angelegte Wildblumenwiesen
locker 10 Jahre blühen (ohne weitere Neueinsaat).
Danke auch an Diana Heinrich für die Bilder einer in diesem Jahr frisch geschaffenen Fläche.
Die Keimlinge wachsen munter. Vielleicht noch 4-5 Wochen, dann blüht es auch hier.

Blumiger Landkreis Osnabrück
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Blühwiese Nummer 182 (dieses Mal in Melle/Buer)
Geschrieben:

Und weiter ging es heute Abend. Blühwiese Nummer 182 (in Melle/Buer) geschaffen.
Und: Abstimmung bei „one for the planet“ gewonnen…..:-)😃😃💧🐞🐞🤩🦋🐛🐝

Danke an Dieter Finke-Gröne, der für die heutige Blühwiese eine Ausgleichsfläche zur Verfügung und perfekt vorbereitet hat.
Das große Areal liegt zwar (z.T.) etwas verschattet an einem Waldrand, aber einen Versuch ist es wert.

Was wir immer wieder merken: In den ersten beiden Jahren haben Menschen meist noch nicht sooooo viel mitangepackt, wenn es um die Gestaltung der Flächen ging.
Das hat sich geändert, massiv sogar. Danke in diesem Sinne auch an Herrn Blumenberg aus Buer, der in Eigeninitiative eine 200m²-Fläche basierend auf der Mischung „Blühende Landschaft Nord“ schafft. Es werden mehr und mehr, die sich gegen das Artensterben stark machen. Weiter so!!

Und vielen vielen Dank an „One for the planet“ (https://onefortheplanet.de/) und alle, die bei der Abstimmung für uns gevoted haben.
Damit haben wir weitere 250 Euro für unser Insektenschutz-Projekt erhalten. 🙂 Total klasse!!!

Blumiger Landkreis Osnabrück
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Pressemeldung zum Weltbienentag
Geschrieben:

Noch 14 Tage bis zur Fertigstellung…🌞☺️🐾🐀🌼🌻🌺🌹🌷💐🐚🌾🌻🦅🦆🦄🐝🐛🦋🐌🐞🐞🐞🐞🐞🐞🐜
20. Mai 2020 (UN-Weltbienentag): Fertigstellung des Bundesweit ersten Blühwiesenkorridors zwischen Melle und Hagen a.T.W. (35 Kilometer)
Pressemeldung:
Der „Lückenschluss“ des Blühwiesenkorridores findet am 20. Mai 2020 (UN-Weltbienentag) in Melle/Oldendorf, 16.00 Uhr, Vinckenaue (hinter dem „Assmann-Parkplatz“) statt (aufgrund der Corona-Pandemie nur in einem ganz kleinen Rahmen)
Am 20. Mai („Weltbienentag“) wird nach über 4 Jahren Arbeit innerhalb des ehrenamtlichen Projektes „Blumiger Landkreis Osnabrück“ (http://blumiger-lkos.de) der (nach unserer Kenntnis) Bundesweit erste Blühwiesenkorridor auf einer Länge von 35 Kilometern fertiggestellt (von Melle nach Hagen a.T.W. (Nds.)). Dieser ermöglicht es auch Insekten mit geringen Flugradien, „von Blühwiese zu Blühwiese“ zu fliegen und somit den für eine Arterhaltung wichtigen regionalen Genpool zu stabilisieren.
Auf dann 184 Blüharealen (Gesamtvolumen: 380.000 m²) wurden seit Frühjahr 2017 Blühwiesen geschaffen. Zunächst lokal im Projekt „Blumiges Melle“, im Anschluss dann regional im Projekt „Blumiger Landkreis Osnabrück“.
Die Lage der Blühwiesen und der entstandene Korridor sind unter folgendem Link einsehbar:
http://insektenrettung.de/karte/oltest/dist/pollenversorgung2.html?mlat=915031&mlon=6847523&zoom=12
Insgesamt waren und sind über 1400 Personen aus den unterschiedlichsten Bereichen (Stiftungen, Schulen, Kirchengemeinden, Kommunen, Landwirte, Firmen, JägerInnen, Privatpersonen und Vereine) an der Anlage der Wiesen beteiligt. Der Gesamtaufwand für die Erstellung des Blühwiesenkorridors liegt bei schätzungsweise etwa 9000 Stunden.
Kai Behncke, Projektbetreiber (gUG Umweltschutz und Lebenshilfe) aus Melle: „Es war ein gutes Stück Arbeit, was hier in den letzten Jahren ehrenamtlich geleistet wurde. Es zeigt was in einem Naturschutzprojekt möglich ist, wenn viele Menschen mitanpacken, trotz zuweilen strömenden Regens oder brütender Hitze. Insbesondere möchten wir uns bei den Stiftungen aus dem gesamten Bundesgebiet bedanken, welches dieses Projekt ermöglicht haben. Namentlich hervorheben möchten wir zudem die Unternehmen „Google“ und „CocaCola“. Ein besonderer Dank gilt auch den Umweltämtern der Stadt Melle, Georgsmarienhütte sowie der Gemeinde Hagen a.T.W.. Diese haben ausgezeichnete Arbeit geleistet und eigens angelegte Blühwiesen in den regionalen Kontext des „Blumiger Landkreis-Projektes“ verortet. Positiv hervorheben möchten wir auch die ehrenamtliche Beteiligung vieler Landwirte, welche die regionalen Blühmischungen ausgesät haben. Gemeinsam können wir das Artensterben verlangsamen.“
Innerhalb des Korridor-Projektes wurde und wird ausschließlich regionales und mehrjähriges Saatgut eingesetzt, welches mindestens 40 Arten aufweist. Die Flächen werden für etliche Jahre nicht „umgebrochen“, da 75% der Wildbienenarten ihre Nachzucht im Boden ablegen. Ein- bis zweimal im Jahr werden die Blühwiesen gemäht und das Mahdgut abgetragen. Dieses führt zu einer Ausmagerung der Areale, was wiederum eine natürliche Entwicklung von Wildblumen begünstigt.
Projektbetreiber Karsten Wachsmuth (gUG Umweltschutz und Lebenshilfe): „Gemeinsam haben wir einiges erreicht, dennoch dürfen wir nicht vergessen, dass hier
letztlich nur eine Symptombehandlung stattfindet. Die aktuelle Landwirtschaft mit Monokulturen, Pestizideinsatz und häufiger Mahd stellt die wesentliche Ursache des Insektensterbens dar. Verantwortlich dafür ist aber weniger der einzelne Landwirt sondern vielmehr die aktuellen Marktbedingungen und das Konsumverhalten von uns Menschen. Wenn wir bereit sind, mehr Geld in ökologisch-nachhaltig produzierte Lebensmittel zu investieren, dann ändern wir die Rahmenbedingungen über den Markt. Eine nachhaltige Anerkennung ökologisch wertvoller Nahrungsmittel muss sich auch durch den eigenen Geldbeutel an der Ladentheke ausdrücken – anders geht es nicht“.
Wissenschaftlich nahezu einhellig wird betont, dass es die Auswirkungen der industriellen Landwirtschaft sind, welche das Insektensterben maßgeblich zu verantworten haben.
Siehe z.B. auch https://www.boell.de/sites/default/files/2020-02/insektenatlas_2020_II.pdf?dimension1=ds_insektenatlas, S. 14
Kai Behncke: „Hätten wir einen Wunsch frei, dann würden wir uns eine finanzgewichtige Förderung einer umweltfreundlich ausgerichteten Landwirtschaft wünschen – als gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Das könnte das Insektensterben eindämmen – und damit auch das rasant fortschreitende Aussterben vieler anderer Tierarten. Es ist falsch, Landwirte für ihr Wirtschaften an den Pranger zu stellen, wenn gleichzeitig nach billigen Nahrungsmitteln gerufen wird. Eine milliardenschwere Unterstützung der Landwirte – ausgerichtet an einem langfristig-nachhaltigem Umstellungs- und Handlungskonzept, wäre angesichts der Herkulesaufgabe des Artensterbens absolut angemessen.“
Der nach 4 Jahren nun fertiggestellte Blühwiesenkorridor soll in seiner Stufe 1 ermöglichen, dass Insekten über eine größere geographische Distanz von Wiese zu Wiese fliegen können. Dieser Austausch ist elementar, damit sich der Genpool stabilisieren kann. Würden sich Insekten lediglich auf einer „Blühwiesen-Insellage“ aufhalten, so würde dieses zu Inzest, einer Reduzierung der genetischen Vielfalt und somit schlussendlich zum Aussterben von Arten führen.
Dennoch ist zu betonen, dass der „Blühwiesenkorridor“ im Sinne einer Behandlung nur „ein großes Heftpflaster und ein großer Löffel Hustensaft“ sind. Zudem stellt der Korridor eher ein „technisch-theoretisches Konstrukt“ als eine wissenschaftlich fundierte Lösung dar. Die weiteste Entfernung von Wiese zu Wiese liegt aktuell innerhalb des Korridors bei 1600 Meter. Es soll dabei nun nicht vergessen werden, dass viele Insektenarten gerade einmal Flugdistanzen von wenigen Hundert Metern zurücklegen können. Zudem ist bei der Vielzahl der Blühareale ein eigentlich wünschenswertes Monitoring von Flora und Fauna innerhalb des ehrenamtlichen Projektes nicht leistbar.
Mit den Flächeneigentümern der Blühwiesen wurde vereinbart, dass diese ein- bis zweimal im Jahr eine Mahd der Wiesen durchführen (für eine langfristige Biotoperhaltung sind Mahdschnitte notwendig). Nach unserer Kenntnis wird dieses auf ca. 90% der Flächen auch tatsächlich durchgeführt.
Karsten Wachsmuth: „Ein Basisgerüst haben wir alle gemeinsam aufgebaut. Das reicht jedoch noch lange nicht, um das Insektensterben zu stoppen. Wir benötigen noch viele Blühareale mehr, Feuchtbiotope, unbehandelte Gewässerrandstreifen und Totholzhaufen, um das Gesamtgefüge zu verbessern.“
Kai Behncke: „Insbesondere Gewässerrandstreifen sind als „heiliger Gral“ der Artenvielfalt anzusehen, sozusagen das „Tafelsilber der Biodiversität“. Wir freuen uns sehr über die aktuelle Entwicklung, dass viele Landwirte aus dem Landkreis mit dem Umweltforum Osnabrücker Land an den Gewässerrandstreifen gemeinsam an Lösungen für mehr Artenvielfalt arbeiten – ein ganz positiver, ausgezeichneter Weg! Das Insektensterben können wir bezwingen, wenn wir die Probleme gemeinsam angehen und den Blick auf das große Ganze richten.“
Eine Besonderheit des Blühwiesenkorridors ist, dass auf diversen Flächen eine schonende Wiesenmahd durch Ziegen, Schafe und Ponys des Gnadenhofes Brödel (http://gnadenhof-melle.de) stattfindet. Eine Vielzahl von Insekten profitiert von den Hinterlassenschaften von Weidetieren in der freien Natur.
Für eine weitere Arbeit freut sich das ehrenamtliche Projekt „Blumiger Landkreis Osnabrück“ immer über eingehende Spenden: https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-broedel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabrueck
Aktuell wird von einer Reduzierung der globalen Insektenmasse pro Jahr von etwa 2,5% ausgegangen:
https://www.boell.de/sites/default/files/2020-02/insektenatlas_2020_II.pdf?dimension1=ds_insektenatlas, S. 14
Alarmierende Studien in Deutschland sind die 2017 erschienende „Krefelder Studie“ (Rückgang der Insektenmasse in ausgewählten Gebieten Deutschlands um 75% (Zeitraum: 28 Jahre)):
https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0185809
sowie eine neuere Analyse der TU München aus dem Jahre 2019 (https://www.nature.com/articles/s41586-019-1684-3).

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Abschluss-Eintopfessen für den Gnadenhof Brödel
Geschrieben:

Und einmal wird es noch das Unterstützungs-Eintopfessen der Firma „Coffee Perfect“ aus Osnabrück geben.
Morgen, 6.Mai, zwischen 11.00 und 14.00 Uhr
Wo? Römereschstraße 38, 49090 Osnabrück, https://www.coffee-perfect.de/

Es gibt Erbseneintopf und Kartoffelsuppe 🙂

Gebeten wird um eine Spende von 3 Euro pro Portion.
Vielen herzlichen Dank erneut an Ute Ost und das tolle Unternehmen.

Gnadenhof Brödel Melle
http://gnadenhof-melle.de

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Das Finale ist eingeläutet
Geschrieben:

Das Finale ist eingeläutet!! Der Countdown läuft! Weitere 10 Kilogramm Saatgut sind heute geliefert worden.
😀🐛🐝🦋🐌🐞🐜🐾🐾🦔🌼🌼🌻🌷🥀🥀🌺🌺🌸🌞
Noch 16 Tage bis zur Fertigstellung des Bundesweit ersten Blühwiesenkorridors (von Melle nach Hagen a.T.W., 35 Kilometer).
Heute in Wissingen eine Blühwiese an der Wissinger Mühle (https://wissinger-muehle.de/) angelegt. Das wäre dann Nummer 181 seit 2017. Danke an dieser Stelle an Carsten Nieragden.
Auch hier wird es bald auf einem großen Streifen blumig bunt (mehrjährig und natürlich regionales Saatgut („Blühende Landschaft Nord“ mit über 40 Arten).
Bei der „Wissinger Mühle“ kaufen wir übrigens auch einen Großteil des Futters für unseren Gnadenhof Brödel. Lohnt sich da mal reinzuschauen.
Gutes Zeug, faire Preise, top Beratung.
Ein kleiner Marienkäfer sah sich das Treiben hhier heute auf einem Grashalm an: „Ok, nicht übel, was Ihr da macht! Ganz so blöd wie ich dachte seid Ihr Menschen scheinbar doch nicht.“
Wenn ein Marienkäfer das sagt, dann ist das ein Kompliment! 🙂

Und morgen geht eine Menge Saatgut in die Post. Z.B. an die Tischlerei Huth (Christian Huth), welche ebenfalls eine Blühwiese anlegt.
Der TSV Westerhausen (Frank Strötzel) schafft ein blühendes Biotop auf 200 m². Von einer aktiven Person aus der
tollen Initiative für ein grünes Gewerbegebiet Gesmold (Anne Katrin Kruckemeyer) wird gleichfalls eine Blühwiese angelegt (Saatgut vorhin in den Briefkasten geworfen :-)),
der Kleingartenverein Eicken-Bruche e.V. (Danke an Ralf Niemann für die Initiative) erhält mit der Post 1 Kilogramm Saatgut, auch hier wird viel getan.
Ein Landwirt aus Buer (Danke an Herrn Blumenberg) wird ein tolles Insektenbiotop schaffen. Danke auch an Herrn Dieter Finke-Gröne, der gleichfalls eine Fläche bereitgestellt hat.
Bis zum 20. Mai werden wir noch ordentlich rödeln, und dann haben wir alle zusammen wirklich GROSSES geschaffen (auch wenn es zunächst nur ein Blühwiesenkorridor als
„rudimentäres Basisgerüst“ ist). Kein Grund sich zurückzulehnen. Alles beginnt im Kleinen (in diesem Falle schon im größeren Kleinen). Und wenn wir alle gemeinsam weitermachen,
dann schaffen wir es, den südlichen Landkreis Osnabrück zu einer Vorzeiregion für den Insektenschutz auszubauen. Möglich ist das.
Um das zu fördern sind einige Anträge gestellt….

Hute stand im Meller Kreisblatt, dass auch die Grundschule Riemsloh eine Blühwiese angelegt hat:
https://www.noz.de/lokales/melle/artikel/2046844/meller-schueler-mit-harke-und-walze-im-einsatz

Ausgezeichnet! Eine Aktion im Projekt „Artenschutz im ländlichen Siedlungsraum“,
das von der Stiftung für Ornithologie und Naturschutz (SON) initiiert wurde.
Unterstützt wurde die Aktion vom Landwirt Jürgen Sixtus:
„Diese Initiative passt gut zu unseren Aktionstagen für mehr Biodiversität“, ergänzte Sixtus als Vorsitzender des Meller Landvolkverbandes.
Sehr sehr gut!

Verschieden Aktionen aus verschiedenen Projekten. Unter welchem „Namen“ eine Aktion für die Artenvielfalt geschieht ist letztlich auch zweitrangig.
Toll ist, dass so viel von so vielen unterschiedlichen Akteuren geschieht. Top!!!

Der aktuelle Blühwiesenkorridor (eingetragen sind hier Blühwiesen, welche auf regionalem Saatgut mit mindestens 40 Arten basieren.
Zudem gilt hier: Er findet kein Bodenumbruch statt, da eine Stabilisierung des Wildbienenbestandes vorrangig im Boden stattfindet (75% aller Wildbienen nisten in Bodenrefugien)):
http://insektenrettung.de/karte/oltest/dist/pollenversorgung2.html?mlat=915031&mlon=6847523&zoom=12

Bei der Vielzahl der Flächen wird einem fast schwindelig.
Dennoch gilt: Es ist ein großes Heftpflaster und ein großer Löffel Hustensaft.
Ein Anfang. Nicht mehr aber auch nicht weniger…

Blumiger Landkreis Osnabrück
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Upcycling für unsere Wachteln
Geschrieben:

„Schrott“ können wir immer gut gebrauchen. Aus „Schrott“ wird immer wieder neu etwas Sinnvolles für unsere Tiere. 😀✌️👨‍🔧🙇‍♀️🧙‍♂️🦌🦜🦃🦂🕷🦟🦖🐈🦝

Mit etwas Draht, einem alten Gestell eines 1000-Liter-Wasserfasses und einigen kaputten Zaunelementen
heute die Voliere für unsere Wachteln ausgebaut. Dieses haben jetzt einen zusätzlichen „Drahttunnel“
erhalten und endlich einen sonnigen Platz zum Sandbaden.
Finden sie super 🙂
Jetzt können sie zwischen 4 „Drahtgestellen“ wählen. Ein warmer Schlafplatz, ein Schattenplatz, ein Sandbadeplatz, ein Futterplatz…

Gnadenhof Brödel Melle
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Finnische Seenplatte wird nachgebaut
Geschrieben:

Das nächste (kleine) Feuchtbiotop ist fertig.
Wir bauen die „Finnische Seenplatte“ nach (im Maßstab 1:10.000) 😉 💦💧🐳🐬🐟🐋🦈🐊💦💦💧
Teil 1: Der Saamani-See

Feuchtbiotope in unserer Kulturlandschaft werden durch die Klimaerwärmung überlebenswichtig für viele Arten.
Auch Insekten benötigen insbesondere im Sommer händeringend Trinkmöglichkeiten.
Wichtig immer dabei: Ausstiegsmöglichkeiten für Kleintiere.

Dort, wo wir das Substrat für unsere Baumaufzucht herausbuddeln, entstehen nun nach und kleine Bade- und Trinkmöglichkeiten.
Diese werden noch mit Lehm angereichert, denn viele Insekten saugen dort dann die Feuchtigkeit heraus (der Zitronenfalter z.B.).

Zudem heute eine Menge Nordmannstannen eingepflanzt. Werden vor Weihnachten dann gegen Spende abgegeben, aber nur, wenn diese
im heimischen Garten (oder sonstwo) weiterleben dürfen :-). So kann nachhaltig CO2 gespeichert werden.

Blumiger Landkreis Osnabrück
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Herzlich willkommen im Team
Geschrieben:

Wir begrüßen ganz herzlich eine neue Mitstreiterin im Gnadenhof-Team:
Herzlich willkommen Anne Marie 🙂
Genau aus dem „richtigen Holz“ geschnitzt! 👉🤜🤛🦌🐄🐎🦛💦🌧🌧🌧☀️☀️☀️🏹🏹
Heute morgen im strömenden Regen die Wiese abgeäppelt, Futter geschleppt und und und….
Und später in der Sonne: Viele Viele Gewebesäcke mit Erde für die Klimaschutzanpflanzungen gefüllt.
In unserem „Tagebau“, in welchem wir das Substrat für die Bäume abschaufeln, entsteht schon ein größeres Vakuum.
Hier wird das nächste Feuchtbiotop entwickelt.

Die Kartoffeln sind auch in der Erde (Huhn Trude und Charlotte haben Würmchen gefuttert, wenn die Pflanzlöcher ausgehoben wurden)
und Hund Selma war am Ende des Arbeitstages völlig platt.
Diese Mentalität brauchen wir: SELBER aktiv werden, nur so entstehen Veränderungen.
Darauf warten, dass ANDERE etwas machen ist passiv…

Gnadenhof Brödel Melle
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