01.06.2018
Projekt des Monats UN Dekade Biologische Vielfalt, stimmt gerne für uns ab

30.05.2018
http://blumiger-lkos.de/extensivierte-bluehwiese-am-zwickenbach-blueht-in-voller-pracht/

28.5.2018
http://blumiger-lkos.de/noch-eine-bluehwiese-zur-biotopvernetzung/

20.5.2018
Wir laufen auf der Zielgeraden ein

19.5.2017
Noch mehr Blühwiesen in Melle

18.05.2017
Blumiger Landkreis im Finale bei Google Impact – Bitte stimmt für uns ab

13.05.2017
In Melle blüht es schon

8.5.2017
Aussaat in Melle Groß-Aschen, ein schönes Event

4.5.2017
Vorbereitung einer fläche in Melle Groß-Aschen

1.5.2017
Weitere Blühwiese in Melle geschaffen
http://blumiger-lkos.de/weitere-bluehwiese-in-melle-geschaffen-und-wir-wuerden-uns-ueber-bleuros-freuen/

29.04.2017
Blühwiese bei der NEUERO Farm- und Fördertechnik in Melle/Buer angelegt.
http://blumiger-lkos.de/frueher-vogel-faengt-den-wurm-danke/

28.4.2017
Fläche in Melle/Gesmold zur Blühwiese umgewandelt:
http://blumiger-lkos.de/flaeche-in-melle-gesmold-zur-bluehwiese-umgewandelt/

27.4.2017
Eine erste Buchrezension zu unserem Einpflanzbuch:
https://www.noz.de/lokales/melle/artikel/1200419/meller-kai-behncke-schreibt-kinderbuch-aus-dem-echte-blumen-wachsen#gallery&0&0&1200419

23.4.2018
Fläche in Melle extensiviert: Eine Win-Win-Win-Situation:
http://blumiger-lkos.de/flaeche-extensiviert-naehrstoffe-entzogen-eine-win-win-win-situation/

22.4.2018
„Blumiges Melle“ wird als offizielles Projekt der „UN Dekade Biologische Vielfalt“ ausgezeichnet + Blühwiesenparty in Melle
http://blumiger-lkos.de/gelungene-bluehwiesenparty-blumiges-melle-wird-als-offizielles-projekt-der-un-dekade-biologische-vielfalt-ausgezeichnet/

14.4.2018
Melle wird so langsam aber sicher zur Stadt/Gemeinde mit der größten Blühwiesendichte [auch wenn das wissenschaftlich-empirisch wohl schwer zu belegen ist].
Darauf können wir alle stolz sein. Es gibt mittlerweile BürgerInnen, welche ihren KOMPLETTEN Garten zur Verfügung stellen (klasse :-)).

Wieder super Einsatz von Karsten Wachsmuth.
Gestern eine Blühwiese in Melle/Wellingholzhausen vorbereitet (Hubertusstrasse).

Wir weisen allerdings an dieser Stelle darauf hin, dass „Blumiges Melle“ im August 2018 aus finanziellen Gründen ausläuft und von uns dann (weil nicht finanzierbar) aus Kostengründen auch eingestellt wird [mit Ausnahme der 5-Jahres-Flächen].
Aber es gibt auch schon ganz ganz viel Eigenregie in Melle, das ist klasse! Gerne noch mehr davon 🙂






14.4.2018
Blumiger Landkreis Osnabrück

11.4.2018
Blühwiese in Melle mit 75 Schülern angelegt

http://blumiger-lkos.de/melle-oldendorf-bluehwiese-gemeinsam-mit-75-schuelern-angelegt/

11.4.2018
Blühwiesen und Störche
http://blumiger-lkos.de/bluehwiesen-und-insekten-heute-ist-ein-grosser-tag/

10.04.2018
Blühwiesencluster in Melle/Westerhausen
http://blumiger-lkos.de/bluehwiesencluster-in-melle-westerhausen/

8.4.2018
Karsten Wachsmuth hat ordentlich geackert. Bei Bunny Nature in Riemsloh eine Fläche extensiviert, damit dort die Wildblumen wieder wachsen. Und in Melle/Oldendorf am Kreimerhof ein Areal für eine Aussaataktion gemeinsam mit der Grundschule Oldendorf vorbereitet. Danke! Absolut bärenstark!










07.04.2018
Total gut.
Bei Eduard Meyer zu Eißen (Vorsitzender des Heimat- und Verschönerungsverein Westerhausen-Föckinghausen e.V.)
http://www.hv-westerhausen-foeckinghausen.de gabs Samstag ein Treffen und Saatgut für ca. 60 m² Blühwiese wurden eingebracht.
Beeindruckend: Die Fläche wurde mit einem alten Trecker aus dem Jahre 1949 gepflügt. Hund Frieda
(danke an Anja Lange-Huber für die Fotos) hats auch gefallen. Und ein kühles Bier gabs auch noch 🙂

In der dort stehenden Weide war schon ordentlich Gesumme. Die Weidenkätzchen gehören ja zu den ersten Nahrungsangeboten für Insekten.

Sehr schön in der Karte zu sehen: In Melle/Westerhausen entsteht so langsam eine gute Vernetzung von Blühflächen
(es folgen auch in dieser Saison noch weitere). Viele Wildbienen haben ja (anders als die Honigbienen) geringe Flugradien, da sind Netzwerk-
Areale sehr wichtig.

























6.4.2018
Das war eine gute Sache heute. An der IGS Melle wurde mit der AG „Grüner Daumen“ sowie verschiedenen
Nachhaltigen Schülerfirmen (NaSch) eine etwa 60 m² große Blühwiese gegen das Insektensterben und für eine lokale Artenvielfalt angelegt.

Die Schüler waren begeistert dabei und in nicht einmal 2 Stunden war das Werk gelungen.
Schön war es zu erfahren, wie viele unterschiedliche nachhaltige Projekte dort bereits initiiert wurden – eine eigene Schulimkerei,
eine Streuobstwiese, die Produktion eigenen Apfelsaftes, absolut gut! Danke an alle, die mitgeholfen haben.

Hier nun ein kleiner Film dazu:

https://youtu.be/Euas8vG4UOg

4.4.2018
Artikel im Meller Kreisblatt über den Saatgut-Kaugummiautomaten

02.04.2018
„Blumiges Melle“ und „Blumiger Landkreis Osnabrück“ [http://blumiges-melle.de, http://blumiger-lkos.de]
Bei der Anlage von Blühwiesen ist das Fräsen ja schon echte Maloche, aber das manuelle Abharken das Mahdgutes ist echter Extremsport.
Danke an Karsten Wachsmuth und an Simone vom Förderverein der Grundschule Oldendorf.
Die beiden haben haben Stunden über Stunden auf der Fläche bei „Bunny Nature“ gearbeitet und dafür gesorgt, dass das Schnittgut abgetragen wird.
Das ist echtger Einsatz für den Naturschutz! Jetzt wird es dieses Jahr dort wieder ein Insektenparadies.
Wichtig: Je weniger Nährstoffe im Boden, desto besser. Die meisten Wildblumen lieben nährstoffarme Standorte.
Einige Bilder von der Fläche im Anhang (sind etwas unscharf, die Kamera von Karsten spinnt etwas).

Auch auf einer Fläche an der Oldendorfer Straße in Melle (schräg gegenüber vom Lidl) wurde nun das Schnittgut abgetragen.
Frühsport an der frischen Luft – genau das richtige im Frühling, und doch durchaus schweißtreibend.
Hier wuchs letztes Jahr sehr viel „Weißer Gänsefuß“ und überwucherte die Wildblumen. Umso wichtiger die Extensivierung. Ggf. folgt noch ein Schröpfschnitt im Mai.
Die Fläche kriegen wir schon noch zum Blühen 🙂
Auf einem der Bilder sieht man ganz nett den Übergang: Extensivierte Fläche, Stängelhaufen und dahinter ein Areal, welches nicht gemäht wird, damit Wildbienen ihre Eier in die Stängel ablegen können.

31.03.2018
Wer kennt es nicht, das Problem…Es ist 20.00 Uhr, die Läden haben geschlossen und
es wurde vergessen regionales Saatgut zu kaufen. Tja, was nun? Das gibt mächtig Ärger, oder? Wie sollen wir denn jetzt den Insekten helfen? Au backe!!

Jetzt die Lösung! Denn nun gibt es regiozertifiziertes Saatgut aus dem Kaugummiautomaten.
Im Rahmen des Projektes „Blumiger Landkreis Osnabrück“ (http://blumiger-lkos.de) [Artenvielfalt stabilisieren, Insektensterben stoppen!]
haben wir mal einen Automaten designt und mit der „Osnabrücker Mischung“ sowie „Blühende Landschaft Nord“ von
Rieger Hofmann befüllt. Vielen herzlichen dank an Cornelia von Georgs Bioladen in Melle (Mühlenstraße 31, http://georgs-bioladen.de), dort steht der Apparillo jetzt.
Und wenn ihr dort um 2.00 Uhr morgens vorbeikommt könnt Ihr Euch für 10 bzw. 50 Cent eine kleine Mischung ziehen und
macht damit die Insekten in Eurem Garten glücklich 🙂

29.03.2017
Viele Erfahrungen aus dem „Blumiges Melle“-Projekt haben wir jetzt in diesem Bericht zusammengefasst.

14.3.2017
Die erste Lieferung Saatgut ist da 🙂
90 Kilogramm, das reicht in etwa für 50.000 m², schon mal ein Anfang 🙂
In 12 Tagen geht es los! http://blumiger-lkos.de, die ersten Flächen werden dann bearbeitet.
Haben uns extra 2 Wochen Urlaub genommen.
Gemeinsam mit dem BUND (Bienenbündnis Landkreis Osnabrück Süd) wollen wir (gUG Umweltschutz und Lebenshilfe aus Melle) ca. 80.000 m² schaffen
Zudem schreiben wir natürlich dann auch alle Interessierten an, welche etwas Saatgut für den eigenen Garten haben wollen.

Die nächste Saatguttranche kommt dann Mitte April.
Das wird blumig bunt 🙂

5.3.2018

Vielen Dank an George Trenkler und Eike Stolzenburg vom Verein „Tag der guten Tag e.V.“.
Am morgigen Dienstag (6.3.) läuft auf osradio.de (ab 18.00 Uhr) eine Sendung über „Blumiges Melle“ (http://blumiges-melle.de) und „Blumiger Landkreis Osnabrück“
(http://blumiger-lkos.de). Z.B. geht es darum: Warum sind solche Projekte wichtig? Was soll erreicht werden? Wie kann unterstützt werden? Was kann jedEr einzelnEr tun?

Danke 🙂

2.3.2018

Vielleicht interessiert sich ja jemand für die (ersten) Ergebnisse der Wildbienenbestimmung aus dem Projekt „Blumiges Melle“? Hier sind sie nun: http://www.umweltschutz-und-lebenshilfe.de/Zwischenbericht_wildbienenmonitoring.pdf

24.2.2018
Dank an Karsten Wachsmuth. Wieder eine Blühwiese extensiviert (vorher/nachher). Auch an der Oldendorfer Straße in Melle wird nächstes Jahr wieder eine tolle Insektentankstelle entstehen 🙂

15.2.2018
Ein paar Hundert Euro fehlen noch für das Insektenschutzprojekt „Blumiger Landkreis Osnabrück“ (http://blumiger-lkos.de). Es werden somit noch Sponsoren gesucht. Für einen unteren dreistelligen Betrag kommt Ihr z.B. mit auf die Saatguttütchen.

4.2.2018
Die Blühwiese in Melle am Zwickenbach ist abgesenst, das Schnittgut wurde am Rand abgelegt. Mit etwas Glück wird sich hier ein Zaunkönig sein Nest bauen. Und wenn die Stängel verrotten und sich dort eventuell eine Brennnesselkultur entwickelt,so ist das auch gut. Diese sind lebenswichtig
für verschiedene Schmetterlinge und ihre Raupen (z.B.
Tagpfauenauge, Kleiner Fuchs, Admiral).

3.2.2018
Heute wieder eine Blühwiese mit ner Sense gemäht und das Mahdgut mit ner Harke abgetragen, herrlich. Frische Luft und Bewegung, pefekte Samstagsbetätigung. Leider ist etwas auf der Hälfte der Fläche die Sense einfach abgebrochen. Hat aber noch Garantie 🙂
Übrigens: Mähen mit einer Sense ist (mal unabhängig von der jetzigen Jahreszeit) für Frösche deutlich weniger gefährlich als z.B. ein Balkenmäher.
Folgende Grafik stammt von Rieger-Hofmann:
Sensen macht Spaß und ist ungefährlicher als Maschinen.








3.2.2018
Herausragendes Flächenangebot für „Blumiger Landkreis Osnabrück“ – Wir rufen nun zur Anlage in Eigenregie auf
Angebote für Blühwiesenflächen treffen im Minutentakt ein

Wir rufen daher zur Anlage in Eigenregie auf
Auch Spenden sind noch willkommen.

Sehr geehrte Damen und Herren,

recht herzlichen Dank für Ihre freundlichen Angebote, Flächen für Blühwiesen zur Verfügung zu stellen.
Wir sind dankbar, überwältigt und beeindruckt.
Leider ist es aktuell so, dass wir keine weiteren Flächen mehr aufnehmen können. Seitdem der Artikel in der Neuen Osnabrücker Zeitung
online ist (2.2.18) steht hier das Telefon kaum mehr still und das Mailkonto quillt über.
Durch die Veröffentlichung in der Druckausgabe werden wir quasi „überrannt“, die Telefonleitung glüht. Wir mussten jetzt leider ein „Stop“ setzen,
da wir das ansonsten zeitlich, maschinell und infrastrukturell nie und nimmer schaffen würden (75.000 m² sind für uns machbar,
zudem 50.000 m2 für das Projekt „Blumiges Melle (http://blumiges-melle.de), diese sind
leider schon seit gestern Abend weit überschritten).

Wir werden nun versuchen, mit offiziellen Stellen Kontakt aufzunehmen, um für die vielen Flächen eine Lösung zu finden.

Grundsätzlich können wir noch Spenden gebrauchen, um durch „bessere Maschinen“ noch mehr Flächen zu bearbeiten.
Sofern dieses in Frage kommt besuchen Sie bitte die Seite http://blumiger-lkos.de

Eventuell ist es für Sie von Interesse die Verteilung der Saatguttütchen zu unterstützen (siehe Bild, es handelt sich dabei um einen Vorentwurf)?
Bei einer entsprechenden Spende nehmen wir Sie gerne auf den Tütchen in die Unterstützerliste auf.
Natürlich können wir auch eine Spendenbescheinigung ausstellen.

Eventuell kommt ja für Sie auch eine Anlage in Eigenregie in Frage?

Viele Informationen zu dem Projekt und zur Anlage von Blühwiesen finden Sie hier: http://blumiger-lkos.de

Die „Osnabrücker Mischung“ erhalten Sie bei der Firma „Rieger Hofmann GmbH„.
http://blumiger-lkos.de/om.pdf

Der Schmetterlings- und Wildbienensaum wäre hier zu beziehen:

http://www.rieger-hofmann.de/sortiment/mischungen/wiesen-und-saeume-fuer-die-freie-landschaft/08-schmetterlings-und-wildbienensaum.html

Das Saatgut „Blühende Landschaft Nord“ ist hier zu erwerben:
http://www.rieger-hofmann.de/sortiment/mischungen/mischungen-fuer-die-land-und-forstwirtschaft/23-bluehende-landschaft-mehrjaehrig.html

Vielen vielen Dank für Ihr positives Engagement für eine regionale Artenvielfalt und gegen das Insektensterben

3.2.2018
Ein erfreulicher Brief lag gestern in der Post. Die „Haarmann-Stiftung Umwelt und Natur“ fördert „Blumiges Melle“ und „Blumiger Landkreis Osnabrück“ mit einem großzügigen Betrag. Danke 🙂

2.2.2018
Ein schöner Artikel in der NOZ:

https://www.noz.de/lokales/dissen/artikel/1014761/lebensraumvernetzung-fuer-insekten-im-osnabruecker-land

30.1.2018
Hallo liebe Leute,

Samstag, 26.5.18, Blühwiesenparty Melle + Bissendorf/Nemden

Diese startet an der Grenze zwischen Melle und Bissendorf, um eine gemeindeübergreifende Biotopvernetzung zu realisieren. Verwendet wird Saatgut von Rieger Hofmann.

Homepage http://blumiger-lkos.de

10.00 Uhr, Nemdener Straße 44 (bei Franz Josef Pabst, Melle), gemeinsam eine herrliche Blühwiese für Insekten anlegen
11:30 Uhr, Eichenstrasse 2, Bissendorf/Nemden, wir legen die nächste Blühwiese an, Bienen, Hummeln und Schmetterlinge werden sich freuen
Anschließend: Gegen 13.00 Uhr, gemeinsames Essen und Trinken auf dem Hof Luckmann – Toller Biergarten und mehr in Bissendorf/Nemden, Kummetstr. 5,
Dort befinden sich bereits zwei tolle Blühareale, herrlich anzusehen.

Essen und Trinken ist für alle freiwilligen HelferInnen kostenlos. Anmeldungen werden unter
http://www.umweltschutz-und-lebenshilfe.de/impressum/ erbeten. Organisiert vom BUND (Kreisgruppe Osnabrück, BienenBündnis Landkreis Osnabrück Süd) und der gUG Umweltschutz und Lebenshilfe aus Melle.

26.1.2018
Termin für nächste Blühwiesenparty am 21.April 2018

Die nächste Blühwiesenparty für „Blumiges Melle“ [http://blumiges-melle.de] und zugleich auch für „Blumiger Landkreis Osnabrück“ [http://blumiger-lkos.de]
steigt am Samstag, 21.4. auf dem Gelände der Zentrale Autoglas GmbH (Rottwiese 11, Melle) (vormittags). Vielen Dank an die Firma für die Unterstützung und das hohe Naturschutzbewusstsein.
Die Veranstaltung wird unterstützt durch die gUG Umweltschutz und Lebenshilfe sowie die BUND Kreisgruppe Osnabrück (BienenBündnis Landkreis Osnabrück Süd).
Genaue Details zu der Party folgen noch.
Sicher ist aber schon: Auf 3000 m² wird basierend auf zwei unterschiedlichen Saatgutmischungen gemeinschaftlich eine tolle Blühwiese angelegt.
Die Blühwiese liegt an einer geografisch sehr wichtigen Position, stellt sie doch das Bindeglied zwischen verschiedenen Blühflächen in Melle/Westerhausen und Melle/Stadt dar. Somit wird das wichtige Ziel der Habitatverknüpfung für Insekten erreicht.

UnterstützerInnen sind herzlich willkommen.
Wie schon im letzten Jahr werden natürlich die Fleißigen belohnt und es wird wieder tolle Speisen und Getränke geben (vegetarisch + vegan, alles Bio, von Georgs Bioladen in Melle).
Alle eifrigen Mitwirkenden erhalten zudem einige Tütchen Saatgut für „zu Hause“.
Um besser planen zu können freuen wir uns über Anmeldungen auf
http://www.umweltschutz-und-lebenshilfe.de/impressum/

Danke und bis bald 🙂











19.1.2018
Vorgestern eine total interessante Veranstaltung in Hannover besucht: „Anlage von artenreichen Wildblumenwiesen“ (Bingo! Umweltstiftung Niedersachsen). Besonders positiv: 190 Teilnehmer. Viel Interessantes erfahren und dazugelernt. Diverse Ergebnisse dazu sind hier veröffentlicht: http://blumiger-lkos.de/bluehwiesen-gestalten/









13.1.2017
Weiter gehts.
Heute die Wiese bei Bunny Nature in Melle bearbeitet.
Eine absolute 7-Sterne-Blühwiese, sogar im Januar sind noch blühende Ringelblumen zu finden.

Blühwiesenvorbereitung mit einer Sense, das ist gesunde Bewegung an der frischen Luft, herrlich 🙂
Sehr hoch gewachsene Pflanzen wurden gekürzt, damit der Verschafftungseffekt
nicht die Entwicklung einer „neuen“ Blühwiese stört (es wurde ja mehrjähriges Saatgut ausgesät).
Wie üblich wurden aber auch einzelne Stängel stehen gelassen.

Sonnenblumen haben übrigens eine sehr dicke Außenhaut und werden daher „nicht so gerne“ von Insekten bezogen.
Hier liegen die Stängel nun abgemäht am Rand und werden hoffentlich im nächsten Herbst einigen Kleintieren als Bruthilfe dienen.
















2.1.2018
Artikel im Meller Kreisblatt, Blumiges Melle wird zu Blumiger Landkreis Osnabrück

23.12.2017
Heute wieder Blühwiesenaction…. extensiviert und 90% der Pflanzen gekürzt, damit im Frühjahr aus dem mehrjährigen Saatgut wieder eine Blühwiese entstehen kann. Schön wars, denn nicht mit Maschinen gearbeitet sondern wie früher mit Sense und Harke. Frische Luft, jede Menge Bewegung und nächstes Jahr hoffentlich viele bunte Blumen und jede Menge Insekten.


15.12.2017
Die Preise für den Insekten-Blühwiesen-Foto-Wettbewerb sind nun vollständig und werden jetzt versendet. Honig, Wildbienenhotels etc. Hoffentlich gibts es nächstes Jahr wieder so tolle Bildbeiträge: http://blumiger-lkos.de/bluehwiesen-fotos/

6.12.2017
Und der Insektenschutz im Rahmen von „Blumiges Melle“ geht weiter…Die Starcke-Stiftung aus Melle fördert das Projekt mit einem großzügigen Betrag. Danke 🙂
1.12.2017

Verurteilung der Glyphosat-Verlängerung, Insektensterben im Landkreis Osnabrück stoppen! Mitmach- und Spendenaufruf!

Der zuständige Ausschuss der EU-Kommission hat am 27. November für eine Verlängerung
der Zulassung des Herbizid-Wirkstoffes Glyphosat um weitere 5 Jahre gestimmt.
Einige Initiativen aus dem Landkreis Osnabrück, welche sich bereits seit Jahren für den Insektenschutz engagieren, sind erschrocken:
Dr. Kai Behncke, Geschäfttsführer der ehrenamtlich tätigen „gUG Umweltschutz und Lebenshilfe“ aus Melle:
„Das ist eine schlimme Nachricht und ein Schlag ins Gesicht all jener, die sich für den Artenschutz engagieren. Wir würden Bundes-Agrarminister Herrn Schmidt gerne einmal einladen, um zu zeigen, wie wenig Insekten, Amphibien, Reptilien und Vögeln wir vielfach in ländlichen Gegenden feststellen.
Wir möchten ihm dann den Kontrast demonstrieren, wie groß die Artenvielfalt beispielsweise auf den im Rahmen des Insektenschutzprojektes „Blumiges Melle“ angelegten Blühwiesen ist.“


Karsten Wachsmuth, Projekmitarbeiter von „Blumiges Melle“: „Es ist uns aber wichtig, den Sündenbock nicht einzelnen Landwirten zuzuschieben. Wir benötigen mit finanzieller Unterstützung der Bundesregierung einen landwirtschaftlichen Wandel, hin zu einer nachhaltigen Landwirtschaft.
Das Sterben der Insekten ist nicht nur aus Artenschutzgründen ein Drama, sondern wird zu
massiven Preisanstiegen bei der Produktion landwirtschaftlicher Erzeugnisse führen.“

Im bundesweit mehrfach ausgezeichneten Projekt „Blumiges Melle“ wurden 2017 auf ca. 80.000 m² mit unterschiedlichen Partner (Stiftungen, Firmen, Schulen, Vereine, Landwirte, Privatpersonen) wertvolle Blühwiesen mit bis zu 80 Arten angelegt.

Kampagne gegen das Insektensterben im Landkreis Osnabrück

Gemeinsam mit der BUND-Kreisgruppe Osnabrück (Bienenbündnis Landkreis Osnabrück Süd) wird im nächsten Jahr das Projekt „Blumiger Landkreis Osnabrück“ ins Leben gerufen. Der BUND hat in unterschiedlichen Gemeinden des Landkreises in den letzten Jahren Flächen extensiviert, Blühwiesen geschaffen und dort
wertvolle Schutzzonen für Insekten angelegt. Matthias Beckwermert: „Seit über 30 Jahren wird die sog. Verinselung der Landschaft diskutiert, die Folgen erleben wir aktuell- gepaart mit einer konservativen Landwirtschaft, der Klimaveränderung und weiteren anthropogenen Faktoren, ist mehr denn je die Zeit für konkretes Handeln angesagt- Extensive Wiesen, Blührandstreifen und die Vernetzung der Habitate sind Ziel unserer initiative, gemäß nach Albert Schweitzer: Das Wenige,das du tun kannst, ist viel.“

Im Projekt „Blumiger Landkreis Osnabrück“ werden unter anderem mehrere Tausend Saatguttütchen
kostenlos an Schulen und Kindergärten verteilt. Die Naturschutzstiftung des Landkreises Osnabrück hat
bereits finanzielle Unterstützung zugesagt.
Für das Projekt wurde bereits die Webseite http://blumiger-lkos.de geschaffen. Hier finden sich hilfreiche Informationen, wie sich Bürgerinnen und Bürger für eine Verbesserung von Lebensbedingungen von Insekten einsetzen können. Maßnahmen reichen über die Schaffung von
Wildblumenwiesen zur Versorgung mit Pollen und Nektar, die Anlage von Insektenhotels bis zur Erstellung von Brutzonen im eigenen Garten.

Bienenhotel - Foto von Ralf Külker
Bienenhotel – Foto von Ralf Külker

Dringender Spendenaufruf

Kai Behncke: „Um eine Biotopvernetzung zu erzielen, suchen wir gemeinsam mit dem BUND noch kostenlos bereit gestellte Flächen im südlichen Landkreis.
Bürgerinnen und Bürger können sich gerne diesbezüglich bei uns melden. Wir werden die Areale dann gemeinsam extensivieren und dort Blühwiesen anlegen. Es ist ein Traum im Sommer zu sehen, was dort blüht und summt. Auch Schulen können sich gerne an uns wenden. Wir werden dann gerne mit den Schülern Blühzonen schaffen.
Da Wildbienen beispielsweise zu 75 % im Boden nisten wollen wir darüber hinaus auf sandigen Arealen verstärkt Offenböden schaffen.
Zudem würden wir und der BUND uns sehr über dringend benötigte Spenden freuen.
https://www.gofundme.com/blumigerlkos
Das Geld wird wesentlich für Arbeitsgeräte eingesetzt. Mit einer verbesserten technischen Ausrüstung können wir in kürzerer Zeit größere Flächen anlegen“.

30.11.2017
Total klasse!! Die cool it Isoliersysteme GmbH aus Melle hat uns einen hohen Betrag gespendet. Vielen lieben Dank dafür! Das Geld wird für frisches Saatgut und die Ausrichtung einer Blühwiesenparty in 2018 verwendet 🙂

23.11.2017Auszeichnung für Melle

Das „Netzwerk Nachbarschaft“ (unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) hat das Projekt „Blumiges Melle“ am heutigen 23.11.2017 im Rahmen „der schönsten Nachbarschaftsaktionen 2017“ ausgezeichnet.
Diese Auszeichnung gebührt ausdrücklich allen Stiftungen, Schulen, Vereinen, Firmen und Einzelpersonen, die das Projekt unterstützt haben.
Auch die Stadt Melle hat sich in ihrer Beteiligung beispielhaft verhalten.

In der Begründung der Jury heisst es:
Die nachhaltigen Aktionen stärken das Miteinander im Wohnumfeld auf vorbildliche Weise!

https://www.netzwerk-nachbarschaft.net/component/content/article/1032.html

Damit gehört das Projekt zu den zwei Preisträgern in Niedersachsen 🙂

Kai Behncke, Geschäftsführer der gemeinnützigen UG „Umweltschutz und Lebenshilfe“ aus Melle dazu:
„Es war wirklich beeindruckend wie viele Akteure sich beteiligt haben. Auch 2018 geht es natürlich weiter.
Wir alle gemeinsam dürfen uns jetzt auch einmal gegenseitig gratulieren, aber das Insektensterben ist nach wie vor eine Herkulesaufgabe.
Wenn wir aber nächstes Jahr – und auch in den Folgejahren – weiterhin alle gemeinsam mit anpacken, dann können wir wirklich etwas Großes schaffen“.

17.11.2017
Auch im nächsten Jahr werden unsere Insektenschutzprojekte weitergehen. 50.000 m2 für Blumiges Melle (http://blumiges-melle.de) sind ja eh schon geplant gewesen. Jetzt eine tolle Nachricht: Für unser gemeindeübergreifendes Projekt, gemeinsam mit dem BUND (Bienenbündnis Landkreis OS, Süd) haben wir eine Förderzusage der Naturschutzstiftung des Landkreises Osnabrück zugesagt bekommen. Danke 🙂 So können wir Blühwiesen auf verschiedene Gemeinden des Südkreises des Osnabrücker Landes ausdehnen und eine wichtige Biotopvernetzung erzielen (http://blumiger-lkos.de).

16.11.2017
Hallo liebe Leute,

ein bißchen Farbe im November 🙂

der Foto-Wettbewerb auf http://blumiger-lkos.de
ist beendet.

Blühwiesen-Foto-Wettbewerb

Auf Platz 1: Ursula Detmer
Platz 2: Marianne Wuenning
Platz 3 (jeweils): Tobias Mandelartz, Marlen Schilche und Anja Schultz und Pusteblume.

Die SiegerInnen werden in Kürze benachrichtigt und erhalten natürlich auch tolle Preise.


13.11.2017
Ein grauer und nasser November, aber im Fühjahr wird es wieder blumig bunt 🙂 Weitere Flächen abgemäht und für eine Extensivierung vorbereitet, damit die Insekten im Frühling schöne Blühwiesen vorfinden. Und auf Fläche 2 vom Gnadenhof Brödel haben einige nette HelferInnen ein paar Bäume eingepflanzt; http://gnadenhof-melle.de

26.10.2017
So langsam steigt die Spannung. Das Finale des „Deutschen lokalen Nachhaltigkeitspreises“ ist nicht mehr fern, und wir sind dabei (mit „Blumiges Melle“, http://blumiges-melle.de). Allein unter den „Top4“ im Bereich „Nachhaltige Stadt-, Gemeinde- und Regionalentwicklung“ zu sein, ist schon eine Ehre. Nicht auszudenken was passiert wenn wir gewinnen 🙂
https://www.netzwerk21kongress.de/de/17_11_voting_gemeindestadtregion.asp

Unabhängig davon: Wer Insektenschutzmaßnahmen und einen kleinen Gnadenhof fördern möchte, der klicke bitte hier (kostenlos): https://www.ing-diba.de/verein/app/club/societydetails/68d7c0ae-d2a1-4d3f-962c-d140943a7a69

Jede Stimme zählt, wir laufen nämlich Gefahr aus den geförderterten Gruppen mangels Stimmen rauszufliegen 🙁

22.10.2017
Schaut Euch gerne unseren kleinen Film an: Über unseren Gnadenhof „Brödel“ und Gnadenhöfe für Insekten (es lohnt sich, den Ton anzuschalten):
https://youtu.be/6E_KomSg1Tg

21.10.2017
Insektensterben im Landkreis Osnabrück stoppen – Sponsoren gesucht

Gemeinsam gegen das Insektensterben im Landkreis Osnabrück aktiv werden. Aktion beim/mit dem VFL Osnabrück geplant.

Auch 2018 geht die Anlage von Blühwiesen und Schutzzonen für Insekten weiter (siehe http://blumiger-lkos.de). Das Insektensterben kann unserer Meinung nach nur verhindert werden, wenn auch die „allgemeine Bevölkerung“ verstärkt für diese Thematik sensibilisiert wird und sich an Lösungsmöglichkeiten beteiligt.

In diesem Sinne wird gemeinsam mit einem wichtigen „Zugpferd der Region“ (VFL Osnabrück (Fußball)) bei einem Heimspiel im Frühjahr 2018 eine Aktion „Rote Karte dem Insektensterben“ durchgeführt. 10.000 – 15.000 Flyer und Saatguttütchen werden dann innerhalb des Stadions verteilt. Zudem wird auf das Portal http://blumiger-lkos.de aufmerksam gemacht. Der VFL Osnabrück hat hierfür bereits sein Einverständnis gegeben. Über diese Aktivität erhalten Bürgerinnen und Bürger relevante Informationen zu möglichen Unterstützungsmöglichkeiten von Wildbienen und anderen Insekten und zugleich entsprechend förderliches Saatgutmaterial.

Hierfür suchen wir aktuell noch Sponsoren.Haben Sie Lust das Projekt finanziell zu fördern? Melden Sie sich gerne bei uns. Alle Förderer werden natürlich auf Homepage, Flyer und Saatguttütchen prominent hervorgehoben 🙂 …und das Saatgut enthält viele Blümchen in Lila-Weiß 🙂

12.10.2017
Du möchtest „Blumiges Melle“ finanziell unterstützen und hättest gerne eine Gegenleistung dafür? Das geht 🙂
Schau mal hier: http://www.umweltschutz-und-lebenshilfe.de/regenwuermer-kaufen-natuerlichen-bodenverbesserer-pferdemist-erwerben/
10.10.2017
Insektenschutzprojekt olé. Auch bei der Kirchengemeinde Melle/Neuenkirchen wurde gemäht. Sieht ja immer etwas trostlos aus, aber auch viele Stängel sind stehengeblieben. Nächstes Jahr wirds wieder blumig-bunt und brummt und summt.









8.10.2017
Blühwiesenvorbereitung und Insektenschutz für 2018

Heute in Melle (gegenüber vom Lidl) eine weitere Fläche abgemäht. So kann es dort auch im nächsten Frühjahr wieder schön bunt werden. 150 m² für Stängelbrüter sind aber stehen geblieben, und zumindest einen kleinen Blumenstrauß gab die Fläche dann doch noch her 🙂

8.10.2017
Damit die Blühwiesen auch im nächsten Jahr wieder durchkommen muss natürlich gemäht werden.
Damit ging es heute los (die Blühsaison ist vorbei)…
Dabei achten wir darauf, dass Streifen mit Stängeln stehen bleiben (3/4 aller Wildbienen nisten zwar im Boden,
es gibt aber natürlich auch Stängelbrüter).
Heute hinter dem Gasthaus/Hotel Hubertus und bei der Tischlerei Huth gearbeitet.
Die abgemähten Pflanzen führen wir teilweise als Futter für die Tiere auf dem Gnadenhof Melle (http://gnadenhof-melle.de)
einem natürlichen Kreislauf zu. Zudem errichten wir „Stängelhaufen“ als prima Nistmöglichkeit/Überwinterungshilfe z.B. für Kleinsäuger.






























7.10.2017
Absolut stark,

Wir sind mit unserem Insektenschutzprojekt „Blumiges Melle“ im Finale für den „Deutschen lokalen ZeitzeicheN-Nachhaltigkeitspreis“:

https://www.netzwerk21kongress.de/de/17_11_voting_gemeindestadtregion.asp

Aus 162 Projekten sind nun 4 übrig geblieben (in der Kategorie Nachhaltige Stadt-, Gemeinde- und Regionalentwicklung). Wow, das wäre ein Traum, wenn wir da gewinnen 🙂
Das Preisgeld könnten wir prima gebrauchen.
Wir machen nämlich aktuell, ähnlich wie viele Umweltschutzorganisationen, die Erfahrung, dass das Geld der größte „Hemmschuh“ ist. Eine nervige Erfahrung!! Wenn jemand Lust hätte hier für uns abzustimmen: https://www.ing-diba.de/verein/app/club/societydetails/68d7c0ae-d2a1-4d3f-962c-d140943a7a69

…dann könnte das „Problem“ jedoch deutlich verkleinert werden 🙂
Danke
2.10.2017

Unsere Balkenmäher für die Extensivierung. Der Aufsatz rechts ist der qualitativ Hochwertigste (vielen Dank an dieser Stelle noch einmal an die Tierschutzstiftung Wolfgang Bösche für die großzügige Bezahlung des Gerätes)
Unsere Balkenmäher für die Extensivierung. Der Aufsatz rechts ist der qualitativ Hochwertigste (vielen Dank an dieser Stelle noch einmal an die Tierschutzstiftung Wolfgang Bösche für die großzügige Bezahlung des Gerätes)

1.10.2017
Die jungen Wilden kommen!! Hier ein Bild aus unserem bald erscheinenden Buch für den Arten-/Insektenschutz.

Durch Kreativität den Artenschutz fördern, und zwar alle gemeinsam!!

Die Wubbjes helfen der Natur (Kinderbuch, wird veröffentlicht im Frühjahr 2018), © gUG Umweltschutz und Lebenshilfe, Bilderstellung Markus Nimtz
Die Wubbjes helfen der Natur (Kinderbuch, wird veröffentlicht im Frühjahr 2018), © gUG Umweltschutz und Lebenshilfe, Bilderstellung Markus Nimtz

30.9.2017
Aktuell sind wir dabei unseren kleinen Gnadenhof (http://gnadenhof-melle.de) auszubauen. Zudem werden wir diesen insektenfreundlicher gestalten (Anlage einer weiteren Blühwiese, Trockenmauer, großes Insektenhotel). Das Saatgut und natürlich auch das Holz sind nicht ganz günstig. Wenn Ihr aber hier https://www.ing-diba.de/verein/app/club/societydetails/68d7c0ae-d2a1-4d3f-962c-d140943a7a69 für uns abstimmt, dann können wir 1000 Euro von der Diba-Bank erhalten 🙂 Wir würden uns über Eure Zustimmung per Mausklick freuen…Danke 🙂

26.9.2017
Mittlerweile haben wir angefangen, die ersten Flächen zu mähen und das Mähgut händisch abzutragen. Den Flächen werden somit Nährstoffe entzogen, sie werden extensiviert. Dieses ist wichtig. Zwar lassen sich auch auf sehr nährstoffreichen („landwirtschaftlich überdüngten“) Flächen mit hohem Einsatz Blühwiesen anlegen, allerdings setzt sich dort nicht das gesamte Artenspektrum durch. Bei stickstoffreichen Böden sind unterschiedliche Gräser im Vergleich zu vielen Wildkräutern bzw. Wildblumen zu dominant. Der bekannte Naturschützer Peter Berthold schreibt dazu: „(…) viele Wildpflanzen und auch ihre Begleitfauna können auf den verarmten, überdüngten (…) Böden überhaupt nicht mehr existieren.“ (Peter Berthold 2017, S. 98, Aus: Unsere Vögel. Warum wir sie brauchen und wie wir sie schützen können (Ullstein-Verlag)).

21.9.2017
Vielen Dank an Georgs Bioladen (Melle) [http://www.georgs-bioladen.de/] und den Verein „Tag der guten Tat“ [http://www.tag-der-guten-tat.de/]

Im Rahmen einer Pfandbon-Spenden-Aktion wurden heute dem Glückbringer e.V. aus Melle-Riemsloh sowie „Blumiges Melle“ die Spenden übergeben.
Vielen Dank auch an alle, die gespendet haben. Das Geld werden wir im nächsten Jahr wieder für erstklassiges Saatgut ausgegeben, sodass wir noch mehr herrlich blühende Wiesen für Insekten anlegen können 🙂
Absolut spitze!

Spendenübergabe in Georgs Bioladen
Spendenübergabe in Georgs Bioladen

16.9.2017
Einige hochinteressante Fakten zu Blühwiesen, welche (vielleicht) noch vielen Menschen unbekannt sind:
http://blumiger-lkos.de/einige-fakten-zu-bluehwiesen-aus-peter-bertholds-neuem-buch-unsere-voegel/

11.9.2017
Insektenschutzprojekt „Blumiges Melle“ in der Finalrunde des „Deutschen lokalen Nachhaltigkeitspreises ZeitzeicheN“
Bitte abstimmen 🙂

Liebe Leute,

das Projekt „Blumiges Melle“ (http://blumiges-melle.de; http://blumiger-lkos.de) hat es in die Finalrunde geschafft. Wenn Ihr der Meinung seid, dass es nun auch für
einen Preis nominiert werden sollte, so würden wir uns freuen, wenn Ihr unter folgendem Link für uns abstimmen würdet:

https://www.netzwerk21kongress.de/de/17_11_voting_gemeindestadtregion.asp

Sollte ein Preis gewonnen werden, so würde das Preisgeld in weitere Maßnahmen des Insektenschutzes fließen.
Danke 🙂

7.9.2017
Das Motto des heutigen Tages: Und wenn überall um Euch rum dröger Mais wächst (bringt für eine Artenvielfalt herzlich wenig), dann habt Mut eine Sonnenblume zu sein 🙂 Einen schönen Tag Euch allen 🙂

6.9.2017
Unsere Aktion zum Tag der guten Tat 2017

Am Samstag, den 9. September verteilen wir von 13.30 – 14.30 Uhr am Bahnhof Melle-Westerhausen kostenlos Honiggläser (250 Gramm, solange der Vorrat reicht) aus dem „Blumiges Melle“-Projekt, sowie entsprechende Informationsflyer zum Insektenschutz. Der Honig wurde vom „Meller Imkerverein“ produziert und auch durch die im Frühjahr im Rahmen von „Blumiges Melle“ angelegten Blühwiesen gespeist.
http://www.tag-der-guten-tat.de

5.9.2017
Unterstützung der Meller Energie-Radtour

https://www.melle.info/portal/meldungen/energie-radtour-besucht-gewinner-des-klimaschutzpreises-919004429-20301.html?rubrik=919000001

Auch wir werden am Samstag, den 9. September die Meller Energie-Radtour des Umweltbüros der Stadt Melle unterstützen. An der Blühwiese hinter dem Gasthof/Restaurant Hubertus in Melle/Westerhausen werden wir etwas über die Bedeutung von Blühwiesen (und deren Besonderheiten beim Anlegen) erzählen. Anmeldungen sind noch bis Mittwoch, 6. September, bei Maxi Hase, Klimaschutzmanagerin der Stadt Melle, möglich. (telefonisch unter 05422 / 965-371 oder per Mail an m.hase@stadt-melle.de ).

3.9.2017
Sonntag Nachmittag auf einer Blühwiese beim Gnadenhof Brödel (http://gnadenhof-melle.de;). Ein Großteil der Wildblumen ist verblüht, aber ein bißchen was leuchtet noch: z.B.: Echtes Leinkraut, Mohn (im September…), Nachtkerze, Scharfgarbe, verschiedene Malven, Rainfarn, Wiesenflockenblume und Wilde Möhre. Und die Tiere dürfen (Teil-)Areale abweiden und finden`s super. Herrlich :-). Das ist wirklich biologische Vielfalt 🙂

























31.8.2017
Noch etwa 6 Wochen werden verschiedene Wildbienen und andere Insekten von den Blühwiesen profitieren. Diese Biodiversität ist ein Traum. Viele Pflanzen sind jedoch schon ausgeblüht und haben ausgesät. Teilweise beginnen wir „auf die gute alte Art“ mit der Mahd und lassen verschiedene der Gnadenhoftiere rauf (http://gnadenhof-melle.de). So wird der Boden nicht unnötig verdichtet, es werden keine Hummelnester zerstört und die Pflanzen werden ganz natürlich gemäht (gemäh-mäh-mäh-mäh-mäht :-)). Die Hinterlassenschaften der Tiere tragen wir ab (in unsere Wurmkompostfarm), so wird dann der Boden auch ordentlich extensiviert. Nachhaltigkeit! 🙂















30.8.2017
Ein schöner Urlaub an der Ostsee ist vorbei, Camping am Strand, toll wars. Und jetzt geht es weiter: In wenigen Wochen werden die ersten Blühwiesen (teil)gemäht. Und die Vorbereitungen für verschiedene Aktivitäten im nächsten Frühjahr laufen an….

19.8.2017
Heute eine Fläche in Hilter a.T.W. weiter bearbeitet. Extensivierung heisst das Stichwort: Pflanzen werden gemäht und später abgetragen, damit dem Boden Stickstoff entzogen wird. So können Blühwiesen besser gedeihen und die Insekten finden bessere Nahrungsbedingungen vor. Eine Extensivierung fördert Biodiversität und biologische Vielfalt. http://blumiger-lkos.de










18.8.2017
Sehr schön 🙂 Die Tischlerei Huth aus Melle hat eine eigene Seite zu „Blumiges Melle“ angelegt 🙂
http://blumiges.melle.tischlerei-huth.de/

18.8.2017
Eine richtig, richtig gute Nachricht.
Die Corporate Counsellors GmbH aus Melle hat uns einen sehr hohen Betrag gespendet 🙂
Vielen Dank an Catrin und Jens Rassloff.
Das Geld wird im nächsten Frühjahr für erstklassiges regionales Saatgut ausgegeben.
Wir freuen uns sehr über die Solidarität, welche uns aktuell erreicht.
Gleichzeitig verstehen wir das auch als Aufruf, auch im nächsten Jahr ordentlich die Ärmel hochzukrempeln
und weitere Blühareale zu schaffen. Das freut das Auge und seine summenden Besucher.

17.8.2017
Ein großes, großes Dankeschön an die Tierschutzstiftung Wolfgang Bösche aus Braunschweig (http://tierschutzstiftung-boesche.de). Dank einer sehr großzügigen Spende für http://blumiges-melle.de sind wir nun in der Lage einen vernünftigen Balkenmäher zu erwerben. Dieser ist sehr wichtig, um Flächen zu extensivieren. Auf einigen Arealen hatten die Wildblumen enorm gegen Gräser oder Beifuß zu kämpfen (und haben nicht immer gewonnen). Durch den tollen Balkenmäher nun können wir aber auch größere Flächen manuell mähen und somit Nährstoffe abtragen. Denn: Gerade Wildblumen und Wildkräuter benötigen tendentiell nährstoffarme Böden. Das bedeutet: auch auf den schwierigen Flächen dürfte es im nächsten Jahr ein Fest für Insekten geben 🙂


17.8.2017
Um paradiesische Zustände für Insekten und FarbliebhaberInnen zu schaffen braucht es garnicht so viel 🙂













16.8.2017
Uns haben 2 schicke Bilder von der Grundschule Oldendorf erreicht. Der Honig aus dem Blumiges Melle-Projekt ist angekommen 🙂

13.8.2017
Ein super Bild vom Hof Luckmann in Bissendorf/Nemden, Biergarten, Events und noch viel mehr.

13.8.2017
Heute wieder 200 Honiggläser vom Meller Imkerverein gekauft. Top Ware! Total lecker und ein echtes Regionalprodukt! Nach und nach werden wir nun an alle UnterstützerInnen von „Blumiges Melle“ Honig versenden bzw. ausliefern…Ein bißchen wird es noch dauern. Übrigens: Wer für den Gnadenhof Melle (http://gnadenhof-melle.de) spendet, der kriegt natürlich auch ein paar Gläser zugesandt: https://www.gofundme.com/schweinchenschlau

12.8.2017
Super Sache. Im nächsten Frühjahr werden wir eine Insektenschutzaktion gemeinsam mit dem VFL Osnabrück durchführen 🙂 Näheres wird noch nicht verraten, aber Fakt ist: Wir alle müssen noch viel mehr tun, um das Insektensterben zu verhindern. http://blumiger-lkos.de

7.8.2017
Eine der Top-5-Blühwiesen

7.8.2017
Den tollen Honig aus dem Projekt „Blumiges Melle“ gibt es auch zu kaufen, allerdings nur an einem einzigen Ort: http://www.hof-luckmann.de/ – Hof Luckmann – Biergarten, Events und mehr in Bissendorf/Nemden – Ein Besuch lohnt sich – und zwei tolle Blühwiesen gibt es dort auch 🙂

















6.8.2017
Der erste Honig wurde vom Meller Imkerverein geliefert, mit Sicherheit auch gespeist durch die Blühwiesen. Total lecker und ein schönes lokales Produkt :-). In der Nachbarschaft haben wir schon einige Gläser verteilt. Als nächstes versenden wir an die Stiftungen und die Sponsoren. Bald liefern wir auch an die Grundschulen aus. Anschließend werden wir auch Termine bekannt geben, an denen Honiggläser von allen UnterstützerInnen abgeholt werden können. Es wird auch eine Verkaufsstelle geben (Hof Luckmann in Bissendorf/Nemden – toller Biergarten und mehr, wir geben bekannt ab wann man dort den Honig erwerben kann). Es ist nämlich (leider) definitiv auch so: Um das Projekt auch im folgenden Jahr stabil zu halten sind wir auf einige zusätzlichen Euros definitv angewiesen :-/

4.8.2017
Heute netten Besuch von der Bingo! Umweltstiftung Niedersachsen gehabt, wir haben uns verschiedene Flächen angesehen. Hier einige Bilder von der Blühwiese an der Bifurkation in Melle sowie von einer weiteren Fläche. Dort wo man einige Sonnenblumen sieht wächst sehr viel Beifuß. Hier werden wir im Herbst mähen und extensivieren, ganz wichtig. Wenn man dem Boden überschüssigen Stickstoff entzieht, dann haben Wildblumen bessere Chancen. Dann wird es auch dort blumig bunt im nächsten Jahr (aber die Sonnenblumen sind auch schön) 🙂










4.8.2017
Ein schöner Artikel in der Zeitung über die Preise bei „Deutschland summt“

Blühwiese bei Ramona, angelegt im Rahmen von Blumiges Melle (Foto von Ramona Weber)
Blühwiese bei Ramona, angelegt im Rahmen von Blumiges Melle (Foto von Ramona Weber)

1.8.2017: Auszeichnungen für Blumiges Melle

Im Rahmen des bundesweiten Wettbewerbs „Deutschland summt – Wir tun was für Bienen“ sind verschiedene
Gruppierungen aus Melle für ihren Einsatz für Insekten ausgezeichnet worden [https://wir-tun-was-fuer-bienen.de/home.html].
Innerhalb des Wettbewerbes, bei welchem sich bundesweit über 124 Gruppen und 1500 Personen beteiligt haben, wurden vier Preise an Meller Gruppierungen vergeben.

gUG Umweltschutz und Lebenshilfe

Die gemeinnützige UG „Umweltschutz und Lebenshilfe“ aus Melle hatte von Anfang März bis Ende Juni gemeinsam mit
Schulen, Firmen, Privatpersonen und Vereinen im Rahmen von http://blumiges-melle.de insgesamt annähernd 80.000 m² Blühwiese angelegt
und in unterschiedlichen Sparten Bewerbungsunterlagen eingereicht.

Sonderpreis
Sonderpreis

IGS Melle

Ausgezeichnet wurden nun die IGS Melle (3. Platz, Kategorie „Schul-, Kita- und Jugendclub-Gärten“,
https://wettbewerb.wir-tun-was-fuer-bienen.de/board/bienenweide-und-insektenhuegel-mit-der-igs-melle/755/),
deren Schul-AG in fleißiger Arbeit ein wertvolles Insekten-Biotop geschaffen hat.
AG-Leiterin Vera Remmers dazu: „Das Anlegen einer eigenen Blühfläche war für die Schüler etwas ganz Besonderes.
Sie waren überrascht, dass man gemeinsam in nur zwei Schulstunden eine Rasenfläche so aufbereiten kann, dass sie sich in eine Blühfläche verwandelt. Dies konnte auch nur gelingen, da alle Schüler tatkräftig mit angepackt haben.
Die farbenfrohen Blüten und der rege Betrieb auf der Fläche waren Wochen später Bestätigung und Lohn für die getane Arbeit.
Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung und darüber, unsere erfolgreiche Kooperation mit der gUG Umweltschutz und Lebenshilfe durch das Anlegen einer zweiten Blühfläche im kommenden Frühling weiterzuverfolgen.“

Grundschule Oldendorf

Die Grundschule Oldendorf, welche auf dem neuen Gelände des Gnadenhofes Brödel mit der „Umweltschutz und Lebenshilfe“ mehrere Hundert m² „Futter- und Schutzzone“
angelegt hat, erhielt den 3. Platz in der Sparte „Firmen-, Institutions- und Vereinsgärten“
https://wettbewerb.wir-tun-was-fuer-bienen.de/board/eine-bluehwiese-auf-unserer-neuen-gnadenhofflaeche-gemeinsam-mit-der-grundschule-melleoldendorf/837/).
Julia Gommer, Vorstandsmitglied im Förderverein der Grundschule Oldendorf: „Wir, der Förderverein der Grundschule, freuen uns sehr über die Auszeichnung
und sind gespannt auf eine weitere Zusammenarbeit im nächsten Schuljahr.“

Saatgut
Saatgut

Meller Blühwiesenparty

Die „1. Meller Blühwiesenparty“ erhielt „Bronze“ im Bereich „Privatflächen“ [https://wettbewerb.wir-tun-was-fuer-bienen.de/board/1-meller-bluehwiesenparty/740/].

Sonderpreis

Die gUG „Umweltschutz und Lebenshilfe“ hat zudem für „herausragende Organisation und einen hohen Multiplikatoreffekt“
einen Sonderpreis gewonnen.
Geschäftsführer Kai Behncke: „Es ist toll, wie viele Menschen aus Melle mitgemacht haben.
Die Aktivitäten spiegeln ein hohes Naturschutzbewusstsein wider, Melle geht hier mit gutem Beispiel voran.
Dennoch haben wir noch nicht viel erreicht. 8 Hektar sind im Gesamtgefüge ein „Tropfen auf den heißen Stein“.
Das Insektensterben wird uns noch viele Jahre intensiv fordern. Hier heisst es weiterhin: „Ärmel hochkrempeln und anpacken“.
Wünschenswert ist es, dass noch viel mehr Menschen aktiv werden. Ein tolles Beispiel ist die hiesige Jägerschaft Melle,
welche in den letzten Jahren beträchliche Versorgungszonen für Insekten geschaffen hat.“

Karsten Wachsmuth, Leiter der Infrastruktursparte der „Umweltschutz und Lebenshilfe“ fügt hinzu:
„Die Preise sind eine Belohnung für das Engagement vieler Beteiligten. Mehrere Monate waren wir fast jedes Wochenende mit der Gestaltung von Blühwiesen beschäftigt.
Es ist toll, wie viele Anfragen wir schon für 2018
erhalten haben. 50.000 weitere m² werden nächstes Jahr folgen. Erneut werden wir mit verschiedenen Schulen und Firmen aktiv werden.
Weitere Anfragen können wir jedoch aus zeitlichen und finanziellen Gründen leider nicht annehmen. Bürgerinnen und Bürger können aber auch ganz leicht selber aktiv werden.“

30.7.2017
Wir danken für die vielen Anfragen, insbesondere aus zeitlichen und finanzielle Gründen jedoch können wir keine weiteren Flächen für das nächste Jahr annehmen
(50.000 m² sind schon „voll“).
Bei vielen PrivatbürgerInnen werden wir in 2018 aktiv werden, zudem kommen folgende Institutionen/Firmen dazu, bei welchen wir uns schon im Vorfeld bedanken:
IGS Melle
NEUERO Farm- und Fördertechnik GmbH
Spies Kunststoffe GmbH
Zentrale Autoglas GmbH
Auch wird es die zweite Auflage der „Meller Blühwiesenparty“ geben.
Danke sehr 🙂 Die Insekten werden sich freuen.

28.7.2017: Einige interessante Details rund um das Insektensterben
Der Absatz an Pflanzenschutzmitteln lag in Deutschland zwischen 1995 und 2005 relativ konstant bei 35.000 Tonnen jährlich. Bis 2015 jedoch ist er auf 49.000 Tonnen angestiegen (Quelle: http://www.umweltbundesamt.de/daten/land-forstwirtschaft/landwirtschaft/pflanzenschutzmittelverwendung-in-der#textpart-2)


Pestizide sind aber nur ein „Baustein“ der stattfindenden Intensivierung. Wiesen werden heute oft fünf- bis sechsmal im Jahr gemäht und damit doppelt so häufig wie noch vor 30 bis 40 Jahren.
Auch Stickstoff aus der Luft ist ein Problem. Magerrassen gelten als besonders artenreich. Aus diesem Grunde ist eine Extensivierung von Flächen wichtig. Wird zu viel Stickstoff aufgenommen, dann verschwinden viele Arten und eine eintönige Armutswiesenlandschaft entsteht.

Nicht zu vergessen ist auch: Die Intensivierung in der Landwirtschaft ist auch einem gestiegenen Konsumverhalten (von uns allen [?]) geschuldet.

Pestizide sind nicht nur ein Problem in der Landwirtschaft. In vielen Gärten und Vorgärten ist kaum Leben zu sehen. Hunderte von Tonnen landen in Deutschland direkt aus dem Baumarkt auf der heimischen Vegetation. Zierrasen, Kies, Pflanzen ohne Pollen- und Nektar-Nutzen, was soll dort „kreuchen und fleuchen“?

Interessant auch: Straßenlaternen begünstigen einen massenhaften Insektentod. Diese umkreisen die Lichtquelle bis sie vor Erschöpfung sterben. Einer Hochrechnung zufolge verlieren dadurch in einer Sommernacht über 1 Milliarde Insekten ihr Leben [http://www.deutschlandfunk.de/massengrab-fuer-insekten.697.de.html?dram:article_id=74738]

Siehe auch: http://www.spektrum.de/kolumne/insektensterben-und-keiner-will-es-gewesen-sein/1484979

27.7.2017
Schon komisch, haben auf einer Fläche ausgesät, da kommen großflächig fast nur Kornblumen, merkwürdig. Sieht aber trozdem schön aus 🙂










26.7.2017
Ein wichtiger und trauriger Film zum Insektensterben
http://www1.wdr.de/fernsehen/quarks/insektensterben-alarm-100.html

19.7.2017
Eine (gewagte?) These zur Diskussion gestellt: Die Menschheit steuert aktuell „sehenden Auges“ auf das größte Artensterben in der modernen Geschichte zu. Dieses hat nicht nur massive volkswirtschaftliche Einbußen zur Folge sondern wird eine Kettenreaktion des Artensterbens verursachen, mit schwerwiegenden Konsequenzen für alle Lebewesen.
Anders formuliert: Bei der aktuellen Entwicklung des Insektenbestandes und einer (aktuell nicht zu erkennenden Änderung globaler Landwirtschaftspolitik) wird es in einigen Jahren zwingend nötig sein, auf kommunaler Ebene Blühstreifen und Blühwiesen verpflichtend anzulegen. Nur so lässt sich „kurz vor 12“ noch das Aussterben einer Vielzahl von Arten verhindern.
Ein aktueller Pressebericht lässt einen Rückschluss auf Teile dieser These zu.

Öllein
Öllein

Die Anlage dieser Blühwiesen jedoch setzt eine gezielte Planung bzw. entsprechende Erfahrungsmomente voraus. Immanent wichtig wird entsprechendes Datenmaterial sein. Wesentlich wird es hier (auch) um einen räumlichen Bezug und die Beantwortung räumlicher und biologischer Fragestellungen gehen: In welchem Radius eignen sich Blühinseln und Blühwiesen (erstellt aus welchem Saatgut und auf welchem Boden?) dazu, das Insektensterben durch die Bereitstellung von Nahrung und Nisthilfen zu stoppen? Welche Bedeutung hat dabei eine Clusterisierung (unterschiedlicher) Blühareale? Kann eine „einzeln“ angelegte Blühwiese als signifikante Naturschutzmaßnahmen herhalten? Wenn ja, in welchem Radius? Wie unterscheiden sich Einfluss und Qualität von Blühwiesen? Etc. Etc.
Dieses Kataster nun soll als Entwicklungsbaustein dazu dienen, entsprechende Fragestellungen zu beantworten. Damit dieses gelingt, ist ein valides und vielschichtiges Datenmaterial notwendig. Trage also gerne Deine Blühwiese in die Karte ein.

Über die interaktive Karte wird verdeutlicht, wo die für Insekten eminent wichtigen Blühwiesen angelegt wurden bzw. wo noch „Nachholbedarf“ besteht.

Darüber hinaus präsentiert das Kataster den positiven räumlichen Einfluss, welchen schon Blühareale geringen Umfangs bewirken. Weitere Resultate werden durch kontinuierliche Erweiterung der Hintergrundalgorithmen ausgegeben.

13.7.2017
Bereits knapp 100 Einträge im Blühwiesenkataster http://blumiger-lkos.de/karte/lkos/blueh.html. Total gut 🙂

10.7.2017
Vielen Dank für die zahlreichen Angebote für Blühwiesenflächen. Wir als gUG Umweltschutz und Lebenshilfe jedoch können leider keine weiteren Areale annehmen. Wir würden das ansonsten nächstes Jahr zeitlich nicht schaffen. Die 50.000 m² für 2018 sind voll 🙂

10.7.2017

Heute ein tolles Naturphänomen gesehen und zugleich einen Beleg dafür, welche wichtige Bedeutung Blühwiesen für verschiedene Nahrungsketten haben. Absolut beeindruckend!!! Auf der Blühfläche am Gasthaus zur Bifurkation (Melle, Gesmold) waren direkt über dem Areal zig Schwalben unterwegs und offensichtlich auf Insektenjagd. Aber NUR (!!) dort, auf den Nachbarflächen nichts zu sehen….. Auch dafür sind Blühareale wichtig….

9.7.2017
Ein schöner Film zu 2 Blühwiesen mit einigen Gnadenhoftieren

9.7.2017
Honig zu gewinnen

Die Imkerei Jens u. Katja Besendahl/Dauer-Kleingärtnerverein Eicken-Buche e.V.(Melle) sponsert 5 Kilogramm feinsten Honig, den es nun zu gewinnen gilt.

Im Dauer-Kleingärtnerverein Eicken-Buche (http://www.kleingarten-melle.de/) wurden dieses Jahr auf sehr vielen Parzellen Blühecken für Insekten angelegt, absolut top!

Der Honig kann von den Personen gewonnen werden, welche Blühwiesenfotos bei diesem Wettbewerb einreichen:
http://blumiger-lkos.de/bluehwiesen-fotos/

Die ersten 3 Personen erhalten:
2,5 Kilogramm (Platz 1)
1,5 Kilogramm (Platz 2)
1 Kilogramm (Platz 3)

Wir bedanken uns für den Honig und wünschen allen Teilnehmern viel Erfolg 🙂

8.7.2017
Es ist an der Zeit über Melle hinaus zu gehen. Heute auf einer Fläche in Hilter a.T.W. gearbeitet. 2,5 Hektar werden auf Initiative des BUND (Bienenbündnis Landkreis Osnabrück Süd) extensiviert, d.h.: Die Fläche wird gemäht und die Mahd abgetragen, um dem Boden Nährstoffe zu entziehen und dadurch überhaupt erst wieder eine Blühwiese zu ermöglichen. Leider sind wohl unser Balkenmäher als auch das Mähwerk des Bienenbündnis Süd heute kaputt gegangen. Sehr ärgerlich und teuer. Aber wir finden eine Lösung….










6.7.2017
Erstes Blühwiesenkataster in Deutschland zur Unterstützung von Insekten geht online

Unter der URL http://blumiger-lkos.de steht nun das erste Blühwiesenkataster Deutschlands online. Nach und nach kann dieses von Kommunen, BürgerInnen, Umweltgruppen, Jägerschaften und Landwirten mit Daten von Blühwiesen „gefüttert“ werden.
Initiator des Projektes ist die gemeinnützige UG „Umweltschutz und Lebenshilfe“ aus Melle, welche die Anwendung ehrenamtlich umgesetzt hat.
Das Kataster enthält viele Informationen zum Insektenschutz (insbesondere zur Unterstützung von Honig- und Wildbienen) sowie zur Schaffung von Blühwiesen. Aktuell ist dieses noch auf den Landkreis Osnabrück begrenzt.

Über eine interaktive Karte und einen entwickelten Algorithmus wird die Versorgungssituation insbesondere von Honig- und Wildbienen durch angelegte Blühwiesen dargestellt.
Der Algorithmus berücksichtigt die Größe der Blühwiesen, die Anzahl der Flächen innerhalb eines bestimmten Radius sowie das ausgesäte Saatgut.
Über die Karte ist leicht erkennbar, wo noch Blühareale fehlen und welchen positiven Einfluss schon die Anlage einer kleinen Blühfläche haben kann. Dr. Kai Behncke, Initiator des Katasters:

Die Schaffung und Erhaltung von Schutz- und Nahrungszonen für Insekten muss noch viel stärker in das Bewusstsein der Öffentlichkeit gebracht werden. Wir hoffen, durch das Kataster einen kleinen Beitrag dazu zu leisten. Bürgerinnen und Bürger können leicht eigene Blühflächen anlegen und in die Karte auf http://blumiger-lkos.de eintragen. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Fläche 2 m² oder 200 m² groß ist. Wir rufen dazu auf, verstärkt etwas zum Schutze von Insekten beizutragen. Das Artensterben, welches aktuell stattfindet, ist massiv und spielt sich vor der eigenen Haustür ab – oftmals leider völlig unbemerkt.

Innerhalb der Anwendung wird zudem ein Wildbienenmonitoring abgebildet. Auf ausgewählten Flächen findet aktuell eine Bestimmung und Zählung dieser Bienenarten durch zwei Biologen statt. Es wird dabei untersucht, welchen Einfluss Blühwiesen auf die Population unterschiedlicher Wildbienenarten haben.

Das Projekt „Blühwiesenkataster“ ist aus dem Artenschutzprojekt „Blumiges Melle“ (http://blumiges-melle.de) entstanden. „Blumiges Melle“ wird aktuell durch 12 Stiftungen unterstützt (Heinz Sielmann Stiftung, BürgerStiftung der Kreissparkasse Melle, Aktion Blauer Adler (Allianz Umweltstiftung), Beatrice Nolte Stiftung für Natur- und Umweltschutz, Bingo! Umweltstiftung Niedersachsen,
Tierschutz Stiftung Wolfgang Bösche, Europa Möbel-Umweltstiftung, Naturschutzstiftung des
Landkreises Osnabrück, Stiftung der Sparkassen im Landkreis Osnabrück, Haarmann Stiftung
Umwelt und Natur, Umwelt Stiftung Weser-Ems, Starcke-Stiftung Melle

6.7.2017
Total erfreulich,
für das nächste Jahr können wir ja noch einmal knapp 50.000 m² Blühwiesen anlegen.
Die Flächen haben wir jetzt (fast) zusammen.
Blühwiesen werden angelegt bei der Spies Kunststoffe GmbH (Melle-Gesmold)
bei der Zentrale Autoglas GmbH (Melle Bakum/Oldendorf) sowie der Neuero Farm- und Fördertechnik GmbH (Melle/Buer).
Dazu kommen noch diverse Areale von Privatpersonen. Vielen Dank für die Bereitstellung der Flächen 🙂

4.7.2017
Eine tolle Nachricht. Auch die Starcke Stiftung Starcke Stiftung aus Melle unterstützt unser Projekt. Wir sagen Danke 🙂

3.7.2017
Es blüht auf jeder Wiese unterschiedlich, eine Wissenschaft für sich. Teilweise werden wir jetzt auch Schröpfschnitte durchführen (manchmal wächst der Beifuß zu schnell). Und die Sonnenblumen kommen 🙂 Leider gibt es auch Flächen, wo es partout nicht wachsen will, trotz Nachbearbeitung und Nachsäen, aber das sind nur einige wenige. Schaut auch gerne einmal bei http://blumiger-lkos.de vorbei 🙂















Hintergrundinformationen

Das Ziel des Projektes ist es, in Melle verstärkt Nahrungs- und Überwinterungshilfen für Insekten (Insbesondere Bienen, Wildbienen und Hummeln) zu schaffen. Auch wenn die Honigbienenpopulation (anders als der Wildbienenbestand) dank einer fleißigen Imkerschaft in der Region Melle relativ stabil ist: Die Nahrungssituation der genannten Insekten hat sich in den letzten Jahren jedoch teilweise drastisch verschlechtert – was insbesondere für Wildbienen ein eklatantes Problem darstellt. Die Gründe dafür sind vielfältig. Insbesondere der Einsatz von Pestiziden und die Förderung von Monokulturen in der Landwirtschaft stellen Ursachen für das Insektensterben dar. Zudem stehen in einer oftmals flurbereinigten Umgebung nur wenige Nahrungsquellen oder Überwinterungshilfen zur Verfügung. Dieses trifft auch auf das Gebiet der Stadt bzw. Gemeinde Melle zu.

Insekten aber genießen eine besondere Position in der Nahrungskette und sind das wesentliche Bestäubungsmedium in der Natur. Ohne Insekten reduziert sich insgesamt die heimische Artenvielfalt und auch das Nahrungsangebot (auch für den Menschen) verschlechtert sich drastisch.

Medial bekannt ist mittlerweile das Bienensterben. In einer von Greenpeace und der Universität Exeter publizierten Studie (2013) wird hervorgehoben, dass sich der Bienenbestand in Mitteleuropa seit 1985 um etwa 25% reduziert hat. Gründe dafür sind der Klimawandel, Parasiten, der Einsatz von Pestiziden (Easac 2015) (Herbizide, Insektizide und Fungizide) und der Mangel an „chemieunbehandelter“ Nahrung.
Etwa 90 Prozent aller Wildpflanzen und etwa 75 Prozent der Kulturpflanzen sind jedoch für ihre Fortpflanzung auf eine Bestäubung durch Tiere angewiesen.

„Zu den bestäubenden Wildorganismen gehören Bienen, viele Schmetterlingsarten, Nachtfalter, Fliegen, Käfer und Wespen, außerdem auch einige Vögel und Säugetiere. Auch für kommerzielle Zwecke gehaltene Bienenarten (in erster Linie die Honigbiene, Apis mellifera) sind wichtige Bestäuber“

(Greenpeace und Universität Exeter 2013, S. 13).

Ohne bestäubende Insekten besteht weniger Farbenvielfalt in der Landschaft und die Menge produzierter Nahrungsmittel sinkt beträchtlich.

„Die Schwierigkeit, Tierbestäubung exakt zu bewerten, ergibt sich aus der Tatsache, dass ihr Beitrag nicht einfach nur in der Bestäubung von Kultur- und Wildpflanzen besteht. Durch eine verbesserte Fruchterzeugung bei Wildpflanzen steigt das Nahrungsangebot für viele Insekten, Vögel, Säugetiere und Fische. Dadurch wird ein direkter Beitrag zur Erhaltung der Biodiversität geleistet. Durch den gleichzeitigen Beitrag zur Erhaltung der Pflanzenproduktivität und Vegetation werden außerdem verschiedenste Ökosystemdienstleistungen unterstützt, darunter Hochwasser- und Erosionsschutz, Klimaregulierung, Wasserreinigung, Stickstofffixierung und Kohlenstoffbindung“

(Greenpeace und Universität Exeter 2013, S. 19 nehmen Bezug auf Kremen et al. 2007).
Lautenbach et al. (2012) schreiben: „Der aus Bestäubung entstehende Nutzen ist in vielen Teilen der Welt derart hoch, dass Schutzstrategien und Landnutzungsentscheidungen völlig anders aussehen würden, wenn diese Werte Berücksichtigung fänden.“

Auch Melle ist geprägt durch eine intensive Landwirtschaft. Wie in vielen Kommunen in der Bundesrepublik Deutschland wird diese auch hier oftmals in Form von Monokulturen (insbesondere Mais) deutlich. Darüber hinaus werden vielfach Pestizide eingesetzt.
Bekannt sind in Melle einzelne Aktivitäten der Jägerschaft Melle bzw. der Stadt, welche aus diesen Gründen in den vergangenen Jahren bereits Blühstreifen angelegt haben. Wünschenswert und dringend notwendig ist es jedoch, weitere Flächen mit regionalem Saatgut zu bestücken.

Literatur

Easac (Ecosystem Services, Agriculture and Neonicotinoid) 2015: Ecosystem services, agriculture and neonicotinoids. EASAC policy report 26, Halle

Greenpeace Research Laboratories & Universität Exeter (2013). Bye Bye Biene. Das Bienensterben und die Risiken für die Landwirtschaft in Europa. Hamburg

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