15.7.2018
Blühwiesenmahd hat Hochsaison

8.7.2018
Blühwiese blüht von 9.30 bis 12.30 Uhr

7.7.2018
Blumen machen alle glücklich

2.7.2018
Die „Jahrhundertblühwiese“ zwischen Bissendorf und Melle

1.7.2018
es wird ja immer wieder die Frage geäußert, wo die Blühwiesen aus „Blumiges Melle“ und „Blumiger Landkreis Osnabrück“ sich befinden.

In folgender Karte könnt Ihr dieses einsehen:
http://blumiger-lkos.de/karte/lkos/bluehkram.html

Gelb: 2018 angelegt (nicht alle dieser Flächen blühen schon)
Rot: 2017 angelegt, Blüht in der Regel in voller Pracht

Legende:
E = Einsehbar
N = Nicht einsehbar
U = Unklar (…also besser nicht hinfahren)

Grundsätzlich: Bei den Blühwiesen handelt es sich um Schutzflächen, welche fast ausschließlich auf Privatgelände der Flächenbesitzer liegen.
Also: Bitte nicht betreten (!!). Insektenschutz geht vor…
Oder: Nur kucken, nicht anfassen 🙂

Nicht alle angelegten Flächen werden übrigens öffentlich gemacht.
Zuweilen wurden dort sehr seltene Arten festgestellt, sodass diese Areale nicht publiziert werden.

30.06.2018
Ein schöner Vormittag bei der Christophorus-Gemeinde in Neuenkirchen

29.06.2018
Jahrhundertblühwiese zwischen Melle und Bissendorf

28.06.2018
Auch das Leinkraut blüht

24.06.2018
Ein Meer von Kamille (auch die „unechte“ ist schön)

23.06.2018
Wir machen weiter – Unter veränderten Rahmenbedingungen

21.06.2018
Auch die Blühwiese an der St. Antonius-Kirche in Hoyel blüht wunderbar

21.06.2018
Blüherfolg in Kerßenbrock

19.06.2018
Neue Blühflächen in Melle/Westerhausen und Melle/Oldendorf

17.06.2018
Die Blühwiesen entwickeln sich – und wie 🙂

16.06.2018
Weidetiere und Wildblumen

15.06.2018
Trinkende Insekten am neuen Feuchtbiotop in Melle/Oldendorf

14.06.2018
Auch Feuchtbiotope können hilfreich für Insekten sein

10.06.2018
Blühwiesen zu bestaunen

08.06.2018
Initiatoren von Blumiges Melle/Blumiger Landkreis gewinnen beim „Google-Finale“ 20.000 Euro

07.06.2018
http://blumiger-lkos.de/bluehwiesen-durch-tiere-abmaehen/

07.06.2018
Paradiesische Zustände

01.06.2018
Projekt des Monats UN Dekade Biologische Vielfalt, stimmt gerne für uns ab

30.05.2018
http://blumiger-lkos.de/extensivierte-bluehwiese-am-zwickenbach-blueht-in-voller-pracht/

28.5.2018
http://blumiger-lkos.de/noch-eine-bluehwiese-zur-biotopvernetzung/

20.5.2018
Wir laufen auf der Zielgeraden ein

19.5.2017
Noch mehr Blühwiesen in Melle

18.05.2017
Blumiger Landkreis im Finale bei Google Impact – Bitte stimmt für uns ab

13.05.2017
In Melle blüht es schon

8.5.2017
Aussaat in Melle Groß-Aschen, ein schönes Event

4.5.2017
Vorbereitung einer fläche in Melle Groß-Aschen

1.5.2017
Weitere Blühwiese in Melle geschaffen
http://blumiger-lkos.de/weitere-bluehwiese-in-melle-geschaffen-und-wir-wuerden-uns-ueber-bleuros-freuen/

29.04.2017
Blühwiese bei der NEUERO Farm- und Fördertechnik in Melle/Buer angelegt.
http://blumiger-lkos.de/frueher-vogel-faengt-den-wurm-danke/

28.4.2017
Fläche in Melle/Gesmold zur Blühwiese umgewandelt:
http://blumiger-lkos.de/flaeche-in-melle-gesmold-zur-bluehwiese-umgewandelt/

27.4.2017
Eine erste Buchrezension zu unserem Einpflanzbuch:
https://www.noz.de/lokales/melle/artikel/1200419/meller-kai-behncke-schreibt-kinderbuch-aus-dem-echte-blumen-wachsen#gallery&0&0&1200419

23.4.2018
Fläche in Melle extensiviert: Eine Win-Win-Win-Situation:
http://blumiger-lkos.de/flaeche-extensiviert-naehrstoffe-entzogen-eine-win-win-win-situation/

22.4.2018
„Blumiges Melle“ wird als offizielles Projekt der „UN Dekade Biologische Vielfalt“ ausgezeichnet + Blühwiesenparty in Melle
http://blumiger-lkos.de/gelungene-bluehwiesenparty-blumiges-melle-wird-als-offizielles-projekt-der-un-dekade-biologische-vielfalt-ausgezeichnet/

14.4.2018
Melle wird so langsam aber sicher zur Stadt/Gemeinde mit der größten Blühwiesendichte [auch wenn das wissenschaftlich-empirisch wohl schwer zu belegen ist].
Darauf können wir alle stolz sein. Es gibt mittlerweile BürgerInnen, welche ihren KOMPLETTEN Garten zur Verfügung stellen (klasse :-)).

Wieder super Einsatz von Karsten Wachsmuth.
Gestern eine Blühwiese in Melle/Wellingholzhausen vorbereitet (Hubertusstrasse).

Wir weisen allerdings an dieser Stelle darauf hin, dass „Blumiges Melle“ im August 2018 aus finanziellen Gründen ausläuft und von uns dann (weil nicht finanzierbar) aus Kostengründen auch eingestellt wird [mit Ausnahme der 5-Jahres-Flächen].
Aber es gibt auch schon ganz ganz viel Eigenregie in Melle, das ist klasse! Gerne noch mehr davon 🙂






14.4.2018
Blumiger Landkreis Osnabrück

11.4.2018
Blühwiese in Melle mit 75 Schülern angelegt

http://blumiger-lkos.de/melle-oldendorf-bluehwiese-gemeinsam-mit-75-schuelern-angelegt/

11.4.2018
Blühwiesen und Störche
http://blumiger-lkos.de/bluehwiesen-und-insekten-heute-ist-ein-grosser-tag/

10.04.2018
Blühwiesencluster in Melle/Westerhausen
http://blumiger-lkos.de/bluehwiesencluster-in-melle-westerhausen/

8.4.2018
Karsten Wachsmuth hat ordentlich geackert. Bei Bunny Nature in Riemsloh eine Fläche extensiviert, damit dort die Wildblumen wieder wachsen. Und in Melle/Oldendorf am Kreimerhof ein Areal für eine Aussaataktion gemeinsam mit der Grundschule Oldendorf vorbereitet. Danke! Absolut bärenstark!










07.04.2018
Total gut.
Bei Eduard Meyer zu Eißen (Vorsitzender des Heimat- und Verschönerungsverein Westerhausen-Föckinghausen e.V.)
http://www.hv-westerhausen-foeckinghausen.de gabs Samstag ein Treffen und Saatgut für ca. 60 m² Blühwiese wurden eingebracht.
Beeindruckend: Die Fläche wurde mit einem alten Trecker aus dem Jahre 1949 gepflügt. Hund Frieda
(danke an Anja Lange-Huber für die Fotos) hats auch gefallen. Und ein kühles Bier gabs auch noch 🙂

In der dort stehenden Weide war schon ordentlich Gesumme. Die Weidenkätzchen gehören ja zu den ersten Nahrungsangeboten für Insekten.

Sehr schön in der Karte zu sehen: In Melle/Westerhausen entsteht so langsam eine gute Vernetzung von Blühflächen
(es folgen auch in dieser Saison noch weitere). Viele Wildbienen haben ja (anders als die Honigbienen) geringe Flugradien, da sind Netzwerk-
Areale sehr wichtig.

























6.4.2018
Das war eine gute Sache heute. An der IGS Melle wurde mit der AG „Grüner Daumen“ sowie verschiedenen
Nachhaltigen Schülerfirmen (NaSch) eine etwa 60 m² große Blühwiese gegen das Insektensterben und für eine lokale Artenvielfalt angelegt.

Die Schüler waren begeistert dabei und in nicht einmal 2 Stunden war das Werk gelungen.
Schön war es zu erfahren, wie viele unterschiedliche nachhaltige Projekte dort bereits initiiert wurden – eine eigene Schulimkerei,
eine Streuobstwiese, die Produktion eigenen Apfelsaftes, absolut gut! Danke an alle, die mitgeholfen haben.

Hier nun ein kleiner Film dazu:

https://youtu.be/Euas8vG4UOg

4.4.2018
Artikel im Meller Kreisblatt über den Saatgut-Kaugummiautomaten

02.04.2018
„Blumiges Melle“ und „Blumiger Landkreis Osnabrück“ [http://blumiges-melle.de, http://blumiger-lkos.de]
Bei der Anlage von Blühwiesen ist das Fräsen ja schon echte Maloche, aber das manuelle Abharken das Mahdgutes ist echter Extremsport.
Danke an Karsten Wachsmuth und an Simone vom Förderverein der Grundschule Oldendorf.
Die beiden haben haben Stunden über Stunden auf der Fläche bei „Bunny Nature“ gearbeitet und dafür gesorgt, dass das Schnittgut abgetragen wird.
Das ist echtger Einsatz für den Naturschutz! Jetzt wird es dieses Jahr dort wieder ein Insektenparadies.
Wichtig: Je weniger Nährstoffe im Boden, desto besser. Die meisten Wildblumen lieben nährstoffarme Standorte.
Einige Bilder von der Fläche im Anhang (sind etwas unscharf, die Kamera von Karsten spinnt etwas).

Auch auf einer Fläche an der Oldendorfer Straße in Melle (schräg gegenüber vom Lidl) wurde nun das Schnittgut abgetragen.
Frühsport an der frischen Luft – genau das richtige im Frühling, und doch durchaus schweißtreibend.
Hier wuchs letztes Jahr sehr viel „Weißer Gänsefuß“ und überwucherte die Wildblumen. Umso wichtiger die Extensivierung. Ggf. folgt noch ein Schröpfschnitt im Mai.
Die Fläche kriegen wir schon noch zum Blühen 🙂
Auf einem der Bilder sieht man ganz nett den Übergang: Extensivierte Fläche, Stängelhaufen und dahinter ein Areal, welches nicht gemäht wird, damit Wildbienen ihre Eier in die Stängel ablegen können.

31.03.2018
Wer kennt es nicht, das Problem…Es ist 20.00 Uhr, die Läden haben geschlossen und
es wurde vergessen regionales Saatgut zu kaufen. Tja, was nun? Das gibt mächtig Ärger, oder? Wie sollen wir denn jetzt den Insekten helfen? Au backe!!

Jetzt die Lösung! Denn nun gibt es regiozertifiziertes Saatgut aus dem Kaugummiautomaten.
Im Rahmen des Projektes „Blumiger Landkreis Osnabrück“ (http://blumiger-lkos.de) [Artenvielfalt stabilisieren, Insektensterben stoppen!]
haben wir mal einen Automaten designt und mit der „Osnabrücker Mischung“ sowie „Blühende Landschaft Nord“ von
Rieger Hofmann befüllt. Vielen herzlichen dank an Cornelia von Georgs Bioladen in Melle (Mühlenstraße 31, http://georgs-bioladen.de), dort steht der Apparillo jetzt.
Und wenn ihr dort um 2.00 Uhr morgens vorbeikommt könnt Ihr Euch für 10 bzw. 50 Cent eine kleine Mischung ziehen und
macht damit die Insekten in Eurem Garten glücklich 🙂

29.03.2017
Viele Erfahrungen aus dem „Blumiges Melle“-Projekt haben wir jetzt in diesem Bericht zusammengefasst.

14.3.2017
Die erste Lieferung Saatgut ist da 🙂
90 Kilogramm, das reicht in etwa für 50.000 m², schon mal ein Anfang 🙂
In 12 Tagen geht es los! http://blumiger-lkos.de, die ersten Flächen werden dann bearbeitet.
Haben uns extra 2 Wochen Urlaub genommen.
Gemeinsam mit dem BUND (Bienenbündnis Landkreis Osnabrück Süd) wollen wir (gUG Umweltschutz und Lebenshilfe aus Melle) ca. 80.000 m² schaffen
Zudem schreiben wir natürlich dann auch alle Interessierten an, welche etwas Saatgut für den eigenen Garten haben wollen.

Die nächste Saatguttranche kommt dann Mitte April.
Das wird blumig bunt 🙂

5.3.2018

Vielen Dank an George Trenkler und Eike Stolzenburg vom Verein „Tag der guten Tag e.V.“.
Am morgigen Dienstag (6.3.) läuft auf osradio.de (ab 18.00 Uhr) eine Sendung über „Blumiges Melle“ (http://blumiges-melle.de) und „Blumiger Landkreis Osnabrück“
(http://blumiger-lkos.de). Z.B. geht es darum: Warum sind solche Projekte wichtig? Was soll erreicht werden? Wie kann unterstützt werden? Was kann jedEr einzelnEr tun?

Danke 🙂

2.3.2018

Vielleicht interessiert sich ja jemand für die (ersten) Ergebnisse der Wildbienenbestimmung aus dem Projekt „Blumiges Melle“? Hier sind sie nun: http://www.umweltschutz-und-lebenshilfe.de/Zwischenbericht_wildbienenmonitoring.pdf

24.2.2018
Dank an Karsten Wachsmuth. Wieder eine Blühwiese extensiviert (vorher/nachher). Auch an der Oldendorfer Straße in Melle wird nächstes Jahr wieder eine tolle Insektentankstelle entstehen 🙂

15.2.2018
Ein paar Hundert Euro fehlen noch für das Insektenschutzprojekt „Blumiger Landkreis Osnabrück“ (http://blumiger-lkos.de). Es werden somit noch Sponsoren gesucht. Für einen unteren dreistelligen Betrag kommt Ihr z.B. mit auf die Saatguttütchen.

4.2.2018
Die Blühwiese in Melle am Zwickenbach ist abgesenst, das Schnittgut wurde am Rand abgelegt. Mit etwas Glück wird sich hier ein Zaunkönig sein Nest bauen. Und wenn die Stängel verrotten und sich dort eventuell eine Brennnesselkultur entwickelt,so ist das auch gut. Diese sind lebenswichtig
für verschiedene Schmetterlinge und ihre Raupen (z.B.
Tagpfauenauge, Kleiner Fuchs, Admiral).

3.2.2018
Heute wieder eine Blühwiese mit ner Sense gemäht und das Mahdgut mit ner Harke abgetragen, herrlich. Frische Luft und Bewegung, pefekte Samstagsbetätigung. Leider ist etwas auf der Hälfte der Fläche die Sense einfach abgebrochen. Hat aber noch Garantie 🙂
Übrigens: Mähen mit einer Sense ist (mal unabhängig von der jetzigen Jahreszeit) für Frösche deutlich weniger gefährlich als z.B. ein Balkenmäher.
Folgende Grafik stammt von Rieger-Hofmann:
Sensen macht Spaß und ist ungefährlicher als Maschinen.








3.2.2018
Herausragendes Flächenangebot für „Blumiger Landkreis Osnabrück“ – Wir rufen nun zur Anlage in Eigenregie auf
Angebote für Blühwiesenflächen treffen im Minutentakt ein

Wir rufen daher zur Anlage in Eigenregie auf
Auch Spenden sind noch willkommen.

Sehr geehrte Damen und Herren,

recht herzlichen Dank für Ihre freundlichen Angebote, Flächen für Blühwiesen zur Verfügung zu stellen.
Wir sind dankbar, überwältigt und beeindruckt.
Leider ist es aktuell so, dass wir keine weiteren Flächen mehr aufnehmen können. Seitdem der Artikel in der Neuen Osnabrücker Zeitung
online ist (2.2.18) steht hier das Telefon kaum mehr still und das Mailkonto quillt über.
Durch die Veröffentlichung in der Druckausgabe werden wir quasi „überrannt“, die Telefonleitung glüht. Wir mussten jetzt leider ein „Stop“ setzen,
da wir das ansonsten zeitlich, maschinell und infrastrukturell nie und nimmer schaffen würden (75.000 m² sind für uns machbar,
zudem 50.000 m2 für das Projekt „Blumiges Melle (http://blumiges-melle.de), diese sind
leider schon seit gestern Abend weit überschritten).

Wir werden nun versuchen, mit offiziellen Stellen Kontakt aufzunehmen, um für die vielen Flächen eine Lösung zu finden.

Grundsätzlich können wir noch Spenden gebrauchen, um durch „bessere Maschinen“ noch mehr Flächen zu bearbeiten.
Sofern dieses in Frage kommt besuchen Sie bitte die Seite http://blumiger-lkos.de

Eventuell ist es für Sie von Interesse die Verteilung der Saatguttütchen zu unterstützen (siehe Bild, es handelt sich dabei um einen Vorentwurf)?
Bei einer entsprechenden Spende nehmen wir Sie gerne auf den Tütchen in die Unterstützerliste auf.
Natürlich können wir auch eine Spendenbescheinigung ausstellen.

Eventuell kommt ja für Sie auch eine Anlage in Eigenregie in Frage?

Viele Informationen zu dem Projekt und zur Anlage von Blühwiesen finden Sie hier: http://blumiger-lkos.de

Die „Osnabrücker Mischung“ erhalten Sie bei der Firma „Rieger Hofmann GmbH„.
http://blumiger-lkos.de/om.pdf

Der Schmetterlings- und Wildbienensaum wäre hier zu beziehen:

http://www.rieger-hofmann.de/sortiment/mischungen/wiesen-und-saeume-fuer-die-freie-landschaft/08-schmetterlings-und-wildbienensaum.html

Das Saatgut „Blühende Landschaft Nord“ ist hier zu erwerben:
http://www.rieger-hofmann.de/sortiment/mischungen/mischungen-fuer-die-land-und-forstwirtschaft/23-bluehende-landschaft-mehrjaehrig.html

Vielen vielen Dank für Ihr positives Engagement für eine regionale Artenvielfalt und gegen das Insektensterben

3.2.2018
Ein erfreulicher Brief lag gestern in der Post. Die „Haarmann-Stiftung Umwelt und Natur“ fördert „Blumiges Melle“ und „Blumiger Landkreis Osnabrück“ mit einem großzügigen Betrag. Danke 🙂

2.2.2018
Ein schöner Artikel in der NOZ:

https://www.noz.de/lokales/dissen/artikel/1014761/lebensraumvernetzung-fuer-insekten-im-osnabruecker-land

30.1.2018
Hallo liebe Leute,

Samstag, 26.5.18, Blühwiesenparty Melle + Bissendorf/Nemden

Diese startet an der Grenze zwischen Melle und Bissendorf, um eine gemeindeübergreifende Biotopvernetzung zu realisieren. Verwendet wird Saatgut von Rieger Hofmann.

Homepage http://blumiger-lkos.de

10.00 Uhr, Nemdener Straße 44 (bei Franz Josef Pabst, Melle), gemeinsam eine herrliche Blühwiese für Insekten anlegen
11:30 Uhr, Eichenstrasse 2, Bissendorf/Nemden, wir legen die nächste Blühwiese an, Bienen, Hummeln und Schmetterlinge werden sich freuen
Anschließend: Gegen 13.00 Uhr, gemeinsames Essen und Trinken auf dem Hof Luckmann – Toller Biergarten und mehr in Bissendorf/Nemden, Kummetstr. 5,
Dort befinden sich bereits zwei tolle Blühareale, herrlich anzusehen.

Essen und Trinken ist für alle freiwilligen HelferInnen kostenlos. Anmeldungen werden unter
http://www.umweltschutz-und-lebenshilfe.de/impressum/ erbeten. Organisiert vom BUND (Kreisgruppe Osnabrück, BienenBündnis Landkreis Osnabrück Süd) und der gUG Umweltschutz und Lebenshilfe aus Melle.

26.1.2018
Termin für nächste Blühwiesenparty am 21.April 2018

Die nächste Blühwiesenparty für „Blumiges Melle“ [http://blumiges-melle.de] und zugleich auch für „Blumiger Landkreis Osnabrück“ [http://blumiger-lkos.de]
steigt am Samstag, 21.4. auf dem Gelände der Zentrale Autoglas GmbH (Rottwiese 11, Melle) (vormittags). Vielen Dank an die Firma für die Unterstützung und das hohe Naturschutzbewusstsein.
Die Veranstaltung wird unterstützt durch die gUG Umweltschutz und Lebenshilfe sowie die BUND Kreisgruppe Osnabrück (BienenBündnis Landkreis Osnabrück Süd).
Genaue Details zu der Party folgen noch.
Sicher ist aber schon: Auf 3000 m² wird basierend auf zwei unterschiedlichen Saatgutmischungen gemeinschaftlich eine tolle Blühwiese angelegt.
Die Blühwiese liegt an einer geografisch sehr wichtigen Position, stellt sie doch das Bindeglied zwischen verschiedenen Blühflächen in Melle/Westerhausen und Melle/Stadt dar. Somit wird das wichtige Ziel der Habitatverknüpfung für Insekten erreicht.

UnterstützerInnen sind herzlich willkommen.
Wie schon im letzten Jahr werden natürlich die Fleißigen belohnt und es wird wieder tolle Speisen und Getränke geben (vegetarisch + vegan, alles Bio, von Georgs Bioladen in Melle).
Alle eifrigen Mitwirkenden erhalten zudem einige Tütchen Saatgut für „zu Hause“.
Um besser planen zu können freuen wir uns über Anmeldungen auf
http://www.umweltschutz-und-lebenshilfe.de/impressum/

Danke und bis bald 🙂











19.1.2018
Vorgestern eine total interessante Veranstaltung in Hannover besucht: „Anlage von artenreichen Wildblumenwiesen“ (Bingo! Umweltstiftung Niedersachsen). Besonders positiv: 190 Teilnehmer. Viel Interessantes erfahren und dazugelernt. Diverse Ergebnisse dazu sind hier veröffentlicht: http://blumiger-lkos.de/bluehwiesen-gestalten/









13.1.2017
Weiter gehts.
Heute die Wiese bei Bunny Nature in Melle bearbeitet.
Eine absolute 7-Sterne-Blühwiese, sogar im Januar sind noch blühende Ringelblumen zu finden.

Blühwiesenvorbereitung mit einer Sense, das ist gesunde Bewegung an der frischen Luft, herrlich 🙂
Sehr hoch gewachsene Pflanzen wurden gekürzt, damit der Verschafftungseffekt
nicht die Entwicklung einer „neuen“ Blühwiese stört (es wurde ja mehrjähriges Saatgut ausgesät).
Wie üblich wurden aber auch einzelne Stängel stehen gelassen.

Sonnenblumen haben übrigens eine sehr dicke Außenhaut und werden daher „nicht so gerne“ von Insekten bezogen.
Hier liegen die Stängel nun abgemäht am Rand und werden hoffentlich im nächsten Herbst einigen Kleintieren als Bruthilfe dienen.
















2.1.2018
Artikel im Meller Kreisblatt, Blumiges Melle wird zu Blumiger Landkreis Osnabrück

23.12.2017
Heute wieder Blühwiesenaction…. extensiviert und 90% der Pflanzen gekürzt, damit im Frühjahr aus dem mehrjährigen Saatgut wieder eine Blühwiese entstehen kann. Schön wars, denn nicht mit Maschinen gearbeitet sondern wie früher mit Sense und Harke. Frische Luft, jede Menge Bewegung und nächstes Jahr hoffentlich viele bunte Blumen und jede Menge Insekten.


15.12.2017
Die Preise für den Insekten-Blühwiesen-Foto-Wettbewerb sind nun vollständig und werden jetzt versendet. Honig, Wildbienenhotels etc. Hoffentlich gibts es nächstes Jahr wieder so tolle Bildbeiträge: http://blumiger-lkos.de/bluehwiesen-fotos/

6.12.2017
Und der Insektenschutz im Rahmen von „Blumiges Melle“ geht weiter…Die Starcke-Stiftung aus Melle fördert das Projekt mit einem großzügigen Betrag. Danke 🙂
1.12.2017

Verurteilung der Glyphosat-Verlängerung, Insektensterben im Landkreis Osnabrück stoppen! Mitmach- und Spendenaufruf!

Der zuständige Ausschuss der EU-Kommission hat am 27. November für eine Verlängerung
der Zulassung des Herbizid-Wirkstoffes Glyphosat um weitere 5 Jahre gestimmt.
Einige Initiativen aus dem Landkreis Osnabrück, welche sich bereits seit Jahren für den Insektenschutz engagieren, sind erschrocken:
Dr. Kai Behncke, Geschäfttsführer der ehrenamtlich tätigen „gUG Umweltschutz und Lebenshilfe“ aus Melle:
„Das ist eine schlimme Nachricht und ein Schlag ins Gesicht all jener, die sich für den Artenschutz engagieren. Wir würden Bundes-Agrarminister Herrn Schmidt gerne einmal einladen, um zu zeigen, wie wenig Insekten, Amphibien, Reptilien und Vögeln wir vielfach in ländlichen Gegenden feststellen.
Wir möchten ihm dann den Kontrast demonstrieren, wie groß die Artenvielfalt beispielsweise auf den im Rahmen des Insektenschutzprojektes „Blumiges Melle“ angelegten Blühwiesen ist.“


Karsten Wachsmuth, Projekmitarbeiter von „Blumiges Melle“: „Es ist uns aber wichtig, den Sündenbock nicht einzelnen Landwirten zuzuschieben. Wir benötigen mit finanzieller Unterstützung der Bundesregierung einen landwirtschaftlichen Wandel, hin zu einer nachhaltigen Landwirtschaft.
Das Sterben der Insekten ist nicht nur aus Artenschutzgründen ein Drama, sondern wird zu
massiven Preisanstiegen bei der Produktion landwirtschaftlicher Erzeugnisse führen.“

Im bundesweit mehrfach ausgezeichneten Projekt „Blumiges Melle“ wurden 2017 auf ca. 80.000 m² mit unterschiedlichen Partner (Stiftungen, Firmen, Schulen, Vereine, Landwirte, Privatpersonen) wertvolle Blühwiesen mit bis zu 80 Arten angelegt.

Kampagne gegen das Insektensterben im Landkreis Osnabrück

Gemeinsam mit der BUND-Kreisgruppe Osnabrück (Bienenbündnis Landkreis Osnabrück Süd) wird im nächsten Jahr das Projekt „Blumiger Landkreis Osnabrück“ ins Leben gerufen. Der BUND hat in unterschiedlichen Gemeinden des Landkreises in den letzten Jahren Flächen extensiviert, Blühwiesen geschaffen und dort
wertvolle Schutzzonen für Insekten angelegt. Matthias Beckwermert: „Seit über 30 Jahren wird die sog. Verinselung der Landschaft diskutiert, die Folgen erleben wir aktuell- gepaart mit einer konservativen Landwirtschaft, der Klimaveränderung und weiteren anthropogenen Faktoren, ist mehr denn je die Zeit für konkretes Handeln angesagt- Extensive Wiesen, Blührandstreifen und die Vernetzung der Habitate sind Ziel unserer initiative, gemäß nach Albert Schweitzer: Das Wenige,das du tun kannst, ist viel.“

Im Projekt „Blumiger Landkreis Osnabrück“ werden unter anderem mehrere Tausend Saatguttütchen
kostenlos an Schulen und Kindergärten verteilt. Die Naturschutzstiftung des Landkreises Osnabrück hat
bereits finanzielle Unterstützung zugesagt.
Für das Projekt wurde bereits die Webseite http://blumiger-lkos.de geschaffen. Hier finden sich hilfreiche Informationen, wie sich Bürgerinnen und Bürger für eine Verbesserung von Lebensbedingungen von Insekten einsetzen können. Maßnahmen reichen über die Schaffung von
Wildblumenwiesen zur Versorgung mit Pollen und Nektar, die Anlage von Insektenhotels bis zur Erstellung von Brutzonen im eigenen Garten.

Bienenhotel - Foto von Ralf Külker
Bienenhotel – Foto von Ralf Külker

Dringender Spendenaufruf

Kai Behncke: „Um eine Biotopvernetzung zu erzielen, suchen wir gemeinsam mit dem BUND noch kostenlos bereit gestellte Flächen im südlichen Landkreis.
Bürgerinnen und Bürger können sich gerne diesbezüglich bei uns melden. Wir werden die Areale dann gemeinsam extensivieren und dort Blühwiesen anlegen. Es ist ein Traum im Sommer zu sehen, was dort blüht und summt. Auch Schulen können sich gerne an uns wenden. Wir werden dann gerne mit den Schülern Blühzonen schaffen.
Da Wildbienen beispielsweise zu 75 % im Boden nisten wollen wir darüber hinaus auf sandigen Arealen verstärkt Offenböden schaffen.
Zudem würden wir und der BUND uns sehr über dringend benötigte Spenden freuen.
https://www.gofundme.com/blumigerlkos
Das Geld wird wesentlich für Arbeitsgeräte eingesetzt. Mit einer verbesserten technischen Ausrüstung können wir in kürzerer Zeit größere Flächen anlegen“.

Liebe Leute,

das Projekt „Blumiges Melle“ (http://blumiges-melle.de; http://blumiger-lkos.de) hat es in die Finalrunde geschafft. Wenn Ihr der Meinung seid, dass es nun auch für
einen Preis nominiert werden sollte, so würden wir uns freuen, wenn Ihr unter folgendem Link für uns abstimmen würdet:

https://www.netzwerk21kongress.de/de/17_11_voting_gemeindestadtregion.asp

Sollte ein Preis gewonnen werden, so würde das Preisgeld in weitere Maßnahmen des Insektenschutzes fließen.
Danke 🙂

7.9.2017
Das Motto des heutigen Tages: Und wenn überall um Euch rum dröger Mais wächst (bringt für eine Artenvielfalt herzlich wenig), dann habt Mut eine Sonnenblume zu sein 🙂 Einen schönen Tag Euch allen 🙂

Hintergrundinformationen

Das Ziel des Projektes ist es, in Melle verstärkt Nahrungs- und Überwinterungshilfen für Insekten (Insbesondere Bienen, Wildbienen und Hummeln) zu schaffen. Auch wenn die Honigbienenpopulation (anders als der Wildbienenbestand) dank einer fleißigen Imkerschaft in der Region Melle relativ stabil ist: Die Nahrungssituation der genannten Insekten hat sich in den letzten Jahren jedoch teilweise drastisch verschlechtert – was insbesondere für Wildbienen ein eklatantes Problem darstellt. Die Gründe dafür sind vielfältig. Insbesondere der Einsatz von Pestiziden und die Förderung von Monokulturen in der Landwirtschaft stellen Ursachen für das Insektensterben dar. Zudem stehen in einer oftmals flurbereinigten Umgebung nur wenige Nahrungsquellen oder Überwinterungshilfen zur Verfügung. Dieses trifft auch auf das Gebiet der Stadt bzw. Gemeinde Melle zu.

Insekten aber genießen eine besondere Position in der Nahrungskette und sind das wesentliche Bestäubungsmedium in der Natur. Ohne Insekten reduziert sich insgesamt die heimische Artenvielfalt und auch das Nahrungsangebot (auch für den Menschen) verschlechtert sich drastisch.

Medial bekannt ist mittlerweile das Bienensterben. In einer von Greenpeace und der Universität Exeter publizierten Studie (2013) wird hervorgehoben, dass sich der Bienenbestand in Mitteleuropa seit 1985 um etwa 25% reduziert hat. Gründe dafür sind der Klimawandel, Parasiten, der Einsatz von Pestiziden (Easac 2015) (Herbizide, Insektizide und Fungizide) und der Mangel an „chemieunbehandelter“ Nahrung.
Etwa 90 Prozent aller Wildpflanzen und etwa 75 Prozent der Kulturpflanzen sind jedoch für ihre Fortpflanzung auf eine Bestäubung durch Tiere angewiesen.

„Zu den bestäubenden Wildorganismen gehören Bienen, viele Schmetterlingsarten, Nachtfalter, Fliegen, Käfer und Wespen, außerdem auch einige Vögel und Säugetiere. Auch für kommerzielle Zwecke gehaltene Bienenarten (in erster Linie die Honigbiene, Apis mellifera) sind wichtige Bestäuber“

(Greenpeace und Universität Exeter 2013, S. 13).

Ohne bestäubende Insekten besteht weniger Farbenvielfalt in der Landschaft und die Menge produzierter Nahrungsmittel sinkt beträchtlich.

„Die Schwierigkeit, Tierbestäubung exakt zu bewerten, ergibt sich aus der Tatsache, dass ihr Beitrag nicht einfach nur in der Bestäubung von Kultur- und Wildpflanzen besteht. Durch eine verbesserte Fruchterzeugung bei Wildpflanzen steigt das Nahrungsangebot für viele Insekten, Vögel, Säugetiere und Fische. Dadurch wird ein direkter Beitrag zur Erhaltung der Biodiversität geleistet. Durch den gleichzeitigen Beitrag zur Erhaltung der Pflanzenproduktivität und Vegetation werden außerdem verschiedenste Ökosystemdienstleistungen unterstützt, darunter Hochwasser- und Erosionsschutz, Klimaregulierung, Wasserreinigung, Stickstofffixierung und Kohlenstoffbindung“

(Greenpeace und Universität Exeter 2013, S. 19 nehmen Bezug auf Kremen et al. 2007).
Lautenbach et al. (2012) schreiben: „Der aus Bestäubung entstehende Nutzen ist in vielen Teilen der Welt derart hoch, dass Schutzstrategien und Landnutzungsentscheidungen völlig anders aussehen würden, wenn diese Werte Berücksichtigung fänden.“

Auch Melle ist geprägt durch eine intensive Landwirtschaft. Wie in vielen Kommunen in der Bundesrepublik Deutschland wird diese auch hier oftmals in Form von Monokulturen (insbesondere Mais) deutlich. Darüber hinaus werden vielfach Pestizide eingesetzt.
Bekannt sind in Melle einzelne Aktivitäten der Jägerschaft Melle bzw. der Stadt, welche aus diesen Gründen in den vergangenen Jahren bereits Blühstreifen angelegt haben. Wünschenswert und dringend notwendig ist es jedoch, weitere Flächen mit regionalem Saatgut zu bestücken.

Literatur

Easac (Ecosystem Services, Agriculture and Neonicotinoid) 2015: Ecosystem services, agriculture and neonicotinoids. EASAC policy report 26, Halle

Greenpeace Research Laboratories & Universität Exeter (2013). Bye Bye Biene. Das Bienensterben und die Risiken für die Landwirtschaft in Europa. Hamburg

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