Danke für die Unterstützung

Vielen Dank an die Bürgermeister Erik Ballmeyer aus Ostercappeln sowie an Guido Halfter aus Bissendorf. Danke zudem an die Naturschutzstiftung des Landkreis Osnabrück. Vielen Dank an dieser Stelle an die Meller Bürgermeisterin Jutta Dettmann und das Umweltbüro der Stadt Melle.🙂😊

Eigentlich hatten wir ja gedacht, wir lassen das “500 AKA”-Projekt still und leise im Jahr 2023 auslaufen, aber die Situation ist viel zu ernst, um nicht zu sagen: Dramatisch, als dass wir einfach aufhören könnten…

Das Artensterben galoppiert weiter durch die Lande und der Januar 2022 verdeutlicht die Herausforderung:

Die Durchschnittstemperatur lag im Januar 2022 mit 2,6 Grad Celsius ( °C ) um 3,1 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990. Im Vergleich zur aktuellen und wärmeren Periode 1991 bis 2020 betrug die Abweichung 1,7 Grad.
Die oben genannten Personen/Gremien haben uns eine Art Empfehlungsschreiben ausgestellt, mit welchem wir für 2023 versuchen werden, einen größeren Geldtopf anzuzapfen, um “500 AKA” auch 2023 fortführen zu können. Schwerpunktmäßig dann in Melle, Bissendorf und Ostercappeln.
Vielen Dank für die Unterstützung – hoffentlich gelingt es.

Bei manchen Förder-Ausschreibungen ist die Chance zwar nicht besonders hoch, aber das ist kein Grund, es nicht zu versuchen. Eigentlich ist es “irre” (es gibt kein anderes Wort, das die Situation so gut beschreibt).
Der Planet rast mit 180 auf eine Wand zu – und dennoch ist es alles anderes als einfach, Projekte auf ein dauerhaft stabiles Finanzierungsfundament zu bringen. Das gesellschaftliche Bewusstsein dafür ist nach wie vor noch zu gering. Ein Grund mehr weiterzumachen.

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional. https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/
Spenden: https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz

Danke für die Unterstützung

2 tolle Nachrichten, und das mitten im November-Blues 😊😊☺️🩺💊💉🚒🚒🚑🚑

Danke an den Ortsrat Oldendorf sowie an Sonja Al-Wazani
von der Q1-Tankstelle Osnabrück (Kurz Schumacher Damm).

Zwei hohe Unterstützungen für die Tierarztkosten im Winter sind eingegangen.
Ein Teil der Förderung geht davon an den Gnadenhof-Standort “Kreimerhof”.
Danke sehr 🙂

Bis etwas Ende Februar werden sicherlich einige Tiere den Services eines Tierarztes
in Anspruch nehmen. Die Winterzeit, so nass und trüb sie ist, führt immer mal wieder zu verschiedenen Erkrankungen.
Vielen Dank für die Unterstützung.

Die Gänse, Schafe, Ziegen und Ponys werden sich ab Frühjahr revanchieren, wenn es darum geht
verschiedene Blühwiesen zu beweiden.
In der Regel setzen wir hier auf das Prinzip der Stossbeweidung:

„Die Stoßbeweidung ist eine kurzfristige intensive Beweidung mit einer hohen Besatzdichte. Sie kommt in ihrer Wirkung auf den Pflanzenbestand einer Mahd nahe, die aber Amphibien und Insekten schont“ (LLUR 2010, S. 15).
Und weiter: „So fördert ein kurzfristiger intensiver Besatz vor Beginn der Vegetationsperiode den Blütenreichtum und führt gekoppelt mit einer Stoßbeweidung am Ende der Vegetationsperiode zu einer starken Aushagerung der Fläche“ (ebda.). Auch Jedicke (2015, S. 46)
hebt hervor: „Mahd ist stets mit hohen Tierverlusten verbunden, Beweidung hingegen in wesentlich geringerem Maße“.

Es werden noch weitere Streuosbtwiesen in Melle folgen. Auf der Einen oder Anderen werden unsere Schafe dafür sorgen,
dass sich die Artenanzahl beträchtlich erhöht und sich Spaziergänger an den beschaulichen Tieren erfreuen können. So können wir die Tierarztkosten und die eingehenden Spenden direkt
in die Verbesserung der biologischen Vielfalt ummünzen.

Jedicke, E. (2015): Einführung Lebensraumtypen. In: Bunzel-Drüke, M.; Böhm, C.; Ellwanger, G.; Finck, P. et al., Naturnahe Beweidung und Natura 2000. S. 45-53

LLUR, Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein (2010), Beweidung von Offen- und Halboffenbiotopen