Das hat Spaß gemacht. Vielen Dank an Thomas Uhlen (CDU-Landtagskandidat für Bad Essen, Bissendorf, Dissen, Hilter und Melle) für die heutige gemeinsame Anlage einer Blühwiese (Nummer 232 seit 2017). 🙂🦋🐛🐝🐌
Im Dezember/Januar fragten wir über Facebook, wer noch Flächen kostenlos für die Anlage für Blühwiesen
zur Verfügung stellen würde. Thomas hatte sich damals gemeldet. Heute war es nun soweit (im Herbst folgt zudem noch die gemeinsame Anlage einer Streuobstwiese in Bad Essen).
Auf einer 800 m²-Fläche, die Herr Uhlen bereitgestellt hat, mit vielen Kindern und Eltern heute gemeinsam geackert (im wahrsten Sinne des Wortes).
Die Lütten haben ein bisschen etwas über Insekten und die Schaffung von Artenvielfalt gelernt
(z.B. wie das Körnchen einer Sonnenblume aussieht, oder auch einer Ringelblume…).
Begeistert waren alle dabei. Fräsen, Aussäen, Anstampfen, Anwalzen. Und Seifenblasen gab es natürlich auch…
Regionale Saatgutvarianten: Blühende Landschaft Nord, Osnabrücker Mischung, Schmetterlings- und Wildbienensaum.
Die Artenvielfalt holen wir zurück: Durch gemeinsames Handeln!
Morgen Abend folgt noch ein kleiner Film dazu mit einem Kurzinterview.
Damit wir auch in Zukunft weitere Projekte gestalten können: Bitte stimmt für unsere Projekte ab (kostet kein Geld, lediglich 30 Sekunden Zeit):
500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional. https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/
Aktueller Stand: 789 Personen aktiv seit April 2021
Vielen Dank an Kathrin Möller und die „Hobby Horse Kids“ 🙂🦋🐛🐝🐛🦄🐴
Gemeinsam heute in Melle-Westerhausen an der Eisenbahnstraße eine 400 m²-Blühwiese angelegt (Blühwiese Nummer 231).
Die Kids haben jede Menge über Insekten, Blumensaatgut und die Schaffung einer Wildblumenwiese gelernt und waren mit feuereifer dabei. Viele lachende und fröhliche Gesichter 🙂
Aussäen, Anwalzen, Anstampfen. Und für alle gab es nach getaner Arbeit Seifenblasen und Saft (BIO). In etwa 12 Wochen wird es hier, basierend auf dem Regio-Saatgut „Blühende Landschaft Nord“ blumig bunt und artenreich. Und wenn die Kinder einmal zu Besuch kommen, dann kann es gut sein, dass mal ein Schmetterling auf deren Nasen landet, mit seinen Flügeln freundlich tätschelt und sagt: „Das habt Ihr gut gemacht :-)“.
Das Areal an der Eisenbahnstraße ist auch deswegen so wertvoll, weil hier viele Biotope von unterschiedlichen Akteuren geschaffen wurden und werden (man kann es auf den Bildern sehen: Die Pflanzungen sind angegangen und treiben jetzt aus 🙂🥰).
Die SPD Melle hat hier z.B. durch eine Hecken- und Baumanpflanzung ihre Wahlkampfemissionen kompensiert, die mso digital GmbH & Co. KG aus Osnabrück hat hier gleichfalls eine Hecken- und Baumpflanzung durchgeführt, in 2 Wochen wird das Unternehmen den Ausbau eines tollen Feuchtbiotopes fortführen. Eine Privatperson hat hier mit vielen Gästen eine riesige Streuobstwiese (50 Bäume) geschaffen, ja, und heute noch die Blühwiese. 🙂 Im Sommer werden etliche Schafe hier grasen und für eine schonende Pflege der Wiese, eine Ausbreitung des Wildblumensaatgutes und eine beschauliche Ortsatmosphäre sorgen.
Aktueller Stand im Projekt „500 AKA“: 784 Personen haben sich seit April 2021 beteiligt. Wir haben bereits jetzt 6 mal so viele Biotope angelegt, wie ursprünglich geplant. Etwa im Herbst werden wir die „1000-Menschen-Mitmach-Hürde“ toppen.
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Wichtig!!! Wichtig!!! Wichtig!!! Wichtig!!!
Damit wir auch in Zukunft weitere Projekte gestalten können: Bitte stimmt für unsere Projekte ab (kostet kein Geld, lediglich 30 Sekunden Zeit): Man kann zweimal abstimmen („Fan werden“).
1. Projekt „Die Klimaerwärmung kann sich warm anziehen“: https://www.mission-miteinander.de/projekte/die-klimaerwaermung-kann-sich-warm-anziehen
500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
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Spenden: https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz
Vielen Dank an Holger Carl für die gemeinsame Anlage einer Blühwiese heute im Meller Stadtteil Oldendorf. 😊👍🐝🐛🦋🐌🐞
Die Nummer 231 seit 2017. Etwa 200 m² mit unterschiedlichen regionalen Mischungen angelegt.
Das hat Spaß gemacht und war eine sehr effektive Arbeitsteilung.
Die Fläche liegt inmitten einer sonnigen Lichtung mitten im Wald.
Herrlich viel Totholz gibt es hier, das von etlichen Wildbienen als Brutrefugium genutzt werden kann.
Zudem ist die Fläche komplett eingezäunt und dadurch abgesichert. Es wurde somit vereinbart, dass im Sommer einige Schafe vom Gnadenhof
hier die Wiesenpflege übernehmen.
Als Saatgut-Taxi werden sie Samenkörnchen auch dort verteilen, wo zuvor noch nichts eingepflanzt war. Zudem sorgen sie für eine herrlich ruhige und beschauliche Abwechslung.
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Danke an Daniela Bischoff und Dennis Mitchell (von der UWB aus Bissendorf), mit denen heute gemeinsam tatkärftig am Feuchtbiotop Melle – Bad Essener Straße gewerkelt wurde. 😊😀
Noch ein Termin, dann ist es fertig! 20 Tonnen Lehm (wir nennen ihn den Karamell-Muffin (siehe Bild) sind fast komplett verschippt.
Und dann ist tatsächlich die erste Multi-Biotop-Fläche (Feuchtbiotop, Vogelschutzhecke, Trockenmauer, Blühwiese UND Streuobstwiese)
geschafft. Ein Meilenstein!
Bald folgen die Teichpflanzen, damit sich auch ein erstklassiges Stillgewässer mit hohem Sauerstoffanteil entwickelt.
Richtig gut ist es immer wieder, wenn Menschen aus Nachbargemeinden Aktionen unterstützen.
Mal sind Leute aus Melle in Ostercappeln, mal Menschen aus Bissendorf
in Melle dabei, mal Menschen aus Osnabrück in Bissendorf…und so weiter und so weiter.
Bei den 500 AKA-Aktionen hatten wir sogar schon Teilnehmer aus dem Ruhrgebiet oder aus Hannover.
Ein ziemlich cooler Käfer (siehe Bild) sowie die Hunde Tilda und Emma waren heute auch dabei.
Eine der nächsten Mitmachaktionen findet in Bissendorf statt:
Samstag, 23.4 Bissendorf/Wissingen, gemeinsam mit dem SV 28 Wissingen und der Gemeinde Bissendorf, Blühwiesenanlage + Aufbau einer TrockensteinmauerSamstag, 23.4. Bissendorf/Wissingen. 10.30-13.00 Uhr, Sportplatz SV 28 Wissingen, Blühwiesenanlage + Aufbau einer Trockensteinmauer
500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional. https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/
Sehr schön! IKEA aus Osnabrück zeigt, wie es auch gehen kann.
Aktion für Artenvielfalt und Klimaschutz. Das war ein richtig toller Tag heute 🙂
Die Hasepost verortet die Aktion völlig zu Recht als „gute Nachricht des Tages“:
500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/
Heute eine Trockensteinmauer bei IKEA Osnabrück gebaut. Was für ein toller Tag! 45 Menschen waren dabei…
Hohe Spende für den Arten- und Klimaschutz in der Region erhalten
Danke an das Unternehmen IKEA für die tolle Initiative und ein sehr sehr hohes Engagement, den Verein „per se! e.V. Verein Sozialer Dienste“, den „Hort vor Ort“
sowie das Unternehmen „Flaspöhler Garten- und Landschaftspflege“.
Große Klasse! IKEA Osnabrück gestaltet seit einiger Zeit sein Firmengelände zielgerichtet für eine hohe Artenvielfalt und eine Wappnung gegen die Klimaerwärmung um.
Eine Fassadenbegrünung existiert bereits, Blühareale, eine CO2-bindende Vogelschutzhecke, eine große Totholzhecke…
Heute wurde gemeinsam eine 15 Meter lange Trockensteinmauer erstellt (12 Tonnen
Piesberger Bruchstein, 8 Tonnen Mineralgemisch).
Die Kinder des Vereins „per se! e.V. Verein Sozialer Dienste“ und des „Hortes vor Ort“ waren begeistert dabei.
Stein auf Stein schichten, vieles dabei über den Nutzen einer solchen Mauer erfahren, Pflanzen einsetzen.
Zudem brachten sie eine große Anzahl selbst gefertigter Nisthilfen mit. So sieht aktive Umweltbildung aus 🙂
45 Personen haben sich beteiligt, viele Azubis von IKEA z.B., und jede Menge Presse war vor Ort.
Es ist wichtig, Inhalte des Arten- und Klimaschutzes in die Medien zu tragen.
IKEA hatte heute extra ein Schutzzelt gegen den Regen aufgebaut, Arbeitswerkzeuge bereitgestellt, Verpflegung für alle geleistet.
Vorbildfunktion!
Sehr beeindruckend: Die tolle Verpflegung war ausschließlich pflanzlich (vegan).
Und super lecker war es.
Klar beschrieben steht dort: Es bleiben nur noch wenige Jahre, um die CO2-Emissionen massiv zu senken.
Schaffen wir es nicht, dann ist es zu spät, dann beginnt die „Kipp-Kaskade“.
Durch unsere Ernährung können wir viel dazu beitragen.
Einige Beispiele für CO2-Äquivalenzwerte:
Einige Beispiele für Lebensmittel mit sehr hohen CO2-Äquivalenzwerten:
1 Kg Butter: Erzeugt etwa 24 Kilogramm CO2-Äquivalente
1 Kg Rindfleisch: Erzeugt etwa 13 Kilogramm CO2-Äquivalente
1 Kg Käse: Erzeugt etwa 8 Kilogramm CO2-Äquivalente
1 Kg Schweinefleisch/Hühnerfleisch: Ca. 3,3 Kilogramm CO2-Äquivalente
Einige Beispiele für Lebensmittel mit sehr geringen CO2-Äquivalenzwerten:
1 Kg Margarine: Erzeugt etwa 1,3 Kilogramm CO2-Äquivalente
1 Kg Kartoffeln: Erzeugt etwa 0,13 (!!) Kilogramm CO2-Äquivalente (130 Gramm) (im Bio-Anbau sogar noch deutlich weniger)
1 Kg Tomaten: Erzeugt etwa 0,09 (!!) Kilogramm CO2-Äquivalente (90 Gramm) (im Bio-Anbau sogar noch deutlich! weniger (30 Gramm)!)
Interessant vielleicht auch: Ein Mensch, der sehr viel Fleisch verzehrt, könnte
bei einer massiven Umstellung auf rein pflanzliche Produkte, 2 Tonnen CO2 pro Jahr einsparen.
Natürlich muss und soll jedEr selbst entscheiden, in welcher graduellen Ausprägung etwaige Änderungen stattfinden.
IKEA ist heute mit sehr sehr gutem Beispiel vorangegangen.
Die immer komplexer werdende Biotopvernetzung dort auf dem Gelände stärkt zudem die Resilienz vieler Arten gegen die steigenden Temperaturen.
Im Bericht des Weltklimarates (Teil 2, Februar 2022) https://www.de-ipcc.de/354.php wird auf die immense Bedeutung intakter Ökosysteme hingewiesen, um die Folgen der Klimaerwärmung mindern zu können.
Interesant auch: Wenn die Umgestaltung des Geländes final vollendet ist, werden Hinweiskarten auf Schautafeln erstellt („was befindet sich wo?“).
So kann sich jeder Mensch hier Anregungen für den eigenen Garten holen.
Zudem hat das Unternehmen den Verein „per se! e.V. Verein Sozialer Dienste“ mit einer Spende in Höhe von 5000 Euro für das „grüne Klassenzimmer“ bedacht.
Ebenfalls 5000 Euro haben wir, die gUG Umweltschutz und Lebenshilfe, für weitere Maßnahmen zur Förderung der Artenvielfalt und zur Eindämmung des Klimawandels in der Region erhalten.
Vielen vielen Dank dafür 🙂
Ein Film zur heutigen Aktion folgt am späten Abend…
Genau so geht es!
Gemeinsam die eigene lokale Umgebung für Artenvielfalt und Klimaschutz umgestalten.
500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/
Heute Blühwiese Nummer 230 in Melle-Buer angelegt (Straße: Sunderbrook). 😀🐝🐛🦋🐌🐞
Danke an die Katholische Jugendhilfe Don Bosco
Und: Umweltminister Lies weist auf wichtige Funktion der Biotopvernetzung hin. Wir hätten da schon mal etwas, das man in Niedersachsen präsentieren kann…🥳🥳😉
Hat Spaß gemacht heute. Gemeinsam mit einem Träger der Jugendhilfe und etlichen Aktiven die nächste Blühwiese in Melle-Buer geschaffen.Auf der Karte sieht man: Die Vernetzung wächst und wächst…
Die Jugendhilfe hat hier schon ein kleines Paradies geschaffen. Eine Benjeshecke, Totholz, viele Rückzugsorte für viele Arten, und jetzt auch eine Blühwiese. Eigentlich lasse ich Kinder niemals an die Fräse ran, aber heute war der Betreuungsschlüssel ganz gut. Leuchtende Augen, als einige Kids sich an dem Gerät versuchen konnten. In 12 Wochen blüht es hier in allen Farben.
Der Niedersächsische Umweltminister Lies hat heute noch einmal vehement auf die Bedeutung einer Biotopvernetzung, auch für den Klimaschutz, hingewiesen.
Eine Biotopvernetzung hat 2 sehr starke Wirkpunkte: Sie ermöglicht einen genetischen Austausch von bedrohten Arten, der maßgeblich für eine Verbreitung ist. Kein großer Genpool = Inseleffekte, Verarmung, Gefahr gegenüber von Krankheitserregern. Schon Charles Darwin hat damals darüber doziert.
Der zweite Wirkungspunkt (seit Anfang März vom Weltklimarat IPCC veröffentlicht): Gesunde Ökosysteme sind maßgeblich für einen Klimaschutz. Der Klimawandel hat begonnen, das Gesicht der Ökosysteme auf der ganzen Welt zu verändern und zwar schneller, als es Ökologen vorausgesagt haben: Ganze Wälder sterben aufgrund von Dürren, Bränden oder Insektenbefall ab. Erst jetzt, da erste Ökosysteme kippen, erkennt man, was man an ihnen hat. Ohne die Natur, so die Botschaft des Weltklimaberichts, können wir es nicht mehr schaffen, den Klimawandel in den Griff zu kriegen. Ökosysteme speichern riesige Mengen an CO2 – in den Ozeanen, im Boden und der Vegetation. Diese Fähigkeit nimmt allerdings im Zuge des Klimawandels mancherorts schon ab.
Ohne widerstandsfähige Ökosysteme dürfte es schwerfallen, uns an die Folgen des Klimawandels anzupassen.
Selbst in Städten lässt sich der Natur helfen, damit sie uns hilft: Parks, Stadtbäume, begrünte Dächer und Fassaden sowie innerstädtische Naturschutzinseln und Feuchtgebiete schützen vor Überschwemmungen, indem sie Wasser aufsaugen, und schaffen ein kühleres Mikroklima.
Und das kann in Städten, die sich im Vergleich zu ihrem Umland unverhältnismäßig stark aufheizen, Tausende Menschenleben retten.
Ja, und vorgestern ist Teil 3 des Weltklimaberichtes erschienen. Die Wissenschaftler*innen (Arbeitsgruppe 3) sagen klar und deutlich: Noch maximal 7-10 Jahre haben wir für eine Trendwende.
So langsam fängt es an: Der Arsch geht auf (nicht mehr vorhandenes) Grundeis. Wer jetzt nicht handelt, der wird es vermutlich nie tun. Biotopvernetzung? Schon mal irgendwo gehört…
Wir haben da mal etwas vorbereitet. Siehe z.B. das Projekt „Meller Biotopverbund“
Das geht aber nur durch Geld für Saatgut, Setzlinge, Sprit, Schutzäune, Steine, Ton, Lehm & Co.
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Spenden: https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz
Bau einer Trockensteinmauer und Anlage einer Blühwiese in Bissendorf 😊🦎🐌🦋🐛🐝
Danke an den SV 28 Wissingen e.V. (Rolf Niekamp, Oliver Niekamp SV Wissingen ) sowie an den Bürgermeister Guido Halfter.
Etliche Tonnen Steine und Mineralschotter für den Bau einer Trockensteinmauer sind nach Bissendorf-Wissingen geliefert worden.
Danke an das Unternehmen Containertransporte Wesseler GmbH.
Der SV Wissingen sowie die Gemeinde Bissendorf (nachdrücklich unterstützt durch Guido Halfter) werden immer mehr zu Antreibern
für Artenvielfalt und Klimaschutz. Das ist herausragendes Engagement!
Der Niedersächsische Umweltminister Lies hat heute noch einmal vehement auf die Bedeutung einer Biotopvernetzung, auch für den Klimaschutz,
hingewiesen.
Eine Biotopvernetzung hat 2 sehr starke Wirkpunkte: Sie ermöglicht einen genetischen Austausch von bedrohten Arten, der maßgeblich
für eine Verbreitung ist. Kein großer Genpool = Inseleffekte, Verarmung, Gefahr gegenüber von Krankheitserregern.
Schon Charles Darwin hat damals darüber doziert.
Gesunde Ökosysteme sind maßgeblich für einen Klimaschutz. Der Klimawandel hat begonnen, das Gesicht der Ökosysteme
auf der ganzen Welt zu verändern und zwar schneller, als es Ökologen vorausgesagt haben: Ganze Wälder sterben aufgrund
von Dürren, Bränden oder Insektenbefall ab. Erst jetzt, da erste Ökosysteme kippen, erkennt man,
was man an ihnen hat. Ohne die Natur, so die Botschaft des Weltklimaberichts, können wir es nicht mehr schaffen,
den Klimawandel in den Griff zu kriegen. Ökosysteme speichern riesige Mengen an CO2 – in den Ozeanen, im Boden
und der Vegetation. Diese Fähigkeit nimmt allerdings im Zuge des Klimawandels mancherorts schon ab.
Ohne widerstandsfähige Ökosysteme dürfte es schwerfallen, uns an die Folgen des Klimawandels anzupassen.
Selbst in Städten lässt sich der Natur helfen, damit sie uns hilft: Parks, Stadtbäume, begrünte Dächer
und Fassaden sowie innerstädtische Naturschutzinseln und Feuchtgebiete schützen vor Überschwemmungen,
indem sie Wasser aufsaugen, und schaffen ein kühleres Mikroklima.
Und das kann in Städten, die sich im Vergleich zu ihrem Umland unverhältnismäßig stark aufheizen, Tausende Menschenleben retten.“
Ja, und vorgestern ist Teil 3 des Weltklimaberichtes erschienen. Die Wissenschaftler*innen (Arbeitsgruppe 3)
sagen klar und deutlich: Noch maximal 7-10 Jahre haben wir für eine Trendwende.
So langsam fängt es an: Der Arsch geht auf (nicht mehr vorhandenes) Grundeis.
Wer jetzt nicht handelt, der wird es vermutlich nie tun.
Tja, und wir möchten unsere Klima- und Artenschutzarbeiten gerne fortsetzen.
Das geht aber nur durch Geld für Saatgut, Setzlinge, Sprit, Schutzäune, Steine, Ton, Lehm & Co.
Damit wir auch in Zukunft weitere Projekte gestalten können: Bitte stimmt für unsere Projekte ab (kostet kein Geld, lediglich 30 Sekunden Zeit):
500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional. https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/
Nächste Mitmachaktion für die Artenvielfalt in Vorbereitung. 🙂😊😃🦋🐛🐝🐌🐞
Samstag, 16.4. (Ostersamstag), 11.00-14.00 Uhr
Georgsmarienhütte | Osnabrück (Sutthausen) | Hasbergen
Straßenecke (Westruper Esch/Mühlenweg), auch für Familien mit Kindern geeignet
Bau einer Trockensteinmauer, Anlage einer Blühwiese für die Insektenvielfalt
Zur Anmeldung: https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/events/samstag-16-4-gmhuette-osnabrueck-bluehwiesenanlage-aufbau-einer-trockensteinmauer/
Heute wurden die Trockensteinge geliefert. Hat ertklassig geklappt. :-). Danke an alle Beteiligten.
Die Fläche dort wurde von lieben Naturschützern in den letzten Jahren massiv artenreicher gestaltet.
Etliche Bäume wachsen dort, eine Streuobstwiese, Heckenpflanzen…
Viele Radfahrer fahren dort vorbei und halten sogar zuweilen an, um über das zu staunen, was dort schon wächst und gedeiht. Ein kleines Paradies.😃🦋🐛🐝🐌🐞
Am 16.4. wird gemeinsam mit allen Menschen, die Lust haben, eine tolle Trockensteinmauer dort gebaut.
Verschiedene Schneckenarten, Reptilien (z.B. die Zauneidechse), Amphibien, viele Insekten, sogar einige Vogelarten profitieren davon.
Und gemeinschaftlich wird eine tolle Blühwiese auf etwa 300 m² geschaffen.
Nach getaner Arbeit gibt es natürlich auch etwas zu Essen und zu Trinken, ausschließlich BIO-Lebensmittel, ohne Tierprodukte, um die CO2-Äquivalenzwerte gering zu halten…
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Die nächste Trockensteinmauer ist in Vorbereitung (Melle, Gelbe Riede/Lerchenweg) 😊 #
12 Tonnen Bruchsteine sind heute früh geliefert worden. Danke für die millimetergenaue Arbeit 🙂 Auf der Fläche befindet sich bereits ein Blühstreifen, eine Vogelschutzhecke und eine Streuobstwiese.
Die Wiese wurde letztes Jahr gemäht und ausgemagert, die Obstbäume wurden im Februar beschnitten. Es kann also losgehen. Und wie man sieht: Viele Bäume und Heckensetzlinge treiben aus…Hier entsteht eines der wunderbaren Multiplex-Biotope.
Und auch hier spielt Vernetzung eine wichtige Rolle. In 350 Meter Entfernung befindet sich eine Fläche der Firma „Thomas Philipps“. Hier wurde letztes Jahr eine Trockensteinmauer errichtet, eine Totholzhecke ist vorhanden und eine tolle Blühwiese, basierend auf der „Osnabrücker Mischung“. Durch die räumliche Verdichtung gezielt angelegter Naturschutzstrukturen können wir Teile der Artenvielfalt zurück holen.
Damit wir auch in Zukunft weitere Projekte gestalten können:
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Spenden: https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz
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