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Allgemein
Standortwechsel des Gnadenhofes Brödel
Geschrieben:

Zukunft des Gnadenhofes „Brödel“
Von Melle/Westerhausen nach Melle/Oldendorf

Heute einen Termin mit der Stadt Melle gehabt. Lief ganz entspannt und es wurde eine Lösung gefunden, mit der letztlich „alle leben können“
(Insbesondere auch die Tiere).

Das Gnadenhof-Areal in Melle/Westerhausen wird für eine Tierhaltung aufgegeben. Klar bedauern wir das auch irgendwie.
Nachdem am Anfang noch Unterschriftenlisten gegen die Tierhaltung kursierten haben sich jetzt viele Anrainer damit angefreundet. Nicht selten sehen wir Menschen,
welche mit Stühlen am Zaun sitzen, einen Kaffee oder ein Bier in der Hand, und sich die Tiere anschauen, diese mit Gras und Zweigen füttern und sich freuen.

Der Umzug jedoch lässt sich nicht vermeiden. Dadurch, dass die Flächen im „Außenbereich“ liegen
sind leider keine Genehmigungen für Ställe möglich, das ist dann eben so und auch wir müssen das dann akzeptieren.
Der Stall und der Bauwagen werden somit zum Sommer abgebaut.
Auf den gepachteten Flächen werden wir weitere Blühwiesen anlegen, ist ja auch schön.
Vielleicht folgt dort im nächsten Jahr noch ein Storchenmast mit Korb, mal sehen. Zu schauen gibt
es dort jedenfalls genug und der Natur- und Artenschutz wird nicht zu kurz kommen.

Die Tiere ziehen um auf unsere Fläche in Melle/Oldendorf am Kreimerhof.
Dort steht schon ein großer Stall und ein Bauwagen, es gibt Strom und Wasser und genügend Auslauf ist auch möglich.
2 Ponys, 3 Ziegen und 5 Schafe kriegen somit eine neue Heimat.
Durch den Standort wird auch der Meller Jubiläumsweg aufgewertet. Die Tiere dürfen dort dann nämlich besucht werden 🙂
Die Kinder der Grundschule freuen sich schon.

Zum Extensivieren von Blühflächen setzen wir die Tiere natürlich trotzdem ein. Eine mobile Schutzhütte und eine mobile Tränke, ein mobiler Zaun.
So werden Blühflächen schonend abgegrast. Die Hinterlassenschaften der Tiere werden dann abgetragen, und schon sind weniger Nährstoffe im Boden,
sodass auch im Folgejahr etwas schönes für Insekten entsteht. Und wir sparen Futterkosten und die Arbeit des Mähens. Win-Win-Win-Win-Situation.

Allgemein
Feuchtbiotope in Melle/Oldendorf + dortige Blühwiese
Geschrieben:

Feuchtbiotopprojekt Kreimerhof (Melle/Oldendorf) + dortige Blühwiese

So langsam kehrt etwas Ruhe ein, es tut sooooo gut die „Ernte“ der gemeinsamen Arbeit zu betrachten 🙂
Die Blühwiese am Kreimerhof nimmt Formen an.
Das Feuchtbiotopprojekt in Melle/Oldendorf (gemeinsam mit dem Förderverein der Grundschule Oldendorf und der IGS Melle)
[Förderung der Wiederansiedlung von Störchen in Melle] geht in den nächsten Wochen auch voran. Bald kommt der Lehm und der Boden wird verlegt.
Die Schülerinnen und Schüler der beiden Schulen hatten zudem die Möglichkeit, im Unterricht Pflanzen für die Ufer-, Feuchtwasser-, Flachwasser- und Tiefwasserzone auszusuchen. So wurde das Thema auch im Unterricht behandelt und die Schülern helfen in der Praxis dabei die Biotope anzulegen. Direkter Bezug zum Natur- und Artenschutz, in Theorie UND Praxis, herrlich 🙂
Diese Pflanzen werden Anfang dieser Woche bestellt.

Es ist toll zu sehen, was in Melle/Oldendorf „am Kreimerhof“ passiert. Es brummt und summt und flattert. Die Feuchtbiotope werden ja durch Regenwasser
unseres vorhandenen Stalles gespeist werden.
Am oberen Feuchtbiotop (hat eine Fläche von 60 m²) bildet sich auf ca. 80 m² eine große Kolonie Kamille. Soooo toll, und wie das riecht….:-)
Zwischen dem oberen und dem unteren Feuchtbiotop (40 m²) befindet sich ja ein kleiner Bauchlauf, welcher von den Schülerinnen und Schülern gemeinsam
gestaltet wird (Kies, Lehm etc.).
Am Bachlauf und am unteren Feuchtbiotop sowie auf einem großen Blühstreifen entwickelt sich schon wunderbar eine tolle Blühwiese.
Neben dem Feuchtbiotop werden sandige und lehmige Offenflächen für Wildbienen entstehen. Wichtig ist auch das dortige Totholz als zusätzliche Nisthilfe für Insekten.
Zudem wurden „künstliche“ Gehölzstrukturen z.B. für Vögel und Kleinsäuger errichtet.
„Abgerundet“ wird das ganze durch eine Trockensteinmauer für Insekten, Amphibien, Eidechsen etc.

Das Feuchtbiotopprojekt (ca. 11.000 Euro) wird zu 10% aus Eigenmitteln der gUG Umweltschutz und Lebenshilfe sowie zu 90% aus Mitteln der NBANK und des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung finanziert.

http://umweltschutz-und-lebenshilfe.de
„Blumiges Melle“ und „Blumiger Landkreis Osnabrück“
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiges-melle.de; http://blumiger-lkos.de

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Wir sind im Google-Impact-Finale
Geschrieben:

Bitte stimmt unter folgendem Link für uns ab:

https://impactchallenge.withgoogle.com/deutschland2018/charities/pro-insektenschutz

Und gerne teilen und verbreiten. Der Naturschutz im Landkreis (und weit darüber hinaus!!!) wird davon profitieren.

Bei genügend Stimmen erhalten wir 20.000 Euro, welche in unser digitales Unterstützungsprojekt sowie
weitere praktisch angelegte Blühwiesen innerhalb von „Blumiger Landkreis Osnabrück“ fließen.

Allgemein
Weltneuheit: Das (vermutlich) erste einpflanzbare Buch, aus dem ein Fleckchen Blühwiese erwächst
Geschrieben:

Ich glaube, wir haben eine Weltneuheit geschaffen (ohne Witz):
Dieses Buch ist einpflanzbar.
Mit Story: VFL Otternbrück beim Hummelburger SV

Das erste für einen biologischen Kreislauf optimierte Kinderbuch, aus dem ein Fleckchen Blühwiese erwachsen kann
(wir haben europaweit nach einer Druckerei gesucht, welche
die ökologischen Ansprüche umsetzen kann). Ökologischer geht es wohl kaum.
Wir finanzieren damit z.B. den Gnadenhof Brödel (http://gnadenhof-melle.de) und auch einen Teil von „Blumiger Landkreis Osnabrück“
[Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen, http://blumiger-lkos.de]

Ganz ganz viele Infos und Bezugsmöglichkeiten hier: http://das-einpflanzbuch.de

Und Fußball kommt auch nicht zu kurz:
Hummelburger SV vs. VFL Otternbrück

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Neues vom Meller Storch Eddy
Geschrieben:

Neues vom Meller Storch Eddy:
Patenschaft wird von Jens und Catrin übernommen.

Vielen lieben Dank an Jens und Catrin, welche eine sehr (sehr!) großzügige Patenschaft für Storch Eddy (und seine bald folgende (?) Lieselotte) übernommen haben.
Das ist toll und nimmt uns einiges Kopfzerbrechen.
Das Geld werden wir für die Ausgestaltung der beiden Feuchtbiotope in Melle-Oldendorf (Am Kreimerhof) einsetzen.
Die beiden Teiche wurden bereits ausgebaggert und auch ein (werdender) Bachlauf angelegt. Wichtig ist es, die Lebensbedingungen der Störche nun z.B. durch Feuchtbiotope, Tümpel, Seen zu stabilisieren.

In diesem kleinen Blühwiesen-Film kann man schon ganz gut die Teichausschachtungen am Kreimerhof erkennen:
https://www.youtube.com/watch?v=tK7k_dh7dbQ

Jetzt warten wir auf den Lehm (14 Kubikmeter, huiuiuiuiui) um dann gemeinsam mit der Grundschule
Oldendorf und dem dortigen Förderverein den Teichboden zu gestalten (etwa im Mai).

Eddy hatte Anfang der Woche das erste Mal das Nest inspiziert. Etwa drei Stunden mit dem Schnabel geklappert und Ausbesserungsarbeiten vorgenommen.
Dann haben wir ihn einige Tage lang nicht mehr gesehen, ehe er letzten Donnerstag tiefe Kreise über dem Nest zog, jedoch nicht landete.
Wir hoffen, dass er bald seine werdende Gattin findet (oder seine werdende Gattin ihn) und die beiden auf der Fläche des „Gnadenhof Brödel Melle“
(hinter dem Gasthof Hubertus/Wiesehahn in Melle/Westerhausen) glücklich werden. Im nächsten Jahr ist übrigens ein weiterer Storchenkorb geplant.

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Storchenkorb in Melle/Westerhausen bezogen
Geschrieben:

Was für ein toller Morgen. Heute früh, am 11. April, wurde unser Storchenkorb bezogen. Wenn es ein männlicher Storch ist, so soll er Eddy heißen, ist es ein weiblicher, so nennen wir ihn „Lieselotte Meyer“.
Das motiviert ungemein, sich weiter für den Artenschutz einzusetzen.
Störche fressen z.B. Frösche und Mäuse. Frösche und Mäuse (einige Arten) fressen z.B. Insekten.
In diesem Sinne es es weiterhin wichtig das Projekt http://blumiger-lkos.de [Blumiger Landkreis Osnabrück, Artenvielfalt steigern / Insektensterben stoppen) nach vorne zu bringen.

Allgemein
Insekten helfen – Saatgut ziehen – aus dem Kaugummiautomaten
Geschrieben:

Manchmal muss man halt auch mal ungewöhnliche Wege gehen, um für Aufmerksamkeit zu sorgen. Innerhalb des Projektes „Blumiger Landkreis Osnabrück“ (http://blumiger-lkos.de) haben wir jetzt einen Kaugummiautomaten designt, aus welchem Ihr Euch jederzeit Saatgut besorgen könnt. Die „Osnabrücker Mischung“ für 50 Cent und das Saatgut „Blühende Landschaft Nord“ für 10 Cent (jeweils für 2 m² ca.).
Der Automat steht jetzt in Melle vor Georgs Bioladen (danke an Conny :-)) [http://georgs-bioladen.de, Mühlenstraße 31. Artenvielfalt stabilisieren, Insektensterben stoppen!

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Bau der Feuchtbiotope in Melle/Oldendorf am Meller Jubiläumsweg beginnt
Geschrieben:

Neue Feuchtbiotope in Melle Oldendorf verbessern die Lebensbedingungen der Störche
Praktische und nachhaltige Umweltbildung gemeinsam mit dem Förderverein der Grundschule Oldendorf

Heute starten die Ausschachtungsarbeiten für zwei Feuchtbiotope in Melle/Oldendorf (am Kreimerhof, neben der Grundschule).
Die Arbeiten werden von „Röhr Garten & Landschaft“ aus Melle durchgeführt (gartenbau-roehr.de/).
Absolut professionell, mit Bagger, Lasermessgerät und und und.
Die Feuchtbiotope liegen direkt am Meller Jubiläumsweg und können dann bald von Wanderern bewundert werden.

Die Feuchtbiotope (eines 60 m² groß und einen Meter tief; ein weiteres 40 m² groß und 80cm tief) sollen u.a.
die Lebensbedingungen der wiederkehrenden Störche verbessern. Die Ausgestaltung der Feuchtbiotope wird gemeinsam mit dem Förderverein der
Grundschule Oldendorf (Danke an Julia und Simone) und den Kindern/Lehrern der Grundschule vorgenommen. So suchen diese sich z.B.
anzupflanzende Wasserpflanzen aus, können bei
der Verlegung des Lehmbodens helfen, gestalten den Bachlauf zwischen den Teichen. Nachhaltige Umweltbildung in der Praxis.
Das abfließende Wasser (das Gebiet ist abschüssig, das Wasser fließt von einem Teich in den tiefer gelegenen) wird dann mittels Solarpumpen wieder hochgepumpt.







Durch die Anlage der Biotope (Teiche und Bachlauf) entsteht ein zusätzlicher Lebensraum für eine Vielzahl von Arten (Flora & Fauna). Durch die Schaffung einer Ufer-, Flach-, Seicht- und Tiefwasserzone werden z.B. Lebensbedingungen für Frösche, Molche, Wasserkäfer, Libellen und auch Wasservögel geschaffen. Zum anderen dienen die Biotope auch einem größeren Nahrungsangebot (z.B. Frösche und Libellen für Störche).
Es werden Flachstellen zum Ablaichen angelegt. In einem bestimmten Bereich ist das Wasser so tief, dass es selbst bei Frostperioden noch flüssig und damit bewohnbar bleibt.

Die Uferzone wird mit großen Felssteinen gegen einen „Wasserdurchbruch“ abgesichert. Finanziert wird das Projekt (insgesamt knapp 10.000 Euro) durch die gUG Umweltschutz und Lebenshilfe (http://umweltschutz-und-lebenshilfe.de) aus Melle sowie hauptsächlich durch die NBANK und aus Mitteln des
Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.