Loading...
Allgemein
Blumiges Melle erfolgreich abgeschlossen – Weiter machen wir trotzdem
Geschrieben:

„Blumiges Melle“ erfolgreich abgeschlossen – Ein Appell an (uns) Alle

Alles hat ein Ende, nur die Möhre hat zwei

Irgendwann hat alles mal „ein Ende“. „Blumiges Melle“ läuft zum Monatsende aus.
Gemeinsam haben wir viel, viel erreicht. 47 Blühwiesen konnten in Melle angelegt und das (leider immer noch) massiv stattfindende Insektensterben
lokal in das Bewusstsein der Menschen gerrückt werden

Einige Eckdaten:

* Angelegte Blühwiesen: 47 (etwas mehr als 110.000 m²)
* Etwa 15 Presseartikel
* Jede Menge Sensibilisierung
* Ca. 1400 Stunden im Ehrenamt
* Zusammenarbeit mit diversen Firmen, Schulklassen, Vereinen, Kirchenkreisen, Stiftungen etc.
* Gesamtkosten von 52.000 Euro (davon etwa 13.000 Euro für Saatgut, 9000 Euro für unsere Biologen, 15000 Euro für Maschinen, 10000 Euro für Saatguttütchen, Flyer, Hinweisschilder,
Öffentlichkeitsarbeit, Verteilung von 1000 Honiggläsern, Infoständen, Blühwiesenpartys etc.)

* Eine Menge Preise
Folgendes steht noch aus:
Auszeichnung „Niedersächsischer Umweltpreis 2018“ Ende August 2018 (unklar, welcher Platz erreicht wird)
Eine Besonderheit ist zudem die Abstimmung „Deutschlands Naturwunder 2018 – Letzte Refugien für bedrohte Insekten“. Hier liegt eine innerhalb des
Projektes“Blumiges Melle“ geschaffene Blühwiese aktuell auf Platz 1 (https://www.sielmann-stiftung.de/naturwunder/?no_cache=1, Abstimmung bis Anfang September möglich).

Wie jeder weiß: Niemals geht man so ganz. Natürlich werden wir auch in Melle weiterhin Blühwiesen anlegen und pflegen (allerdings in deutlich geringerem Umfang als zuvor).
Insbesondere werden wir die Tiere unseres Gnadenhofes „Brödel“
verstärkt zur Mahd von Blühwiesen einsetzen. Die Pflege wird dadurch konkurrenzlos schonend (keine Bodenverdichtung, kaum Verdichtung von Brut- und Nistgängen,
keine/kaum Verletzungen von Klein- und Kleinsttieren, natürliche Erweiterung der Blühwiesen durch Weitertragung des Saatgutes etc.).

Es war ein tolles Projekt, hat viel viel SpAß gemacht, war temporär aber auch etwas zu viel – einiges hatten wir zwischenzeitlich unterschätzt – aber mit Blick zurück
war auch das eine gute und wichtige Erfahrung. Wir danken allen, welche sich in unterschiedlicher Form an dem Projekt beteiligt haben. DAS WAR GROSSARTIG!!!!

In einem kleinen Rahmen haben wir alle die Lebensbedingungen der Insekten hoffentlich etwas verbessert (und damit auch das Leben von Vögeln, Amphibien, Reptilien, Kleinsäugern etc.).
Aber machen wir uns nichts vor: Das Artensterben bleibt natürlich auch in Melle nach wie vor ein gigantisches Problem. Krämpeln wir weiterhin die Ärmel hoch!!

Die schlimmen Auswirkungen der intensiven Landwirtschaft bleiben leider bestehen (z.B. durch Pestitzide, Monokulturen).
In diesem Sinne haben wir also „nur“ eine Symptombehandlung durchgeführt (aber IMMERHIN!! BESSER ALS NIX!!!).

Aber es sind nicht nur „die Anderen“ (die Landwirte) „schuld“, ein Appell in diesem Sinne an uns alle (vielleicht kennt Ihr ja jemanden, auf den das zutrifft?):
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Hört auf, Hören wir auf!! – Eure und Unsere Gärten „geschniegelt und gestriegelt mit kurz gemähtem Wimbledon-Rasen“ aussehen zu lassen – denn dort ist es biologisch Tot!
Ein übersteigerter (und ignoranter) Ordnungswahn ist es leider auch („Was sollen nur die Nachbarn denken, wenn der Rasen länger als 4 Millimeter ist??“),
welcher das Leben einer Vielzahl von Arten auslöscht und unmöglich macht.
Lassen wir doch mal wachsen, was wachsen will. Oder: Legt Blühwiesen an, schafft Nisthilfen. Geht leicht, kann jeder. Ausreden gelten nicht 😉
http://blumiger-lkos.de/bluehwiesen-gestalten/

Für eine gepflegte Wildheit, damit das Leben auch „Vor“ dem Gartenzaun wiederkehrt!

Allgemein
Heute Blühwiesenmahd fortgesetzt
Geschrieben:

Heute wieder die Mahd der Blühwiesen fortgesetzt.
Wann sollen Blühwiesen gemäht werden? Eine Wissenschaft für sich.
Folgende Bilder verdeutlichen den Effekt, wenn eine frühzeitig angelegte/blühende Blühwiese (in diesem Falle Blühbeginn Anfang Mai)
im Sommer (Anfang Juli) teilgemäht wird (50 %).
Die ungemähte Fläche bietet mittlerweile kaum noch Pollen und Nektar an und sieht irgendwie „bräunlich-vertrocknet“ aus. Da es auf der Nachbarfläche wieder von Neuem blüht findet nun auf dem
„vertrockneten“ Areal in den nächsten Tagen die Mahd statt.
Auf der im Juli gemähten Fläche jedoch entwickeln sich bereits wieder Wilde Möhre, Lichtnelken, Johanniskraut, Malven und Natternkopf.
Hier wird es bis spät in den Oktober hinein blühen.

Ergo: Auch wenn es im Sommer wundervoll blüht, so ist eine Mahd dort in der Regel absolut sinnvoll.

Anders jedoch kann es sein, wenn Blühwiesen erst sehr spät angelegt werden (z.B. Mitte oder Ende Mai) und durch die Trockenheit „Spätzünder“ sind.
Die weiteren Bilder zeigen, wie bunt es dort noch blüht. Es erstrahlen tatsächlich noch Mohn und Kornblumen (z.B.) in vollem Glanz. Eine Mahd hier macht erst im Herbst Sinn.

Faustregel bleibt jedoch (subjektiver Meinung): 2 mal im Jahr mähen, immer nur zuerst 50% und ca. 6-7 Wochen später die weiteren 50%,
damit die Insekten nicht plötzlich verhungern.

Heute bei der Zentrale Autoglas GmbH in Melle die Mahd fortgeführt. Sinnvoll ist es, das gemähte Schnittgut zunächst einige Tage liegen zu lassen. Durch den Vertrocknungseffekt
samt das Saatgut dann beim Zusammenharken aus. Auch hier wird sich zum Oktober noch eine zweite Blühwiese in diesem Jahr entwickeln.

Allgemein
Unsere Naturprojekte werden ausgezeichnet!!
Geschrieben:

Eine schöne Nachricht zum Wochenende.

Die Blühwiese und das Feuchtbiotop, welche gemeinsam mit der Grundschule Melle/Oldendorf sowie der IGS/Melle in diesem Frühjahr/Sommer im entstehenden Naturpark Melle/Oldendorf Kreimerhof angelegt wurden, werden im September
von der bundesweiten Initiative „Deutschland summt“ ausgezeichnet!!
Das ist spitze, wir freuen uns total 🙂

Welchen Platz wir belegt haben wissen wir noch nicht.
Zu dem Wettbewerbsbeitrag geht es hier:

https://wettbewerb.wir-tun-was-fuer-bienen.de/eintrag/bluehwiese-in-melle-oldendorf/

Allgemein
Gnadenhof Brödel: Unser Anwalt unterbreitet der Stadt vielfältige Angebote
Geschrieben:

Unser Anwalt hat dem Bauamt Melle eine Vielzahl von Kompromissen bzw. Alternativlösungen
für den Erhalt des Gnadenhofs Brödel vorgeschlagen – Nun tickt die Uhr – Mal sehen, wie die handeln….

Stand jetzt: 1. September ist Schluss am Wulberg.
Völlig klar ist aber: Da haben wir noch ein Wörtchen mitzureden!

Heute Abend stellen wir „im Eilverfahren“ offiziell einen Bauvorantrag für unsere neu gepachtete Fläche „Am Wulberg, Lustgarten“.
7000 m², direkt an den Bahnschienen. Und DIESE Fläche ist im Flächennutzungsplan weder als Wohn- noch Mischgebiet deklariert.
Und: Während einige den Gebietscharakter der bisherigen Flächen vielleicht als Wohngebiet deklarieren würden (unklar), so ist
das bei dem neuen Areal ziemlich ausgeschlossen.

Die eingelegte Äußerung (zu hohe Emissionen) der Anrainerin an den aktuellen Flächen (Wir nennen die Beschwerdetante liebevoll
„Die Dorftante“) hat uns bislang
mal eben einen sehr hohen vierstelligen Betrag (nahezu schon 5stellig, der Umzug wird brutale Kosten verschlingen),
viele Nerven und sehr sehr viel Zeit und Arbeit gekostet. Keinen Dank dafür und für die Behinderung unserer Tier- und Naturschutzarbeit!
So langsam aber sicher fangen wir an verstimmt zu werden – und werden das ggf. auch noch nachhaltig und laut zum Ausdruck bringen.
Die Zeit der „netten Worte“ läuft langsam aber sicher ab.

Allgemein
Mahd durch Tiere ist Mahd durch Maschinen vorzuziehen
Geschrieben:

Gestern bei der „Zentrale Autogals GmbH“ in Melle die Blühwiese gemäht.
Die Hälfte davon haben unsere Schafe übernommen. Durch den trockenen Boden gab es jedoch Schwierigkeiten
mit der Erdung des Schafzaunes. Jetzt haben wir einen schönen Vergleich (Mahd mit Maschinen vs. Mahd mit Schafen).

Eine Abweidung durch Tiere ist auf jeden Fall vorzuziehen. Diese verbreiten das Saatgut auf natürliche Art und Weise und „stampfen“
es noch dazu durch Ihre Hufe ein. Zudem können Balkenmäher leider auch diverse Kleintiere erwischen (wenn man nicht aufpasst).
Auf der Fläche gestern eine Fülle von riesigen Grashüpfern entdeckt (Fips und Familie). Durch eine Tiermahd kann diesen kaum etwas passieren.

Die Zentrale Autoglas GmbH ist ein gutes Beispiel für aktiven Naturschutz auf einem Firmengelände. Neben einer großen Blühwiese befindet sich dort auch ein tolles Feuchtbiotop. Herrlich 🙂

Allgemein
Lösungsfindung für den Gnadenhof Brödel in Melle – Gespräche auf gutem Wege
Geschrieben:

Noch weht sie, unsere Gnadenhofflagge – Und frewillig holen wir diese auch nicht ein!!!

Das Gespräch zwischen unserem Anwalt und dem Bauamt der Stadt läuft gut. Alle Seiten sind sehr daran interessiert eine konstruktive, gemeinschaftliche Lösung zu finden,
bei welcher es viele Gewinner gibt! Das wäre uns am Liebsten. Denn dann können wir den Streit beilegen und endlich wieder andere Projekte nach vorne bringen.

Natürlich „schlafen“ wir nicht sondern kalkulieren, sofern noch nichts entschieden ist, alle Varianten ein. Alles andere währ fahrlässig.
Wir bereiten uns also auf den unterschiedlichsten Ebenen vor.

Unsere Kamerunschafe haben wir sicherheitshalber umgesiedelt – schon um zu zeigen, dass wir kompromissbereit sind.
Für die Gesamtheit der Tiere jedoch wäre die Fläche am Kreimerhof (eines unserer Ersatzareale) letztlich zu klein.

Die Abstimmung für unser wertvolles Beweidungsbiotop läuft gut. Bitte stimmt weiterhin für uns ab:

Gnadenhof-Blühwiese Blumiges Melle

https://www.sielmann-stiftung.de/naturwunder//

Noch eine Anekdote: Es gibt scheinbar nur eine einzige Anrainerin, welche sich über den Gnadenhof beschwert hat (es würde stinken, es wäre zu laut…ok,
jedem seine Meinung, wir wollen da keinen Zoff mehr…).
Alle anderen Nachbarn haben sich explizit auf einer Unterschriftsliste FÜR den Verbleib der Tiere ausgesprochen.

Aber jetzt erst recht!! Wir bieten nun viele Brücken an, wir sind bereit für unterschiedliche Kompromisse, wollen auch den Interesseren der Beschwerde-Partie genüge tun,
aber „einfach so“ weichen wir nicht, niemals!! Auch das Bauamt setzt sich durchaus positiv für eine alle Interessen berücksichtigende Lösungsfindung ein. Wir bleiben hoffnungsvoll.

Und unsere Widerstandsflagge weht und knattert im Wind!!

Heute drehen wir – für den Fall der Fälle – einen Widerstandsfilm.
Damit die Zunge lockerer sitzt extra eine Menge Bio-Bier gekauft
(das gute Lammsbräu – wie sich das für einen Gnadenhof gehört, gibts z.B. bei Georgs Bioladen in Melle).

Allgemein
Heute Almabtrieb aus den Meller Bergen
Geschrieben:

Heute Almabtrieb von den Meller Bergen –
Subalpines Klima gefällt den Kamerunschafen – Meller Butter jetzt noch cremiger und mit noch mehr Kräutern

Heute begann der Abtrieb unserer Schafe aus den Meller Alpen. Herrliche Kräuterwiesen – Klare Gebirgsbäche.
Genau das ist es, was die Meller Schafsmilch / Butter weltweit auszeichnet. Zwischendurch an glasklaren Gebirgsseen pausiert.
Unsere Schafe sind noch glückliche Schafe – nahezu selbstbestimmt und frei von marktwirtschaftlichen Zwängen.
Der Meller Schafskäse wird selbstverständlich ohne tierisches Lab hergestellt. Die Meller Schafsbutter ist cremiger als alles, was ihr unter dem Wort „cremig“
kennengelernt habt.
Kornblumen, Wegwarte, Wile Möhre, Schafgabe, Königskerzen geben unserer Milch den einzigartigen Charakter, welcher diese weltweit – bei jung und alt –
so bekömmlich macht. Unsere Kräutermilch sorgt für eine natürliche Frischzellenkur und verlängert das Leben nahezu ewiglich – ohne Zellalterung.
Der Meller Schafskäse löst das Geheminis der ewigen Jugend elegant und auf natürlichem Wege –
Pro Kilo Schafskäse reduziert sich Euer biologisches Alter um 6 Monate – Ihr werdet überrascht sein.
3 Monate lang jede Woche ein Kilo von diesem Geschmackserlebnis – und ihr seht 6 Jahre jünger aus.
Zellteilung reversiv – ohne Nebeneffekt, ohne genetische Modifikation,
für eine vollmundige Diät und ein biologisches Highlight der besonderen Art.

Der biologische Produktionszyklus hat im Osnabrücker Land sein Hauptquartier!

Und aktuell, nach dem Almabtrieb, grasen unsere Schafe bei der Firma „Zentrale Autoglas GmbH“ in Melle. Dort wird eine Blühwiese
natürlich beweidet. So geschieht eine Mahd ohne Maschinen und das Saatgut der Wildblumen wird über die Tiere verbreitet.
Natürlich existiert eine Schutzhütte (gegen Sonne und Regen), frisches Heu (Trockenfaser ist wichtig, damit nicht nur eiweißhaltiges Futter zu sich genommen wird),
frisches Wasser sowieso – Und es wird darauf geachtet, dass kein Jakobskreuzkraut auf der Fläche wächst.

Allgemein
Titel für Melle wird greifbar: Deutschlands Naturwunder 2018 – Letzte Refugien für Insekten
Geschrieben:

Die Abstimmung für „Deutschlands Naturwunder 2018 – Letzte Refugien für Insekten“ läuft noch bis Ende August.
Wir haben gute Chancen, den Titel ins Osnabrücker Land (nach Melle) zu holen.

Aktueller befinden wir uns auf Platz 2: 18.45 % !!!

Bitte stimmt hier für die „Gnadenhof Blühwiese Blumiges Melle“ ab:
https://www.sielmann-stiftung.de/naturwunder//

Hier ein Artikel dazu in der NOZ:

https://www.noz.de/lokales/melle/artikel/1416299/ritterschlag-fuer-das-projekt-blumiges-melle

Allgemein
Infostand beim TSV Westerhausen
Geschrieben:

Heute beim TSV Westerhausen (TSV-Natur) über die bedrohliche Situation (Beweidungsverbot?)
unseres Gnadenhofes Brödel/Melle informiert. Zudem mehrere Hundert Flyer, Saatguttütchen und Aufkleber
für die Projekte „Blumiges Melle“ und „Blumiger Landkreis Osnabrück“ verteilt.

Absolut stark, was der TSV Westerhausen (danke an Frank Strötzel) da auf die Beine gestellt hat.
Ein Sportverein, welcher
sich maßgeblich für Natur- und Artenschutz einsetzt. Zur Müllvermeidung gab es sogar die Pommes-Frites in essbaren Schälchen.
Große Klasse!!!