Der Umzug zum Schürenort ist erstmal geschafft.
Danke auch an Valentina Andreev, Simone Brockmann und Karsten Wachsmuth.
Was für saftiges, herrliches grün. Dazwischen Blutweiderich und Schmetterlinge, viel Schatten.
Ein Paradies auf über 1000 m². Für die Schafe und Ziegen ein Segen. Für die Insekten ebenfalls, denn hier wird eine sehr schonende Mahd durchgeführt.
Auch die Bäume wurden jetzt erneut gegen Ziegenfrass abgesichert. Noch einige Wochen, dann ist die Fläche wieder ratzekahl.
Toll auch zu sehen, wie sich Fräulein Wolle gemacht hat (Christina Sudbrock). Vom kleinen Flaschenlamm zum munter grasendem glücklichen Schaf.
Wir finden es total super, dass so viele Tiere mittlerweile Paten haben. 🙂
32 unserer 70 tierischen Bewohner sind mittlerweile „unter der Haube“. Das freut uns sehr.
Natürlich ist es auch voll ok, wenn Ihr Eure Tiere besucht und füttert.
Da es bei der Vielzahl der Paten jedoch unmöglich wäre zu kontrollieren wie viel Gemüse
verfüttert wird, bitten wir (sehr wichtig) darum, vollständig darauf zu verzichten und bitte auch auf keinen Fall Brot zu verfüttern.
Das könnte schlimm enden.
Im Anhang einmal das Schild, welches gerade dafür entworfen wird 🙂
Dankeschön.
Waldfläche für Mischkultur heimischer Bäume gemeinsamen mit Bäumen aus Südeuropa gefunden,
in Melle-Wellingholzhausen.
Über einen Zeitungsartikel in der NOZ:
https://www.noz.de/lokales/melle/artikel/1843892/naturschuetzer-in-melle-suchen-flaeche-fuer-mischwald-mit-suedeuropaeischen-baeumen
wurden uns insgesamt 12 Flächen zu unterschiedlichen Konditionen angeboten. Wir haben nun genügend Testflächen zusammen.
Worum geht es?
Seit März 2018 ist aufgrund der Klimaerwärmung der Niederschlag für viele heimische Bäume viel viel zu gering.
Etliche heimische Arten gehen zu Grunde oder sind aufgrund des „Klimastresses“ deutlich anfälliger für Schädlinge.
Wir erleben aktuell z.B. ein massives Fichtensterben (Flachwurzler, auch aufgrund des Borkenkäfers).
Mittlerweile sind auch etliche Eschen (oftmals auch aufgrund eines besonders heimtückischen Pilzes)
und Birken (!!) betroffen (obwohl diese arme, sandige Böden bevorzugen).
Und: Auch die Buche ist massivst von der Dürre geschädigt:
Die „Schutzgemeinschaft Deutscher Wald“ (https://www.sdw.de/) schreibt:
„Der Wald in Deutschland ist stark bedroht. Hitze und Trockenheit haben die Abwehrkräfte der Bäume so stark geschwächt,
dass Schädlinge wie Borkenkäfer, Pilze und Bakterien leichtes Spiel haben.“
Und nachfolgend:
https://www.sdw.de/cms/upload/presse/Presse_2019/06_08-19_Resolution_zum_Waldsterben.pdf
„Aber Sorgen machen wir uns jetzt um die Buche“, sagt Jan Muntendorf von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald. „Ihre Kronen sind lichter geworden, die Blätter sind kleiner und sie wirft begrünte Äste ab.“ Damit hätten Forstwissenschaftler überhaupt nicht gerechnet.
Denn im Zeichen des Klimawandels wird seit Jahren auf die Buche gesetzt. Muntendorf: „Man fragt sich dann, welche Baumart wir überhaupt noch pflanzen sollen.“
Heute nun haben wir in Melle-Wellingholzhausen eine Fläche gefunden, dessen Flächeninhaber bereit ist gemeinsam
mit uns einige Versuche anzustellen. Gezielt werden hier einige Baumarten aus Südeuropa angepflanzt. Welche genau wird bis Mitte Oktober
noch in verschiedenen Gesprächen ermittelt – das Thema „Wald“ und „Bäume“ ist bei uns sicherlich noch eine Thematik,
in welcher „viel Luft nach oben“ besteht (welch Wortwitz).
Die gezielte Ansiedlung und Aufforstung „nicht heimischer“ Arten ist definitiv ein kontroverses Thema, mit einiger Brisanz.
Subjekte Ansicht (Stand jetzt): Aber offensichtlich unbedingt notwendig.
Heute gemeinsam das Areal besichtigt. Eine Fülle von Fichten werden dort gerade entfernt. Borkenkäfer, Tot!!!!
(und es sind nicht nur Monokulturen dort). Einige Mammutbäume z.B. wurden dort bereits erfolgreich angesiedelt, auch Eichen, Buchen und Eschen
werden zur Waldverjüngung eingesetzt.
Die Eiche (insbesondere die Roteiche, weniger die Stieleiche) ist aktuell eine der wenigen Baumarten, welche relativ gut mit der Dürre zurecht kommt, noch.
Dieses gilt auch z.B. für Walnuss- und Ahornbäume.
Aus einem Portfolio von südeuropäischen Ahorn- und Eschenpflanzen sowie Douglasien, Nussbäumen und und und werden wir nun
versuchen klimaresitentere Arten dort anzusiedeln. Begleitet (optimalerweise) von Biologen und Forstwirten.
Auch spielt eine Selektion heimischer Arten eine Rolle (Ute Köhler), also:
An Standorten, an denen junge Buchen-Nachfolger aufgrund der Dürre eingegangen sind – „resistentere“ Überlebende Buchen umzusiedeln.
Es wird spannend – aber erstmal einige Wochen und Monate noch Theorie wälzen.
Und: Ein bestehender Obstbaumbestand wird durch heimische Obstbäume dort auf jeden Fall ergänzt. Eine herrliche, klassische Streuobstwiese.
Das Amazonas-Gebiet brennt, die grüne Lunge des Planeten stirbt, noch mehr CO2….Der Planet liegt auf dem Sterbebett, der Puls schlägt immer schneller und wir sind machtlos?
Blödsinn! Pustekuchen!!!! 🎄🌲🌳🌴🌿🌧Stehen wir auf, gemeinsam und überall, und schaffen wir viele kleine grüne Lungen.
Im Garten, in Parkanlagen, an Wiesenrändern….
Bitte teilen und verbreiten und MITMACHEN und gerne auch ein Foto des eingepflanzten Baumes anhängen.
Heute die Bäume Eddy Eiche, Erwin Esche und Elfriede Eiche angepflanzt.
Wie das geht? So einfach, dass es schon genial ist:
Loch graben, kleine Pflanze rein (zuvor an einer Stelle im Wald ausgebuddelt, an welcher sie aufgrund von Lichtmangels eh keine Chance gehabt hätte),
Loch zuschütten, ausgiebig gießen (und immer weiter gießen, bis der Spätherbst kommt).
Was passiert? Durch das füttern mit Wasser (H2O) ist ein Baum in der Lage CO2 zu binden (das Zeug, welches maßgeblich den Klimawandel verursacht)
und SAUERSTOFF zu produzieren. Brilliant! Was für eine geniale Idee!!!!!
Heute sehr netten Besuch gehabt. Margrit Schneider hat ihr Patenschaf „Schocki“ besucht
und leckere Zweige mitgebracht. Sorge für große Begeisterung bei den Tieren.
Über dies und das gequatscht, alles einmal gezeigt und Margrit tierleidfreie Bio-Patengeschenke überreicht.
Und: Eine Spende für 2 Bäume erhalten (2 Douglasien), welche wir im Herbst pflanzen werden.
Vielen lieben Dank dafür 🙂 Die passende Fläche dazu haben wir heute auch gefunden (mehr dazu in einem späteren Post).
Und heute gemeinsam mit Philipp Horstmann das Pony-Paddock verschönert.
Die tolle Holzspende von Philipp soll natürlich auch gegen Wetter-Einflüsse geschützt werden.
Danke schön 🙂 Sieht ein bisschen aus wie bei Pippi Langstrumpf…
Eine Patenschaft für Gnadenhoftiere zu übernehmen ist keinesfalls eine Selbstverständlichkeit.
Eine Unterstützung für Natur- und Artenschutzprojekte ist (leider) auch 2019
noch aussergewöhnlich. Wer uns unterstützt, dem möchten wir danken!!
In den nächsten Tagen erhaltet Ihr Bio-Aufstriche, garantiert tierleidfrei.
Nur das „Feinste vom Feinen“.
Und: Eine Fläche in Melle Oldendorf (Schürenort) auf welchen unsere Tiere für den Artenschutz grasen dürfen (danke an die Stadt Melle)
entwickelt sich mehr und mehr zu einem echten Insektenparadies. Die Zusammenarbeit greift.
Einige Tiere (denen sachon das Henkersbeil drohte) grasen hier in aller Ruhe und sorgen für eine natürliche
Artenentstehung. Danke!!
Und noch eine sehr angenehme und motivierte neue Person im Gnadenhof-Brödel-Team soll hier vorgestellt werden:
Philipp Hostmann
Philipp gehört zur direkten Nachbarschaft und hat uns schon oft auf unterschiedliche Art und Weise geholfen.
Dabei scheut er keine Mühen und Aufwände, total gut 🙂
Er ist auch der Pate von „Sir Henry“ und „Molly“.
ALter: 27
Beruf: Technischer Koordinator für Arbeitsvorbereitung
Gelernt: Fachkraft für Lagerlogistik mit im Anschluss erfolgreich bestandendem Logistikmeister.
Hobby: Ehrenamtlicher aktiver THW Helfer speziell Atemschutzgeräteträger, Unterstützung auf dem Gnadenhof
Ich helfe selbstverständlich auf dem Gnadenhof, da Tiere für mich einiges bedeuten.
Ich handele gerne, dort wo es gerade nötig ist!
Egal wie wann und wo, man hilft einfach so oft man kann.
Danke an unsere vielen Paten und UnterstützerInnen,
hier mal einige Bilder der Schafe und Ziegen von heute Nachmittag 🙂
Den Tieren geht es prima, auch dank Eurer Patenschaften. Sofern Ihr das Hauftungsausschluss-Betretungs-Formular unterschrieben habt
könnt Ihr jederzeit die Fläche betreten und die Tierchen besuchen. Zu jeder Tages- und Nachtzeit.
Bitte (wichtig!) jedoch kein Gemüse füttern. Bitte nur Zweige und Gras.
Die Tiere haben sich heute über jede Menge Äste und Zweige gefreut. Diese werden dann immer komplett (fast bis aufs Mark) abgenagt.
Und weil nicht nur unsere Tiere dankbar sind, dass Ihr sie fördert und unterstützt, sondern auch wir, so erhaltet Ihr natürlich ab und an auch kleine Dankespräsente.
Anfang September gehen an Euch verschiedene leckere Bio-Vegan-Aufstriche auf die Reise.
Lecker, tierleidfrei und biologisch nachhaltig produziert.
Wir freuen uns über eine neue Aktive in unserem ehrenamtlichen Gnadenhof-Team.
Herzlich willkommen Valentina Andreev 🙂
Wir kriegen ja immer wieder Anfragen rein, ob man nicht „bei uns mitmachen“ kann.
Klar kann man das, allerdings hat ein Gnadenhof sehr wenig mit Rumtüddeln und mal ein bisschen Füttern zu tun (ok, das gibt es natürlich auch, aber eher am Rande).
Der Großteil der Arbeit ist körperlich sehr schwere Arbeit, bei Wind und Wetter, Tag und Nacht, zu jeder Jahreszeit. Ob man will oder nicht.
Was für Arbeiten fallen bei uns denn eigentlich so an?
Valentina scheut diese Tätigkeiten nicht, ist bereit zu schleppen und zu schuften und hat eine besondere Gabe bei Tieren.
Diese reagieren sehr schnell sehr zutraulich bei ihr.
Danke, wer „aus diesem Holz geschnitzt ist“,
der passt gut bei uns rein.
Valentina
29 Jahre alt
Geboren in Tbilisskaja / Krasnoda
Arbeitet auf der Notaufnahme als Gesundheits- und Krankenpflegerin
Hobbys: Sport (z.B. Karate, Stockkampf, Fußball, Bogensport)
Warum arbeite ich auf einem Gnadenhof?
Weil ich jedes Tier schätze und liebe.
Egal wie schlecht der Tag war, nach 10 Minuten unter Tieren ist das innere Gleichgewicht wieder hergestellt.
Tiere haben „keine Stimme“ in den Medien und „in der Politik“. Ich gebe ihnen eine.
Lebensmotto: Lebe heute und nicht morgen! Hör auf nur zu reden sondern Handle.
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