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Allgemein
Die Vogelgrippe rückt näher – Wir wappnen uns
Geschrieben:

Die ganze Woche wurde von mehreren Personen gerödelt. Die Vogelgrippe rückt näher. Gesichert wird auch im Landkreis Osnabrück die Einstallpflicht kommen.

Alles Menschenmögliche wurde getan, um den Tieren diese schwere (und vor allen Dingen: hochgradig lebensbedrohliche) Zeit, so angenehm wie möglich zu gestalten. Es ist nicht nur das Virus, das lebensbedrohlich ist, auch die Einstallung auf engem Raum führt zu Stress und macht Tiere empfänglich für Krankheiten. Die Mortalitätsrate stieg aus letztgenannten Gründen bei der Vogelgrippe vor einigen Jahren leider beträchtlich.

An mehreren Orten wurden von uns nun diverse Gewächshäuser ausgeräumt, mit zusätzlicher Schutzfolie überzogen und für eine Tieraufnahme vorbereitet. Die ersten Hühner und Hähne wurden bereits heute Abend eingestallt. In die neuen Heime (vermutlich für mehrere Monate) kommt niemand von aussen herein (nicht einmal ein Spatz) und auch niemand heraus. Hoffen wir, dass es glimpflich ausgeht für die armen Gänse, Enten & Co.

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Mach es gut, Neptun
Geschrieben:

Es ist eine wirklich schwere und sehr herausfordernde Zeit aktuell. So ist es manchmal im Leben.
Und heute endete dieses für unsere kleine Zwergziege „Neptun“. Sie lag mausetot im Stall.

Neptun kam 2018 zu uns. Aus einem ziemlichen „Schisser“ wurde eine sehr fröhliche und vor allen Dingen überaus anhängliche Ziege. Etwa ab 2023 hatte er sich an Menschen gewöhnt und liebte es, zwischen den Hörnern gekrault zu werden.
Er liebte auch die Leckerlies aus der „Wissinger Mühle“ und raste gerne auch mal vor Freude über sein Lieblingsfutter wild springend über Steinhaufen und Wiese.
Er war überdurchschnittlich sozial in seinem Verhalten und lag gerne, Seite an Seite, mit anderen Ziegen in der Sonne.
Machs gut kleiner Kumpel. Du wirst hier immer einen Platz haben. Stay rude, stay rebel!

Anbei zwei Links aus den Jahren 2021 und 2019:
https://www.umweltschutz-und-lebenshilfe.de/ziege-neptun-und-der-winter/

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Miyawaki-Wald in Ostercappeln macht sich sehr gut
Geschrieben:

Der im März gemeinsam mit der Gemeinde Ostercappeln angelegte Miyawaki-Wald entwickelt sich prächtig. Viele Pflanzen haben schon Höhen von 70, 80 oder 90cm erreicht, was bei „normalem“ Wachstum nicht möglich wäre. Zwar haben sich auch recht viele Beikräuter durchgesetzt, das ist aber nicht tragisch. Schon jetzt wird bei näherem Herangehen deutlich, dass die Gehölze und Bäume gewinnen werden. Im nächsten Jahr wird man die Beikräuter (meist Disteln) kaum noch wahrnehmen.

Gepflanzt wurden z.B.: Fagus sylvatica (50  Stück)
Quercus robur (25 Stück)
Quercus petraea (50 Stück)
Betula pendula (50 Stück)
Sorbus aucuparia (50 Stück
Alnus glutinosa (25 Stück)
Cytisus scoparius (25 Stück)
Weissdorn (25 Stück)
Schwarzer Holunder (25 Stück)
Traubenholunder (25 Stück)
Amelanchier rotundifolia (25 Stück)
Rosa Canina (25 Stück)
Amelanchier lamarckii (25 Stück)
Prunus spinosa (25 Stück)
Rosa rugosa (25 Stück)
Salix purpurea (25 Stück), Rosa corymbifera (25 Stück).

Etliche Beeren sind schon reif. Es entwickelt sich hier ein herrlische biologisches Kneinod, direkt neben einem Spielplatz.

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Regelmässiges Schneiden der Klauen
Geschrieben:

Das Schneiden der Klauen der Schafe und Ziegen gehört hier zu den klassischen Aufgaben. Andernfalls würde das Risiko beträchtlich steigen, dass die Tiere beispielsweise Infektionen an den Füßen erleiden. Zum Fangen der Tiere wird teilweise ein klassischer „Schäferstab“ eingesetzt. Anschließend werden die Klauen gekürzt und Bedarf mit einem Desinfektionsmittel (oder sogar Antibiotikum) eingesprüht. Die Tiere mögen die Prozedur überhaupt nicht, muss aber sein. Danach gibt es meist etwas Kraftfutter, das finden dann auch Schafe und Ziegen gut 🙂

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Biotopfläche „Kombimarkt“
Geschrieben:

Eine der sicherlich beeindruckendsten Biotopflächen, die von uns betreut wird, befindet sich in Melle/Mitte gegenüber des Kombimarktes. Auf etwa 3000 m² blüht es in allen Farben. Der Steinkauz hat hier Quartier bezogen, eine Streuobstwiese entwickelt sich (jedes Jahr gibt es dort mehr Obst), eine Trockensteinmauer beherbergt eine Population von Zauneidechsen und ein kleiner Teich sorgt für kühle Erfrischung für viele kleine Tiere.

Sieben unserer Schafe beweiden die Fläche nun und sorgen dafür, dass die Blühwiese gekürzt wird. So kann diese auch im nächsten Jahr wieder blühen. Und den Steinkauz freut das, er ist nämlich ein Bodenjänger.

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Hähnehaltung ist nicht ganz einfach
Geschrieben:

Die Haltung von Hähnen ist leider in der Tat eine Herausforderung. Zugegeben, diese sind nicht ganz leise. Das führt manchmal zu Ärger mit Anrainern. Naja, dann müssen halt mal ein oder zwei Tiere auf eine andere Fläche umsiedeln oder mal zuvor einige Tage in einem Larmschutzstall „zwischengeparkt“ werden. Die Hühner- und Hähnehaltung läuft hier auch langsam aus. In Spitzenzeiten haben wir 14 Hähne und 70 Hühner beherbergt. Mittlerweile sind es noch 6 Hähne und 12 Hühnchen. Und die kriegen wir auch noch alle in eine schöne Rentenzeit 🙂

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Hitzewelle zum Glück vorbei
Geschrieben:

Die Hitze hat uns ganz schön auf Trab gehalten. Zum Glück ist es erstmal vorbei. Viel Wasser, Sonnenschirme, Suhlgruben für die Schweine und eisgekühlte Beeren haben etlichen Tieren das Wetter angenehmer gestaltet.

Hitze macht müde und träge: So kam es, dass sogar Schweinchen und Kaninchen gemeinsam an der Futterstelle anzutreffen waren. 🙂

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Trockensteinmauer in Osnabrück erstellt
Geschrieben:

Das hat Spaß gemacht! Gestern gemeinsam mit dem Verein per se e.V. bei IKEA in Osnabrück eine sehr schöne Trockensteinmauer erstellt. Richtig gut. Viele Insekten freuen sich jetzt schon (ein großes Hotel hatten sie bereits).