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Allgemein
From Redwood forest to the gulfstream waters
Geschrieben:

Ein neues Ziel hier ab heute:
Jede Woche 50 Bäume gegen die Klimaerwärmung schaffen…

Gegen die Klimaerwärmung müssen wir verstärkt aktiv werden (ist ja nichts Neues).
Der Plan hier: Jede Woche 50 Bäume als CO2-Speicher aussäen.
Dazu gehört die Anpflanzung alter heimischer Obstsorten (z.B. dem Speierling), die Vermehrung und Bewässerung heimischer Laubbäume.
Baumarten aus Südeuropa, Bambus (Biologisch kein Baum sondern ein Gras, aber was für eins!)
und auch CO2-Starkspeicher aus Nordamerika…

Heute z.B. eine ganze Menge Samen des „Riesenmammutbaums“ eingesät.
Ein sog. „Kalifornisches Rotholz“ und ein ganz massiver CO2-Speicher gegen die Klimaerwärmung.

Einige kennen vielleicht den Begriff des „Redwood Forest“, z.B. aus einem Uralt-Folksong
von Woody Guthrie „This land is your land“:
https://www.youtube.com/watch?v=G60PfjeTh9Y

Gnadenhof Brödel Melle
http://gnadenhof-melle.de

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-brodel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabruck

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Neue Biotope entstehen – Andere werden wohl verschwinden
Geschrieben:

Alle in die Schützengräben und etwas Sorge vor einer erneuten Dürre
(und dem Austrocken des Oldendorfer Mühlenbaches)…
Und gleichzeitig: Freude über neu entstehende Biotope

Endlich ist es warm. Die Sonne scheint und es ist herrlich, was sich in der „Natur“ entwickelt.
Danke an dieser Stelle noch einmal an die Firma Thomas Philipps (insbesondere an Uwe Rummel)
und die Grundschule Westerhausen. Das Unternehmen hatte im letzten Jahr unter anderem eine große Menge
Obstbäume gespendet, welche gemeinsam mit der Grundschule dann eingepflanzt wurden.
Sämtliche Bäume sind angegangen und werden in 3-4 Jahren kühlenden Schatten spenden und durch die Streuobstwiese (von unseren Schafen beweidet)
einen hohen Beitrag für die Artenvielfalt leisten. Es sieht jetzt schon herrlich aus.
Auch auf einer der „Klimaschutzflächen“ (Kombination von heimischen und südeuropäischen Bäumen) wächst und gedeiht es.
Die Zedern, Zerreichen, Mittelmeerkiefern, Dattelpalmen und Olivenbäumen haben den Winter überstanden.

In Gewebesäcken versuchen wir nun gezielt weitere Arten aus Südeuropa und auch Bambus (ein schnell wachsender CO2-Speicher) anzupflanzen.

Und gleichzeitig: Bereits gestern haben wir mit dem Bau von Schattenwänden für unsere Tiere begonnen.
Dort, wo vor 8 Wochen noch ein Überschwemmungs-See war (und wir Entwässerungsgräben gezogen haben)
drücken sich nun die Schafe in die Furchen, weil diese noch etwas kühler als die Umgebung sind.

Ja, über das „Wetter“ kann man ja immer meckern. Zu warm, zu kalt, zu nass, zu trocken.
Die hohen Niederschläge des Winters haben immerhin dafür gesorgt, dass das Wasser auch in tiefere Bodenschichten gelangen konnte.
Gleichwohl: Die Auswirkungen der letzten 2 Dürrejahre konnten nicht vollständig ausgeglichen werden. Unterhalb von 120 cm ist nach wie vor kaum Feuchtigkeit,
Und in den letzten Wochen hat es definitiv viel zu wenig geregnet. Ohne Regen jedoch werden (z.B.) die angelegten Blühwiesen nicht zur Blüte kommen.
In Hamburg z.B. wurde bereits eine Waldbrandwarnung ausgegeben (im April !).
Folgt diesen Sommer nun ein weiterer Trockensommer?

In Melle/Oldendorf entsteht nun eine riesige Schweinemastanlage mit mehreren 1000 Litern Wasserbedarf (pro Tag).
Die Sorge ist groß (und leider definitiv nicht unbegründet) dass in weiteren Trockenjahren der Grundwasserspiegel dadurch
sinken wird. Das würde (mit hoher Wahrscheinlichkeit) des Ende des Oldendorfer Mühlenbaches bedeuten (nicht direkt im nächsten Jahr,
aber vermutlich im nächsten Jahrzehnt) – und ein einzigartiges Biotop und eine wichtige Wasserquelle für die Artenvielfalt würde verschwinden. Im letzten Jahr lag die Höhe des Wasserspiegels des Mühlenbaches an einigen Stellen schon bei weniger als 10 cm.
Auch Hahn „Alibaba“ macht sich darüber offensichtlich einige Sorgen….

Wir werden verstärkt versuchen (Stark)Regen in 1000Liter-Container umzuleiten.
Nur: Es regnet ja aktuell nicht…

Gnadenhof Brödel Melle
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Blühwiese bei den Frettchenfreunden in Bad Essen
Geschrieben:

Noch 38 Tage bis zur Fertigstellung des Blühwiesenkorridors.
Auch der NDR hat schon Interesse geäußert, ein Kamerateam vorbei zu schicken.
Derweil hat Karsten Wachsmuth gemeinsam mit den „Frettchenfreunden Osnabrück e.V.“ (in Bad Essen)
die Blühwiese 176 angelegt. Es ist einfach großartig, wie viele Menschen mittlerweile gegen das Artensterben aktiv werden.

Danke!!!
Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/61252-blumiger-landkreis-osnabruck

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Die Bewahrung der Schöpfung ist wunderbar
Geschrieben:

Here we go. Heute Blühwiese Nummer 175 gemeinsam mit der Kirchengemeinde Wellingholzhausen geschaffen 🐝🦔🎻😀😀🐞🐞🍒🍏🍐🐾🌺🌸🌼🌻🌷🌷
Noch 39 Tage bis zum Blühwiesen-Korridor.
Ein großer Dank gebührt der Kirchengemeinde und Michael Göcking.
Bärenstark!
Auf einem Filetstück in Wellingholzhausen eine ca. 800 m² Blühwiese
geschaffen, basierend auf regionalem Saatgut (Mischung: Blühende Landschaft Nord). Das Besondere: Die Kirchengemeinde hat hier auch eine Vielzahl von Obstbäumen
angelegt. Und sehr schön ist: Es werden hier vermutlich einige Bänke für die Senioreneinrichtungen
in der Nachbarschaft errichtet. Hier findet zudem mit den Senioren ein „Hühnerprojekt“ statt.
Diese können einige Monate nach den Hühnern und Eier schauen und haben eine aktive Aufgabe.

Es hat Spaß gemacht hier. Ein wirklich schönes Beispiel für aktives Handeln und die Bewahrung der Schöpfung.
Das sind die Inseln in Siedlungen, an denen sich Mensch und Tier gleichermaßen erfreuen können –
und die Artenvielfalt wird hier in hohem Maße profitieren.

Blumiger Landkreis Osnabrück
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Noch 40 Tage bis zur Fertigstellung des Blühwiesenkorridors
Geschrieben:

Noch 40 Tage bis zur Fertigstellung des Blühwiesenkorridors
gegen das Insektensterben und für die Artenvielfalt
Weiter ging es heute. Blühwiese Nummer 173 und 174.
Heute früh in Wallenhorst/Hollage gewesen.

Motoreinachser „Harvey“ liegt nach nunmehr 4 Jahren auf der Intensivstation.
2 Dichtungen sind schrott und der Luftfilter will nicht mehr. Wird aktuell repariert.
Also heute mit „Orange Utan“ ans Werk gegangen.
Irgendwie geht es immer weiter.
Fröhlich und gemeinsam „No Surrender“ von Bruce Springsteen trällernd (das ist der einzige Text, den „Orange Utan“ beherrscht)
700 m² gefräst.
Mittlerweile kennen wir das schon. Irgendwas ist immer mal wieder kaputt, irgendwo hakt es eigentlich fast immer.
Macht nix. Irgendwie geht es trotzdem.

„Tonight I hear the neighborhood drummer sound
I can feel my heart begin to pound
You say you’re tired and you just want to close your eyes
And follow your dreams down

Well, we made a promise we swore we’d always remember
No retreat, baby, no surrender
Like soldiers in the winter’s night
With a vow to defend
No retreat, baby, no surrender“…. grölend ziehen wir unsere Bahnen über die Fläche.
Motoreinachser „Orange Utan“ wippt im Takt und die Fräse fräst und fräst und fräst…
Das nächste Insektenparadies entsteht hier.

Die Nummer 174 dann 2 Stunden später in Melle/Oldendorf angelegt.
Direkt neben dem Bürgerbüro. Auch hier wird es blumig bunt.
Die Insekten freuen sich jetzt schon.

Ja, und dann die Stängelhaufen von einer weiteren Fläche entfernt.
Im Herbst schichten wir diese nach einer Mahd oftmals zu gemütlichen und dichten Haufen auf.
So können viele Tiere diese als Winterschlafhilfe nutzen.
Der Winterschlaf ist over.
Also heute X Anhängerladungen voll umgeschichtet.
So kann sich die Blühwiese weiter entwickeln (und wurde nun schon im 3 Jahr hintereinander ausgemagert,
für die Artenvielfalt sind diese Ausmagerungen elementar).
Die Stängelhaufen an den Rand der Fläche gebracht. Hier werden sich durch die Nährstoffeinträge Brennnesselstrukturen entwickeln. Auch ganz wichtig, da
viele Schmetterlingsarten (Raupen) diese benötigen.
Alter Schwede, das war Sport heute….

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Auch Thomas D. unterstützt „500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz“
Geschrieben:

Auch Thomas D. von den Fantastischen Vier (Bildquelle: Wikipedia) unterstützt unsere Klima- und Artenschutzaktion
im Landkreis Osnabrück: 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz:
http://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de

….und hat uns ein schickes Bild gesendet. 🙂

Thomas D. reiht sich damit in eine illustre Runde neben Udo Lindenberg, Sarah Wiener und Guido Maria Kretschmer ein.
Vielen herzlichen Dank 🙂
Wegen der Corona-Problematik wissen wir leider noch nicht, ob die Aktion in diesem Jahr noch stattfinden wird, aber:
„Aufgeschoben ist nicht aufgehoben“, oder:
Heute ist nicht alle Tage, wir kommen wieder keine Frage!

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Laborprobe negativ, sehr gut!
Geschrieben:

Na das ist mal eine erfreuliche Nachricht. 😀😀
Wir haben mal eine ganze Menge Schafs-, Ziegen- und Pferdeköttel im Labor der Tierarztpraxis Böhne (https://www.tierarztpraxis-boehne.de)
auf Würmer untersuchen lassen.
Alles komplett negativ!
Sehr sehr gut!

Gnadenhof Brödel Melle
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Traurigkeit zulassen
Geschrieben:

Manchmal soll es leider nicht sein.
Und manchmal gibt es schlichtweg keine passenden Worte.
Es wurde in den letzten Tagen intensiv alles versucht. Spritzen, Magensonde, Schmerzmittel, Antibiotika, Cortison…
Leider vergeblich….

Cindy kam vor einigen Jahren zu uns.
Sie lebte einst als Beistellziege eines Ponys, welches dann verstarb. Nach einigen Wochen Einsamkeit
kam sie, zunächst völlig verängstigt, zu uns.
Ihr genaues Alter ist nicht so recht bekannt. Einige sagen: 6 oder 7, andere sagen: Vielleicht auch schon 11.

Schnell wurde deutlich, dass Cindy zu den ganz Gewieften gehört, die sich nichts gefallen lassen.
Sie war von Anfang an ein komplett integrierter Teil unserer Herde und war immer vorne dabei, wenn es irgendwelchen Blödsinn zu machen galt.
Sie liebte es bei Regen im warmen Stroh zu liegen und Heu zu futtern.
Du wirst uns fehlen!

Gnadenhof Brödel Melle
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Ziege Cindy auf der Krankenstation
Geschrieben:

Vielen Dank an Meister Schröder für leckeres Futter.
Irish Mash und Bergwiesencobs lieben sowohl Ponys, Schafe und Ziegen.
Die Ziegen Emil und Elly (nach wie vor unzertrennlich) haben heute beim Frühstück sogar versucht, über den Zaun zu stürmen 🙂
Ziege Cindy liegt aktuell im Krankencontainer.
Gestern kam die Tierärztin Frau Böhne vorbei und hat ihr einige Spritzen gegeben.
Mutmaßlich hat sie aktuell ein Nierenproblem.
Das Dillema ist: Wenn es in kurzer Zeit sehr warm wird, aber die Nächte immer noch sehr kalt sind, dann kann so etwas schnell passieren.
Sie ist auch nicht mehr die Jüngste.
Scheinbar fühlt sie sich in ihrem Schutzcontainer bei „All-you-can eat-Heu“ und viel frischem Wasser aber sehr wohl.
Heute morgen lief sie sogar schon wieder vorsichtig auf der Krankenstation herum (prima, die Spritzen scheinen gewirkt zu haben :-), von aussen getröstet durch ihre Freundin Minte (wie man sieht).

Heute gehen diverse Kotproben ins Labor – dann wissen wir genau, welche Entwurmungsmittel wir einsetzen können.

Gnadenhof Brödel Melle
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Die Zeit des Wachstums beginnt
Geschrieben:

Endlich tolles Wetter – Die Zeit des Wachstums beginnt.
Und natürlich wollen wir den vielen Menschen, die uns so toll unterstützt haben, auch etwas zurück geben.
Und „der Natur“ sowieso…denn ohne aktiven Natur- und Artenschutz haben auch wir „Menschen“ keine Chance auf ein glückliches und gesundes Leben
in den nächsten Hundert+ Jahren.

Jetzt schon an den Herbst denken…Heute gezielt einige Hundert Sonnenblumen ausgesät.
Die Kerne sind in den nassen und kalten Herbsttagen eine wichtige Fett-Spende für viele Vogelarten.
Und weiter jede Menge Bambus in Gewebesäcken angepflanzt.
Wer an uns gespendet hat und einige Bambus-Pflanzen haben möchte: Gerne melden.
Bambus ist „klimatechnisch“ sehr interressant, weil er in kurzer Zeit sehr viel CO2 speichert.
Ein echter CO2-Schlucker…

Naja, und dann wollen wir natürlich viel viel Gemüse zur Verfügung stellen.
Z.B. Tomatensorten aus Russland. Die ganz harten! Lassen sich kein X für ein U vormachen und
wachsen sogar in Sibirien bei Minus 30 Grad. За здоровье! [sa sdarówje]

Gnadenhof Brödel Melle
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