Die Blauzungenkrankheit breitet sich gerade in Niedersachsen stark aus. Also wurden gestern unsere Schafe auf zwei unterschiedlichen Flächen geimpft. Knapp 20 Stück, ist schon eine ganz schöne Herde, die wir für die Wildblumenwiesen brauchen. Ein kleiner Piekser und jetzt herrscht erstmal Ruhe 🙂 Langweilig wird es hier wirklich nicht, irgendwas ist immer…Insbesondere die Betreuungszeit für Schafe und Ziegen ist ganz massiv. Impfen, Klauen behandeln, Entwurmen, Scheren, Tierarzttermine etc.
Jedes Jahr immer wieder neu ein Kraftakt. Es dauert Wochen und locker 70 -80 Stunden. Alle Schafe einfangen, scheren, medizinisch behandeln. Ufffff ! Für dieses Jahr ist das Wesentliche durch (Montag werden sie noch gegen die Blauzungenkrankheit geimpft). Ohne Wolle lässt sich die Hitze aushalten. Und dennoch: Tagsüber liegen die Schafe ziemlich platt irgendwo im Schatten herum und am Abend, wenn es kühler wird, kürzen sie die Blühwiesen. So entsteht ein Nutzen für alle.
Und die Schweinchen bekommen gekühltes Obst. Auf einem der Bilder gut zu erkennen. Schwein Speedy freut sich tierisch 🙂
Ach ja: Die drei Storchenküken sind flügge geworden. Gestern drehten sie das erste Mal eine große Runde über dem Gelände.
Karamba hat es mit seiner Moderhinke nicht leicht. 7-8mal im Jahr muss er zur Tierärztin und bekommt dann unterschiedliche Spritzen. Zuletzt (immerhin) war er etwa 5-6 Wochen schmerzfrei, bevor es dann wieder losging. Er leidet manchmal ganz schön, etwa 24 Stunden nach den Spritzen ist er dann zumindest für einige Wochen wieder fit. Und nach der Behandlung gibt es Eichenlaub zur Belohnung. 🙂
Die Biotoppflege hält ganz schön auf Trab. Weiter gehts mit dem 10-Punkte-Biotop in Melle gegenüber des Kombimarktes. Eine herrliche Wildblumenwiese/Streuobstwiese, eine Trockensteinmauer, ein kleiner Teich (mit vielen Fröschen). Es wimmelt von Insekten, große Gesellschaften von Schafgarbe, Pastinak (wächst hier in großen Mengen !), der Wiesenflockenblume, Johanniskraut, Wilde Malve, Lichtnelke etc. sind echte Magneten. Der Aufbau dieser Biotopstrukturen hat sich gelohnt.
Heute die ersten zwei Schafe (Heidi und Knoorki) dorthin übergesiedelt, die nun den Anfang der Beweidung machen werden. Für die Schafschur, das Behandeln der Klauen, die Entwurmung inklusive Einfangen und umsiedeln (2 Schafe) kann man mit etwa 3 Stunden rechnen. Langweilig wird es hier nicht.
Aber es wird auch belohnt. Die Vielfalt ist einzigartig, und die Obstbäume tragen immer mehr Obst. Und die Schafe jubelten, als es endlich auf die frische Wiese ging (Ferienlager :-)). Herrliche Pflaumen zudem heute dort geerntet.
Und die nächste Wildblumenwiese wird beweidet. Dieses Mal am Campingplatz Ludwigsee. So langsam aber sicher sind alle Schafe geschoren, entwurmt und haben die Klauen geschnitten bekommen. Sie freuen sich sehr darüber und danken es mit herrlicher Biotoppflege.
Auf dem Areal am Ludwigsee hat sich eine riesige Pflanzengesellschaft mit dominierendem Hornklee angesiedelt. Schmeckt den Schafen ausgezeichnet. Und immer wieder drollig zu sehen: Der riesige Brutus und der kleine Noisette sind beste Kumpels und machen alles gemeinsam. 🙂
Um in Zukunft einfacher handlungsfähig zu bleiben und noch weitere Arten- und Klimaschutzaktionen gemeinschaftlich durchführen zu können sind wir nun ein Ableger von „Citizens forests“ (https://www.citizens-forests.org). Angedacht ist zunächst im Herbst die öffentliche und gemeinsame Anlage eines weiteren Miniwäldchens in Ostercappeln (das wäre dann die Nummer 8) :-).
Ein sehr schöner Sonntag. Weitere Schafe wurden geschoren, damit diese gut durch den Sommer kommen. Etliche Eichen umgetopft, Quercus pyrenaica, Quercus suber, Quercus frainetto, Quercus macrocarpa, Quercus acerifolia, Quercus dentata. Wenn sie groß sind, dann sollen sie helfen, den Planeten zu kühlen. Es wird hier viel mit Bodensubstraten experimentiert. Sandiger Boden, Lehmiger Boden, Kalksubstrat, Schafwolle (hält die Feuchtigkeit) und liefert Phosphate, Kaffeepulver (macht den Boden sauer) und gut abgelagertem Pferdemist. Und aus den Stochenkörben wird neugierig geschaut. Diese platzen mittlerweile aus allen Nähten 🙂
Die Schildis haben eine neue Aussenfläche bekommen. Deutlich größer, mit viel Platz zum Sonnen (demnächst folgt noch eine Art Sandstrand). Sie lieben hohe Temperaturen und fühlen sich aktuell komplett wohl. Zudem ist ihr Schwimmteich deutlich vergrößert worden, sie haben jetzt sogar eine Stell,e, an der sie bis zu einem Meter tauchen können 🙂
Auch am 2. Tag hat die Schulklasse aus Münster wieder gute Arbeit geleistet. Schafe und Ziegen wurden auf die Wildblumenwiese umgesiedelt. Ponys wurden eingefangen, gewaschen und gestriegelt und mit einem Vorsorgeschutz gegen Milben und Zecken versehen. Tiere wurden gefüttert, entwurmt und ein Schaf geschoren.
Haben die Kids wirklich sehr gut gemacht und hatten glaub ich auch jede Menge Spaß, genau wie der kleine Hund „Kalle“, der oft dabei war. Vielen Dank an die Kinder, Vielen Dank an die Betreuerin Esther.
Die Schülerinnen fahren nun mit vielen neuen Eindrücken nach Hause und haben viel gelernt. Das Wetter hat nicht immer mitgespielt, es gab ein fürchterliches Gewitter, sodass wir dann entschieden hatten, dass alle Teilnehmer sicherheitshalber im Haus untergebracht wurden. War ganz schön Trubel, aber alle haben sich gut miteinander organisiert.
Eine weitere Wildblumenwiese wird jetzt sehr schonend für die Insektenvielfalt von Ziegen und Schafen beweidet, mit der Wiesenflockenblume, Heidenelke, Rundblättrige Glockenblume, Schafgarbe, Schafskabiose, Wiesenthymian, Bergsandglöcken, Johanniskraut, Wilde Malve und und und…. Das Saatgut wird von den Tieren durch Hufe und Fell zu anderen Standorten getragen, wo dann die nächsten Wildblumen etwas für die Vielfalt leisten werden. Viele Wildbienen und Schmetterlinge freut das sehr. Die Störche staunen über so viel Einsatz der „jungen Generetation“, ein Nutzen für die Tierwelt und die Vielfalt ist entstanden. Das hat Spaß gemacht 🙂
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