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Allgemein
Verschneite Stille auf dem Gnadenhof
Geschrieben:

Zum Glück haben die Tiere das Geböller an Silvester hinter sich. Nun ist eine himmliche Ruhe eingezogen. Schnee bedeckt die Wiesen und Stallungen. Jeden Tag wird jede Menge Trinkwasser im Badezimmer abgefüllt, denn die Regenwassertonnen haben gefrorene Abläufe. So geht es aber auch. Ordentlich frisches Heu, lecker und ggf. auch muckelig warm und jede Menge Körner für das Federvieh machen es erträglich.

Eisschichten werden zweimal täglich aufgehackt, damit die Tiere auch an das Wasser kommen. Noch ca. 3 Monate, dann ist Frühling.

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Weihnachtsfeier auf dem Gnadenhof
Geschrieben:

Es ist wieder soweit. Bereits heute früh gab es die große Bescherung für alle unsere Tiere.

Jeder kriegt das, was er oder sie am liebsten mag. Nudeln mit Soße und etwas Olivenöl sowie Pfirsiche für die Schweine (und später dann Kekse und Erdnüsse). Äpfel, Paprika und Salat für die Gänse, Enten und Hühner. Für alle die doppelte Ration „normales Futter“. Leckerlies, viel viel extra Heu. Vorgestern vorsichtshalber mit Ziege Karamba noch bei der Tierärztin gewesen, damit er trotz seiner Arthrose und Moderhinke ein schmerzfreies Weihnachten erlebt. Ebenso Ziege Alfred, der mittlerweile auch schon etwas älter ist und immer mal wieder Probleme mit seinen Füßen hat.

Eine große Kältewelle rollt heran, somit Wärmelampen aufgehangen. Insbesondere Schweinchen Speedy liebt das sehr. Allen soll es insbesondere heute besonders gut gehen. Ist ja Weihnachten. Frohes Fest an alle. 🙂

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Leckerlies im grauen Dezember
Geschrieben:

Dezember bedeutet: Nass, kalt, grau in grau. Damit sich das Gemüt der Tiere aufhellt erhalten diese in der trüben Jahreszeit viel Extraheu und natürlich jede Menge Leckerlies. Damit lässt es sich leichter aushalten 🙂

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Schweineoma Speedy in Behandlung
Geschrieben:

Unsere kleine Schweineoma wurde diese Woche von einer unserer Tierärztinnen behandelt. Sie hat ein tränendes Auge, welches leider schon leicht eitert. Mit einer besonderen Salbe wird dieses nun zweimal am Tag behandelt.

Speedy lässt sich natürlich nicht gerne am Auge rumfummeln, was jedoch gut geklappt hat: Wenn sie ganz ganz besondere Leckerlies bekommt (Zuckerlakritze, nur in dieser Ausnahesituation) dann akzeptiert sie das ausnahmsweise 🙂

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Tetanus-Impfung
Geschrieben:

Die Tetanus-Auffrischung wurde nun durchgeführt. Unsere Ponys kennen das schon und ertragen es mit stoischer Ruhe. Ein kleiner Pieks und alles ist erledigt 🙂

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Familienmitglied Ziege Karamba
Geschrieben:

Ziege „Karamba“ lebt schon seit 2019 bei uns und ist längst zu einem Familienmitglied geworden.

Er hat es nicht leicht. Jedes Jahr, wenn der Herbst beginnt und es nass und kühl wird, dann entwickelt er eine schmerzhafte Moderhinke. Das kann so schmerzhaft sein, dass er sich nur noch kriechend und robbend vorwärts bewegen kann. Um das zu verhinden geht es bei den ersten Anzeichen zur Tierärztin. Schmerzmittel und Penicilin, kurze Zeit später geht es wieder (für ca. 6-8 Wochen). Dann folgt die nächste Behandlung. Ab dem Frühling, wenn es wärmer wird, ist er zum Glück Beschwerdefrei.

Die erste Behandlung in diesem Herbst hat er geschafft. Anschließend ging es wieder zu seinen Kumpels 🙂

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Kluge Schweinchen
Geschrieben:

Sobald es kalt wird erhalten unsere Schweinchen („Sancho “ und „Bratwurst“) große Mengen an zusätzlichem Heu und Stroh. Sie bauen sich damit dann kleine Nester und wühlen sich zuweilen so in die wärmende Behausung ein, dass man sie kaum noch sieht. Gibt es dann etwas zu Futtern sind sofort die großen Rüsselnasen da 🙂

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Einstallung der Tiere durchgeführt
Geschrieben:

Morgen wird der Landkreis Osnabrück vermutlich eine Einstallpflicht verkünden. Bis auf drei Laufenten, die beim Einfangen getürmt sind, sind hier bereits alle Tiere untergebracht. Insgesamt knapp 50 Stück. Gänse, Enten, Hühner und Hähne. Toll finden die es nicht, das Stresslevel steigt leider beträchtlich. In einigen Unterkünften haben wir Zwischenbarrieren gezogen, damit sich die Tiere auch mal aus dem Weg gehen können.

Anbei ein recht guter Artikel zur Vogelgrippe aus dem Spektrum

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Neues Finanzierungsprojekt für den Gnadenhof
Geschrieben:

Einen Gnadenhof zu betreiben ist teuer. Also muss man sich etwas einfallen lassen (ständig), denn pro Jahr fallen etwa 25.000 Euro Kosten für Pacht, Futter und Tierazt an. Und wir haben uns etwas einfallen lassen 🙂

Seit heute ist ein neues Finanzierungsprojekt online: http://charta-thesauri.de (Unterstützende Luftbildarchäologie und Vorbereitungskarten für Sondengänger (Niedersachsen). Zudem: Digitale Schatzsuche sowie Geo-Rätsel).

Auf der Seite können z.B. luftbildarchäologische Besonderheiten recherchiert bzw. vermerkt werden. Interessante (historische) Karten für Sondengänger sind hier abrufbar, und Menschen können virtuelle digitale Schätze finden sowie interessante (historische) Geo-Rätsel lösen. Geo-Rätsel (so viel steht fest) werden ein neuer Onlineboom, weiß nur noch keiner 😉 Bei der „Online-Schatzsuche“ im Web ist es ähnlich. Ähnlich eines Atlanten kannst Du verschiedene Kartenebenen durchsuchen, Dich in „weite Ferne“ träumen und dabei Schätze finden. Ja, und interessante Rätsel werden auf Dich warten. Nur die erste Person, welche ein Rätsel löst, bekommt die Belohnung. Digitale Geo-Rätsel entspannen und entschleunigen.

Ist ne Menge „Gehirn“ in das Projekt geflossen. Premium-Zugänge können für 5 Euro/Monat erworben werden. Das hauptsächliche Informationsmedium ist die digitale Kartenanwendung unter https://charta-thesauri.de/geodaten/

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Die armselige Kreatur Mensch
Geschrieben:

Der Mensch, das wird einmal mehr in Zeiten der Vogelgrippe deutlich, ist schlichtweg die armseligste (und durchaus auch widerlichste) Kreatur, die auf diesem Planeten so rumkreucht. Selbst dafür mitverantwortlich, dass durch intensive Massentierhaltung Viren und Krankheitserreger entstehen und sich massiv verbreiten können, wird im Falle eines Seuchenausbruches noch nicht einmal auf die grausamen Bedingungen für eine millionenfache (direkte) Todesfolge eingegangen.

Aktuell ist es so: Tiere werden in Deutschland in riesiger Zahl vergast. Im offiziellen Sprachjargon heisst das: „Tierschutzgerecht eingeschläfert“. Konkret läuft das so ab: Die Tiere werden zu Hunderten in luftdichte Container eingelagert, dann wird Gas eingeleitet. Die Folgen und Ängste für das einzelne Tier kann sich jeder selbst ausmalen.

Und in der Presse und der allgemeinen Bevölkerung: Die größte Sorge ist scheinbar, dass Eier nun teuerer werden und die Weihnachtsgans vielleicht Mangelware wird. Mitgefühl für vergaste Lebewesen findet eigentlich nicht statt. Das ist der Augenblick, indem man sich selber sagt: „Fürchterlich!“. Und „Ich distanziere mich ganz entschieden von einem breiten Teil der Gesellschaft. Es tut mir leid, dass ich leider auch ein Mensch bin“. Auf den Punkt gebracht: Es geht vorrangig – mal wieder – nur um die Interessen einer Lobby – und einer umfassenden Bevölkerungsschicht, die („Geiz ist geil!“) Tierprodukte zu Billigpreisen genießen möchte. Leider haben wir keine Wahl.

Einer der ganz ganz wenigen Artikel in der Tagespresse, der etwas kritischer an die Situation herangeht:

https://taz.de/Neuer-Ausbruch-der-Vogelgrippe/!6124230/

Da jedoch auch wir keine Lust auf Ärger haben und natürlich auch unsere Tiere vor dem Virus schützen wollen (die Entwicklung von Krankheitserregern ist maßgeblich von intensiver Massentierhaltung abhängig, zu Lasten von Wildtieren, Qualhaltungstieren, Mensch & Co.), haben wir schon etliche arme Wesen eingestallt. Wir achten dabei darauf, dass Tiere miteinander untergebracht werden, die sich gut verstehen, die pfleglich miteinander umgehen. Und sich, im Zweifelsfalle auch aus dem Weg gehen können. Das sieht dann z.B. so aus: