Wir zeigen der Welt mal, wie Arten- und Klimaschutz funktioniert ;-)

Heute Vormittag die nächste Fläche für Klima- und Artenschutzmaßnahmen besichtigt. 🐸🦋🐌🐞🐝🌿🍂🌻🌼🌷🌺
Am Ebbergeweg in Melle/Westerhausen. Vielen Dank an die sehr nette Familie, welche hier gemeinsam mit uns und Frank Strötzel etwas für die Umwelt tun wollen. Danke an Frank Strötzel, der aus einer eigens initiieren Umweltaktion seines Versicherungsbüros einen sehr hohen finanziellen Betrag für diese Maßnahmen an unterschiedlichen Standorten in Westerhausen, Föckinghausen und Oldendorf zur Verfügung stellt.
An dem heute besichtigten Standort am Ebbergeweg wird eine große Blühwiese (im April) entstehen, und schon in ca. 2 Wochen verschiedene Obstbäume gepflanzt (Hochstamm und Alte Sorten) und Beerensträucher für die Vogelwelt eingesetzt.
Zudem werden diverse Baumsetzlinge eingepflanzt, um ein kühlendes Mikroklima zu schaffen. Diese Fläche wird ein ganz besonderes Biotop werden, zumal hier eine Quelle aus dem Meller Berg dafür sorgt, dass Lebewesen auch etwas zu Trinken finden.
Das Projekt ist zudem auch eine Art Vorbote für das gemeinsam mit dem TSV Westerhausen geplante Großvorhaben “500 AKA – 500 Aktiv für Klima- und Artenschutz im Landkreis Osnabrück”.
Der Projektantrag hat übrigens eine weitere Hürde genommen und wird nun im Februar bei einer Vorstandssitzung der Bingo!-Umweltstiftung Niedersachsen auf der Agenda stehen. Wenn alles klappt, dann werden Melle und Ostercappeln/Venne die Hotspots der Maßnahmen. Und schön ist: Dann wird auch einiges Geld zur Verfügung stehen, um lokale Unternehmen zu unterstützen, schließlich werden dann auch Verpflegung (Bio und tierleidfrei mit expliziter Thematisierung der CO2-Äquivalenzwerte von Nahrungsmitteln), Werkzeug, Baumaterialien, Pflanzgut und und und benötigt.
Was aktuell hier im Ort passiert ist ja fast schon ein bisschen unheimlich.
Die Biotope schießen “wie Pilze aus dem Boden”. Es wird hier (keine Übertreibung) zu einer Situation führen, dass verschiedene “Großbiotope” nur wenige Hundert Meter voneinander entfernt liegen, weil mittlerweile so viele Menschen hier mitanpacken und Flächen zur Verfügung stellen. Firmen, PrivatbürgerInnen, der TSV, wir von der gUG Umweltschutz und Lebenshilfe und und und…
So verändern wir die Welt – lokal.
Und hier in unserem kleinen Ortsgefüge zeigen wir der großen weiten Welt mal, wie Arten- und Klimaschutz funktionieren kann – weil so viele Menschen aktiv werden 🙂 🙂 🙂