Trüffel: Beitrag für Klimaschutz, leckeres Essen und Geldbeutel

Trüffelsuchkurs absolviert (wird vielleicht noch einmal von hohem Nutzen sein)! Klimaschutz und Geld verdienen! ☺️
Es war hochgradig interessant (http://www.trueffeljule.de) und die Verbindung zwischen Klima- und Artenschutz sowie
Trüffelanbau ist riesig!
Denn: Man muss sich sehr gut um seine Trüffelbäumchen kümmern, sie hegen und pflegen, damit sie nicht nur etwas gegen die Klimaerwärmung sondern auch etwas für den Geldbeutel (oder ein leckeres Essen) tun.

Nächste Woche geht es mit Online-Abendkursen eines anderen Anbieters weiter.
Diese Form der Landwirtschaft, die jeder Mensch bequem in seinem eigenen Garten betreiben kann, ist zur Minderung der Klimakrise ausserordentlich spannend.

Geimpfte Trüffelbäume aus der Region gibt es übrigens hier: http://www.teutotrueffel.de/.

Hund Merlin hat seine Sache spitze gemacht. In kleinen Schritten wurden die Hunde an die Trüffelsuche gewöhnt (10 Personen, 7 Hunde. 4 Blöcke Theorie, 4 Blöcke Praxis, 2 Tage…).
Jetzt dauert es noch einmal 6 Monate (bis ein Jahr), bis er irgendwann in der Lage ist, seinen ersten Trüffel zu finden.
Auch für Hundehalter kann die Trüffelsuche ein tolles Hobby sein. Der Hund ist völlig und komplett ausgelastet und
man ist draussen in der Natur.

Die kommerziellen Zahlen sind übrigens hochspannend .
Für 1 kg Burgundtrüffel (kommt in Deutschland weitläufig vor) schwanken die Marktpreise im Jahr zwischen 700 und 1200 Euro (also pro gramm zwischen 70 Cent und 1,2 Euro).
Im Landkreis OS existiert z.B. eine 100 m²-Wildfläche, die seit vielen Jahren wissenschaftlich untersucht wird.
Ernte im Jahr: 3 -7 kg.
Auf einem Hektar Trüffelplantage lassen sich pro Jahr (je nach Wetter) zwischen 10 und 50 Kilogramm ernten.

Allerdings: Bis eine sog. “Trüffelplantage” etwas abwirft vergehen 6 bis 7 Jahre.
In diesem Zeitraum hat man ausschließlich Kosten.

Hier übrigens ein Film zur Trüffelsuche im Teutoburger Wald: