Projekt “Biotopverbund Melle” ist gestartet

Here we go….
Projekt “Biotopverbund Melle” ist gestartet 🐞🙂😃🐛🦋🐢🌳🌿☘️
https://biotopverbund-melle.de/

Das Projekt „Biotopverbund Melle“ ist ein offenes Gemeinschaftsprojekt von Meller Bürgerinnen und Bürgern.
Das Unterfangen versteht sich ganz explizit als offenen Projekt für Alle. Es gibt in diesem Sinne niemanden, der „dirigiert“ oder Dinge vorschreibt, dieses gilt natürlich auch für die Gestaltung von Biotopen.
Es gibt keine Zugehörigkeit zu einer Partei, einer Berufsgruppe oder einer fest definierten Meinung.
Die Gesamtheit aller Meller Akteure (Vereine, Stadt Melle, Politiker, Landwirte, Jäger, Firmen, Bürgerinititiven, Kirchengruppen, Schulen etc.) ist eingeladen, sich zu beteiligen.
Das Ziel ist es in der Stadt Melle unterschiedliche Biotopstrukturen zu schaffen, die es vielen Arten ermöglichen, von Biotop zu Biotop zu wandern bzw. zu fliegen, und somit dringend benötigte Lebensräume
auszudehnen. Ein weiteres Ziel ist die Förderung einer Klimaresilienz der Stadt Melle durch neu zu schaffende Strukturen.

Ein (perspektivisches) Wunschziel ist ein “echter” Biotopverbund in Melle, wie er in diesem Arbeitspapier dargestellt wird:
https://biotopverbund-melle.de/was-ist-ein-biotopverbund/

Positions- und Diskussionspapier:
https://biotopverbund-melle.de/wp-content/uploads/2021/12/biotopverbund2.pdf

Die Realisierung dieses Konzeptes wurde von verschiedenen Meller Bürger*innen vorbereitet, darunter z.B. Gabriele Mörixmann.
Die Initialzündung dafür stammt durch entwickelte Konzeptelemente ursprünglich aus dem Kommunal-Wahlkampf 2021 von Frank Vornholt und wurde seitdem kontinuierlich weiterentwickelt.
Letztlich gilt das Prinzip „Von Allen! Für Alle!“.

In den letzten Jahren ist ein stark gestiegenes Bewusstsein für Natur- und Klimaschutz festzustellen. Viele Menschen sind bereit auch eigenes Geld in die Hand zu nehmen, Zeit zu investieren und loszulegen. Es ist in hohem Maße eine Aufbruchstimmung festzustellen.
„Was kann ich in meinem eigenen Garten für die Artenvielfalt tun?“. Zuweilen tun sich z.B. Nachbarn zu Gemeinschaftsinitiaitven zusammen und legen dann los.
Um dem Artensterben und der Klimaerwärmung etwas entgegenzusetzen sind Kreativität und schnelles Handeln erforderlich.

Gabriele Mörixmann: „Nebel ist kein Grund stehen zu bleiben, sondern eine gesamtgesellschaftliche Herausausforderung gemeinsam Konzepte zum Erhalt unseres Planeten zu entwickeln!
Dabei gilt es den Spagat zwischen Ernährungssicherung, Umweltschutz, Tierschutz und Wirtschaftlichkeit so gut wie möglich, und vor allem mit Spaß und Freude an der Sache, hinzubekommen.“

Kai Behncke: „Die Ausgangslage in Melle ist gut. Wir haben in unserer Stadt viele Akteure, die sich für den Arten- und Klimaschutz stark machen.
Es ist an der Zeit ein weit verzweigtes Biotop-Netz zur Stabilisierung und Erhöhung der Artenvielfalt in Melle zu schaffen. Einen Verbund, der zudem Tausende von Tonnen CO2 umwandelt und für kühlende
Refugien für Mensch und Tier sorgt. Die Klimaerwärmung ist eine Jahrhundertaufgabe, die uns alle gemeinsam betrifft. Die Möglichkeiten diese auf kommunaler Ebene anzugehen und sich zu wappnen sind riesig.“

Nach dem Motto „Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut“ macht es Sinn auf kommunaler Ebene mit den ersten Bausteinen eines (entstehenden) Biotopverbundes zu beginnen
bzw. vorhandene Strukturen auszubauen. Eine erste (ständig erweiterte) Basis-Übersicht geschaffener Biotope befindet sich im entwickelten Biotopkataster:

https://biotopverbund-melle.de/kataster/

Meller Akteure sind eingeladen, selber, durch Eigeninitiative Biotopstrukturen zu schaffen
(z.B. Klimaschutzanpflanzungen, Feuchtbiotope, Trockensteinmauern, Blüh- und Streuobstwiesen, Vogelschutzhecken etc.)
und diese über das angebotene Formular einzutragen:

https://biotopverbund-melle.de/mitmachen/

Auf dieser Basis können und sollen perspektivisch weitere Maßnahmen für Teilstrukturen eines echten Verbundes geschaffen werden, also an Biotop-Schwerpunkt-Gebieten die Strukturen gezielt ausgedehnt werden.
Insbesondere der Aspekt „Schützen durch Nützen“ (Erntemöglichkeiten) wird dabei eine wichtige Rolle spielen.