Nino de Angelo – Godfather of Umweltschutz

Das Insekten-XXL-Biotop in Osnabrück in der Netter Heide (Danke an die Firmen Ost & Koch, (https://ostundkoch.de/) und Boni Kafferösterei (https://www.boni-kaffeeroesterei.de) nimmt Formen an. Heute staubige Wirbelstürme durchlebt…😷👻🌬🌬🌬💨💨💨

Am Abend einen Hektar Fläche im Norden von Osnabrück gefräst.
Warum macht man das? Nächsten Dienstag folgt (kurz vor Ende der Saison) die Einsaat.
Das Saatgut benötigt einen aufgelockerten Boden.
Gleichzeitig ist es wichtig, diesen nicht zu sehr mit schweren Maschinen zu bearbeiten.
75% aller Wildbienen nisten im Erdreich.

Gefräst, gefräst und gefräst. Das gibt Zeit, über das Leben nach- und sich selber allgemein ein paar spinnerte Geschichten auszudenken.
Im Radio kurz zuvor “Nino de Angelo” und “Jenseits von Eden” gehört (Merlin Dumke).

Und plötzlich wurde alles klar, was damals nach Lektüre der BRAVO noch unklar war.
Nino de Angelo ist so etwas wie ein musikalischer Godfather des Umweltschutzes.

“Wenn wir nicht fühlen
Die Erde, sie weint
Wie kein andrer Planet
Dann haben wir umsonst gelebt…”

Versteckte Botschaften? Völlig klar: Es geht um Naturschutz!
Ich latsche also mit meinen kongenialen Schuhpartnern über die Fläche und träller gut gelaunt DEN! Song, also quasi die “MUTTER aller Umweltsongs”!
Plötzlich höre ich ein genervtes Seufzen von unten.

Einer meiner Schuhe spricht mit mir: “Mann Chef, wir tragen Dich ja durch dick und dünn. Aber höre bitte auf mit Deinem Gequäke!”

Ich (etwas verdattert): “Wieso? Wieso? Was ist denn an DEM Song falsch?”

Der linke Schuh meldet sich: “Mann, dann sing Arbeiterlieder. Was für die Gewerkschaft! Oder Hannes Wader oder so…Aber nicht sone Schulze”

Ich: “Du hast es nicht begriffen!
Hör mal: “Wenn selbst ein Kind nicht mehr lacht wie ein Kind
Dann sind wir jenseits von Eden
Wenn wir nicht fühlen
Die Erde, sie weint
Wie kein andrer Planet
Dann haben wir umsonst gelebt!”

Die Botschaft ist doch klar! DARUM GEHT ES DOCH! Nachhaltigkeit! Was willst Du eigentlich??!”

Der rechte Schuh: “Dann sing nen zünftigen Marsch. Oder was von Kraftwerk. Oder was Konservatives. Was von Modern Talking. Oder Nicole! Nicht auszuhalten Dein kümmerliches Gefiepe!”

Ich (trotzig und lauter):
“Lass uns jeden Tag das Leben endlos spüren
Und uns niemals unsre Ehrlichkeit verlieren
Wenn uns gar nichts mehr zusammenhält
Verlöscht vielleicht das letzte Licht der Welt!”

Der linke Schuh verdeht die Augen: “Gott, wie konnte das passieren. Wieso hast Du und so einem Vogel zugeordnet??! Wieso keinen Jogger oder Spaziergänger?? Aber Nicole? Genial!”

Ich: “Die schlechtesten Reime aller Zeiten.
Ein bisschen Frieden, ein bisschen Sonne,
auf dieser Erde, auf der wir wohnen…Was soll das sein?
Sonne reimt sich auf Wonne, wohnen reimt sich auf was? Mohnen? Pizza Calzonen? Annionen und Kationen? Das ist stümperhaft!”

Beide Schuhe kündigen an: “Staubige Wüste! Sandsturm! Latschen und Latschen, Schnauze voll!! Und Dein Gequäke. Wir streiken!”

Ich merke: Ich muss reagieren.
Und somit singen wir zu dritt:

“Ein bisschen Frieden, ein bisschen Sonne, Auf dieser Erde, auf der wir wohnen. 3 Pizzen Calzonen, es blühen die Mohnen, wir lieben Annionen und Kationen!”

Puh. Streik abgewendet. Es geht weiter. Die Trockensteine sind auch schon da.
Summer of “Artenvielfalt zurückholen” geht zur Not auch mit Nicole.

Blühwiese 226. Wenn diese ausgesät ist, dann haben wir (seit 2017) etwa 445.000 m² geschafft – mit regionalem und mehrjährigem Saatgut.
Wenn die “500.000” geschafft ist, dann lade ich (trotzdem) Nino de Angelo ein!

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/

Spenden für unsere Arbeiten (und Schuhe mit besserem Musikgeschmack):
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz