Ein Königreich, ein Königreich für ein neues Konzept!!

Ein Königreich, ein Königreich für ein neues Konzept!!
…für Klima- und Artenschutz!! 🤪👑👑👑🏡🏡🌳🌳🌳
Und: Omnipräsente Kritik an der „letzten Generation“ (selbst „Steini“ hat sich nicht lumpen lassen)

Seit der letzten Mitmachaktion ist eine Menge Zeit vergangen.
Als nahezu gesichert gilt, dass im Herbst 2023 ein oder zwei weitere Mitmachaktionen folgen.

Insgesamt jedoch muss ein neues Konzept her, denn:

Es waren 1061 Personen, die sich zwischen April 21 und Dezember 22 an diversen Mitmachaktionen beteiligt haben
(es waren glaub ich 35 öffentliche Aktionen und etwa 10 „geschlossene“ Events).

1061/45= im Schnitt also 23 Personen pro Aktion.
Das ist nicht schlecht, wir müssen jedoch schneller, mehr, aktiver und einfach pfiffiger werden, um in kürzerer Zeit mehr zu erreichen!!

Es gab bei den Mitmachaktionen auch Veranstaltungen, da kamen nur 3 oder 4 Personen und jedes Mal (wirklich JEDES MAL)
musste ordentlich „getrommelt“ werden, damit genügend Personen dabei waren.
Auf Dauer irgendwie auch ganz schön ermüdend.

Das schmälert das Engagement der vielen Aktiven, die dabei waren, nicht, im Gegenteil!
Gerade weil es nicht ganz einfach ist Menschen für Klima- und Naturschutzaktionen
zu gewinnen war es umso wertvoller, wenn sich Menschen dafür aktiv stark gemacht haben!

Aktuell dominiert ein Geist in den (sozialen) Medien, der zeigt, dass Menschen sich die „Klimakleber“ als „die Bösen“
auserkoren haben. Das steht selbstverständlich ja auch jedem frei, das so zu sehen, ist ja (zum Glück) ein freies Land.
Ich persönlich verstehe das in Teilen auch zumindest ansatzweise, naja, zumindest ein bisschen, ein ganz kleines bisschen,
dass diese Aktionen keine Begeisterung hervorrufen. So richtig viel Applaus kriegt die „last Generation“ hier auch nicht. Ausgepfiffen wird sie (hier) jedoch dennoch nicht. Der Stachel in der (gesellschaftlich) notwendigen Wunde ist nicht mehr und nicht weniger als ein Stachel in einer (gesellschaftlich) notwendigen Wunde.

Und auch 1: Die Argumente der AktivistInnen sind stichhaltig und decken sich nahezu 100% mit den Argumenten vieler WissenschaftlerInnen !

Und auch 2:
Schon in etwa 15 Jahren (ich verwette jeden Penny auf meinem Konto dafür) wird es gesellschaftlich als „unerklärlich“
gelten (ob der klimabedingten Katastrophen, die uns alle dann regelmässig umgeben), wie man „damals“ etwas gegen Klimaaktivisten sagen konnte (die zugegebenerweise
„Gesetze“ überschreiten (etwas, was die Bundesrepublik Deutschland gemäß Bundesverfassungsgericht in Bezug auf Klimamaßnahmen übrigens auch tut)). Das auch in unserem „altbekannten“ System ein Fehler steckt ist offensichtlich (und keine Schande!). Systeme ändern sich und müssen das auch tun! Ändern sie sich nicht, dann saufen sie ab.

Und auch soll angemerkt werden: Die Klimaerwärmung wird alle Grenzen sprengen, in denen wir bislang gedacht haben!
Die „Hinterfragung“, die bereits spürbar begonnen hat, wird Dimensionen annehmen, die sich viele Menschen (offensichtlich) aktuell lieber nicht vorstellen wollen.

Mir ist insgesamt (noch) nicht in Gänze klar, warum sich so viele auf die „Letzte Generation“ einschießen.
Trotzdem ist es hier immer wieder gut Diskussionen zu führen mit Menschen, die die „letzte Generation“ vehement ablehnen.
Diese Diskussionen bringen weiter, ohne Frage, alle Beteiligten. Ich finde so etwas immer spannend und nehme es Menschen (die sich selber engagieren) auch
nicht übel. Denn bei aktiven Menschen, die sich SELBER gegen die Klimaerwärmung engagieren, findet dann eine Diskussion auf Augenhöhe statt.

Es ist jedoch schwer mit Menschen zu diskutieren, die selber NICHT (!) gegen die Klimaerwärmung vorgehen und dann
auch noch über AktivistInnen meckern. Trotzdem wird hier (manchmal, immer mal wieder) versucht, die Gründe dieser Ablehnung zu verstehen.
Manchmal jedoch ärgere ich mich über diese Menschen, die nach harten Maßnahmen gegen die „letzte Generation“ schreien.
Oft genug stellt sich in den sozialen Medien dann die Frage: „Ok, ok…findest Du nicht gut, allright! Und was tust Du im SPEZIELLEN gegen
die Klimaerwärmung?“
Viel zu oft ist dann die Antwort: „Ich bin ja kein Klimaaktiviast. Warum sollte ich etwas tun?“
Das Gespräch/Die Diskussion ist dann schnell beendet. Was für eine saublöde Antwort! (Kopfschütteln)…

Ein Stau auf der Autobahn aufgrund eines Unfalles ist also „ok“ und „normal“, aufgrund einer Protestaktion (die juristisch entsprechend sanktioniert wird) scheinbar eher nicht.
Konnte mir bis heute auch niemand erklären, warum das so ist.

Nach der Theorie der „radikalen Flanke“ (und dem entsprechenden Windschatten) ist „letzte Generation“ übrigens ein absoluter Segen für Gruppen wie uns oder scheinbar auch
Fridays for Future. Es ist seitdem viel viel leichter geworden, Argumente zu platzieren, sich Gehör zu verschaffen, Termine zu bekommen…
Ohne die „radikale Flanke“ wäre das kaum möglich gewesen.

Hier wurden nun die ersten Gespräche mit einem potenziellen Großsponsor begonnen. Es geht nicht nur um CO2-Bindung
durch Baumpflanzungen sondern sogar um CO2-Einlagerung durch Schaf- und Ziegenbeweidung. Das Wurzelwerk von Beweidungsflächen
ist, bei bestimmten Beweidungsformen, in der Lage gigantische Mengen an CO2 zu binden. Auch das gilt es zu fördern.

Und hier wird an einem neuen Konzept gebastelt.
Immer wieder neu Menschen motivieren, sich aktiv zu beteiligen, das reicht (nach Meinung von hier) nicht (mehr).
Wir erreichen zu wenige!
Eine Lösung könnte Folgendes sein:

Zwei mal haben wir in Projekten (Blumiger Landkreis Osnabrück: Damals wurde Blühwiesen-Saatgut für 50m² verschenkt; 500 AKA: die
Firma Thomas Philipps GmbH & Co. KG spendete 3000 Baumsetzlinge) erlebt, wie viel Engagement Menschen zeigen, wenn
es etwas für Artenvielfalt und Klimaschutz „umsonst“ gibt, für den eigenen Garten, für den eigenen „Hood“…
Es war hier teilweise eine Volksfeststimmung bei den Abholorten.
Das ist keineswegs despektierlich gemeint, im Gegenteil. Genau DAS (!) ist eine riesige Chance!

Wenn nun Pflanzaktionen (Bäume, Obstbäume, Wildgehölze, Blühwiesen) für ganze Siedlungen, mehrere 100 Personen, vorbereitet würden,
kostenlos bereitgestellt werden….
Inklusive Gemeinschaftsessen und Trinken…
Unter Umständen liessen sich gleich dreistellige Personenzahlen gewinnen, die ihre eigenen Gärten (Siedlungen) klimaresistenter gestalten. 😍☺️ Pro Klimaschutz, Pro Artenvielfalt! 🦋🐝🦉🦇🦋🐌 Und wir arbeiten an einem Konzept um Land zu kaufen, für „Mitmachbiotope“, an/auf denen sich Menschen persönlich um „ihre“ Bäume kümmern können. Denn einen Baum zu pflanzen reicht nicht mehr, es muss auch gewässert werden.

An dieser Idee wird hier getüftelt. Vermutlich für 2024 soll ein entsprechender Projektantrag auf die Reise gehen…

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz