Die Zeit der Veränderung ist nicht mehr zu stoppen
Geschrieben:

Die Entwicklung für Klima- und Artenschutz (nicht nur in Stadt und Landkreis Osnabrück) beginnt unheimlich zu werden…😳😳
Immer mehr aktive Gruppen! Starker Rückenwind durch die Lützerath-Räumung.
Durch Handelskonzern „Lidl“ offizielles Einläuten der Zeitenwende.
Und: Arbeit an der Giga-Idee zur Finanzierung des Gnadenhofes 😉

Noch vor 5 Jahren hatte man als handelnde Umweltschutz-Kleingruppe oftmals den Eindruck „irgendwie alleine“ zu sein.
Wenn man sieht, was allein diesen Frühling in der Region los ist: Absolut beeindruckend!!

Melle for Future plant eine größere Aktion für Klima- und Artenschutz im Mai.
Im März wird der nächste Miyawaki-Wald angelegt (in Osnabrück, Organisator: „OS Klimaneutral“ https://os-klimaneutral.de/),
auch von hier wird die Aktion unterstützt werden. Der NABU Osnabrück plant ein tolles Projekt
in der Stadt für Arten- und Klimaschutz mit verschiedenen Firmen.
Wir planen gleichfalls etliche Aktionen.
Die Lützerath-Räumung hat bei Alt und Jung für eine Aufbruchstimmung gesorgt, die an Vehemenz und Geschwindigkeit
naehzu wöchentlich zunimmt. Ich habe das noch nicht erlebt. Es ist etwas Besonderes, ein Teil dieser Bewegung sein zu dürfen!
Auch wenn immer noch Menschen Mauern gegen die Veränderungen bauen, hohe Mauern.
Die Klimaerwärmung werden diese Mauern jedoch herzlich wenig interessieren.

Gestern einen Kalender-Klospruch gelesen:
Wo der Wind der Veränderung weht, da bauen einige Menschen Mauern – und andere bauen Windräder!

Das Beeindruckendste diese Woche war vermutlich die Ankündigung von Lidl, sein Handelssortiment massiv umzustellen:

https://www.spiegel.de/wirtschaft/lidl-bald-weniger-fleischprodukte-a-1f245a15-2dc3-4dea-b13a-6ef54b336def
Zitate: „Lidl will sein Sortiment umstellen, der Anteil tierischer Proteine soll sinken, erklärt der Chefeinkäufer: »Europa und die ganze Welt schauen auf uns als Land«, der Wandel im Handel sei »alternativlos«.“

Und: „Es sei wichtig, sich so zu ernähren, dass die Grenzen des Planeten berücksichtigt würden und die Ressourcen für zehn Milliarden Menschen reichten. Das könne nur gelingen, wenn der Fleischanteil am Konsum sinke.“

Vorhin hier noch einige Hühner und einen Hahn umgesiedelt, die hier wagemutig immer wieder die Straße entschlangschlendern.
„Leute“, sage ich. „Ich sachs Euch! Die Zukunft kommt und es wird besser! Die Zukunft beginnt jetzt! Heute!
Wir haben noch eine Chance!“

Insbesondere die kleine Zwergente „Lorelei“ plustert sich auf und schaut glücklich in die Kamera.
„Wirklich??“

„Wenn wir es gemeinsam wollen, dann schaffen wir das!“

Etliche Utensilien für die bislang (meines Wissens) noch nicht gegangene Giga-Idee zur Gnadenhoffinanzierung sind eingetroffen.
Ein Zylinder, ein Baseballschläger, zwei schicke weiße Hemden. Bald folgt noch ein Golfschläger.
Und viel Technik-Gedöns wird im Hintergrund umgesetzt. Und die Tage müssen länger hell sein.
Mehr wird noch nicht verraten 😉 Schließlich wollen wir die Ersten sein. Jetzt gibts ein Wochenende-Feierabend-Bier.

Gnadenhof Brödel
http://gnadenhof-broedel.de

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-broedel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabrueck?utm_source=project_widget&utm_medium=project_71760&utm_campaign=widget