Das sich selbst verstärkende Prinzip der Artenvielfalt

Unverhoffte Schafbeweidung ☺️🐑🐑🐑🐑
Und: Das sich selbst verstärkende Prinzip der Artenvielfalt 🐦🌺

Auch unser Nachbar am Wulberg beweidet nun seine Wiese mit Schafen – herrlich!
Für die Artenvielfalt ist das sehr förderlich. Für die Seele ein Hochgenuss. ☺️🐑
Entlang der Straße befinden sich hier mittlerweile 2 Streuobstwiesen, viele neu gepflanzte Baumreihen, Blühwiesen ganz unterschiedlicher Art, Baum-Kühlinseln,, ein Miyawaki-Wald, ein kleiner Teich. Es wird und wird…Noch einige Jahre, dann ist das Ziel erreicht.

Mittlerweile sind hier Unmengen an Quadratmetern ausgemagert worden.
Um dort Heu zu machen (das Tiere auch sicher durch den Winter bringt) oder Lebensmittel anzubauen sind diese Flächen allerdings dadurch eher nicht geeignet.
Für eine hohe Biologische Vielfalt durchaus.

Dieses Jahr fällt auf, dass sich “quasi im 2-Wochen-Takt” bislang nicht dagewesene Arten zeigen, die hier auch never ever ausgesät wurden (vom Venus-Frauenspiegel über
Wiesen-Thymian bis zum gemeinen Wirbeldost). Scheinbar ist der Boden mittlerweile so mager, dass sogar Windflug hier (wieder) eine Rolle spielt (auf sehr nährstoffreichen Flächen
haben viele Wildblumen keine Chance, weil sie gegen nährstoffliebende Gräser “verlieren”).
Und: Wo viele Wildblumen sind, da sind auch viele Insekten. Wo viele Insekten sind, da rauschen auch viele Vögel an, die durch ihren Vogelmist
auch mal das ein oder andere Samenkorn verlieren). So führt eine kontinuierliche Pflege und Vernetzung dazu, dass immer mehr “neue”
Arten dazukommen.
Auf den Fotos z.B. die Wegwarte, blauer Lein, Malven. Wurden an den entsprechenden Stellen (zumindest von mir) niemals ausgesät.
Sind einfach irgendwie dort gewachsen…

Heute einigen Blühwiesenschnitt an die Tiere verfüttert. Ziege “Max” sieht etwas aus wie Bob Marley.
Und Schweinchen Bärbel freundet sich gerade mit Kaninchen Sky an.

Gnadenhof Brödel
http://gnadenhof-broedel.de

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