Blühwiesen sind ein Misterium

Blühwiese ausgebessert in Melle/Oberholsten 😍🐛🦋

Der Erfolg von Blühwiesen ist ein Misterium. Man weiss NIE, wie sich sich entwickeln.
Eine Wildblumenwiese an der Bad Essener Straße wollte bislang (auch im zweiten Jahr) nicht so recht.
Trotzdem schön: Im Meisenkasten piept es “bis unters Dach” (eine Wildvogelhecke, eine Streuobstwiese, eine Trockenmauer und ein Feuchtbiotop
wurden hier angelegt).

Völlig irre jedoch (!): Selbes Saatgut, selbe Technik, selber Tag, ähnliche Lichtverhältnisse…
Eine Wiese in 700 Meter Entfernung ist ein Volltreffer, diese jedoch war es nicht (lediglich in Kleinbereichen hat es geblüht).
Also nun 2 Jahre ausgemagert (oftmals ist das der Grund für ein “Scheitern”, auch in diesem Jahr blühte noch sehr
sehr viel Löwenzahn, ein Nährstoffanzeiger, oftmals die Ursache (also die Nährstoffe) für eine Nichtentwicklung von Wildblumenwiesen).

Ergo: Abgemäht, abgetragen (bestimmt 800 Kilogramm Biomasse), gefräst und neu eingesät.
3 verschiedene Blühmischungen.

Wird schon! Bislang haben wir 241 Wildblumenwiesen im Landkreis angelegt.
Etwa 10 wurden komplett garnichts (mal ein Überschwemmungsgebiet, mal der Boden zu sauer, mal zu stark verdichtet, meistens viel zu nährstoffreich).
Eine weitere “Fehlentwicklung” in einem Siedlungsgebiet von Melle wird demnächst angegangen.

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