30 Hochstamm-Obstbäume für Wellingholzhausen, als Geschenk für Bürgerinnen und Bürger
Geschrieben:

Mega! 😀🍎🍐🐝🦋
30 Hochstamm-Obstbäume für Wellingholzhausen, als Geschenk für Bürgerinnen und Bürger

Solche Projekte finde ich großartig!
Kleine, wendige und blitzschnelle Teams,
kurze Entscheidungswege, jeder erledigt zuverlässig seine Job, es wird nicht mehr als nötig diskutiert,
schnelle Entscheidungen, und so wird die Artenvielfalt gefördert!
Danke an http://bio-obstbaeume.de, die heute, gewohnt zuverlässig die Bäume aus dem BIO-Anbau geliefert haben.
Jede Menge alte Apfel- und Birnensorten sind dabei.
Danke an den Kooperationspartner dieses Projektes, den Landwirt Hendrik Brinkmann (Mitglied im Ortsrat von Wellingholzhausen, CDU),
der viele viele Menschen motiviert hat, am kommenden Sonntag bei der kostenlosen Verteilung der Bäume ihren eigenen Baum abzuholen.

Zwar nicht die Rettung der Welt, aber immerhin wieder 300 Kg CO2-Einlagerung und jede Menge Futter für Insekten, Vögel und Getier aller Art.
Sehr gut :-).
Und das ist auch dringend nötig!

Heute startet in Montreal die Uno-Biodiversitätskonferenz:
https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/uno-biodiversitaetskonferenz-2022-in-kanada-darum-geht-es-beim-cop-15-in-montreal-a-b948ec93-c9f5-4bdf-bb7d-0184cdafcbe2
Zitat: „Intakte Ökosysteme sind für das Überleben des Menschen auf der Erde unabdingbar. Dort, wo Lebensräume zusammenbrechen, wo in den Meeren Fischbestände kollabieren, wo an Land der Boden und seine Organismen, die Pflanzen und deren Bestäuber schwinden, verliert die Erde die Fähigkeit, Nahrung zu produzieren und komplexes Leben zu erhalten.

Dabei ist fast alles, was der Mensch benötigt und besitzt, Frucht der Natur: die frische Luft zum Atmen, das saubere Wasser, die Kleider am Leib, die Milch, das Fleisch im Kühlschrank, der Humus auf Feldern und in Gärten.

Und:
„Der Erde droht das sechste Massenaussterben ihrer Geschichte. Der Weltbiodiversitätsrat IPBES warnt, dass global eine Million Arten vom Aussterben bedroht sind. Der Artenschwund verlaufe derzeit »zehn- bis hundertmal schneller als im Durchschnitt der letzten zehn Millionen Jahre«, heißt es in einem Report des Expertengremiums, das mit dem Weltklimarat vergleichbar ist.“

Vielen Dank an dieser Stelle übrigens an Gerrit Öhm , der aus Montreal immer mal wieder Beiträge hier zur Veröffentlichung schicken wird.
Es macht Sinn, seinem Facebook-Profil zu folgen.
Vor Jahren, noch zu Zeiten des Insektenschutzprojektes „Blumiges Melle“ hat sich hier ein lockerer Kontakt entwickelt.
Gerrit war damals schon ein absoluter Experte für Schwebfliegen, die eine nicht unwesentliche Rolle bei der Bestäubung von Pflanzen spielen.

Wenn wir das Artensterben nicht sehr schnell in den Griff kriegen, dann brauchen wir uns zumindest über die Klimakrise keine Sorgen mehr machen.

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz?