Das Insektensterben wird auch im nächsten Jahr eine massiv zentrale Aufgabe bleiben.
Danke an Karsten Wachsmuth und Julia Biegall. Die beiden haben in Bissendorf bei der Firma Runge 5000 m² gemäht und abgetragen, wow! Das ist Einsatz!
So wird auch im Folgejahr wieder eine tolle Blühwiese entstehen.
Karsten Wachsmuth in Action. Weitere 1000 m² Insektenwiese wurden gestern gemäht. Starker Einsatz. Auch in Melle am Zwickenbach wird
nächstes Jahr wieder ein farbenfrohes, brummendes und summendes Paradies entstehen.
Puh, das wird dauern. Die Pilzerkrankung ist keine schöne Sache. So etwas passiert, wenn Meerschweinchen schlecht gehalten werden (zu wenig Auslauf, zu wenig Stallhygiene etc. etc.).
Vor einigen Tagen haben wir die drei Tröten auf unserem Gnadenhof Brödel Melle aufgenommen.
Diverse Wochen werden sie jetzt auf Pappe und Zeitungspapier leben müssen, damit die Pilzsporen schnell entsorgt werden können.
Behandelt werden sie auf Anraten eines unserer Tierärzte mit „Itrafungol“ (nicht ganz billig, eine kleine Flasche kostet da schon mal über 60 Euro), welches hauptsächlich gegen Pilzerkrankungen bei Katzen eingesetzt wird
(geht aber auch bei Kaninchen und Meerschweinchen).
Das Mittel ist „scharfes Zeug“, bei der Dosierung muss man aufpassen und auch immer wieder Zeiträume ohne Verabreichung einhalten.
Die Kleinen sehen ganz schön lädiert aus und haben das Medikament auch ohne zu Murren eingenommen.
Wird schon Jungs, Geduld, das kriegen wir doch hin….:-)
Heute das Kaninchengehege auf dem Gnadenhof Brödel Melle ausgebessert.
Ursprünglich liefen unsere Zwergkaninchen auf 60 m² umher, mit Möglichkeiten zum Buddeln, Sonnenplätzen, geschützt gegen Greifvögel etc. etc.
Allerdings: Das war denen wohl zu wenig. Also haben sie wie wild Tunnel gegraben und sich eines Nachts verdünnisiert.
Naja, nicht ganz, sie halten sich um Umkreis von ca. 300 Metern um ihr „Stammlokal“ auf und kommen immer wieder mal vorbei, schlafen einige Nächte im Stall, und sind dann wieder einige Tage unterwegs.
Leider gräbt unser Frechdachs Ringo gerne auch mal Löcher in den Gärten der Nachbarschaft. Das war so nicht geplant, sorry :-/
Also heute das Gehege ausgebessert. Jetzt haben sie 150 m², viele Zäune wurden eingegraben, potentielle Schlupflöcher geflickt.
Nach und nach werden sie nun wieder dem Gehege zugeführt.
Um dem Insektensterben Einhalt zu bieten ist es unabdingbar wissenschaftliche Untersuchungen zur Bestandsentwicklung von Insekten
zu fördern. Ein Beitrag dazu wurde innerhalb des Projektes „Blumiges Melle“ geleistet.
Den entsprechenden Bericht findet Ihr nun unter folgendem Link:
Wir bedanken uns an dieser Stelle nochmals bei allen UnterstützerInnen.
Auch unabhängig von dem Report einige zentrale Erfahrungen aus der Projektlaufzeit:
* Viele, viele Menschen wollen aktiv werden, „trauen“ sich aber nicht so recht
(weil sie oft „Angst“ haben, etwas falsch zu machen).
Nimmt man sie „an der Hand“ (und nimmt ihnen die Sorge), dann sind sie oftmals mit sehr hohem persönlichen Einsatz dabei
* Auch Blühwiesen, welche im ersten Jahr nicht so wachsen wie erhofft, können bei einer entsprechenden Pflege (Mahd und Mahdgut abtragen)
im zweiten Jahr ein „Volltreffer“ sein
* Blühwiesen sind nur ein Teil eines Insektenschuztes. Erst durch das Zusammenspiel mit Nisthilfen im nahen Umfeld leisten diese einen maßgeblichen Beitrag.
* Durch das Monitoring festgestellt: Eine im zweiten Jahr wachsende Blühwiese zieht eine höhere Artanzahl, als im ersten Jahr an
* Diverse gefährdete Arten profitieren von Blühwiesen, angelegt mit regionalem Saatgut
Medizin-Check der Meerschweinchen
Und: Aus logistischen Gründen können wir aktuell leider keine weiteren Tiere aufnehmen
Auch das gehört dazu, gestern der Rundum-Check der Meerschweinchen bei einem unserer Tierärzte.
Alle drei leiden an einer arglistigen Pilzerkrankung,
bleiben also die nächsten Wochen in Quarantäne.
Da der Pilz auf andere Tiere und Menschen übertragbar ist (im Fachjargon auch Zoonose genannt), dürfen diese nicht damit in Berührung kommen bzw.
wird nach einer Berührung sofort desinfiziert (das Keim-Bakterien-Pilz-Abtöt-Zeugs haben wir literweise hier).
Die Meerschweinchen werden jetzt mit einem strengen Medikament behandelt.
Das gesamte Stroh, Heu, Restfutter wird entsorgt.
Gemäß Rat des Tierarztes werden die drei in den nächsten Wochen auf Zeitungspapier leben müssen. Auch Holzgegenstände sind tabu,
Sie ziehen also vorübergehend in ein Plastikhaus, welches regelmäßig mit 60 Grad heißem Wasser abgewaschen wird.
Der kleinste der Dreien (Manni Kaltz) wiegt nur etwas über 300 Gramm. Der kriegt jeden Tag eine Extraportion Futter in einem separaten Bereich.
Indiana Jones und Kät’n Ahab (beide über 400 gramm) sind ob der Situation schon etwas am Mosern, da müssen wir wir jetzt alle gemeinsam durch, Jungs!
Probleme lösen wir im Vorwärtsgang und ohne nach hinten zu schauen 😉
Aufgrund einer Vielzahl an Anfragen:
Leider können wir keine weiteren Tiere aufnehmen.
Unsere Ställe sind voll und eine angemessene Betreuung benötigt Zeit, Platz und Geld. Da sind wir leider in allen drei Bereichen am Limit.
Auf unserer Großtier-Weide wird am Montag noch ein alleinstehendes Schaf (sie heißt Molly) aufgenommen und vergesellschaftet.
Zusagen für 3 weitere Weide-Tiere haben wir bereits gegeben (auch mit Blick auf die im nächsten Jahr folgende Blühwiesenbeweidung als Insektenschutzprojekt).
Diese nehmen wir im November auf.
So leid es uns tut, aber mehr können wir leider nicht beherbergen und versorgen.
Die kleinen Meerschweinchenflitzer rasen neugierig durch die Gegend.
Dafür, dass die eigentlich krank sind, ganz munter 🙂
Unser Hund Merlin ist begeistert, wedelt mit dem Schwanz und versucht die kleinen Dinger erfolglos zu hypnotisieren (keine Sorge, Kleintiere kennt er schon.
Er bellt die nicht an und jagt die nicht). Für ihn ist das wie Fernsehen. Auf Kanal 1 Meerschweinchen, Kanal 2: Meerschweinchen, Kanal 3: Meerscheinchen etc. etc.
Super Programm 🙂 Fehlt nur noch ne Packung Hundechips…
Gestern haben wir 3 Meerschweinchen aufgenommen.
Somit ist unsere „Kleintierstation“ nun definitiv erstmal komplett voll (5 Meerschweinchen und 5 Kaninchen).
Eine Tierschützerin hat die drei aus schlechter Haltung befreit (gut gemacht :-)).
Die kleinen Racker (Indiana Jones, Käptn Ahab und Manni Kaltz) sind in keinem guten Gesundheitszustand und befinden sich jetzt in Quarantäne.
Manni Kaltz ist sehr dünn und schwach auf den Beinen. Indiana Jones und Käptn Ahab weisen
deutliche Zeichen von Krankheitserregern auf (mindestens Milben). Jetzt bringen wir die drei erstmal zum Tierarzt.
Anschließend werden die erstmal aufgepäppelt und wenn sie fit sind, werden sie kastriert (sorry Jungs, muss leider sein).
Wir haben die Information, dass das Trio zuvor in einem Käfig der Größe eines Umzugskartons lebten, der noch dazu kaum gesäubert wurde.
Kein Wunder, dass das Spuren hinterlässt.
Hier nun wackeln sie neugierig durch zwei zusammengelegte Großkäfige und fiepsen und surren (ähnlich wie die Gremlins in dem Steven Spielberg Film aus den 80ern).
Ab Spätfrühling kommen sie dann nach draußen in das Außengehege. Da teilen sich dann 5 Meerschweinchen etwa 25 m². Wird schon, Jungs 🙂
Freitag kam unsere wöchentliche Biokiste, ist immer ein Fest.
Oftmals fehlt es an Zeit für einen Einkauf, aber die liefern auch,
und suuuuper Sachen waren wieder drin.
Es besteht kein Zweifel: Wenn wir Verbraucher deutlich mehr Bio und deutlich weniger Produkte aus der
konventionellen Landwirtschaft kaufen (würden + werden), dann (wäre + wird) das Artensterben deutlich geringer ausfallen (ok, der Einkauf, also der Einfluss am Markt, ist nur ein Faktor von vielen, aber ein sehr wichtiger…!).
Vielfach wird durch Bio-Produkte Biodiversität sogar noch gefördert. Und deutlich gesünder als das Zeugs
aus der konventionellen Landwirtschaft ist es auch (und produziert deutlich weniger Tierleid etc.).
Ok, das eine oder andere Produkt kann vielleicht in Ausnahmefällen auch mal
einem „Etikettenschwindel“ unterliegen (auch das gab es schon).
Und klar ist auch: Kaum jemand kann es sich finanziell leisten völlig und komplett auf Bioprodukte umzusteigen (wir auch nicht).
Aber Fakt ist: Je mehr Bio-Produkte wir kaufen, desto weniger Schaden (und oftmals sogar noch Nutzen) wird in der Natur und Tierwelt angerichtet.
Super Bioläden hier bei uns:
Gerogs Bioladen, Melle (http://georgs-bioladen.de)
Wer keine Zeit zum Einkaufen hat und sich die Lebensmittel einmal die Woche liefern lassen möchte:
Die Gemüsegärtner (Bramsche)
Heute hat uns einen Tag lang ein Filmteam begleitet, um einen Bericht über „Blumiges Melle“ zu drehen.
Wir geben Bescheid, wenn das gesendet wird. Interviews und die Anlage von Blühwiesen von Anfang bis Ende. Hat Spaß gemacht.
Bei der Mahd einer Blühwiese noch eine kleine Maus aufgeschreckt und dann aber galant aus der Gefahrenzone begleitet 🙂
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