Nachdem heute noch Feinheiten geklärt wurden: 😊🌲🌳🌿🌴🌱🌞
Baumpflanzaktionen im Herbst gemeinsam mit LandwirtInnen und BürgerInnen
Vielen vielen Dank an das Ortslandvolk Gesmold sowie an Gabriele Mörixmann.

In zwei Kleinprojekten wird es im Herbst auf lokaler Ebene die Möglichkeiten geben, gemeinsam Bäume zu pflanzen (auch für Familien mit Kindern geeignet).
Geplant ist eine Anpflanzung im unteren einstelligen Hektarbereich.

Wenn man durch die Lande fährt erkennt man, dass großflächige Wälder Opfer des Borkenkäfers geworden sind.
Die Aufforstung und anschließende Pflege ist eine Mammutaufgabe der hiesigen Landwirtschaft. Aus diesem Grunde
setzen wir in Kooperation mit dem Ortslandvolk Gesmold ein Zeichen und forsten gemeinsam einen Hektar mit 15 verschiedenen
Baumarten an einem Hauptwanderweg wieder auf. Auch in vielen kleinen Schritten kann man Großes bewirken.
Wichtig wird dabei zudem sein, auch die Pflegemaßnahmen der Anpflanzungen gemeinsam durchzuführen (denn mit dem Setzen eines Pflanzlings fängt die eigentliche Arbeit erst an).

Gemeinsam mit Gabriele Mörixmann wird es zu einer wewiteren öffentlichen Anpflanz-Aktion kommen.
Zudem haben die BesucherInnen hier die Möglichkeit, etwas über das Aktivstall-Konzept der Schweinehaltung
zu erfahren (https://aktivstall-fuer-schweine.de/).
Nach harter Pflanz-Arbeit können dann alle TeilnehmerInnen zwischen einer veganen Bio-Verpflegung
und Aktivstall-Produkten wählen.

Die beiden schicken Themen-Tafeln wurden übrigens aus dem Umfeld des Ortslandvolkes Gesmoldes erstellt. Sehr schön 🙂

Die beiden Projekte stellen wichtige Ableger-Maßnahmen des 500 AKA-Projektes dar.
500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/

Subjektive Darstellung der gUG Umweltschutz und Lebenshilfe – Worum geht es uns bei den beiden Projekten?

* Entscheidend ist das schnelle und umgehende Handeln der gesamten Gesellschaft im Sektor des Klimaschutzes.
Baumpflanzungen geschehen nicht von alleine – die notwendige mehrjährige Pflege der Pflanzungen erst Recht nicht (z.B. durch einen Rückschnitt von Brombeeren, die die Setzlinge überwuchern)!
Viele LandwirtInnen/ForstwirtInnen handeln bereits in einem hohen Maße. Wünschenswert ist es (ganz allgemein gesprochen), insgesamt noch stärker die “allgemeine Bevölkerung” in Pflanzaktionen zu integrieren.
Wir alle gemeinsam müssen uns noch viel stärker in Maßnahmen des Klimaschutzes einbringen, damit etwa 2040 nicht die 1,5 Grad-Marke kippt

* Wichtig ist es zudem, “Gräben zu überwinden”.
In vielen sozialen Netzwerken wird ein aktives “Bauern-Bashing” betrieben. Dieses ist unserer Meinung nach völlig falsch,
übersieht es doch völlig, dass hier ein “systematischer Fehler” vorliegt (komplexes System, z.B. zu nennen sind “Geiz ist geil”, “Billig Billig Billig”, sowie ein (unserer Meinung nach)
völlig und gänzlich absurdes EU-Förderprogramm der GAP (Gemeinsame Agrarpolitik), das eine zusätzliche Verdrängung auf einem schwankendem und instabilem Markt fördert). Leider führt ein “Bashing” oftmals auch dazu, dass sich Menschen dann nach dem Motto:
“Die Schuldigen sind gefunden! ICH SELBER habe natürlich KEINE Schuld!” zurücklehnen und sich ihr Aktionsradius auf die räumliche Zone vom Sofa bis zum Kühlschrank
begrenzt. Diese unsäglichen Routinen in einem kleinen Rahmen gemeinsam aufzubrechen ist für uns ein Ziel.

* Ganz allgemein gesprochen. Je artenreicher Wälder sind desto besser. Das Ziel in den Projektes ist es mindestens 15 Arten auf den Flächen anzupflanzen.
Integriert wird dabei zudem ein Förster. Denn offen gesagt: Welche Baumarten in 25 Jahren bei steigenden Temperaturen
und sinkenden Niederschlägen noch CO2 umwandeln können: Das wissen (zumindest wir) nicht einmal ansatzweise.

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