Ungewöhnliche Freundschaft auf dem Gnadenhof Brödel

Manchmal gibt es ja „ungewöhnliche“ Freundschaften unter Tieren. 🐽🐰😂😍🧸💕💕
Eine solche haben wir nun hier auf unserem Gnadenhof.
Die schon etwas ältere Kaninchendame „Mandy“ und das Schweinchen „Speedy“.

Die beiden verbringen viel Zeit miteinander und gestalten ihren Alltag in der Regel nur wenige Meter voneinander entfernt. Ab und an ist es sogar so, dass Speedy in ihrer Strohkule
schläft und Mandy sich dann an den Bauch des Schweinchens schmiegt.
Wenn es Futter gibt, und Speedy nicht schnell genug ist, dann kann es sogar schon mal sein, dass Mandy auf den Rücken des Schweinchens hüpft und von dort mit Vollgas Richtung
Abendbrot. Zuweilen futtern beide sogar aus einem Napf, anschließend ein kollektives Bäuerchen und erstmal ein kleines Verdauungsschläfchen.
Drollig sind die Beiden 🙂

Gnadenhof Brödel Melle
http://gnadenhof-melle.de
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-brodel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabruck

Immer mehr Landwirte beteiligen sich im Projekt „Blumiger Landkreis Osnabrück“

Jede Menge Landwirte machen mittlerweile im Projekt „Blumiger Landkreis Osnabrück“ mit.
Ein Dank an Marcel Bolte und den Hof Bolte (https://www.facebook.com/boltehof) in Georgsmarienhütte/Kloster Oesede.

Hier wird im nächsten Frühjahr gemeinsam eine nachhaltige Blühwiese angelegt, mit etwas Glück auch mit einer Schulklasse.

Der Hof Bolte betreibt übrigens eine Direktvermarktung.
Auch das (!) ist übrigens eine sehr gute Möglichkeit, regionale Landwirtschaft zu fördern und als Verbraucher selbst aktiv zu werden (und nicht nur auf „die Landwirte“ zu schimpfen, welche es massiv schwer haben).
Das wäre dann mittlerweile Landwirtschaftsbetrieb Nummer 7, der das Projekt aktiv unterstützt.

Das Artensterben können wir nur gemeinsam mit der Landwirtschaft aufhalten.

Die Menschen, die jetzt immer schreien: „Die bösen, bösen Landwirte!!! Vernichten unsere Umwelt und machen alles kaputt!!!“ sollten sich einmal hinterfragen, ob es wirklich „Die Landwirte“ sind oder aber vielleicht doch eher „der Markt“ (und die Marktbedingungen) – für den wir (!!) Verbraucher alle verantwortlich sind.
Wenn wir zu Billigpreisen z.B. Gemüse einkaufen, dann sind es „Wir“, die genau dafür sorgen, dass unökologische und naturbelastende Produkte und Anbauweisen fortgeführt werden.

Kaufen wir jedoch teureres Bio-Gemüse (z.B.), dann sorgen wir dafür, dass keine Pestizide eingesetzt werden und Anbauweisen ökologisch nachhaltig unterstützt werden.
Der „Markt“ hat eine unglaubliche Macht. Der „Markt“ kann so ziemlich alles schaffen, wenn es denn genügend Konsumenten gibt, die ihn aufbauen.

Genau wie es vielen Menschen an Empathie und Einfühlungsvermögen beim Artenschutz fehlt (z.B. Gewässerrandstreifen auf einen Meter zu begrenzen – Es sind Lebewesen (und nicht wenige), welche in unserem Landkreis verzweifelt nach Nahrung suchen, immer weniger finden und dann sterben), so mangelt es vielen Menschen an Empathie und Einfühlungsvermögen, wenn es um das Sterben der kleinen und mittelgroßen Landwirtschaftsbetriebe geht. Um es mal klar zu sagen: Auch dort sind es Dramen, die sich (oftmals hinter verschlossenen Haustüren) abspielen.
Mit zum Teil fürchterlichen Auswirkungen (bis hin zum Suizid, auch das gab es bereits nicht nur einmal).

Vielleicht fangen wir alle einfach mal an, etwas mehr auf uns selber (unsere gesundere Ernährung und auf unsere Natur und Umwelt) zu achten, etwas mehr in „ökologische“ Nahrungsmittel zu investieren und endlich einen deutlich größeren Markt zu schaffen, der auch ökologischen Produktionsformen eine ansprechende Existenz sichert – dann wären wir alle schon einmal einen großen Schritt weiter!

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de
Ehrenamtliches Projekt Blumiger Landkreis fördern (Krombacher unterstützt jede Spende mit 25%).
Ohne Spenden keine Blühwiesen, leider, denn dann können wir weder Saatgut noch Maschinen bezahlen:
https://www.startnext.com/blumiger-landkreis-osnabrueck

Blumiger Landkreis Osnabrück und Wildtierhilfe Osnabrück gründen Aktions-Kooperative

Gnadenhof Brödel Melle, Projekt „Blumiger Landkreis Osnabrück“
und „Wildtierhilfe Osnabrück“ gründen Aktionsgruppen-Kooperative

Nun auch ganz formell und offiziell.
Der Gnadenhof Brödel, das Projekt „Blumiger Landkreis Osnabrück“
und die „Wildtierhilfe Osnabrück“ haben sich heute auch ganz offiziell zusammengetan, um verschiedene Aufgaben des Artensterbens und des Tierschutzes
leichter zu bewältigen.
Während die Wildtierhilfe Osnabrück sich schwerpunktmässig bei der Rettung und Aufzucht verletzter, verwaister und oftmals vor dem verhungern stehender Wildtiere
einbringt (in vielen Fällen handelt es sich tatsächlich auch um Folgewirkungen des Insektensterbens) versucht „Blumiger Landkreis Osnabrück“
regional die Lebensbedingungen von Insekten – und dadurch auch die Rahmenbedingungen vieler Wildtiere – zu verbessern.
Schlussendlich geht es in allen Fällen um Tier-, Arten- und Naturschutz und darum, die schlimmen Auswirkungen des Artensterbens „abzumildern“.

Durch die Kooperative nun sollen Synergieeffekte genutzt, gemeinsam Gelder und Sponsoren ein- und angeworben und zudem
Energien/Aufwände/Arbeiten besser kanalisiert werden. Gemeinsam sollen zudem unterschiedliche Verbesserungen für Wildtiere
durch praktische Maßnahmen im Naturschutz (z.B. Trockenmauern, Feuchtbiotope, Blühwiesen, Toitholz-Nisthilfen) umgesetzt werden.
An diesen „Lebensinseln“ können zudem verschiedene Tiere wieder ausgewildert werden, ohne Sorge, dass dort zu wenig Nisthabitate oder Nahrungsquellen
zur Verfügung stehen. Auch können Kampagnen nun gemeinsam begleitet und ausgestaltet werden.
Wir freuen uns sehr auf die gemeinsamen Projekte!! 🙂

Einige interessante Fakten zu Wildtieren und Insekten

* Igel sind Fleischfresser und ernähren sich mit Vorliebe von Laufkäfern, Insektenlarven, Schmetterlingen, Faltern, Bienen, Wespen und Mücken
* Etwa die Hälfte aller Vogelarten ernährt sich von Insekten
* Insbesondere bei der Aufzucht von Jungtieren sind Insekten die „Nahrung Nummer 1“
* Blaumeisen ziehen in ihrem Nest bis zu 14 Jungvögel groß. Pro Tag (!) bringen die Altvögel etwa 1000mal Insekten zum Nest. Brot Brut sind ca. 30.000 Insekten notwendig.
* Ein Rauchschwalbenpärchen verfüttert (Pro Jahr) an seine Jungen etwa 1 Kilogramm Insekten (das sind etwa 250.000 Stück)
* Spitzmäuse, Maulwürfe, Fledermäuse, Eidechsen, die Ringelnatter, Lurche, Eidechsen, Erdkröten, viele Fischarten sind maßgeblich von insekten abhängig
* In Deutschland leben etwa 100 verschiedene Säugetier-, aber 33.000 Insektenarten, etwa 9400 Hautflügler, also Wespen, Bienen, Ameisen und Hornissen, 9500 Zweiflügler, also Fliegen und Mücken, 6500 Käfer und etwa 3600 Schmetterlingsarten.
Menschen gibt es seit zwei Millionen Jahren auf der Erde, Insekten seit 500 Millionen.

Wer spenden möchte:
Für die Wildtierhilfe:
https://www.betterplace.org/de/projects/74547-wildtierhilfe-osnabruck-spenden-fur-notleidende-wildtiere

Für „Blumiger Landkreis Osnabrück“ (Krombacher legt 25% der Spende dazu):
https://www.startnext.com/blumiger-landkreis-osnabrueck

Friseurtermin und langer Waldspaziergang

Friseurtermin unserer Ponys und langer Waldspaziergang
Und: Mal selbst das Pferdebalsam ausprobiert, Hammerzeugs!!!

Die Zeit der Fliegen ist vorbei, heute erstmal unseren Ponys die Haare geschnitten. Fanden sie gut.
Ordentlich gebürstet, geputzt, gekämmt werden sie natürlich eh immer wieder.
Anschließend einen langen Waldspaziergang mit Nika und Chayenne unternommen. Da blühen die beiden immer richtig auf.
Endlich mal ein anderes Geläuf, Schotter, Straße, Waldboden – nicht immer nur Wiese.
Direkt danach, um zu zeigen dass Sauberkeit bei den beiden nicht Priorität Nummer 1 geniesst, ordentlich
auf der Wiese gewälzt. „Kannst von vorne anfangen, Du Typ!, sagen sie.
„Ja Ja“, schönen Abend noch…“.
Aufgrund einiger Verspannungen mal selber das Pferdebalsam ausprobiert, was unsere Ziege „Karamba“ zur Zeit regelmässig einmassiert bekommt,
einfach mal um zu sehen was passiert. Absoluter Hammerzeugs. Nach etwas 30 Sekunden wird das so dermassen warm, fast schon heiss.
Kribbelt überall, riecht gut, man wird schnell müde – und schläft ein. Die Verspannungen danach? Wie aufgelöst.
Das Zeugs enthät Weinlaub, Rosskastanie, Melisse, Kamille, Hopfen, Baldrian, Schafgarbe und Fenchel. Pure Magie.

Gnadenhof Brödel Melle
http://gnadenhof-melle.de
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-brodel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabruck

Nach uns die Sintflut-Preis für Kreistags-CDU-FDP-Fraktionen ist fertig

Artensterben stoppen! Durch praktische Verbesserung von Lebensräumen, und:auf politischer Ebene
Und: Der „Nach uns die Sintflut“-Preis für die Gewässerrandstreifen-Entscheidung des Kreistages (CDU+FDP) ist fertig.

Eigentlich hatten wir NIE (!) vorgehabt, uns politisch einzubringen (fühlen uns (z.B.) auf dem Acker, Wiese, Wald, beim Anlegen von Blühwiesen, Anpflanzen von Bäumen, Ausmisten von Ställen unseres Gnadenhofes (z.B.) deutlich wohler. Aber:
Die Gewässerrandstreifen-Entscheidung im Landkreis lässt ja schlichtweg keine andere Wahl! Also dann, protestieren wir im Rahmen demokratischer Meinungsbildung und:
Treiben wir den politischen Preis in die Höhe für diese, unserer Meinung nach, unzumutbare Signalwirkung!)

Der „Nach uns die Sintflut“-Preis ist fertig.

Der „Nach-uns-die-Sintflut-Preis“ wurde aus der Empörung über die Gewässerrandstreifen-Entscheidung
ins Leben gerufen. Er wird fortan im Landkreis Osnabrück einmalig während der jeweiligen Legislaturperioden an Gremien, PolitikerInnen, Ausschüsse oder Parteien vergeben.
Maßgeblich für den Erhalt des Preises sind Entscheidungen mit:

* einem hohen Schaden für biologische Vielfalt und/oder Klimaschutz
* ein hohes Maß an wissenschaftlicher Ignoranz
* ein „Alleinstellungs-„ oder „Randstellungs-Merkmal“ innerhalb eines umweltpolitischen Kontextes in der Bundesrepublik Deutschland

Der Preis wird kurz vor der Kommunalwahl 2021 symbolisch an die Kreistagsfraktionen der CDU und FDP verliehen. Wofür? Für ihre Entscheidung, Gewässerrandstreifen (Pestizidschutzstreifen) in Naturschutzgebieten auf einen 1 Meter zu begrenzen.

Die Entscheidung wird das Insekten-/Artensterben im Landkreis weiter massiv fördern.
Die Signal- und Außenwirkung ist fatal!
Im Zeitalter des größten Artensterbens der Menschheitsgeschichte lautet die Botschaft der Kreistags-CDU-/-FDP (vermutlich so nicht gemeint, aber so kommt es rüber):

Naturschutzgebiete? Werden ignoriert, wenn es kurzfristig dem Geldbeutel einiger Interessenvertreter dient.
Nachhaltigkeit? Ökologisches Bewusstsein? Insektensterben? Wissenschaftliche Studien?
Nanananana….das kann doch nicht sooooooooo wichtig sein.

Die symbolische Aussagekraft des Preises:
Wenn wir Menschen (also in diesem Falle: „Ihr Menschen aus den Kreistagsfraktionen der CDU und FDP“) es nicht hinbekommen, das Artensterben kurz-/mittelfristig zu stoppen, dann können uns (und jetzt kommen auch wir „anderen Menschen“ ins Spiel) nur noch überirdische Kräfte einer „höheren Lebensform“ helfen…denn dann sind wir hoffnungslos verloren. Wir Menschen (alle) und andere Lebewesen sowieso (jetzt schon, sonst wären die empirischen Zahlen zum Artensterben ja nicht so dramatisch).

Und da kommt wieder „Ihr“ ins Spiel („Ihr von der CDU“).
Denn wenn Ihr das „C“, was Greenpeace sich geliehen hat, zurückbekommen wollt, dann wäre es „allerhöchste Eisenbahn“ einen nachhaltigen Beitrag zur Bewahrung der Schöpfung zu leisten.
Positiv: Auch bei der CDU gibt es eine ganze Reihe von Menschen, die das immer stärker auf die Agenda setzen (selber schon viele kennengelernt).
Im Kreistag Osnabrück und seiner Fraktion leider jedoch ist das ja gründlich schiefgegangen.
FDP?
Subjektive Sichtweise einer Einzelperson (Kai): Die FDP wirkt bei Fragen zum Klima- und Artenschutz oftmals hoffnungslos und komplett überfordert. Weniger Regeln? Die technischen Innovationen werden es lösen! Hmh..genau! Und ich bin der Kai-ser von China.
Das (zumindest) [also die Überforderung] kann man von der CDU sicherlich nicht behaupten, da sind schon diverse gute Ansätze dabei. Wird Zeit, das auch umzusetzen.

Der Nach-Uns-Die-Sintflut Preis besteht aus Pflaumenholz (ein Schelm, der Böses dabei denkt, meinte vorhin: Passt ja hervorragend ;-)). Die Flügel wurden aus einer Weide und einem Drahtschwamm gefertigt. Sieht aus wie ein Schmetterling irgendwie. Passt ja auch ganz gut.

Zur Protestpetition gegen die Randstreifen-Entscheidung:
Bitte unterschreiben!
http://artensterben-aufhalten.de/

Sehr interessant und sehr lesenswert (z.B.) ist diesbezüglich die Studie des Umweltforums Osnabrücker Land:
http://www.umweltforum-osnabrueck.de/wp-content/uploads/20190520FFHWRRL.pdf

Wichtig in diesem Zusammenhang: Nichts gegen die Landwirte, deren Felder an den Gewässern liegen. Diese verdienen eine deutlich fairere (deutlich! Höhere) Bezahlung für ihren hohen Einsatz. Sie verdienen massive finanzielle Unterstützung auf dem Weg zu nachhaltigen und ökologischeren Anbaumethoden.
Wenn „die Gesellschaft“ nur Cent-Beträge für Nahrungsmittel ausgeben will, dann hat die Landwirtschaft 0,0 (in Worten: keine!) Chance, ökologisch wertvoll zu arbeiten.

Also: Bringen wir uns ein, als Konsumenten in der solidarischen Landwirtschaft z.B.: https://www.solidarische-landwirtschaft.org/solawis-finden/auflistung/solawis/
Oder durch den Kauf von Bio-Produkten. Oder durch den Kauf bei Direktvermarktern (gibt es auch im Landkreis Osnabrück).
Und: Selbstverständlich müssen Landwirte entschädigt werden, wenn diese ihr eigen Grund und Boden für Schutzstreifen zur Verfügung stellen.

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de
Für das Projekt spenden. Die Krombacher-Brauerei bezuschusst jede Spende um 25%:
https://www.startnext.com/blumiger-landkreis-osnabrueck

Baubeginn am Campingplatz Ludwigsee, Grenze Melle/Bissendorf

Einige Bilder vom Baubeginn an der neuen Gnadenhoffläche am Campingplatz Ludwigsee, Grenze Melle/Bissendorf

Wo viele Menschen sind, da ist leider das Risiko hoch, dass trotz Hinweisschilder
die Tiere gefüttert werden. Das kann leider sehr schnell das Ende für diese sein.
Eine Kolik z.B. ist ein fürchterlicher Albtraum, für Tiere und Besitzer.
Gerade älteren Tieren kann man dann kaum noch helfen.

Daher heute einen 10-Meter-Schutzstreifen abgezäunt, damit eine Fütterung am Zaun ausgeschlossen ist.. Hier wird auf 200 m² eine tolle Blühwiese für Insekten entstehen.
Die Fläche ist große Klasse. An drei Seiten von Bäumen umgeben (an der 4.Seite heute noch 15 Baumsetzlinge gepflanzt) spenden
diese im Hochsommer hilfreichen Schatten. Die letzten beiden Sommer waren trotz aufgebauter Schattenschutzwände
alles andere als leicht für unsere Shetlandponys. Die Bäume jedoch sorgen für ein kühles Mikroklima.
Da freut sich die Bande.

Gnadenhof Brödel Melle
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Baubeginn der Gnadenhofaussenstelle in Bissendorf startet

Ausgiebiges Samstagsfrühstück auf dem Gnadenhof.
Und: Heute ist ein großer Tag.
Aufbau einer Gnadenhof-Aussenstelle in Bissendorf startet (direkt neben dem Campingplatz Ludwigsee)

Ein schöner Tag. die Tiere sind gut drauf und haben einen riesen Kohldampf. Den größten Appetit hat Ziege „Karamba“.
Er bekommt immer noch 2mal am Tag ein schmerzlinderndes und entzündungshemmendes Mittel für sein linkes Bein; zudem
zweimal am Tag „Pferdebalsam“ (wird schön warm). Er steht zumindest wieder relativ stabil hat aber noch Laufprobleme.
Mittwoch kommt die Tierärztin.

Und endlich ist es soweit. Wir beginnen mit dem Aufbau einer kleinen Aussenstelle des Gnadenhof Brödels
in Bissendorf, direkt am Campingplatz Ludwigsee (Bildquelle und Copyright: Google Earth).
Auf 2000 m² werden hier temporär Schafe, Ziegen und Ponys grasen, wenn sie nicht im Projekt „Blumiger Landkreis Osnabrück“ schonend Blühwiesen beweiden.
Für uns ist das ein großer Schritt. Es bedeutet nämlich, dass wir nun insgesamt 5 Areale gepachtet haben (insgesamt: über 3 Hektar), erstmalig auch ausserhalb von Melle. Und es bedeutet auch: 3 bis 4 weitere Schafe und Ziegen können wir vor dem Hackebeil retten.

Gnadenhof Brödel Melle
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Wichtiges UNTERSTÜTZUNGSGESUCH: Bissendorf-Holte ist das „Nadelöhr“

Wichtiges UNTERSTÜTZUNGSGESUCH: Bissendorf-Holte ist das „Nadelöhr“

Bissendorf-Holte (+ nahe Umgebung) wird entscheidende Rolle beim Blühwiesenkorridor des Insektenschutz-Projektes „Blumiger Landkreis Osnabrück“ spielen
Dringend zwei bis 3 Flächen in Holte gesucht (können auch in Privatgärten liegen) um dort eine Blühwiese anzulegen.
Größe: Zwischen 40 und 500 m²
Nach 4 Jahren ehrenamtlicher Arbeit soll im nächsten Jahr der Blühwiesenkorridor zwischen Melle und Hagen a.T.W. fertiggestellt werden und damit bundesweit „Geschichte“ geschrieben werden (in einem kleinen Rahmen).
Doch es gibt ein Problem:
Bissendorf-Holte
Trotz diverser Anfragen bei unterschiedlichen Flächenbesitzern, Kirche, Vereinen haben wir dort noch kein Areal gefunden. Der Korridor aber wird von Melle über Nemden direkt an der Autobahn Richtung Himbergen führen und dann über Bissendorf/Holte, Kloster Oesede, GM-Hütte nach Hagen führen.
Es sieht eigentlich flächentechnisch ganz gut aus, nur in Holte klafft noch eine große Lücke.
Gut sichtbar wird dieses hier:
http://insektenrettung.de/karte/oltest/dist/pollenversorgung2.html?mlat=915031&mlon=6838523&zoom=14
(für nahezu alle anderen Lücken haben wir Flächen gefunden).
Wer wäre dort bereit, selber ein kleines Areal zur Verfügung zu stellen? Wer kennt jemanden, der dort vielleicht über eine Fläche verfügt und der Sache aufgeschlossen gegenüber stehen könnte.
Gut wäre es, wenn die Fläche für 2,3 Jahre kostenfrei zur Verfügung gestellt wird, damit sich das artenreiche (bis zu 80 Wildblumenarten) Saatgut dort auch entwicklen kann und den Insekten eine echte Hilfe ist. Wichtig dabei: Die Fläche müsste bitte relativ sonnig sein.
Die Anlage der Blühwiese würden wir natürlich kostenlos durchführen.
Einige Impressionen und die Vorgehensweise dazu hier:
http://insektenrettung.de/eine-bluehwiese-anlegen/
Das Saatgut stellen wir gleichfalls kostenfrei. Blühwiesen haben eine magnetische Wirkung. Alles aus dem weiteren Umkreis (bis zu 2 Kilometer), was summt und brummt, kreucht und fleucht, findet sich hier ein (das ist auch nicht verwunderlich, es gibt ja ansonsten nur noch wenig Nahrung n der freien Natur)

Wer eine solch artenreiche Wiese sein Eigen nennen kann, der benötigt keinen Fernseher mehr 🙂

Blumiger Landkreis Osnabrück
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Protestpetition gegen Gewässerrandstreifenentscheidung im Landkreis Osnabrück

Ein sehr großer und umfassender Artikel über unsere Projekte ist heute in der Zeitung. Eingegangen wird auch auf die hanebüchene Entscheidung des Kreistages, Gewässerrandstreifen IN NATURSCHUTZGEBIETEN (!!) auf einen Meter zu begrenzen (immer noch unfassbar! Ein Fanal und ein Tabubruch sondergleichen! So fährt der Planet mit 100 kmh an die Wand und das Artensterben schreitet in 7-Meilenstiefeln voran).

Bitte unterschreibt unsere Protestpetition: http://artensterben-aufhalten.de

https://www.noz.de/lokales/melle/artikel/1901237/artensterben-meller-naturschuetzer-sieht-menschen-scheitern

Aktiver Naturschutz durch Gnadenhoftiere

Wie sich die Projekte in diesem Jahr entwickelt haben ist schon eine tolle Sache.
So viele neue Blühwiesen und vor allen Dingen:
So viele Flächenangebote, auf denen unsere Gnadenhoftiere aktiven Naturschutz betreiben dürfen.
Die Besitzer freuen sich, wenn sie an den Wiesen sitzen und sehen, wie die Tiere ruhig und gemächlich
frisches Gras und Kräuter futtern. Und wir freuen uns, dass die Tiere von Wiese zu Wiese ziehen
und sich Weideflächen „erholen“ können (das ist auch sehr wichtig für die Gesundheit der Tiere).

Bei Schafen und Ziegen gibt es eine alte Bauernregel:
„10 Tage weide, 30 Tage meide“ (oder so ähnlich).
Auf folgender Grafik könnt Ihr sehen, wo unsere Tiere (im Bereich Melle/Oldendorf) bereits weiden (rot)
und welche Flächen im nächsten Jahr dazu kommen (blau).
Und: Etwa 20 Tiere konnten in diesem Jahr vor dem Schlachthof gerettet werden.

Gnadenhof Brödel Melle
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