Projekt Blumiger Landkreis Osnabrück erhält Auszeichnung der Vereinten Nationen „UN Dekade Biologische Vielfalt“

Pressemeldung: Projekt Blumiger Landkreis Osnabrück erhält Auszeichnung der Vereinten Nationen „UN Dekade Biologische Vielfalt“
14. März 2020, Anlage einer Blühwiese zwischen 9.00 und 11.00 Uhr, Hof Bolte, Am Kuhlenbach 18. 49124 Georgsmarienhütte.
Anschließend findet die Auszeichnung des Projektes statt.

Eine Teilnahme haben die Bürgermeisterin von Georgsmarienhütte (Dagmar Bahlo) sowie Landrätin Anna Kebschull zugesagt.

Die Auszeichnung, welche an die gUG Umweltschutz und Lebenshilfe aus Melle sowie die BUND-Kreisgruppe Osnabrück gerichtet ist, wird für das ehrenamtliche Engagement der
letzten Jahre gegen das Insekten- und Artensterben sowie für eine Verbesserung der biologischen Vielfalt insbesondere im südlichen Landkreis Osnabrück verliehen.
Innerhalb des Projektes werden seit 2017 artenreiche Blühwiesen, hauptsächlich im südlichen Landkreis, angelegt. Die auf Basis von regionalem mehrjährigem Saatgut angelegten Flächen werden teilweise schonend durch Tiere des Gnadenhofes Brödel aus Melle beweidet. Bislang wurden im Landkreis 145 Flächen im Umfang von ca. 310.000 m² (gUG Umweltschutz und Lebenshilfe) angelegt. Durch die BUND-Kreisgruppe wurden Areale auf 14 Hektar geschaffen. Zudem wurden aus Mitteln des Blumiger Landkreis Projektes etwa 350 Saatgutsendungen für 50m²-Flächen an Bürgerinnen und Bürger vershcickt.

Die Flächen beinhalten zudem häufig Nistmöglichkeiten für viele bedrohte Wildbienenarten und werden für etliche Jahre nicht umgebrochen, sodass sich hier Insektenbestände stabilisieren können. Gleichzeitig werden die Areale fortlaufend extensiviert (Nährstoffe ausgetragen) und die Blühwiesen ein bis zweimal im Jahr gemäht, um auch im Folgejahr wieder blühen zu können. Kontinuierlich ausmagernde Böden sind ein wichtiger Baustein für eine höhere Biodiversität im Landkreis – insbesondere bei den überdurchschnittlich hohen Düngewerten im Landkreis Osnabrück (auf nährstoffreichen Böden können sich viele Wildblumenarten nicht durchsetzen).

Karsten Wachsmuth, Projektbetreiber: „Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung. Diese Wertschätzung ist auch an die vielen Stiftungen, Vereine, Firmen, Kirchengemeinden, Schulklassen, Kommunen, Landwirte und Privatpersonen gerichtet, welche sich bislang innerhalb von Blumiger Landkreis Osnabrück engagiert haben. Weit über 1000 Personen haben sich bislang an dem Projekt beteiligt. Am 20. Mai werden wir nach 4 Jahren Arbeit und über 8000 ehrenamtlichen Stunden den Bundesweit ersten Blühwiesenkorridor fertigstellen, welcher zumindest schon einmal ein rudimentäres Basisgerüst gegen das Insektensterben darstellt und dann aus etwa 170 Blühflächen besteht.

Vorrangig werden dann zunächst Insektenarten profitieren, welche in der Lage sind, Distanzen von etwa 1500 Meter zurückzulegen und so von Blühwiese zu Blühwiese durch den Landkreis fliegen können. Das ist immerhin ein Anfang – zurücklehnen können wir uns alle uns jedoch noch lange nicht. Die Verdichtung der Blühareale muss selbstverständlich auch anschließend noch stetig verbessert werden. Der Korridor reicht auf einer Länge von 35 Kilometern von Melle über Bissendorf und Georgsmarienhütte bis nach Hagen a.T.W.. Der Blühwiesen-Korridor wird am 20. Mai in Melle/Oldendorf feierlich eingeweiht.“

Matthias Beckwermert (BUND KG Osnabrück): „Wichtig ist die langfristige Laufzeit des Projekts. Der BUND hat insbesondere in Dissen/Bad Laer/Hilter und Bad Rothenfelde über 14ha in Bewirtschaftung. Dazu gehören extensive Wiesen, Randstreifen, ehemalige Ackerbereiche, kommunale Flächen, sowie private Gärten. Mit dem Regiosaatgut „Osnabrücker Mischung“ werden einst häufige Wiesenblumen und Gräser wieder in unsere Landschaft etabliert, als Futterquelle für nektarsuchende Insekten und als Frasspflanze für unzählige Insektenlarven, die nur auf extensiven Flächen dieses Angebot finden können. Regelmäßige Bestandsaufnahmen der Schmetterlingsfauna haben zudem über 25 Tagfalter auf diesen Flächen nachgewiesen- das ist ein sichtbarer Erfolg, der nur mit der notwendigen Biotopvernetzung seine langfristige Wirkung erzielen kann. Unterstützt werden wir von den Kommunen und auch von der Naturschutzstiftung des Landkreises, sowie anderen Spendern und Stiftern. Die Bewahrung der Vielfalt in unserer Landschaft ist eine Gesellschaftsaufgabe und benötigt neben geeigneten Flächen, auch politische und finanzielle Unterstützung. Es ist immer gut den Schutz unserer Landschaftsvielfalt im ganzen Komplex von Umwelt- und Klimaschutz zu betrachten, denn wir Menschen sind ein entscheidender Teil dieses Prozesses und tragen somit große Verantwortung.“

Kai Behncke, Projektbetreiber von Blumiger Landkreis Osnabrück, ergänzt: „Die Tatsache, dass diese Auszeichnung heute auf dem Hof Bolte in Georgsmarienhütte verliehen wird ist kein Zufall. Wir stellen ein deutlich gestiegenes Interesse vieler Landwirte an den Artenschutzmaßnahmen des Projektes „Blumiger Landkreis Osnabrück“ fest. Bereits jetzt engagieren sich viele Bäuerinnen und Bauern aus privaten Eigenmitteln für Blühstreifen im Landkreis oder artenreiche Flächen für den Insektenschutz. Mit dieser Mentalität können wir alle gemeinsam Großes schaffen und wichtige Schritte auf dem Weg zur Naturmetropole Osnabrücker Land erreichen. Mit der heutigen Verleihung wollen wir auch unseren Respekt gegenüber den Landwirten zollen, die oftmals mit dem Rücken zur Wand stehen, häufig völlig zu Unrecht in der Öffentlichkeit gescholten werden und sich gleichzeitig unter Einsatz eigener Freizeit und eigenen Privatgeldes für den Artenschutz stark machen. Auch das möchten wir an dieser Stelle einmal in aller Deutlichkeit hervorheben. Das Engagement der Landwirte Bolte beispielsweise ist hervorragend. Hier entsteht heute eine tolle Blühwiese basierend auf mehrjährigem Saatgut. Eingesetzt wird die sog. Osnabrücker Mischung und ein Schmetterlings- und Wildbienensaum.“

Marcel Bolte: „Auch wir sind froh uns als Direktvermarkter von landwirtschaftlichen Produkten in dem Projekt „Blumiger Landkreis“ engagieren zu können. Wir freuen uns, dass die Auszeichnung der Vereinten Nationen auf unserem Hof stattfindet und dass wir so den Blühkorridor von Melle bis Hagen weiter vervollständigen können, um damit den Insektenschutz und die Artenvielfalt zu unterstützen. Denn dieses Thema geht uns alle etwas an.“

Kai Behncke: „Gleichzeitig weisen wir vehement auf die Absurdität im Landkreis Osnabrück hin – die Situation ist unserer Meinung nach grotesk. Eine Vielzahl von Bürgerinnen und Bürgern machen sich ehrenamtlich für die Förderung der biologischen Vielfalt stark. Innerhalb des Projektes Blumiger Landkreis Osnabrück sind Bundesweit Stiftungen beteiligt, wie z.B. die Bingo Umweltstiftung Niedersachsen, die Heinz Sielmann Stiftung, die EUROPA-Möbel Umweltstiftung aus Bayern, die Beatrice Nolte Stiftung für Natur- und Umweltschutz aus Lübeck oder die Tierschutzstiftung Wolfgang Bösche aus Braunschweig. Zudem sind viele regionale Stiftungen wie die Stahlwerkstiftung Georgsmarienhütte, die Sparkassenstiftung Osnabrücker Land oder die Haarmann-Stiftung dabei. Wir können hier gemeinsam Großes erreichen, die ersten größeren Schritte haben wir gemeinsam mit vielen Beteiligten schon umgesetzt. Von der Politik des Kreistages jedoch wurde das Insekten- und Artensterben durch die derzeitige Gewässerrandstreifenentscheidung unserer Meinung nach leider massiv gefördert. Das stößt uns sauer auf. Unserer Auffassung nach wurde in Bezug auf die FFH-Gebiete in Melle und im Artland hier ein hoher Schaden für die Biodiversität im Landkreis Osnabrück angerichtet. Insekten können sich bei uns ja noch nicht einmal in Naturschutzgebieten sicher fühlen. Auch der von uns umgesetzte Insektenschutzkorridor wird durch die Randstreifenentscheidung im Meller FFH geschädigt. Wir hoffen, dass diese Entscheidungen revidiert werden, selbstverständlich bei angemessener Entschädigung der Landwirte. Wenn wir es gemeinsam wollen, dann können wir hier alle gemeinsam eine Vorzeigeregion für die biologische Vielfalt schaffen. Der Landkreis Osnabrück kann hier – wenn wir zusammen weiter am Ball bleiben – eine positive Leuchtturmfunktion einnehmen. Das ist basierend auf dem bereits geleisteten insbesondere im südlichen Landkreis durchaus schaffbar. So z.B. kann die Naturmetropole Osnabrücker Land von uns allen gemeinsam umgesetzt werden.
Dafür können wir uns alle gegenseitig auf die Schultern klopfen.“

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de
https://www.betterplace.org/de/projects/61252-blumiger-landkreis-osnabruck

Es regnet weiter – Warnstufe orange

Allright, wir brauchen den Regen, das steht ausser Frage.
Aber muss denn alles auf einmal runterkommen?

Hier heute die Warnstufe „orange“ ausgerufen und extra nen Tag Urlaub genommen,
um Entwässerungsgräben zu ziehen.
Es fängt an etwas bedrohlich zu werden (eben Warnstufe orange). Das Wasser steigt und steigt und
ohne Drainage-Gräben wäre hier morgen gesichert die Warnstufe „hellrot“ angesagt.
Das Wasser reicht mittlerweile bis an die trockene 1000 m²-Insel ran…

Zudem heute dafür gesorgt, dass alle Tiere dicke Extraschichten trockenen Strohs bekommen.
Insbesondere bei Ziegen ist Nässe riskant. Sie schleppen diese von draussen in den Unterstand und müssen dort die Möglichkeit haben zu trocken.
Heute noch einige extra Regenplanen über die Behausungen geworfen und Stroh, Stroh, stroh, Stroh….
Das war echt Maloche heute, ist aber auch ganz gemütlich geworden. Insbesondere die Ziegen finden gut.

Einige unserer Hühner verlassen den Stall garnicht erst, sind ja auch schließlich keine Karpfen oder Forellen oder so…
Das Futter wird also an Bett gebracht und der Stall nochmal extra ausgepolstert.
So lässt es sich aushalten.

Wäre trotzdem gut, wenn der Regen mal einige Tage Pause macht.

Gnadenhof Brödel Melle
http://gnadenhof-melle.de
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-brodel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabruck

Land in Sicht

Die starken Regenfälle machen uns zu schaffen. Auf einer unserer Wiesen hat sich ein großes Meer gebildet.
Enten und Gänse freut es, die Hühner und Ponys sind nicht so zufrieden damit. Zum Glück gibt es noch einige trockene Inseln.
Heute einen Entwässerungsgraben gebuddelt….
Langsam sinkt der Wasserspiegel.

Gnadenhof Brödel Melle
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Danke an all unsere Paten

Danke an all unsere Paten

Es ist an der Zeit einmal wieder Danke zu sagen für all die lieben Menschen, welche Patenschaften abgeschlossen haben.
Unsere Paten werden ja von unterschiedlichen Teams betreut (Team Wulberg und Team Kreimerhof).
All jene, welche eine Patenschaft für die „Wulberg“-Tiere übernommen haben erhalten in den nächsten 4 Wochen
leckere Bio-Tierleidfrei-Schokolade und Saatgut für 50 m² (einen Mix der Osnabrücker Mischung, Schmetterlings- und Wildbienensaum
sowie Blühenende Landschaft Nord). Es handelt sich dabei um regiozertifiziertes Saatgut mit bis zu 80 Arten.

Wichtig bei der Aussaat:
Weniger ist mehr! Nicht mehr als 2 gramm pro m² aussäen.
Würde man mehr ausstreuen, dann würden viele der Arten keine Chance haben zu blühen,
weil sich dann nur die „Starken“ durchsetzen..

Viele Tipps zur Anlage artenreicher Wiesen hier: http://insektenrettung.de/eine-bluehwiese-anlegen/.

Gnadenhof Brödel Melle
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Herr von Ribbeck in Ribbeck im Havelland

Herr von Ribbeck in Ribbeck im Havelland…
Die Obstbäume müssen in die Erde… Heute mit Sonnenaufgang losgelegt.
Jetzt beginnt die heiße Phase….. Streuobstwiesen und Blühwiesen gegen das Artensterben und für mehr Biodiversität.
Die Arbeit ist herrlich. Irgendwwo alleine im Wind stehen. Ein Loch buddeln, Baum rein….nächstes Loch buddeln….Baum rein….
Noch ein Loch buddeln….Baum rein. Etwas Regen, noch mehr Wind, ein paar Vögel….Loch buddeln, Baum rein….
Niemand quakt einen voll (ausser ich die Bäume), niemand sagt einem, was man doch lieber so oder so machen sollte. „Mach das doch so oder so….. Wieso machst Du das nicht so oder so?“ –
MannMannMannMannMann….
Deswegen ist es so herrlich alleine zu arbeiten. Ruhe…man kommt nach Hause ohne Frikadelle am Ohr…
kann sich seinen Gedanken hingeben…Neue Ideen aushecken.
Ein Privileg, ein Paradies…diese Augenblicke.
Nur die Bäume, die sind am Ende genervt….(„Man labert der einen Quatsch….“) 😉
Zudem heute noch einige Buchen und Ulmen eingepflanzt. Bäume können wir garnicht genug haben.

Bitte habt Verständnis dafür, dass wir von jetzt an bis Ende Juni kaum noch weitere Termine annehmen können (tut uns ja leid, dass
wir so viele ablehnen müssen), aber für unsere Action haben wir (fast) nur die Wochenenden und die sind jetzt schon pickepackevoll.

Und unsere Meerschweinchen fragen schon, wann sie endlich wieder nach draußen dürfen. Ca. 7 Wochen noch, dann kommen sie in ihr geräumiges Freilandgehege.
Und Kaninchen Kalli hat in etwa einer Woche die lange Phase der Quarantäne überstanden. Dann gehts endlich zu den anderen Hopplern.

Blumiger Landkreis Osnabrück + Gnadenhof Melle
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Die nächsten Streuobstwiesen werden angelegt

Als zusätzliche Motivationshilfe, sich für den Artenschutz zu engagieren,
ist das Tagfalter-Poster von Martin Robert Gach eingetroffen, herrliche Bilder 🙂

Und 50 Obstbäume sind von der Stadt Melle geliefert worden.
Danke auch an George Trenkler für das tolle 850-Bäume-Programm der Stadt.

Die Obstbäume werden in den nächsten Wochen auf Flächen eingepflanzt, welche bei der letzten Anpflanzung im November leer ausgegangen sind.
Damit sind „in dieser Saison“ 120 Obst-Setzlinge eingepflanzt worden.
Diese speichern über eine Tonne Co2 im Jahr und sorgen durch die Streuobstwiesen für Nahrung und Lebensräume
für über 5000 Arten.

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
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Unseren Tieren geht es prima :-)

Vielen herzlichen Dank an Ele Luise Haine für mehrere Portionen Heucobs. 😀🐴🐴🐴😄
Die Ponys freut das sehr. Auch das namenlose Kaninchen unserer Nachbarn ist wieder unterwegs („Schlappi Schlappohr“).
Der Sturm hat scheinbar dazu geführt, dass es sein Gehege verlassen konnte, kurz bei uns vorbeischaut und sich jetzt am Hühnerfutter labt (eigentlich ist das garnicht so gut für ihn).

Und sehr schön ist auch: Ivan -Patrick Swayze – der Schreckliche hat sich gut eingelebt bei uns.
Er macht den Eindruck, als ob er nie woanders gelebt hätte 🙂

Toll auch zu sehen. Auf der Fläche in Melle Oldendorf am Schürenort, auf welcher gemeinsam mit der Stadt Melle eine schonende Beweidung durchgeführt hat, haben sich zwei schöne Feuchtbiotope entwickelt. 🙂

Gnadenhof Brödel Melle
http://gnadenhof-melle.de
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-brodel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabruck

Winterpause endlich vorbei

Es wird Frühling, endlich ist die Winterpause vorbei.
Einige entstehende Blühwiesen heute begutachtet und geschaut, ob dort noch teilgemäht werden muss.
Es wird langsam interessant. Verschiedene Flächen wurden seit 2017 kontinuierlich gemäht und abgetragen. Heisst:
Es sind immer weniger Nährstoffe drin, für die Artenvielfalt ist das sehr gut.
Auf einigen Flächen beginnen sich ganz langsam schon Magerwiesen zu entwickeln. Die „Champions League“ der Artenvielfalt. 😄🐛😎🌞✌️🐝🦇🐞🐌🦋🏆🏆🏆🏆

Heute zudem diverse Obstbäume eingezäunt. Auf den entstehenden Streuobstwiesen sollen ja ab Mai auch unsere Schafe grasen.
Ohne Baumschutz läuft da garnichts.
In diesem Sinne dann auch gleich noch die Klimaschutzareale begonnen einzuzäunen.
Ziegen sind da unerbittlich. Wenn sie auf junge Bäume treffen, dann bleibt da nichts mehr über.
Den Schatten der Bäume dürfen sie gerne genießen, die Bäume selber jedoch nicht 🙂

Die Hühnerställe ausgemistet und dabei ein großes Gelege gefunden.
Einige Eier werden davon gegessen, einige bekommen die Schweine und einige Eier die Hühner selber.
Auch unsere Gänse beginnen zu legen. Was für ein Unterschied 🙂
Und bei der Nachmittagsfütterung gab es allgemeinen Obst- und Gemüsejubel 😀😀

Gnadenhof Brödel und Blumiger Landkreis Osnabrück
Tiere und Leben retten, Artenvielfalt fördern, Insektensterben stoppen
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-brodel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabruck