Dankeschön an unsere Paten

Es ist einmal mehr an der Zeit „Danke“ zu sagen. 😀😀😀😍😍😍🍁🍁🍁🌳🌳🌳🙂🙂
Danke für die tolle Unterstützung für unsere Tiere z.B. 🙂
Ohne Euch wäre das alles nicht möglich. Ihr sorgt damit dafür, dass Tiere ein schönes Leben
(oder einen schönen Lebensabend) verbringen dürfen. Tiere, die zuweilen aus der Massentierhaltung stammen.
Häufig sind es Tiere, die keiner mehr wollte und die (zuweilen) in ihrem vorigen Leben
ziemlich vernachlässigt wurden (zum Glück jedoch nicht in allen Fällen. Hier leben auch Tiere, die es früher schon gut hatten).

Einige Tiere kamen schwer krank zu uns oder kämpften sogar mit dem Tod. Einige Tiere lebten einsam und allein (z.B. ein kleines Kaninchen, welches etwa 1,5 Jahre vernachlässigt auf seinen eigenen Hinterlassenschaften in einer Käfigschale lebte) oder aber es mangelte schlichtweg an den geeigneten Haltungsbedingungen (2 Schweine lebten früher einmal in einer Garage, ohne Möglichkeit zu wühlen oder sich zu suhlen, geschweige denn sich einmal in die wärmende Sonne zu legen).

Die Tiere können hier bis in die Ewigkeit und ohne Gegenleistung ein schönes Dasein mit Artgenossen
verbringen. Bei gutem Futter, guten Unterkünften und guter medizinischer Versorgung.
Danke!!!

In den nächsten (ca. 3) Wochen gehen einmal mehr kleine Dankeschön-Präsente an
die Paten raus (dieses Mal vom Standort Wulberg).
Verschickt werden die klassischen Bio-Veganen-Schoko-Präsente
und Saatgut von klimaerwärmungsresistenten Baumarten.
Z.B. die Esskastanie (Castanea sativa) (mega lecker und sogar noch gesund!), die Schwarzkiefer (Pinus nigra),
die Schwarznuss (Juglans nigra), die Roteiche (Quercus rubra), die Mittelmeerkiefer (Pinie, (Pinus pinea)) (die Kerne sind auch sehr lecker)
und der Türkische Baumhasel (Corylus colurna) (gleichfalls essbar).
Diese Arten können in Euren Gärten auch noch Schatten spenden,
falls die Klimaerwärmung an Geschwindigkeit zunehmen sollte. Und sofern Ihr aktuell keinen Garten zur Verfügung habt:
Gerne auf dem Balkon oder der Fensterbank vorziehen und später verschenken.
Eine Aufzuchtanleitung erhaltet Ihr natürlich auch 🙂

Gnadenhof Brödel
http://gnadenhof-broedel.de
Wer uns unterstützen möchte:
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-broedel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabrueck

Hufe behandelt und ein Hühner-Happy-End

Gut gelaunte Ponys, mäßig gelaunte Meerschweinchen und ein schönes Hühner-Happy-End 😀👻

Gut gelaunte Ponys „Nika“ und „Chayenne“ im Paddock.
Heute war der Hufschmied da und den beiden wurden erneut die Hufe schön gemacht.
Danke an den besten Hufschmied von hier bis Sansibar Nino Escher (https://www.hufbeschlag-ninoescher.de).
Hufe von Pferden, die oft auf einem Untergrund stehen, der einen Hufabrieb nicht gewährleistet, müssen regelmässig geschnitten werden.
Etwa 6 mal im Jahr erhalten die Ponys diese Prozedur, damit sie auch beschwerdefrei galoppieren können.

Unsere Meerschweinchen jedoch waren heute Abend eher semi-gut gelaunt.
Der Sommer ist vorbei, die Nächte werden kühl und nass. Da wird es Zeit nach drinnen zu ziehen.
Anstelle von 150 m² haben sie nun bis zum Frühjahr vier miteinander verbundene Käfig-Schalen, damit sie sich auch mal
aus dem Weg gehen können (der Winter ist lang). Finden sie nicht sooo gut.
Meerschweinchen „Manni Kaltz“ heute zu „Käpt`n Ahab“: „Mann Junge, Du gehst mir jetzt schon auf den Sack,
und wir haben noch nicht mal Oktober!“, „Schnauze“, blafft Käpt`n Ahab zurück. „Was soll ich denn sagen, Du Affe?“
Im April geht es dann wieder nach draußen.
Jede Menge muckeliges Stroh, Renn-Rampen und verschiedene Unterschlupfmöglichkeiten sollen die Zeit so angenehm wie möglich machen.
Und damit sich Manni und Käptn Ahab nicht an die Gurgel gehen können sie frei entscheiden, in welchem der Häuser sie leben wollen.

Ach ja, und heute Abend gibt es Spiegelei.
Die Hühnertruppen legen nach wie vor munter Eier, und das obwohl diverse Tiere bereits vor 1-2 Jahren
aus den Legebatterien ausgemustert wurden. Rührend ist dabei die Geschichte unseres „Teacher-Huhns“.
Das „Teacher-Huhn“ kam einstmals aufgrund eines Todesfalles seines menschlichen Vorbesitzers mit einer größeren Truppe zu uns.
Es wurde immer wieder von den anderen Hühnern gepickt, gemobbt, gejagt und saß oftmals ganz alleine, traurig und verschüchtert
in schützenden Büschen oder versteckt hinter hohen Stauden. Auch die Nächte verbrachte es meist allein, weil es sich nicht mehr zu den Anderen in den Stall traute.
Tja, und letztes Jahr im Dezember jedoch kamen 7 Hühner aus der Massentierhaltung zu uns. Die armen Seelen sahen aus wie Gespenster (immerhin 5 haben den Umstieg in ein neues Leben geschafft)
und hatten keine Ahnung von Nichts. Zuvor nie einen Wurm gefangen, nie das Sonnenlicht gesehen, nie im warmen Sand gebadet und noch nie gescharrt.
Also setzen wir das „Teacher-Huhn“ dazu, um den Anderen zu zeigen, wie das geht.
Und siehe da: Noch heute laufen die ehemaligen Massenhaltungshühner glücklich mit dem Teacher-Huhn umher.
Hahn Diego passt auf, dass auch nichts schief geht. Und drollig ist: Wir haben in unserer
bunten Patchwork-Truppe ja auch einige winzige Zwerghühner dabei. Auch um diese scheint sich „Teachi“ (wie wir sie mittlerweile nennen)
häufig kümmern zu wollen.
Das picken und jagen ihrer garstigen Schwestern hat auch aufgehört. 🙂
Das Teacher-Huhn ist offensichtlich im Rang gestiegen und „stolz wie Bolle“ darauf….

Gnadenhof Brödel
http://gnadenhof-brodel.de

Wer unsere Arbeit unterstützen möchte:
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Bäume, wir brauchen Bäume!

Weiter ging es heute mit der Anpflanzung klimaerwärmungsresistenter Baumarten. 🌱🌱🌱🌵🌳🌴🌿🌲🌳🍃🎋🍂🍁🍁🍁🌳🌳

Eine (partiell) heimische Art, auf der große Hoffnungen liegen, ist die Esskastanie (Castanea sativa).
Die Esskastanien liefern zudem die bekannten Maronen. Lange Zeit waren diese als das „Brot der Armen“ verschmäht.
Vielfach gilt jedoch Kastanienmehl oder gekochte bzw. geröstete Esskastanien als Delikatesse. Das Mehl der Kasstanie ist übrigens glutenfrei.
Trotz ihrer hohen Verbreitung ist es übrigens garnicht so einfach Saatgut von der Esskastanie aufzutreiben.

Auch die heimische Flatterulme heute in die Erde gebracht. Einen Versuch ist es wert.
Zwar kommen diese eigentlich auf grundwassernahen Böden vor (das könnte in Zukunft ziemlich eng werden), jedoch
sind diese auch ein Bewohner des Kontinentalklimas (z.B. Brandenburg, Mecklenburg, Polen).

Es gibt natürlich auch heimische Bäume, welche (mutmaßlich und hoffentlich) der Klimaerwärmung trotzen könnten.
Für die heimische Artenvielfalt ist deren Nutzen um ein Vielfaches höher, als fremdländische Arten.

An dieser Stelle jedoch übrigens geht es darum, Keimlinge für Siedlungsräume (Wald ist ein komplett anderes Thema) zur Verfügung zu stellen, die auch in 20 bis 30 Jahren
noch kühlenden Schatten spenden…Es liegt nahe, dabei auch Arten aus südlichen Gefilden einzusetzen.

Auf den Bildern übrigens zudem die Keimlinge der Peka- bzw. Schwarznuss nach 2 Jahren :-). Schon ein bisschen stolz darauf…☺️☺️😁😍 🍾🍾🍾🍾
Die Schwarznuss stammt ursprünglich aus den USA/Texas, und wächst seit ca. 100 Jahren jedoch auch im Rhein- und Donaugebiet.
Auch bei dieser Baumart wird gemunkelt, sie könnte mit geringen Niederschlägen gut auskommen.

Neben heimischem Saatgut kamen in den letzten Wochen viele Umschläge aus Malta, Griechenland, Kroatien, Italien,
Südfrankreich und Nordafrika an.
Vielfach gesammelt von Liebhabern.

Mit dem Saatgut ist das übrigens so eine Sache. Viele Saatkörner/kapseln etc. enthalten keimhemmenden Stoffe,
welche erst durch eine lange Nässe- oder kältehemmende Phase abgebaut werden (Stratifikation).
Ein im Laufe der Evolution aufgebauter wirksamer Schutz, denn welche Silberlinde z.B. möchte
ihren Keimling schon gerne z.B. im November an die Oberfläche bringen?
Eben jene Silberlinde (das Saatgut sieht aus wie kleine Stachelbeeren (siehe Bild) und fühlt sich an
wie Styropor) kann ihr Saatgut schon mal etliche Jahre im Boden lassen, bis es zur Keimung kommt.
Beim Blühwiesensaatgut ist es übrigens nicht anders.
Bei dieser Lindenart (kommt ursprünglich in Südost-Europa vor) wird zuweilen eine
Stratifikation von 8-10 Monaten empfohlen (4 Monate bei Nässe einlagern, weitere vier Monate im Kühlschrank).

Auch das Saatgut der Griechischen Tanne muss etwa 50 Tage „stratifiziert“ werden, bis es losgeht.

Je tiefer man sich in die Materie einlist, desto spannender wird es. Ein herrliches Thema, mit dem man sich Stunde über Stunde beschäftigen kann. Und es liefert sichtbare und nachwachsende Ergebnisse…

Sobald die Dinger gekeimt und die Pflänzchen einige Zentimeter hoch sind, werden sie an all jene Personen
verschenkt, welche (in welcher Form auch immer) unsere unterschiedlichen Projekte bislang unterstützt haben. Egal ob Gnadenhof, Blumiger Landkreis Osnabrück, Streuobstwiesen und so weiter…

Sehr interessant übrigens der Artikel in der NOZ zu den Folgen der Klimaerwärmung im hiesigen Landkreis:
https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/2129052/diese-fuenf-folgen-des-klimawandels-kommen-auf-die-region-osnabrueck-zu

Steigende Waldbrandgefahr, Wasserknappheit, Starkregen, Zoonosen sowie Massivveränderungen in der Landwirtschaft

Wer unser Klimaschutzprojekt „500 AKA: 500 aktiv im Landkreis für Klima- und Artenschutz“
unterstützen möchte (mehr Infos:
http://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de).

Das geht hier:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz

Vorhof zur Hölle und starke Gegenbewegung

Mannomann, es rappelt im Karton, und der Vorhof zur Hölle öffnet seine Türen.
Und gleichzeitig: Großer Motivationsschub auch im Landkreis Osnabrück…👍👍👏🤝👏🤝✌️🌳🌱🌿☘️🌻🌼🌱🌳🐿🦔

In der Gesellschaft entwickelt sich ein nie geahnter Kampfgeist und eine Gegenbewegung, wie sie vor einigen Jahren kaum möglich schien….
Wir verändern die Welt. Mit noch mehr Ideen und noch mehr Einsatz – auch im Landkreis Osnabrück.

Im „Spiegel“ wird heute erläutert, dass die Eisschilde Grönlands und der Antarktis derzeit so viel Eis verlieren, wie es nur die schlimmsten Klimaszenarien überhaupt vorhersagen:
https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/eis-der-antarktis-simulationen-warnen-vor-langfristigem-auftauen-a-ee20e95d-f682-46e4-bb3f-dc1a4c607c4a
…und sich der Anstieg des Meeresspiegels seit 2006 verzehnfacht hat
In der „Zeit“ ist zu lesen, dass der CO2-Wert in der Atmosphäre 2025 auf den höchsten Wert seit
3,3 Millionen Jahren steigen könnte: https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2020-07/klimaforschung-studie-co2-gehalt-atmosphaere-hoechstwert-university-southhampton

Spricht man aktuell mit Umweltaktivisten und vielfach auch mit eigentlich „unpolitischen“ Menschen aus der Bevölkerung, so werden plötzlich ganz neue Töne laut.
Von „Es reicht jetzt aber!!!“ (das ist noch so ziemlich das Harmloseste) bis hin zu „Jagen wir diese Nichtstuer, Artenvernichter und Klimaschutz-Verzögerer mit Schimpf und Schande aus ihren politischen Ämtern, ganz egal mit welchen Mitteln!!“

Morgen findet wieder ein „Global Action Day von Fridays for Future“ statt, und die Solidarität war vermutlich noch nie so groß wie jetzt. Sehr gut so!!! Genau richtig!!

Auch Strömungen eines (massenhaften ?) zivilen Ungehorsams werden immer lauter. Angesichts dessen, dass wir in den nächsten Dekaden unser Quartier auf dem Vorhof zur Hölle aufschlagen werden (und in vielen Gegenden des Planeten schon weit drüber hinaus) irgendwie verständlich und nachvollziehbar. So lange es friedlich bleibt (das muss es!) ist alles gut.

Gestern schrieb der Spiegel:
Klimawandel bringt öfter Wetterextreme in Deutschland. Seit Beginn der Wetteraufzeichnungen ist es in Deutschland fast zwei Grad wärmer geworden.
https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/klimawandel-bringt-oefter-wetterextreme-in-deutschland-a-6ae73fda-46e7-4b58-890a-de9cefdf58ee

Der Klimawandel fördert auch ganz massiv das Artensterben.
Heute sind hier wieder etliche alte Obstsorten angeliefert werden. Z.B. die Pflaumensorte „Graf Althanns Reneklode“ (seit 1850 kultiviert) oder auch die Sorte „Große Prinzessin Napoleon“ (seit etwa 1830).
In den nächsten Tagen wird eine weitere Streuobstwiese (Standort 2) ausgebaut.
Standort 1 (siehe Karte) (In Melle/Oldendorf) wurde letztes Jahr begonnen und dieses Jahr auf 40 Bäume ausgebaut. Standort 2 wird Ende Oktober 25 Obstbäume aufweisen. Standort 3 wird im November gemeinsam mit Gabriele Mörixmann und der Grundschule Westerhausen neu angelegt.
25 Obstbäume, darunter viele viele alte Sorten, werden hier angepflanzt.

Und wir beginnen jetzt wieder mit Schmackes die landkreisweite Aktion
„500 Aktiv für Klima- und Artenschutz im Landkreis Osnabrück“ auszubauen.
http://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/
Corona war ja ein ziemlicher Hemmschuh, es muss jetzt aber endlich voran gehen.
Das Projekt wird ja bereits von mehreren Prominenten symbolisch unterstützt (Udo Lindenberg, Sarah Wiener, Thomas D., Guido Maria Kretschmar (siehe Bild)). Darüber hinaus haben auch Teile des Ortsrates Melle, Teile von „Melle for Future“, Personen des TSV Westerhausen, diverse Firmen, Fridays for Future Osnabrück, der Verein „Leben und Lernen Bissendorf“, die Wildtierhilfe Osnabrück, der BUND Kreis Gütersloh, der BUND Osnabrück, Fridays for Future AK Wittlage, der NABU Kreis Coesfeld sowie Fridays for Future Ibbenbüren eine unverbindliche Unterstützung zugesagt. Ebenfalls unterstützt wird das Projekt von Teilen der UWG, der SPD, der ÖDP sowie der GRÜNEN (Gruppierungen Melle/Fraktionen Landkreis Osnabrück).
Was möglich ist wird man sehen. Ist auch abhängig von der Förderung für Klimaschutz-Bäume, Hecken, Feuchtbiotope, Streuobstwiesen, Blühwiesen, Trockensteinmauern, Totholzhecken etc.
Wer für das Projekt spenden möchte (mit Spendenbescheinigung).
Das geht hier:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz?utm_source=project_widget&utm_medium=project_75774&utm_campaign=widget

Heute Besuch von SPD/UWG-Kreistags-VertreterInnen gehabt

Heute Besuch von VertreterInnen der SPD/UWG-Kreistagsfraktion gehabt. 😊👍
Das war sehr wirklich sehr nett und interessant. Einiges über die Anlage von Blühwiesen erläutert und über verschiedene Klimaschutzmaßnahmen gesprochen.
Zudem auch über die Problematik geredet, dass ehrenamtliche Gruppen im Naturschutz oft einen Eigenanteil für Projekte bereitstellen müssen (das ist ja noch ok),
aber Förderbeträge für Projekte häufig in ihrer Gesamtheit erst nach einem Projekt erhalten, man also neben dem Eigenanteil noch einen sehr hohen Beitrag zusätzlich auslegen muss. Durch diese Regularien ist es leider verständlich, dass viele Gruppierungen gar nicht erst aktiv werden und besser keinen Projektantrag stellen. Kaum einer kann diese Hürde stemmen und das Risiko ist einfach zu hoch.

Insgesamt ein sehr nettes Gespräch.
Die UWG/SPD haben z.B. einen sehr positiven Antrag zur Förderung von Lastenrädern initiiert
(Matthias Pietsch z.B. hat dafür unermüdlich die Werbetrommel gerührt).
Auch sehr positiv war der Antrag, Gewässerrandstreifen im Artland auf 5 Meter Breite auszudehnen (z.B. Jürgen Lindemann).
Und eine „klare Kante“ hat Jutta Dettmann im Zuge des Thüringen-Kemmerich-FDP-CDU-AFD-Skandals gezeigt.
Die Nachricht war kaum draussen, vielfach (so schien es) wussten PolitikerInnen noch nicht so recht, wie und ob man sich positionieren sollte,
da hatte Frau Dettmann schon eine klare und unmissverständliche Haltung mit präzisem Bezug zur Deutschen Geschichte geäußert.
Das war beeindruckend!

Für den Fall, dass unser Projekt http://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de (mit symbolischer Unterstützung durch Udo Lindeberg ;-)) etwas wird (die Anträge laufen),
so wurde ein hohes Unterstützungsinteresse geäußert. Und vermutlich werden wir auch nächstes Jahr noch eine große Blühwiese gemeinsam schaffen.
War ein guter Tag 🙂
Sehr erschreckend allerdings zugleich: Diverse unserer Obstbäume haben wieder Blüten, Ende September! Ein klares Ergebnis von Hitzestress und der Klimaerwärmung.
Die Bäume haben fürchterlich Durst gehabt, haben den Hitzestress überwunden und glauben, jetzt sei wieder alles ok. Nur leider kommt der Herbst :-/
Umso wichtiger:
Jeder Bürger/in hat die Möglichkeit, sich aktiv zu äußern und ein Stimmungsbild zu möglichen Maßnahmen des Landkreises zu Klimaschutz und auch zur Biodiversität
abzugeben:
https://klima-beteiligung.lkos.de/lkos/de/home

Leute beteiligt Euch und äußert Eure Meinung!

Der neue Balkenmäher ist da

Und da ist das Ding!!! Der neue Balkenmäher ist da!!
Ein Doppelmessermähwerk mit Schwinghebelbalken.

Vielen vielen Dank an die Menschen, welche für Blumiger Landkreis Osnabrück
gespendet haben. Vielen vielen Dank an Georgs Bioladen aus Melle (http://georgs-bioladen.de) (Eike Stolzenburg).
Ein solcher Balkenmäher (nur der Mähaufsatz selber) kostet mal eben schlappe 2300 Euro.
Damit jedoch können wir noch etliche Jahre viele viele Blühwiesen mähen, damit sich dort
die Artenvielfalt frei entfalten kann.

Mit Schwinghebelbalken. Was soll uns jetzt noch aufhalten 🙂

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
González-Romero-Blühwiesenkorridor Blumiger Landkreis Osnabrück
http://blumiger-lkos.de
Spenden für das Projekt
https://www.betterplace.org/de/projects/61252-blumiger-landkreis-osnabrueck

Verein oder gUG?

Gestern noch eine längere Beratung gegeben und einen interessanten Austausch gehabt. Die Anzahl der Personen,
die aktiv werden wollen steigt und steigt.
Janine und Katrin aus Laggenbeck und Westerkappeln überlegen, etwas Eigenes für den Natur- und Artenschutz
zu gründen.
Immer wieder interessant ist die Frage der hiesigen Rechtsform der gUG Umweltschutz und Lebenshilfe.
Wir sind eine gemeinnützige UG (Unternehmergesellschaft). Das ist vergleichbar mit einem Verein (gemeinnützig),
jedoch mit etwas mehr Möglichkeiten und man erspart sich viele Scherereien.
Eine gUG ist der Vorläufer einer gemeinnützigen GmbH.
Scherereien? Naja, ist vermutlich irgendwie auch eine Typfrage, nicht jede Struktur liegt jedem.
Selber in früheren Zeiten in verschiedenen Vereinen mitgewirkt.
Oft (natürlich keineswegs immer) lähmt dort das Gequatsche und Gequake fürchterlich.
Insbesondere im Naturschutz gibt es unzählige Bedenkenträger, die gerne alles besser wissen und wenn es drauf ankommt,
weit und breit nicht zu sehen sind („Es hat geregnet, war zu kalt, mein Hamster hatte Geburtstag, ich bin auf einen Legostein getreten…“).
Und es gibt (gerne und oft) viele Menschen, die alles mögliche zusagen („Ich mache dies, ich mache das“) und nichts kommt davon.
Natürlich (und ohne Frage) aber gibt es auch Vereine und Gruppendynamiken, die sich kongenial ergänzen.

Der Vorteil einer gUG ist: Man benötigt genau EINE (in Worten: „Eine“) Person, um eine Rechtsform zu gründen und kann dann nach einem
notariell beglaubigten Gesellschaftsvertrag (wird natürlich auch vom Amtsgericht und Finanzamt geprüft) loslegen und – nach erhaltener
Gemeinnützigkeit – auch Spendenbescheinigungen ausstellen. Die gUG hier hat auch genau EINEN Gesellschafter (dieser muss ein Gesamtvermögen von 1000 Euro in
das Unternehmen stecken).
Ein Gesellschaftsvertrag sieht dann z.B. so aus:
http://www.umweltschutz-und-lebenshilfe.de/gesellschaftsvertrag2.pdf

Heist: Mit etwa 1700 Euro für Gründungs- und Notarkosten hat man seine eigene gemeinnützige Organisation.

Die Erfahrungen hier: (Fast) Alleine kann man vieles (nicht alles) viel schneller und effektiver bewerkstelligen, als in einer großen Truppe.
Ist auch eine einfache Rechnung: 10 Personen, die 2 Stunden alles zerquatschen und zerquaken und ggf. mit Bedenken die Dynamik rausnehmen,
sitzen insgesamt 20 Stunden zusammen.
In 20 Stunden jedoch kann man als Einzelperson locker flockig 5 Blühwiesen fräsen, Saatgut aussäen und anwalzen. Und die Social Media-Arbeit schafft man auch noch.

gUG Umweltschutz und Lebenshilfe
http://umweltschutz-und-lebenshilfe.de

Ein Tag im Dienst für die Partei

Alter Schwede, heute (fast) ein ganzer Tag im Dienst für die Partei.
Und: Wette wegen einer Blühwiese gewonnen ;.)

Los ging es morgens ganz früh in Melle/Gesmold. An der Gesmolder Straße, direkt dort, wo das neue Gewerbegebiet hin soll,
eine Blühwiese gemäht. Die Flächen hier waren bunt und pollenreich, allerdings wurde die Wiese erst dieses Jahr angelegt.
Nächstes Jahr blühen die mehrjährigen Pflanzen. Der „Volltreffer-Effekt“ bei Blühwiesen kommt fast immer erst im zweiten Jahr.

Immer wieder erhalten wir im Projekt „Blumiger Landkreis Osnabrück“ auch Unterstützung von PolitikerInnen.
Total gut. Heute stand Action für Flächen an, die durch Vermittlung der GRÜNEN zustande kamen.

Der GRÜNE Johannes Bartelt z.B. hat für das Projekt eine Wiese in Georgsmarienhütte/Kloster Oesede vermittelt.
An der „Lindenbreede“. Diese Fläche konnten wir sogar für 0 Euro pachten. Total gut 🙂
Heute dort 2/3 der Fläche gemäht und auch eine Wette gewonnen. Zu Beginn der Anlage hieß es nämlich von einem der Anwohner:

„Niemals wird das hier was, nie! Der Boden ist viel zu hart.“
„Kiste Bier, das schaffen wir“.
Ok, die Wette gilt.

Allerdings: Einen Boden so wie dort haben wir im gesamten Landkreis noch nicht gesehen.
6 bis 8 mal musste der Boden gefräst werden, fast wie Beton.
Heute jedoch das Resultat gesehen und sofort die Kiste Lammsbräu (alkoholfrei) abgeholt.

Für einen Klugscheißer (damit wäre dann wohl ich selber gemeint) gibt es ja nichts Schönes, als Recht (gehabt) zu haben.

„Ich will ja nicht sagen, dass ich Recht hatte. Aaaaber: Hatte ich Recht oder hatte ich Recht?“

Zwar kein „Volltreffer“ die Fläche, aber immer noch gut. Und nächstes Jahr wird es perfekt.
Heute dort z.B. den Hauhechel-Bläuling und (vielleicht) den Kleinen Sonnenröschen-Bläuling fotografiert (was allerdings schon irgendwie ein ziemlicher Hammer wäre, so ganz glaube ich das ja nicht).
Martin Robert Gach, kannst Du weiterhelfen?

Und munter gemäht und geharkt und geharkt und geharkt.
Dabei fröhlich vor mich hingesummt: „Die Partei Die Partei Die Partei hat immer Recht“…
Tüdelüdü, Tüdelüda….
„Sie hat uns alles gegeben.
Sonne und Wind und sie geizte nie.
Wo sie war, war das Leben.
Was wir sind, sind wir durch sie.
Sie hat uns niemals verlassen.
Fror auch die Welt, uns war warm.
Uns schützt die Mutter der Massen.
Uns trägt ihr mächtiger Arm.“

Und jetzt alleeee: „Die Partei, Die Partei…hat immer Recht“.

Die Wiese abgeharkt und große Stängelhaufen aufgeschichtet. Dort können sich Kleintiere ihr Nest für den Winter vorbereiten.
Geräumige Mehrzimmerwohnungen, kuschelig warm. An den Rändern werden Brennnesselkulturen entstehen, so wichtig für die Raupen der nächsten Tagfalter-Generation.

Am Abend ging es dann weiter im Parteidienst auf einer Fläche von George Trenkler (bei den Meller GRÜNEN).
George unterstützt das Projekt schon seit vielen Jahren und hat uns schon verschiedene Hilfen vermittelt.
Immer wieder gut sind auch die Äpfel seiner Streuobstwiese.
Auch dort gemäht und gemäht und über die reiche Artenvielfalt dort gefreut. Als Dankeschön gab es noch eine Kiste leckeres Lammsbräu
und Treibstoff.

Tja, und der „Rote Drachen“ (so nennen wir unseren Einachser) hat dann, durch Verschleiß, einen Flügel verloren, siehe Bild.
Das juckt den „Roten Drachen“ natürlich nicht, der kann auch mit einem Flügel weitermachen.
Und ein Tagpfauenauge flatterte zudem noch ganz handzahm auf die Hand, und stimmte dann laut ein:

„Und, Genossen, es bleibe dabei;
Denn wer kämpft für das Recht,
Der hat immer Recht.
Gegen Lüge und Ausbeuterei.
Der das Leben beleidigt,
Ist dumm oder schlecht.
Wer die Menschheit verteidigt,
Hat immer recht.
Die Partei, die Partei, die hat immer Recht!“

Und am Ende der parteiinterne Fahnenappell. „Grüner Genosse, In Anbetracht der Leistungen für die Grüne Revolution freue ich mich, Ihnen mitzuteilen…“

(„dass heute Ihre Ausreise…“ (denke ich verschmitzt))….

„dass Ihnen heute der Grüne Salamanderorden – Kategorie B – feierlich überreicht werden kann….“

Ich freue mich sehr und bin gerührt. Eine große Tüte Dinkelmehl und ein neues Paar Birkenstocksandalen sind auch dabei…
Im Ernst: Hat Spaß gemacht heute. Immer wieder schön zu sehen, wie sich Artenvielfalt entwickeln kann.
Wir alle haben es selber in der Hand.

„Die Partei hat immer Recht“, siehe: https://www.youtube.com/watch?v=dzdBE6c1cwA

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Der nächste Winter kommt bestimmt

Der Winter kommt bestimmt. 🥶🥶🌬💨☃️☃️❄️⛈💦💧☔️🌊🌫
Und was benötigen Insekten im Winter? Unterkünfte!
Und unsere Tiere? Viel viel viel Heu und muckeliges Stroh.

Heute jede Menge Baumwurzeln als Totholz aufgestellt. Vielen Dank dafür an Jörg.
Totholz ist ein wichtiges Brutrefugium für viele Insektenarten und in aufgeräumten Wäldern leider zu wenig anzufinden.
Auf der Fläche am Wulberg werden sich die Ziegen freuen, dass sie etwas zu klettern haben. Und die sonnenexponierte Lage
sorgt dafür, dass das Holz schnell porös wird und ab dem nächsten Jahr dann von den unterschiedlichsten Insektenarten bezogen werden kann.

Und jede Menge weiteres erstklassiges Heu heute angeliefert bekommen. Spitzenqualität.
Danke dafür an Jörg Heemann. Das Winterlager wird voller und voller. Das muss es auch.
Denn nasskalte Winter sind immer wieder eine echte Herausforderung.

Und natürlich müssen auch die Streuobstwiesen im Herbst noch erweitert werden.
Das passiert morgen. Die Pflaumensorte „Hermann“ freut sich darauf, etwas für die Biologische Vielfalt leisten zu können 🙂

Gnadenhof Brödel
http://gnadenhof-broedel.de

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All-You-Can-Eat-Salatparty

Heute morgen, noch vor der Arbeit, war es endlich soweit 🙂

In diesem Frühjahr hatten ja auf dem weitläufigen Gebiet unseres Gnadenhofes
3 Entenmütter, unabhängig voneinander irgendwo im Dickicht ihre Jungen aufgezogen.

Um vor Habicht & Co. geschützt zu sein, haben die Ladies ihre Jungen zusammengelegt
und sind dann fortan als „Patchworkfamilie“ durch die Gegend gezogen. Meist kamen sie nur vorsichtig und leise in der Dämmerung
hervor und blieben tagsüber in unterschiedlichen Büschen versteckt.
Zudem mussten sie ihre Jungen vor den „Alt-Erpeln“ schützen…

Heute nun endlich haben sich die Enten vergesellschaftet. Ohne Angriffe der „Alttiere“. Sehr gut.
Es leben nun 36 Laufenten bei uns, was für ein Geschnatter und was für eine Gaudi war das heute früh. Und Hunger haben die…Huiuiui
Das wurde erstmal mit einer großen Salatparty gefeiert.
Doch seht selbst 🙂

Ach ja: Damit unsere Laufenten und Gänse auf der entstehenden Streuobstwiese gegen die Sonne geschützt sind
wollen wir noch einige Obstbäume erwerben. Bitte stimmt hier für uns ab,
mit dem Geld können wir nicht nur für die Artenvielfalt sondern auch für das Tierwohl unserer Schnatterfamily etwas tun:
https://voting.pitmodule.de/o/fb135fc6914eb45/detail/10132

Gnadenhof Brödel
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Mit Spendenquittung 😉