Weiterhin Projektflächen für 20 Jahre gesucht – Scheitert das Projekt daran? 🧐😕

Weiterhin Projektflächen für 20 Jahre gesucht – Scheitert das Projekt daran? 🧐🧐😕🐝🐛🦅🦉🦋🐌🐞🦇🐸🐸🌳🌳🌳🌲🌻🌼🌺🥀🌹🌞🌞🌞

Für das Projekt “500 AKA – 500 Aktiv für Klima- und Artenschutz im Landkreis Osnabrück”
(http://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de) suchen wir weiterhin nach Arealen,
die für 20 Jahre für eine Biotopgestaltung zur Verfügung stehen (ab nächstem Jahr).
Auch ein Scheitern des Projektes steht mittlerweile im Raum.

Eigentlich waren wir schon “auf der sicheren Seite” und hatten die nötigen Quadratmeter zusammen, bis sich
dann jedoch im Zuge eines kleinen “Testballon-Vorprojektes” (“sicher ist sicher”) herausstellte, dass eine Fläche
wohl doch nicht so geeignet sei (die “Warum-und-Weshalb”-Gründe gehören jedoch nicht an die Öffentlichkeit).

Also weiter gesucht. 3 Areale haben wir bereits für 20 Jahre zusammen, das ist gut!
Vielen vielen Dank an die Flächeneigentümer, die bereit sind, diesen Weg mit uns zu gehen.

Jedoch ist es leider noch nicht “gut genug”. Uns fehlen auf jeden Fall noch 8000 m². Von verschiedenen Förderern sind
mittlerweile sogar 20.000 Euro für Biotop- und Klimaschutzmaßnahmen verbindlich zugesagt.
Wir haben nun bereits Areal-Anfragen an Kommunen, den Landkreis, Firmen, die Kirche, Privatpersonen etc. etc. gestellt.
In den letzten Wochen von “Pontius zu Pilatus” gerast, im Augenblick reicht es noch nicht.

Die Rahmenbedingungen machen es nicht einfach.
Für eine Förderung werden von einer der Stiftungen keine kommunalen Ausgleichsflächen akzeptiert.
Zudem: Die Flächen MÜSSEN für eine Mindestlaufzeit von 20 Jahren für Biotope zur Verfügung stehen.

Die Absagegründe von vielen Personen sind absolut nachvollziehbar.
Besitzt jemand z.B. eine Ackerfläche, so würde der Ackerstatus verloren gehen – das bedeutet einen massiven Wertverlust.
Absolut verständlich, dass dann solche Flächen nicht bereit gestellt werden.
Besitzt jemand eine Fläche zur Altersabsicherung, so hätte er oder sie für 20 Jahre keinen Zugriff darauf.
Völlig verständlich, dass dann kein Kooperationsabkommen vereinbart werden mag.
Dazu kommt: Wird für 20 Jahre ein Biotop geschaffen, so hat die Fläche für Arten- und Klimaschutz zwar einen exponentiell hohen Wert,
für eine menschliche Nutzung jedoch eher weniger.
Besitzt eine Firma z.B. ein Areal (vielleicht für eine Firmenerweiterung), so ist die Fläche für 20 Jahre erst einmal blockiert.
Die Absagegründe sind individuell völlig verständlich und nachvollziehbar.

Und gleichzeitig: Der Planet brennt an allen Ecken und Enden. Sowohl das Artensterben als auch die Klimaerwärmung sind dramatisch wie noch nie zuvor.
Ohne Projekte wird das mit Sicherheit nicht
besser. Offen gesagt: Wir sind hier (in Bezug auf diese Herausforderung) mit unserem Latein etwas am Ende.

Gesucht werden Flächen in Melle, Bissendorf, Ostercappeln (Venne) oder Bad Essen, die für ein 20-Jahresprojekt zu Biotopen und/oder
Klimaschutzflächen umgestaltet werden können.
Was würde/könnte dort passieren?

Je nach Absprache z.B.:

* Heimische Baumanpflanzungen

* Anlage von Feuchtbiotopen

* Anlage von Streuobstwiesen

* Schaffung von Blühwiesen

* ggf. Beweidung durch Schafe und Ziegen

* Anlage von Totholzhecken

* Erstellung von Trockensteinmauern

* Anlage von Wildgehölzhecken (heimische Beerenfrüchte)

Bei Interesse gerne melden.

gUG Umweltschutz und Lebenshilfe
http://umweltschutz-und-lebenshilfe.de