Schneeunwetter auf dem Gnadenhof Brödel

Was für eine Nacht, was für ein Kampftag!! 🙋😊🐾🐾✊✊👏👏🦹🦹🦹‍♀️🦹‍♀️🦸‍♀️🦸‍♀️🦸🦸‍♂️🧙‍♂️🧙
Es ist noch viel viel “härter” als gedacht – aber wir werden durchkommen!
Danke an Julia Behncke 👩‍❤️‍👨💖💝.
Ganz schön “uppe” mittlerweile, zeitweilig zitterten sogar schon die Beine. Energieriegel und heißer Kaffee schaffen Abhilfe.

Das Gröbste ist jedoch geschafft. Ständig die Dächer der Stallungen von der Schneelast befreit.
Einen Unterstand haben Schnee und Wind dennoch zu Kleinholz verarbeitet. Zum Glück ist kein Tier zu Schaden gekommen.
Viel viel Schnee dringt in die Weidezelte und Stallungen ein. Immer wieder Holzbretter angeschraubt, Risse abgedichtet, zusätzliche Planen gespannt.
Die Schneelast ist enorm.

Der Straßenverkehr war heute Morgen hier zeitweilig zum Erliegen gekommen.
Sogar unser Quad hat seinen “Meister” gefunden. Nicht schlimm, dann kommen Schubkarre und Handkarren zum Einsatz, mit 0,25 PS.
Allerdings: Alles dauert jetzt sehr sehr lange. Während eine Einzelfütterung sonst bei ungefähr 1,5 Stunden liegt sind es jetzt eher 3,5 – 4 Stunden.
Kanisterweise Warmwasser ist zu den Flächen zu schleppen. Die Tiere süppeln das aus den gefrorenen Trinkkisten teilweise in einem Zug weg.
Große Mengen “Heucobs” werden verfüttert. Diese geben viel Energie an die Tiere. Die kleinen Quessant-Schafe und Zwergziegen stehen
mittlerweile bis zum Bauch im Schnee.

Lirum, Larum, Löffelstiel, Letztlich kommt es auch ein bisschen auf die Einstellung drauf an:
Ziemlich derbe alles, never ever so etwas erlebt, und völlig klar: Es geht “ans Eingemachte”. Aber ist ja auch irgendwie ein kleines Abenteuer 🙂
Mit dieser Einstellung wird es leichter.

Säckeweise Vogelfutter-, Hühnerfutter und und und rund um den Gnadenhof verteilt.
Die Gnadenhoftiere durchzukriegen wird schon irgendwie gehen.
Und rund um die Futterstellen sammeln sich Hunderte unterschiedlicher Vögel.
Schwärme von Amseln, Finken, Meisen, Tauben, Raben – sogar etliche Spechte hier heute gesehen.
Eine große Kiste mit abgelagerten Äpfeln heute früh verfüttert. Bestimmt 50 Kilogramm. Heute Abend war nichts mehr davon zu sehen.
Ansonsten Mehlwürmer, Heimchen, Rosinen, viel viel Fettfutter…

Auch in den Tiefen des Waldes zwei Futterstellen eingerichtet. Eine für Vögel und eine zweite für Vögel und Rehe.
Zudem diverse Wildkameras aufgestellt, um mal zu schauen, was sich so rumtreibt.
Puhhh…Frühling wäre jetzt schön.

Gnadenhof Brödel
http://gnadenhof-broedel.de

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