Die nächste Blühwiese in Bad Essen geschaffen

Blühwiese Nummer 189 in Bad Essen geschaffen.
Danke an Karsten Wachsmuth, die Gemeinde Bad Essen und das Unternehmen “Müller Dams Landschaften” (http://www.mueller-dams.de), Mirja Müller-Dams.
Ein weiteres tolles Biotop für Insekten geschaffen. Es wird mehr und mehr und mehr…
“Müller Dams Landschaften” schafft schon seit einigen Jahren Insektenparadiese im Landkreis Osnabrück. Wir haben jetzt hier bereits das dritte Kooperationsprojekt durchgeführt.
Und auch die Gemeinde Bad Essen ist dabei ein guter und zuverlässiger Partner, der schon einiges gegen das Insektensterben unternommen hat. Immer wieder gerne 🙂
Am Samstag gestalten wir noch Blühwiese Nummer 190 in Georgsmarienhütte und dann ist für uns die Aussaat-Saison vorbei. Dann beginnt, ganz ganz langsam, die Zeit der ersten Mahdschnitte (z.B. bei George Trenkler).
Der perfekte Zeitraum ist, wenn ein Großteil der Wiesenmageriten verblüht sind. Dann aber nie die gesamte Fläche auf einmal mähen (das würde zu einer Hungersnot bei den Insekten führen und man würde somit das vernichten, was man mühselig geschaffen hat), sondern erst einmal nur 50%.
Auf dieser Fläche wird sich dann eine neue Blühwiese (noch in diesem Jahr) mit veränderter Flora einstellen. Ende Oktober wird dann die Gesamtfläche gemäht.
Wichtig auch: Das Mahdgut nicht dauerhaft liegen lassen (mulchen). Optimal ist es, dieses 3 Tage trocken zu lassen (es kann dann aussamen) und es anschließend abzuharken…
Warum? Auf diesem Wege entzieht man der Fläche Nährstoffe. Je nährstoffärmer ein Areal ist, desto größer ist die Wildblumenvielfalt.
Bei sehr nährstoffärmen Flächen entwickelt sich eine reiche Flora “von selbst” (durch Wind- oder Vogeleintrag von Saatgut), da ist dann auch keine Ausaat mehr nötig (sofern zwei Mal im Jahr gemäht wird). Die Mahd ist das “A und O” bei der Pflege von Blüharelen. Bei richtiger Pflege können Wildblumenwiesen viele viele Jahre lang blühen. Jedes Jahr wieder neu, mit einer veränderten Zusammenstellung…
Auf diversen Flächen setzen wir auch unsere Gnadenhoftiere ein. Die freuen sich über frische Gräser und Kräuter und tragen das Saatgut der Wildblumen ganz natürlich weiter.
Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
González-Romero-Blühwiesenkorridor Blumiger Landkreis Osnabrück
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