Wir sind nun ein offiziell genehmigter Gnadenhof

Es ist geschafft! Jetzt sind wir ein offiziell vom Landkreis genehmigter Gnadenhof. 🦏🦎🐰🐔🐝🐝🐘🐘🐘🦏🦛🦓🐆🦒🐆🐆🐆🐪🐫
Vor 3 Jahren sind wir zu diesem Thema „wie die Jungfrau zum Kind“ gekommen.
Auf einer nicht genehmigungsfähigen Wiese mit 15 Schafen (der Vorbesitzer war schwer erkrankt) fing es an.
Gott, was haben wir geackert und gerödelt – und jetzt ist es soweit!
Jetzt haben wir ein genehmigtes Haupt- sowie ein Winterquartier, mit Kleintieren über 50 tierische Mitbewohner und sogar eine
Erlaubnis für eine Haltung zur Beweidung von Blühwiesen.
Unsere Eumels sind happy. Der Winter ist überstanden, entdlich wird es wärmer und auch rechtlich stehen wir auf stabilen Füßen.
Großartig 🙂

Gnadenhof Brödel Melle
http://gnadenhof-melle.de

Vertrag mit der Stadt Melle unterzeichnet

Perfekt, der Vertrag ist unterschrieben.
Die Stadt Melle stellt uns eine Fläche zur Verfügung, welche unsere Tiere beweiden und damit pflegen werden.🦋🦓🐘🐾🐑🐎🐏🌿🍁🌼🌻🐝🦏🦏🦏🦍🦍🐘🐘
Auf der Kompensationsfläche in Melle/Oldendorf werden Lebensstätten standortabhängiger Tiere und Pflanzen durch die Beweidung geschützt, gepflegt und weiterentwickelt.
Und unsere Tiere freuen sich schon auf frisches Gras und leckere Kräuter.

Durch die Tierbeweidung entstehen Kleinstrukturen, von welchen insbesondere Insekten profitieren werden.
Die Stadt spart dadurch Geld für durchzuführende Pflegemaßnahmen und wir zahlen keine Pacht. Perfekt 🙂

Gnadenhof Brödel Melle
http://gnadenhof-melle.de

2 Störche auf dem Gnadenhof Brödel Melle

Gestern Nachmittag war es soweit. Zwei (!!) Störche flogen an und belegten 2 der drei Storchennisthilfen.
Allerdings sorgte unser Hahn „Fred“ daraufhin für ordentlich „TamTam“. Ist ja auch sein Job.
Nach etwa einer Stunden flogen die beiden Störche dann zunächst wieder weg, kommen aber bestimmt wieder 🙂
Wenn Fred mal keine Lust auf Remmidemmi hat, dann sorgt „Volker Vogelschreck“ dafür, dass keine Bussarde oder Habichte
den Kaninchen, Hühnern und Meerschweinchen zu nahe kommen, meist sind die aber eh unter den Tannen.

Gnadenhof Brödel Melle
http://gnadenhof-melle.de

Meerschweinchen-Außengehege eingeweiht

Endlich ist es soweit. Heute wurden die Außengehege für unsere Meerschweinchen eingeweiht.
Vielen Dank für eine Spende an Reiner S. 🙂
Wir betreiben zwar viel „Upcycling“, aber etwas neuer Draht, Schrauben etc. waren dann doch nötig. Danke 🙂
Mit Deiner Spende konnten wir die drei Gehege fertig stellen.
http://www.umweltschutz-und-lebenshilfe.de/hallo-of-fame-spenden/

Von den drei Meerschweinchen-Männchen wurden bislang zwei kastriert und leben nun in einer 2er-WG.
Den dritten Kollegen (Indianer Jones) haben die eines Nachts leider „aus dem Nichts“ über zugerichtet. Er erhält jetzt zwei mal am Tage
eine Wundsalbe und vorsichtshalber erst einmal ein Einzelgehege.
In der Mitte der drei Gehege leben die beiden Weibchen und haben Kontakt durch den Zaun zu den beiden Nachbarflächen und ihren männlichen Kollegen.
Wenn „Indianer Jones“ kastriert ist, dann wird sein Areal mit der Fläche der beiden Weichen zusammengelegt.
Viel Struktur und Unterschlupfmöglichkeiten, Heu, Gemüse, sicherer Zäune und noch sicherere Außenzäune.
Der Frühling kann kommen.
Die kleinen Flitzer erkunden schon ganz vorsichtig ihre neue Heimat. Drei von ihnen haben noch nie direkte Sonnenstrahlen erlebt, fanden sie gut heute 🙂

Gnadenhof Brödel Melle
http://gnadenhof-melle.de

Danke an Nora und Till

Das sind die Augenblicke die großartig sind!!
Diese Unterstützung hilft sehr und motiviert enorm.
Danke an Nora und Till, welche einen hohen Einsatz für unseren Gnadenhof und das damit verbundene Blühwiesenprojekt zeigen!!

https://www.betterplace.org/de/fundraising-events/32192-16-tage-charity-rallye-wir-fahren-alle-spenden

Till und Nora nehmen an der 20Nations Rallye (https://20nations.com) durch Europa teil.
20Nations ist eine Rallye mit Charity Aspekt, in der man innerhalb von 16 Tagen durch 20 europäische Länder fährt.
Das summiert sich insgesamt auf ca 7.500 km für einen guten Zweck. Alle Teilnehmer sind dazu verpflichtet, mindestens 555€ an Spenden zu sammeln.
Wir würden uns freuen, wenn Ihr den Beiden helft.

Till und Nora unterstützen mit ihrem Einsatz
unser Projekt „Insektensterben stoppen! Blühwiesen anlegen! Pflege durch Gnadenhoftiere.“

Hierbei geht es um Folgendes:

Das Insektensterben hat in den letzten Jahren katastrophale Ausmaße angenommen.
Innerhalb des Projektes „Blumiger Landkreis Osnabrück“ (http://blumiger-lkos.de) legen wir eine Vielzahl insektenfreundlicher und artenreicher Blühwiesen an
(bislang ca. 115 Stück mit einer Gesamtfläche von ca. 220.000 m²). Viele der mehrjährigen Blühwiesen werden gemeinsam mit Schulklassen geschaffen.
Zudem erstellen wir Nisthilfen.

Eine Besonderheit ist die Pflege verschiedener Blühwiesen durch eine Beweidung. Hierfür setzen wir einige unserer Gnadenhoftiere ein (http://gnadenhof-melle.de).
Die Tiere („die keiner mehr will“) sorgen dafür, dass die Blühwiesen schonend „gemäht“ werden, sodass auch im Folgejahr wieder eine artenreiche Wildblumenwiese entsteht. Die Tiere, welche oftmals aus schlechter Haltung kommen, können sich in einem „neuen Leben“ artgerecht und frei entfalten und sogar noch helfen, dass eine Artenvielfalt gesteigert wird.
Das vorrangige Ziel ist des Projektes ist somit eine Förderung des Arten- und Tierschutzes. Wesentlich sollen die Lebensbedingungen von (ausrangierten) Tieren und Insekten verbessert werden. Insekten sind nicht nur wichtig für die Bestäubung von Pflanzen, sondern ein Hauptbestandteil vieler Nahrungsketten (z.B. für Vögel, Amphibien, Reptilien, Kleinsäuger).
Auch eine Umweltbildung stellt ein explizites Projektziel dar. Durch ein gemeinsames Einsäen mit Vereinen, Schulkindern etc. wird verdeutlicht, wie einfach es ist, etwas für den Arten- und Naturschutz zu leisten. Mit erhaltenen Mitteln kaufen wir (teures) Saatgut für Blühwiesen, pachten Flächen an und erwerben nötige Maschinen.

Danke Nora, Danke Till !!!

Volle Fahrt voraus – Die Kronjuwelen am Horizont

Augenblicke, in denen man weiß, dass sich der Gnadenhof lohnt
Und: Schafe auf hoher See wappen sich gegen (eventuellen) Rechtsstreit.
Kann teuer werden? Dann klauen wir halt die Kronjuwelen!

Der Stress auf so nem Gnadenhof ist nicht ohne – zumal wenn er „nach Feierabend“ betrieben wird.
Insbesondere das Drumherum (inklusive nicht immer (zu sofort) gelösten Rechtsfragen)
kann zuweilen ganz schön „ans Eingemachte“ gehen. Und die Fütterungen und das Saubermachen der Stallungen geschieht auch nicht von allein.

Aber dann gibt es diese Augenblicke in denen man weiß, dass das, was getan wird, „das Richtige“ ist.
Gestern kam ja die alleinstehende Ziege „Frau Suhrbier“ zu uns. Wie immer bei einem Neuzugang gibt es am nächsten Morgen das traditionelle „Welcome-Frühstück“.
Spitzenklasse Heu, etwas Hafer und einige Möhren. Wenn man dann sieht dass es den Tieren schmeckt und sie gesund sind, dann ist alles ok 🙂
Die Tiere bei uns haben alle ihre „individuelle Vergangenheit“ haben (manchmal eine gute, manchmal aber auch nicht). Umso schöner ist es dann zu sehen,
wie die Tiere mit „nicht so guter Vergangenheit“ zurück in die Spur kommen.
„Frau Suhrbier“ wird da noch mindestens einige Wochen brauchen. Sie sitzt zwar schon mit den anderen Tieren im windgeschützten Stall und futtert, immerhin, auch Heu,
ist aber noch „jenseits von gut und böse“ und ziemlich apathisch (was auch nicht wundert, wenn man zwei Tage zuvor seinen Lebenspartner verloren hat).
Wir versuchen ihr den Einstieg so angenehm wie möglich zu machen, aber das ist kein einfacher Fall (ist es bei Ziegen nach dem Tode ihres Partners nie).

Ob des mehrwöchigen Dauerregens ist mittlerweile ein Viertel unserer Wiese ein See, ja fast schon ein Meer, das Wasser steht teilweise schon 15 cm tief.
Die Schafe haben sich heute früh aus alten Paletten einige Flösse gebastelt und spielen Seepiraten.
Die See-Gnadenhof-Piratenflagge haben sie aus besonderem (juristischem ?) Anlass vorsorglich noch einmal 20 Meter höher gehängt.
Mit Wasserkanonen werden die Ziegen geärgert und die eine oder andere „Arschbombe“ habe ich auch schon gesehen. Das war ein lustiges Geblöcke.
Schaf „Kunigunde“ spielt „totes Schaf“ und treibt auf dem Wasser. Ihre Freundin Hermine hat heute das Seepferdchen-Abzeichen gemacht. Hat sogar
aus tiefem Wasser einen Ring ertaucht.
Minischaf Noisette spielt „Käptn Hook“, hab noch nie ein Schaf so schnell eine Takelage hochklettern sehen, kuckt jetzt aus dem Storchenkorb, ob am Horizont Gefahr droht.
(auf dem Foto gut sichtbar, mit etwas Kreativität und Vorstellungsvermögen allerdings nur)) 😉
„Wir fürchten weder Tot noch Teufel“, blöckt er. Richtig so. Klare Kante zeigen und immer wachsam sein.
Hilft auch, um einen Gnadenhof zu verteigen 🙂
Gutes Motto, denn wenn es schlecht läuft, dann haben wir (ohne weiter ins Detail gehen zu wollen) demnächst mal wieder einen (teuren) Rechtstreit am Hacken.
Abwarten, unsere Admiräle verhandeln. Zur Not müssen wir einige Handelsschiffe entern um etwas Gold zu erbeuten – oder gleich die Kronjuwelen,
das lösen dann unsere Kaninchen. Die nehmen keine Gefangenen, und wehe wenn wir die Meerschweinchen loslassen….uiuiuiui.
Auf hoher See fühlen die sich am Wohlsten. Sind ja schließlich MEERschweinchen.
Volle Fahrt voraus!! Den Mutigen gehört die Welt!

Gutes Beispiel der Zusammenarbeit zwischen Stadt und NGO

Wochenende ist Actionzeit

Totholz für Insekten und eine einsame Ziege abgeholt
So kann es auch gehen. Die Stadt Melle geht mit gutem Beispiel voran.
Per Gesetz ist diese ja verpflichtet Baumschnittarbeiten durchzuführen. Wir haben nun die Möglichkeit bekommen Teile
des Schnittholzes abzuholen und abzulagern. Heute schon mal eine kleine Ladung transportiert. Das wird schönes Totholz als zusätzliche Nisthilfe für Insekten.
Total gut 🙂
Außerdem heute dann noch einen Notfall-Anruf bekommen.
Der Partner einer kleinen Zwergziege ist gestern Nacht verstorben. Das arme kleine Ding saß traurig und völlig verängstigt in einem
riesengroßen Stall, ganz allein. Bei Ziegen kann der Tod eines Partners schwere Auswirkungen haben. Manchmal futtern sie wochenlang so gut wie nichts
und man „sieht“ förmlich wie sie trauern – man leidet direkt mit.

Die kleine Maus (Name: Frau Suhrbier) wurde dann heute zu unseren anderen Ziegen gebracht. Sie ist auf jeden Fall schon eine ziemlich alte „Grande Dame“
und wurde gleich neugierig beschnuppert. Vorhin noch im Stall geschaut, immerhin lag sie schon direkt bei der ganzen Rasselbande, zwar noch etwas schüchtern am Rand, aber das wird schon.
Einen schönen Lebensabend soll sie bei uns auf jeden Fall bekommen. Ein, zwei Jährchen sind vielleicht noch drin.
Trotzdem wird es noch einige Wochen dauern bis sie wieder in die Spur kommt.
Morgen gibt es erstmal etwas Hafer.

Blühwiesen-Epizentrum geschaffen

Fertig!!! Blühwiesen-Epizentrum und Blühwiesen-Begehungsfläche in Melle-Oldendorf geschaffen.
An einem Samstag im Juni werden wir das Areal einmal für die Öffentlichkeit begehbar machen. Auch Blumen pflücken (aber nur von den Rändern ;-)) wird erlaubt sein.

So, fertig! Heute noch ein Teilstück ausgesät.
Auf insgesamt etwa 12.000 m² (direkt neben dem Hotel Restaurant Hubertus Wiesehahn) haben wir nun mehrere größere und kleinere Blühflächen angelegt.
Die unterschiedlichsten Mischungen: Feldblumenwiese, Sand-Magerrasen-Blumen, Schmetterlings- und Wildbienensaum, Verkehrsinselmischung, Osnabrücker Mischung,
Bunter Saum, Blumen- und Kräuterrasen, Blühende Landschaft Nord etc. etc.
Auch „Deutschlands Naturwunder 2018“ liegt hier (https://www.sielmann-stiftung.de/artikel/blumenwiese-in-niedersachsen-ist-deutschlands-naturwunder-2018/)
(siehe das Bild im Anhang mit der Eiche; hier haben wir eine Vielzahl von Stängeln als Nisthilfe stehen gelassen).

Gepflegt werden die Areale von unseren Gnadenhof-Tieren (http://gnadenhof-melle.de).
Die Blühwiesen werden in diesem Jahr in ihrer 1., 2. und 3. Saison blühen, haben somit also nicht nur durch die Saatgutzusammenstellung völlig unterschiedliche Erscheinungsbilder.

An einem Samstag im Juni werden wir die Flächen (als Ausnahme) für die Öffentlichkeit begehbar machen (gegen eine (freiwillige) kleine Spende).
Natürlich nicht „quer durch die Blühwiesen hindurch“ sondern auf separaten Wegen.
Somit kann sich jeder einmal einen Eindruck davon verschaffen, welche Mischung z.B. für den eigenen Garten geeignet wäre.
Garniert wird das ganze in diesem Jahr noch durch Totholz-Nisthilfen, welche eine wichtige Bruthilfe für viele Insekten sind).
Zudem existieren durch die Tiermahd viele sandige Offenstellen, in welche die Wildbienen sich zurückziehen.

Das Kartenbild (Anhang) spricht Bände. Hier wissen die Insekten garnicht, wo sie zuerst hinfliegen sollen 🙂
http://insektenrettung.de/den-standort-einer-bluehwiese-planen-2/

Blumiger Landkreis Osnabrück
http://insektenrettung.de
http://blumiger-lkos.de
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen

„innogy“-Storchenmast

Die Vorbereitungen für den nächsten Storchenkorb fanden heute statt.
Eigentlich sollte dieser heute schon aufgerichtet werden, der Sturm in der kommenden Nacht hat diesen Part jedoch noch etwas verschoben
(der Mast wird aufgrund der zu erwartenden Last einbetoniert und Beton braucht drei Tage, bis er trocken ist).
Wird nun also nächste Woche umgesetzt.
Auch einige Kaninchen fanden das Projekt ziemlich spannend (naja, ging so) 😉
So ein Storchennest wird übrigens im Vorfeld mit weißer Farbe bekleckst. Nach dem Motto: Hier war schon mal wer, muss also super sein.
Der Korb wird den Namen „innogy-Storchenkorb“ tragen.
 
Offizielle Meldung:
 
 
Der Korb, der auf einem 9 Meter hohen Holzmast installiert wird, stellt auf einer Länge von 200 Metern
die dritte errichtete Nisthilfe dar.
 
Kai Behncke, ehrenamtlicher Geschäftsführer der gUG Umweltschutz und Lebenshilfe: „Wir danken der Firma Innogy für diese
Unterstützung des Artenschutzes. Es ist generell nicht einfach, Holzmasten mit der nötigen Länge zu finden.
Innogy hat hier schnell und unkompliziert geholfen. Wir freuen uns sehr darüber.
Eines der nächsten Projekte wird nun die Schaffung eines Feuchtbiotopes (basierend auf Lehm) in Oldendorf sein,
damit auch die Nahrungssituation der Störche weiter verbessert wird.
Der Lehmboden kann zudem Schwalben als wertvolle Nisthilfe dienen. Ein Bauantrag wird in Kürze gestellt.“
 
Rainer Oesting, innogy-Kommunalmanager für die Stadt Melle äußert sich zu dem Projekt: „Es ist toll zu sehen, wie sehr sich die Bürger in Melle für den Umwelt- und Artenschutz vor Ort engagieren.
Sehr gern haben wir geholfen, dieses Projekt zu ermöglichen.“
 
Der Storchenkorb selber wurde von einer Osnabrücker Firma erstellt, welche auch die Nisthilfen für die dortige Storchenstation produziert.
Die Aufrichtung geschieht durch ein lokales Meller Gartenbauunternehmen (ASSMANN Garten- & Landschaftsgestaltung), welches auch die bisherigen Storchenmasten installiert hat.
 
Anmerkung: Übrigens sehr zu empfehlen. Sehr professionell und gut geplant. Mit der Firma werden wir wohl noch weitere Natur- und Artenschutzprojekte umsetzen.
 
Die Errichtung des 3. Storchenmastes „Am Wulberg“ ist als ein Baustein verschiedener dortiger Naturschutzmaßnahmen zu sehen.
Ergänzend wurden und werden auf nahezu 5000 m² unterschiedliche Blühwiesenmischungen ausgesät, um dadurch Insekten zu helfen.
Diese sind wichtig für die Aufzucht von Storchen-Jungen und zudem Nahrung für Mäuse und Amphibien – welche dann wiederum als Storchennahrung dienen.
 
Gleichzeitig schaffen die auf den Flächen temporär lebenden Blühwiesen-Beweidungstiere des Gnadenhofes Brödel Strukturen, welche dem Ziel des Artenschutzes dienlich sind.
 
In diesem Fühjahr wird auf einer der Wulberg-Flächen zudem ein Schul-Mitmach- und Lerngarten eröffnet (der „Storchengarten“).
Hier wird Kindern der umliegenden Schulen gezeigt, wie sich biologisch wertvoll
Gemüse anbauen lässt. Die Kinder lernen durch ihre aktive Mitarbeit dabei nicht nur etwas über die Bedeutung von Lebensmitteln sondern auch,
wie deren nachhaltige Produktion einen Beitrag für den Naturschutz leisten kann.
 
Simone Brockmann, Leiterin des Schul-Gartens:
„Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit den Jugendlichen und bin sehr gespannt wie die Kinder in diesem Projekt aufgehen.
Es ist so wichtig, dass alles in bzw. aus der Natur wertgeschätzt wird. Klasse, dass die Schulen diese Themen aktiv angehen.“
 
Kai Behncke: „Störche sind ein echter Sympathieträger. Wenn es im Sommer hier in allen Farben blüht, die Schulkinder ihr eigenes Gemüse mit nach Hause nehmen und gleichzeitig noch ein Storchenpaar brütet,
dann haben wir auf kleinem Raum ein wertvolles Idyll geschaffen.“
 
 
Im Anhang ein Lageplan:
Legende
Rot=Zaunführung (innerhalb der eingezäunten Tiere weiden ab und zu/gelegentlich einige unserer Gnadenhoftiere)
Gelb=Bereits angelegte Blühwiesen (basierend auf unterschiedlichen Saatgutmischungen)
Blau= Geplantes Feuchtbiotop (in 2020)
Orange= Ökologischer Gemüseanbau, Lehr-, Lern- und Mitmachfläche für Schulen [„Storchengarten“] (wird im April/Mai 2019 umgesetzt)
Grün=Storchenkörbe
1= Bereits errichtet (sponsored bei Jens & Catrin)
2= Bereits errichtet [„OKI-Storchenkorb“] (unterstützt durch die der Ost & Koch Immobilen GmbH, Osnabrück)
3= Errichtung 8. März [„innogy-Storchenkorb“] (unterstützt durch die innogy SE)