Gnadenhoferweiterung „Brödel“ kommt in Melle/Oldendorf

Siehe auch: http://gnadenhof-melle.de

Der Gnadenhof Brödel, welcher bislang in Melle/Westerhausen in einem kleinen, privaten Rahmen eine lebenslange Herberge u.a. für Pferde, Schafe und Ziegen bietet, wird nun erweitert.

Schutz für Schafe, Ziegen und Kleinsäuger

Das städtische Bauamt hat die Erlaubnis gegeben auf einer gepachteten Fläche in Melle/Oldendorf (gegenüber von „Am Kreimerhof 8“, in direkter Nähe der Grundschule) einen Bauwagen sowie zwei Schutzhütten aufzustellen. Betreiber des Gnadenhofes ist die gUG Umweltschutz und Lebenshilfe aus Melle.
Bislang existiert auf der Fläche eine Blühwiese, welche gemeinsam mit der Grundschule Oldendorf angelegt wurde. Diese bietet einen tollen Schutz
z.B. für Wildbienen. Perspektivisch wird das Areal
zudem eine Heimstätte für einige Schafe und Ziegen, Kaninchen und Meerschweinchen sein. Im nächsten Jahr kommen vielleicht einige Hühner und Enten dazu, welche wir aus einem Mastbetrieb freikaufen. Es ist ein tolles Gefühl wenn Tiere lebenslang leben dürfen.
Wir legen aber Wert darauf, dass auf dem neuen Areal nicht zu viel Betrieb stattfindet. Wichtig wird es sein, dass sowohl Anwohner als auch Tiere nicht in ihrer Ruhe gestört
werden.

Der Gnadenhof verfügt bislang über Sachkundenachweise nach § 11 Tierschutzgesetz für Pferde, Schafe und Ziegen. Im November wird ein Lehrgang zu Kleinsäugern belegt,
sodass dann auch Kaninchen und Meerschweinchen aufgenommen werden dürfen.

Errichtung einer kleinen Umweltbildungsstätte“

Geplant ist zudem in einem kleinen Rahmen eine Umweltbildungsstätte einzurichten.
Wir wollen Menschen ermöglichen, kostenlos einen Zugang zu Tieren
und beispielsweise zu ökologischem Gärtnern zu erhalten. Interessenten können z.B. Patenschaften für Gnadenhoftiere übernehmen und sich unterstützend um diese kümmern.
Auch ist uns die Vermittlung von Inhalten aus dem Bio-Landbau wichtig.
Durch natürliche Kreisläufe, Verwertung von Tiermist und völlig frei von Chemie können tolle Erfolge im Gärtnern erzielt werden. Und das Gemüse schmeckt oft viel intensiver
als Produkte aus dem klassischen Supermarkt. Wir bieten Menschen zudem an, kostenlos kleine Areale zu bewirtschaften und sich an dem direkten Zugang zur Natur zu erfreuen.

Interessanten können sich gerne jederzeit bei der gUG Umweltschutz und Lebenshilfe (http://umweltschutz-und-lebenshilfe.de) melden.

Auf dem Areal existiert ein direkter Zugang zu Strom und Trinkwasser, sodass die Bewirtschaftung dadurch erleichtert wird. Die Finanzierung wird ausschließlich über private Mittel (Einnahmen aus den Arbeitsverhältnissen der beiden Betreiber) realisiert, sodass Spenden jederzeit willkommen sind.