Unterstützung durch den Ortsrat Melle/Oldendorf

Das ist Spitze!! Der Ortsrat Melle-Oldendorf unterstützt unsere Tier- und Naturschutzarbeit
mit einem nicht unbeträchtlichen Betrag 🙂 Wir sagen vielen vielen Dank an alle Beschlussbeteiligten, wow !!

Das Schöne ist: Unsere Tierschutztätigkeit im Rahmen des Gnadenhofs Brödel sowie des Naturparks Kreimerhof
ist ja, in Bezug auf die meisten Tiere, gleichzeitig auch aktiver Naturschutz. Wir versuchen, soweit es möglich ist, in natürlichen Kreisläufen zu denken und zu handeln.
Im nächsten Jahr werden wir einen Großteil unserer Ponys, Ziegen und Schafe für eine natürliche Pflege von Blühwiesen einsetzen.
Auch mit dem Umweltamt der Stadt Melle haben erste Gespräche begonnen (ebenfalls für eine Fläche in Oldendorf).
Hier geht es nicht um die Pflege von Blühwiesen sondern um eine Beweidung einer Kompensationsfläche,
um dadurch einem Entwicklungsziel für bestimmte Pflanzenarten zu dienen.

Wir freuen uns total über die Unterstützung des Ortsrates. Und wir merken: Es kommt ganz schön was Positives zusammen, wenn
alle an einem Strang ziehen. Der Meller Juibläumsweg (maßgeblich ins Leben gerufen vom TSV Westerhausen)
ist ein gutes Beispiel dafür.
Zuweilen berührt es uns richtiggehend, wenn wir aktuell sehen, wie viele Menschen für die Projekte spenden
oder diese durch andere Formen unterstützen. Dankeschön 🙂
In Melle/Oldendorf am Kreimerhof kommen immer mal wieder Menschengrüppchen zusammen, um sich die entstehenden Projekte
anzuschauen. An der Fläche am Wulberg hilft uns jetzt ein Jugendlicher aus einer betreuten Wohngruppe,
der sich in Richtung „Arbeit mit Tieren“ orientieren möchte.
Immer wieder gibt es auch hier Besuchsanfragen – uns freut das sehr. Leider ist es jedoch so, dass wir aus zeitlichen Gründen
oft bei Besuchen nicht anwesend sein können, die Umsetzung der Projekte ist sehr zeitintensiv und der Frühling
ist schneller da, als man „Pieps“ sagen kann (aber anschauen könnt Ihr die Projekte jederzeit,
nur bitte die Tiere nicht füttern (außer mit Zweigen oder mit Gras, eine Kolik wäre eine Katastrohpe,
aber dafür sind ja auch die Hinweisschilder vor Ort da ;-))

Wenn wir etwas bekommen (Spenden), dann wollen wir immer auch etwas zurückgeben.

Was werden wir 2019 im Ortsteil Oldendorf an neuen Projekten umsetzen?
Was wünschen wir uns noch?

1. Gesichert:

A) Umweltbildung – Kostenloses Angebot für Schulklassen an der Fläche am Wulberg
Gemeinsam eine kleine Ackerfläche (ca. 300-400 m²) aufbereiten, Düngen ohne chemischen Dünger, Pflanzenschutz ohne Pestizide,
Angepflanzt werden dann Kartoffeln, Radieschen, Gurken, Tomaten, Zuchinis etc.
Natürlich wird dann auch gemeinsam geernet und alle Kinder können etwas von dem Gemüse mit nach Hause nehmen

Lernziel: Bedeutung von Lebensmitteln schätzen lernen, Erfahrungen beim Anbau und der Wachstumspflege von Gemüse machen
(Verantwortung übernehmen, erlben, was eigenes Handeln bewirkt).
Erfahren, dass es auch Alternativen zur industriellen Landwirtschaft gibt und sehen, welche positiven Auswirkungen das auf die Flora und Fauna im direkten Umfeld haben kann.
Die Frage stellen:
Warum schmeckt das selbst angebaute Gemüse eigentlich viel intensiver als so manches „herkömmliches“ Gemüse aus so manchem Supermarkt?

B)
Bereits eingesät wurden in Melle „Am Wulberg“ 4 kleinere Blühflächen (ca. 20-80 m²),
3 mittlere Blühareale (jeweils bis zu 300 m²)
und ein großes Blühareal (1000 m²)
(dieses war auch Bestandteil eines ausgehandelten Kompromisses mit der Stadt Melle
im Zuge der Gnadenhof-Diskussion). Genutzt wurde erstklassiges (zum Teil regiozertifiziertes) Saatgut verschiedener Mischungen.
Von einer Feldblumenmischung bis hin zu einer Blühwiese für Sandmagerflächen).

Auch wird gesichert eine weitere Fläche (ca. 200 m²) direkt am Meller Jubiläumsweg eingesät.

Gesichert ist auch, dass unsere gemütlichen Tiere (die „Eumels“, wie wir sie liebevoll nennen)
auf verschiedenen Arealen grasen werden und damit Ruhe und Gemütlichkeit
(in einen manchmal stressigen Lebensalltag) einbringen können.
Wer eine stressigen Tag hatte und sich dann mal eine Stunde an eine der Flächen setzt und einfach nur den Eumels zuschaut,
der weiß, wie Stressabbau funktionieren kann 🙂

2. Mit ca. 80%iger Wahrscheinlichkeit
Aufbau mindestens eines weiteren Storchenkorbes (vermutlich aber sogar 2) „Am Wulberg“

3. Mit hoher Wahrscheinlichkeit:
Beweidung einer Kompensationsfläche in Melle/Oldendorf

4. Wahrscheinlich

Aufbau von Totholz-Haufen als Nistmöglichkeiten für Insekten
(Der gedeckte Blühwiesentisch ist schön, es sollen aber auch noch Unterkünfte her)

5. Vielleicht 2019, vielleicht aber auch erst 2020: Aufbau eines weiteren Feuchtbiotops (Ort noch unklar)

Nach wie vor würden wir uns über leihweise zur Verfügung gestellte Flächen (Mindestens 50m² bis zu 500 m²,
sehr wichtig wäre eine sonnige Lage)
am Meller Jubiläumsweg freuen, um auch hier Blühstreifen, Trockenmauern und Totholzhaufen anlegen zu können.

Sofern es nicht direkt am Meller Jubiläumsweg möglich ist (es macht den Anschein, als ob wir hier keine Angebote finden):
Wir würden ansonsten gerne auch Flächen abseits davon anlegen (auch in Privatgärten, oder z.B. auf nicht genutzten
landwirtschaftlichen Arealen?).
Wer also gerne ein Areal (wichtig ist viel Sonne, im Schatten wird es leider nichts) für ein Insektenparadies leihweise
für einige Jahre zur Verfügung stellen möchte
(In Melle/Westerhausen, Föckinghausen, Oldendorf, Niederholsten) schreibt uns gerne eine Mail an:
info@umweltschutz-und-lebenshilfe.de
Kosten fallen nicht dafür an, wir machen das ehrenamtlich und es ist nahezu sicher, dass wir auch im nächsten Jahr
genügend erstklassiges Saatgut zur Verfügung haben werden 🙂

Es macht uns Spaß ein Teil einer insgesamt sehr aktiven Bewegung im Ort und in der Stadt zu sein, Danke!! 🙂
Vom Lokalen zum Globalen – Wir haben noch viel vor!

Frühsport

Die Vorbereitungen für 2019 sind in vollem Gange. Täglich kommen Materiallieferungen,
Abstimmungen mit Sponsoren, Flächenanbietern etc. werden getätigt und und und…
Und auf touristische Besonderheiten sollte man aufmerksam machen, gerade wenn Sie Besonderheiten des Naturschutzes sind 🙂
Unser genialer Zeichner Markus Hamburger hat ein neues Schild zur „Deutschlands Naturwunder Blühwiese“ erstellt,
das wird am Wochenende hinter dem Gasthof Hotel Hubertus Wiesehahn in Melle/Westerhausen (Oldendorf) aufgestellt (direkt an der Wunderfläche).
So werden auch viele Besucher die Infos aufnehmen.
Dank vieler Spenden und einem guten Verkauf der „Einpflanzbücher (http://das-einpflanzbuch.de) haben wir schon mal eine Menge
Zaunpfosten für die nächsten Beweidungsflächen gekauft (Schonende Blühwiesenbeweidung durch Gnadenhoftiere). Der Buchstapel wird kleiner und kleiner 🙂
Und dann kam heute noch Heu, 300 Kilogramm. Unsere Tiere haben Kohldampf. Bevor es ins Büro geht noch ordentlich Frühsport, hah!
Und am Wochenende geht der Sport weiter: Heu in die Schuppen bringen. Riecht gut, macht Spaß und hält fit.

Buchbewertung im Nachhaltigkeitsblog über „Die Wubbjes helfen der Natur“

Wir freuen uns sehr über eine schöne Buchbewertung zu „Die Wubbjes helfen der Natur – Das Einpflanzbuch) im ZenDeNa-Blog (Zentrum für Nachhaltigkeit – Für eine bessere Welt).
Siehe dazu: https://zendena.de/buecher/die-wubbjes-helfen-der-natur-das-einpflanzbuch/

Wer noch ein wirklich orginielles, einzigartiges, ökologisches und tierschutzfreundliches Geschenk zu Weihnachten sucht:
http://das-einpflanzbuch.de

Oder bei Ebay: https://www.ebay.de/itm/Die-Wubbjes-helfen-der-Natur-Das-Einpflanzbuch/332637348094

Gesprächsaufnahme wegen weiterer Beweidungsfläche

Die Gesprächsaufnahme um Beweidungsmaßnahmen einer weiteren Fläche in Melle/Oldendorf haben begonnen.
Insbesondere mit dem Umweltamt der Stadt lässt sich gut zusammenarbeiten.
Durch eine gezielte extensive Beweidung ist es möglich, dass eine natürliche Mahd durchgeführt wird und zugleich Aspekte des Naturschutzes berücksichtigt werden.
Die Tiere erhalten frisches Futter, die Stadt spart Kosten und für viele Insekten (z.B.) entwickelt sich ein hilfreiches Areal.
Alle profitieren 🙂

Ziegen sind optimale „Landschaftspfleger“ wenn es um die Stutzung von Gehölzen geht.
Derweil planen wir für das nächste Jahr mit vier unterschiedlichen regionalen Saatgutmischungen für verschiedene Blühwiesen aufzuwarten.
Blühende Landschaft Nord (mit vielen Kulturpflanzen), Schmetterlings- und Wildbienensaum, einer Feldblumenmischung und einem
Blühmischung für magere Sandböden. Das wird ein Paradies für die Insekten. Wir planen ca. 15 weitere Blühareale anzulegen und gezielt „Lücken“ in der Biotopvernetzung zu schließen.
Eine hohe anonyme Spende hat uns erreicht, welche auch gezielt „Blumiger Landkreis Osnabrück“ fördert.
Dankeschön 🙂 Davon kaufen wir Saatgut, Zaunpfosten und einen Sicherungszaun, damit Schafe und Ziegen nicht auf die Straße flitzen (Ziegen sind Sprungakkrobaten, 1,60 Meter schaffen die, wenn die wollen).

Der Rest des Geldes für den Gnadenhof wurde und wird in Futter investiert. Unsere 4 Ponys erhalten ab und an kleine Mengen Mineralfutter.
Zudem in unregelmäßigen Abständen eine kleine Gabe Kräuter-Müsli-Mix. Das allerbeste aber ist natürlich frisches und gutes Heu. Davon erhalten die soviel wie sie wollen.
Danke an die anonyme Spenderin. Auch Du bist jetzt in unserer Hall of Fame:

http://www.umweltschutz-und-lebenshilfe.de/hallo-of-fame-spenden/

Gnadenhof Brödel und Naturpark Kreimerhof Oldendorf erhalten Auszeichnung

Gnadenhof Brödel-Hauptquartier und Naturpark Kreimerhof Melle/Oldendorf erhält Auszeichnung „Ort der guten Nachbarschaft“.

Diese Auszeichnung geht eindeutig an Karsten Wachsmuth, Julia Gommer und Simone Brockmann.
Der Naturpark Kreimerhof / Gnadenhof Brödel wurde vom „Netzwerk Nachbarschaft“
im Rahmen des Bundeswettbewerbs „Die schönsten Nachbarschaftsaktionen 2018“
als „Ort der guten Nachbarschaft“ ausgezeichnet.
Hervorgehoben wurde das „herausragende Engagement aller Akteure“ und eine tolles Schild gab es auch noch 🙂

Am Naturpark Kreimerhof in Melle/Oldendorf wurde dieses Jahr wirklich emsig gerödelt.
Zwei tolle Blühwiesen blühen dort, zwei große Feuchtbiotope wurden angelegt. Das Gelände wurde umzäunt und ist nun Herberge für verschieden Schafe und Ziegen des Gnadenhofes.
2 Bauwagen stehen dort (Danke an Karin Kattner-Tschorn und George Trenkler, welche schon 2016, als uns noch niemand kannte, damit unterstützt haben, Danke auch an Falk Landmeyer, der uns beim Transport geholfen hat),
ein riesiges Insektenhotel wurde errichtet, diverse Schulklassen haben dort im Rahmen einer aktiven Umweltbildung mitgewirbelt – große Klasse!!!!.
Und was wirklich ganz toll ist: Ganz ganz viele Nachbarn helfen mit, auf die unterschiedlichsten Arten und Weisen.
Mal wird mitgewerkelt, mal gibt es eine Spende, mal dies, mal das. Eine Wohlfühloase für Mensch und Tier innerhalb einer aktiven Nachbarschaft ist dort entstanden.
Mit einem hohen Nutzen für Tiere und Artenvielfalt und viele Kinder lernen dort „von Klein auf“, wie das geht 🙂
Maßgeblich gefördert und mit unzähligen Ehrenamtsstunden von Karsten, Julia und Simone gestaltet.
Spitze!

Danke an eine anonyme Spenderin aus der Nachbarschaft

Ok, als wir vor enigen Wochen schrieben, wir hätten genug Futter für den Winter eingekauft, da haben wir uns wohl doch etwas
verschätzt, naja….wir haben ja auch in der Zwischenzeit diverse Neuzugänge aufgenommen (Ponys, Schafe, Ziegen).
Die futtern wie die Scheunendrescher. Gut so!!! Der Winter kommt, da sollen die ja auch ein bißchen was auf den Rippen haben.

Vielen herzlichen Dank an eine anonym bleiben wollende Spenderin aus der Nachbarschaft für eine großzügige Spende, toll 🙂
Was ist mit dem Geld passiert?

Unsere 3 Meerschweinchen Manni Kaltz, Käptn Ahab und Indianer Jones haben ja eine Pilzerkrankung erfolgreich überstanden.
Das bedeutete jedoch auch, dass ihr Inventar komplett entsorgt werden musste. Die drei freuen sich nun über zwei Grashäuser und ein neues tolles Holz-Meerschweinchenhäuschen.
Yippiehhhhh…..haben sie laut krakehlt, als endlich der Einzug anstand. Und besonderes Futter gab es auch noch dazu. Hauptsächlich kriegen unsere Meerschis ja
Heu und Grünzeug, aber in ganz ganz kleinen Mengen ist auch mal etwas Kraftfutter und einige Kornähren dabei (Vorsicht: Meerschweinchen und Kaninchen sind Herbivoren und keine
Granivoren. Sowohl für Meerschweinchen und Kaninchen ist möglichst getreidefreies Futter (viel Rohfaser, energiearm) wichtig).
Eine interessante infoseite dazu: http://www.diebrain.de/Iext-trockenfutter.html

Bei Futter ist das so ne Sache. Es wird generell auch gerne viel Schrott verkauft (selbst auch schon oft genug drauf reingefallen).
Es lohnt sich genau auf die Inhaltsangaben zu achten. Zucker, Melasse, Getreide (in winzigen Mengen gerade noch ok) sind keine so guten Inhaltsstoffe.
Für unsere Hühner gabs auch noch was leckerers…“ richtige Körner natürlich, und kein Legemehl.

Zudem haben wir von der Spende Medikamente gekauft. Samstag steht die Entwurmung all unserer Tiere an. Das muss regelmäßig durchgeführt werden wenn Krankheiten vermieden werden sollen.

Schlussendlich wurde noch für die Ziegen und Schafe Hafer und Schafpelletes gekauft. Auch diese erhalten zu etwa 98 % als Futter Heu.
Ab und zu gibt es mal einige Äpfel und Gemüse und in kleinen Mengen, meist, wenn eine kalte Nacht bevorsteht,
eben auch Kraftfutter. Insbesondere Ziege Kuno, Schaf Molly und unsere Rastafari-Good-Vibration-Ziege „Elli“ (mit ihrem neuen Freund „Emil“ (halb so groß wie sie)) haben sich gefreut.

Danke 🙂 🙂

Unser Futter kaufen wir mittlerweile übrigens fast zu 100% bei der Wissinger Mühle (http://www.wissinger-muehle.de/).
Haben da die Erfahrung gemacht, dass die Leute wissen wovon sie reden, und preislich ist es auch ok.
Ein netter Mitarbeiter bringt das Futter dann immer direkt zum Wagen.

Ein Teil der Spende wird zudem als Rücklage für nächstes Jahr eingesetzt (Neue Zäune für das Projekt „Blumiger Landkreis Osnabrück“).
In der Hall of Fame bist Du nun verewigt: http://www.umweltschutz-und-lebenshilfe.de/hallo-of-fame-spenden/

Ausbrecherkönigin Eisberg

Unsere Kaninchen-Ausbrecherkönigin kann Wände hochklettern, unglaublich!!!

Unsere Stupsi-Ausbrecherkönigin „Eisberg“ hatte ja gestern ihre Impfung bekommen.
Kurz vorm Schlafengehen noch mal geschaut, ob alles ok ist, da saß sie auf einem 1,20 Meter hohem Dach von einem der Unterstände.
(unsere Kaninchen leben in einem relativ großen Außengehege mit mehreren Ställen, um sich ggf. auch mal aus dem Weg gehen zu können).
Wie zur Hölle hat sie das schon wieder geschafft????? Bislang hat sie es immer wieder geschafft, aus dem Hochsicherheitstrakt rauszukommen…

Heute morgen vor der Arbeit dann auf die Lauer gelegt und „in flagranti“ erwischt. Für „Eisberg“ ist ein Zaun keine Begrenzung sondern eine Fluchthilfe :-/

Blühwiesen-Beweidung wirft sonnige Schatten voraus

Vielen herzlichen Dank für eine hohe Spende der SCM Software-Labor GmbH (http://software-labor.de) und Christine S. 🙂
Die Spende wurde explizit für unser Projekt „Insektensterben stoppen! Blühwiesen anlegen! Pflege durch Gnadenhoftiere.“ entrichtet.
Uns freut das enorm, schließlich wirft das Projekt schon jetzt seine sonnigen Schatten voraus.
Die Planungen laufen, erste Materialbestellungen haben begonnen. Auf mindestens 10 Teilflächen in Melle werden diverse unserer Tiere eingesetzt
um Blühwiesen schonend zu beweiden. Für Insekten sind übrigens auch die „Hinterlassenschaften“ der Tiere eine wertvolle Nahrungsquelle.
In der öffentlichen Diskussion zum geplanten Insektenschutzprogramm der Bundesregierung wurden auch immer wieder Stimmen zur vereinfachten „kleinbäuerlichen“
Tierhaltung laut. Absolut sinnvoll. Und wir können auf diese Art und Weise Tiere vor dem Exitus bewahren und sie leisten noch einen tollen Beitrag zum Naturschutz.
Es gibt Szenarien, da sind alle glücklich 🙂

Ein klassischer Schafzaun jedoch reicht für unsere Beweidungstiere nicht, das haben wir jetzt mehrfach gemerkt. Insbesondere Ziegen haben ihren eigenen Kopf und
nehmen, wenn das Gras auf der anderen Seite des Zaunes „grüner“ ist, auch schon mal einen Stromschlag in Kauf.
Von der Spende werden wir Zaunpfosten und Zaundraht kaufen, auch eine große Menge regionales Saatgut (mit bis zu 80 Arten) wird davon erworben.
Danke 🙂
Selbstverständlich seid Ihr jetzt in die Hall of Fame aufgenommen: http://www.umweltschutz-und-lebenshilfe.de/hallo-of-fame-spenden/

Wunschzettel an den Weihnachtsmann

Sonntagabendbeschäftigung. Bettelbriefe an den Weihnachtsmann?
Naja, so ähnlich. Um genügend Geld für die Insektenschutzprojekte und den Gnadenhof „Brödel“
zu bekommen, müssen wir im Prinzip permanent aktiv sein.
Im juristischen Verzeichnis der gemeinnützigen Einrichtungen als Empfänger von Geldauflagen sind wir.
Nun müssen wir aber auch die entsprechenden Richter davon überzeugen, dass wir
als Empfänger von Geldbußen (welche z.B. Straftätern auferlegt werden) auch „Gehör finden“.
Also werden heute ca. 100 Briefe verpackt. Inklusive Aufkleber „Blumiger Landkreis Osnabrück“
(Die Blühwiesenpiraten. Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen).
Katze Yemi und Hund Merlin leisten mir Gesellschaft und müssen mein Gequatsche ertragen.
Hund Merlin stellt sich vorsorglich schonmal schlafend. Ich merke das 😉
Katze Yemi fährt irgendwann dieselbe Strategie. Labere ich halt nachher den Mond voll, ich nehme das nicht persönlich.

Umweltschutz und Lebenshilfe
http://umweltschutz-und-lebenshilfe.de

Wer für unsere Projekte zu Weihnachten etwas spenden möchte bekommt für das nächste Leben 1000 Karmapunkte:
https://www.betterplace.org/de/projects/66360-insektensterben-stoppen-bluhwiesen-anlegen-pflege-durch-gnadenhoftiere
Und:
https://www.betterplace.org/de/projects/61174-gnadenhof-melle-brodel-melle-westerhausen

Zeit für ein Jahresfazit

Auch der Bürgermeister gratuliert: Zeit für ein Jahresfazit
Wir freuen uns über die Glückwunsche von Herrn Scholz und Frau Rauer (siehe Bild).
Kriegt man ja auch nicht jeden Tag 🙂

Ein ereignisreiches Jahr geht zu Ende. An dieser Stelle einmal ein subjektives Jahresfazit (Kai)

Was haben wir in diesem Jahr geschafft?

******** Anlage von etwa 40 Blühwiesen (ca. 90.000 m²) (7 davon gemeinsam mit Schulen, sieht dann
ungefähr so aus:
)

* Errichtung eines neuen Gnadenhof Hauptquartiers in Melle/Oldendorf
* Errichtung eines Winterquartierts (Blühwiesenbeweidungsstation)
* Aktuell beherbergen wir knapp 50 Tiere (vom Meerschweinchen bis zum Ponys)
* Fertigstellung eines Feuchtbiotops (ok, etwas Lehm fehlt noch, kommt demnächst)
* Aufbau eines Storchenkorbes
* Mitwirkung beim Meller Jubiläumsweg (super Projekt!!)

******** Preise:

Auszeichnung „UN Dekade Biologische Vielfalt“ für Blumiges Melle (2018)
3. Platz Niedersächsischer Umweltpreis
Gewinn Google Impact Challenge 2018
1. Platz Deutschlands Naturwunder 2018 – Letzte Refugien für Insekten der Heinz Sielmann Stiftung und EURPOARC Deutschland
Platz 2, Deutschland summt. Kategorie: „Firmen-, Institutions- und Vereinsgärten“
Platz 1 Bereich Umwelt (2018): Niedersächsischer Engagementspreis „unbezahlbar und freiwillig“

Viele Hände durfen wir schütteln. Danke für die Glückwünsche.
Sind wir aber mal ganz ehrlich: Hätte es die Preise nicht gegeben, dann gäbe es uns heute nicht mehr (siehe weiter unten: Der Konflikt um unseren Gnadenhof).
Dann wären wir Geschichte. Der Räumungskonflikt hätte uns mit hoher Wahrscheinlichkeit „pulverisiert“ (auch wenn wir noch zwei „Kampf-Asse“ in der Hinterhand hatten).
Wir heben hervor: DANKE DANKE DANKE, an alle, die uns in unterschiedlicher Form unterstützt haben oder unterstützen. IHR gehört zu den Guten!

******** Weiterentwicklung der Strukturen

Zum Glück ist das Team größer geworden. Julia, Simone und Sabine sind am Kreimerhof dazu gekommen.
Auch am Wulberg wirkt jetzt noch jemand mit (Steffen).
Danke !!! 🙂
Wir haben mehrere Flächen dazu gepachtet, haben Ausweichareale für unsere Tiere, bessere Zäune, noch mehr Zaunpfosten, viele viele Kooperationspartner mittlerweile, gut!

******** Energie

Schier unerschöpflich, aber eben doch (leider) manchmal endlich. Wir machen das alles ehrenamtlich in unserer Freizeit
und gehen ansonsten „ganz normal“ arbeiten. Haben mehrfach im Jahr gemerkt, dass wir uns zuweilen „verhoben“ haben.
Dann sind wir genervt, schlecht gelaunt und einmal hatten wir sogar überlegt, die Brocken hinzuwerfen (hätten wir nie gemacht ;-)).
Hoffentlich haben wir draus gelernt. Nächstes Jahr wird es etwas weniger.

******** Der Konflikt rund um unseren Gnadenhof (alte Flächen)
Im Sommer mussten der Gnadenhof umgesiedelt werden, weil sich (gemäß Aussage der Stadt Melle) eine Person verbal beschwert hatte
(Tiere zu laut und würden stinken…ach sei doch ruhig!!) [wohlgemerkt in einer landwirtschaftlich geprägten Region, ca. 100 Meter entfernt von der Bahnlinie Amsterdam – Berlin].
Ok, der Konflikt ist erledigt, der Stadt machen wir keinen Vorwurf. Diese musste handeln und gemeinsam wurde ein guter Kompromiss gefunden.
Gute Arbeit vom Bauamt, soll auch mal hervorgehoben werden.

Uns hat das Theater ca. 9000 Euro gekostet, viel Zeit geraubt und Energie gekostet.
Es zeigt: Wir leben in einer Welt, in der trotz hohem ehrenamtlichen Einsatz und viel Engagement es immer noch Menschen gibt, die
etwas kaputt machen können (und wollen?). Das ist schade. Wir sind, man kann es nicht anders sagen, einige Zentimeter an der Insolvenz
der gemeinnützigen Einrichtung vorbeigeschrammt. Danke Danke Danke an alle, die gespendet haben!! Ohne Euch wären wir (wahrscheinlich) nicht mehr.

Noch ein Wort zu der Person, welche sich nach Angaben der Stadt beschwert hatte: Von dieser kam kein Wort der Entschuldigung, kein Wort des Bedauerns.
Vielleicht ein gutes Wort und die Bereitschaft einen Teil der horrenden Kosten zu übernehmen?
Im Gegenteil: Sie drohte sogar noch mit mit einer Zivilklage wegen Beleidigung (***** !!!). DAS !! hätte einen Knall gegeben.
Während der Karsten beispielsweise ja eine besonnene Person ist, sieht es beim Kai da schon mal anders aus.
Gerne wird da schon mal mit viel Gebrüll und schnell pochender Halsschlagader aus 50 Metern Anlauf genommen und zur „Blutgrätsche“ angesetzt.
Rüdes Foul? Rote Karte? Blödsinn! Wann wir vom Platz gehen bestimmen wir immer noch selber…

Naja, trotzdem, auch wir haben derbe Kratzer abbekommen und haben gelernt. wir sind vorsichtiger geworden. Während das Credo „früher“ lautete: „Erstmal machen, dann fragen“, so gestalten wir das mittlerweile
anders. Schlimm war insbesondere jene Erfahrung:
Es gibt Menschen, welche sich nicht im Ansatz darum scheren, was ihre „Beschwerde“ anrichten kann.
Das Ende einer Gnadenhof-Tierhaltung und den finanziellen Exitus einer ehrenamtlichen Einrichtung (mit dem damit verbundenen Ende aller Projekte) war denkbar und nahe.

Nun gut, selbstverständlich legen wir die Gesamtheit „unserer Karten“ nie komplett offen. Eines ist gewiss: Ein oder zwei Asse (zur Not auch gezinkt) hatten wir natürlich
noch in der Hinterhand. Wir sind aber froh, dass wir diese nicht ausspielen mussten, denn das wäre wirklich unschön geworden. Im Sinne der Tiere: Schwein gehabt
(alle Beteiligten) 😉
In der Tiersprache ausgedrückt: Wenn eine Ratte in die Ecke gedrängt wird, dann ist sie zu allem bereit.

Was wir nicht wussten (bevor wir mit unseren Projekten angefangen haben): Auch bei Natur- und Tierschutzprojekten kann es massiven Gegenwind gegeben.
Es gibt einige Personen, bei welchen wir vermutlich „verhasst“ sind (vielleicht). Einer Person mussten wir ein Hausverbot aussprechen.
Man muss (sollte) leider auch bei solchen Projekten in der Lage sein zuweilen auch mal seine Ellenbogen „mit Schmackes“ einzusetzen. Leider! Schöner wäre es anders.
Herzlich willkommen in der Realität der Menschheit.
Arbeit ohne Emotionen? Ein Graus! Geht nicht. Trotzdem ist die „Hitzkopf-Herangehensweise“ die Ausnahme, zum Glück. Eta 98% der Arbeit läuft freundlich, nett, sachlich, höflich, konstruktiv,
gemeinschaftlich, nachhaltig, politisch zukunftsträchtig, bedacht, geplant, korrekt.
Mittlerweile werden auch wir ruhiger und flippen nicht mehr bei jedem Nervtöter sofort aus.

Und: Der Streit hatte auch etwas Gutes. Sehr Sehr Sehr viel Aufmerksamkeit, sehr viel Implementierung von sinnvollen Inhalten in einen politischen Diskurs.
Oder anders ausgedrückt: wer gegen uns klagt (oder eine Räumung/Verlagerung oder was auch immer für Probleme macht), der wird von uns:
Politisch „instrumentalisiert“. Ohne Schonung, ohne Schonfrist, mit (fast) allen Mitteln, ohne besondere Rücksicht.
Wer auf uns keine Rücksicht nimmt oder unsere Arbeit (massiv) behindert oder beinträchtigt (und das im Zeitalter des größten Artensterbens seit ca. 66 Mio Jahren),
der kriegt eine Quittung serviert (nicht auf dem Silbertablett, mindestens aber im Schweinetrog, mit politischer Tragweite).
Das kann dann auch manchmal nicht so nett ausfallen. Und?
Wie man es in den Wald hineinruft so schallt es heraus. Eine Behindungen von Tier- und NAturschutzarbeit ist kein Kavaliersdelikt. Das war es noch nie und wird es auch nie sein.

Naja, ist ja noch mal gut gegangen. Zum Glück ist der Streit ja auch Geschichte. Dieser Jahresrückblick musste aber sein.
Ein „Sturkopf“ vergisst nie. Nicht im Guten (1000 Dank an so viele Menschen,
welche sich (teilweise bundesweit) mit uns solidarisch erklärt haben. Das war großartig!!!!)…
und auch nicht im „Schlechten“.

Finanzen:

Die ganz ganz schlimme Zeit haben wir mit einigen Dellen überstanden. Gottseidank!
Trotzdem bleibt unsere Lage immer noch „angespannt“.
Wer spenden möchte:

Gerne:
https://www.betterplace.org/de/projects/66360-insektensterben-stoppen-bluhwiesen-anlegen-pflege-durch-gnadenhoftiere?
Oder hier:
https://www.betterplace.org/de/projects/61174-gnadenhof-melle-brodel-melle-westerhausen?

Oder hier:

Ihr kriegt dafür einen Platz in der Hall of Fame und in den Herzen unserer Tiere:
https://www.umweltschutz-und-lebenshilfe.de/hallo-of-fame-spenden/

Definitiv können wir nach wie vor jeden Cent gut gebrauchen.

In diesem Sinne. Einen schönen 2. Advent.