Das schöne im Naturschutz ist: Man lernt täglich etwas dazu

Das schöne im Naturschutz ist: Man lernt täglich etwas dazu.
Vermutlich ein Leben lang. 😊😊🌻

Bei unter einem Ast oder an nicht kletterbaren Stämmen hängenden Steinkauzröhren wird z.B. empfohlen, dass
diese eine Art “Veranda” vor dem Ausstiegsloch aufweisen.
So fallen die Jungen nicht direkt aus der Röhre, wenn sie das erste Mal im Leben ihren Schnabel nach draussen stecken.

Empfohlen wird zudem:
Unter der Röhre sollten Asthaufen oder Holzstapel liegen.
Sofern die Lütten doch mal aus der Röhre purzeln haben sie so noch eine Chance
und werden nicht sofort von Fressfeinden verputzt.
Also heute damit begonnen, Holzstapel zu errichten. Wird noch etwas dauern, bis die fertig sind. Etwa einen Meter hoch sollten die schon sein.
Ein weiterer guter Nebeneffekt: Das Totholz wird von vielen Insekten bezogen.

Noch eine weitere Steinkauzröhre heute präpariert.
Und viele weitere Nistkästen (z.B. Schleiereule, Waldkauz, Specht) so umgebaut, dass
eine Kamera hineinpasst.

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-broedel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabrueck

Wir zeigen der Welt mal, wie Arten- und Klimaschutz funktioniert ;-)

Heute Vormittag die nächste Fläche für Klima- und Artenschutzmaßnahmen besichtigt. 🐸🦋🐌🐞🐝🌿🍂🌻🌼🌷🌺
Am Ebbergeweg in Melle/Westerhausen. Vielen Dank an die sehr nette Familie, welche hier gemeinsam mit uns und Frank Strötzel etwas für die Umwelt tun wollen. Danke an Frank Strötzel, der aus einer eigens initiieren Umweltaktion seines Versicherungsbüros einen sehr hohen finanziellen Betrag für diese Maßnahmen an unterschiedlichen Standorten in Westerhausen, Föckinghausen und Oldendorf zur Verfügung stellt.
An dem heute besichtigten Standort am Ebbergeweg wird eine große Blühwiese (im April) entstehen, und schon in ca. 2 Wochen verschiedene Obstbäume gepflanzt (Hochstamm und Alte Sorten) und Beerensträucher für die Vogelwelt eingesetzt.
Zudem werden diverse Baumsetzlinge eingepflanzt, um ein kühlendes Mikroklima zu schaffen. Diese Fläche wird ein ganz besonderes Biotop werden, zumal hier eine Quelle aus dem Meller Berg dafür sorgt, dass Lebewesen auch etwas zu Trinken finden.
Das Projekt ist zudem auch eine Art Vorbote für das gemeinsam mit dem TSV Westerhausen geplante Großvorhaben “500 AKA – 500 Aktiv für Klima- und Artenschutz im Landkreis Osnabrück”.
Der Projektantrag hat übrigens eine weitere Hürde genommen und wird nun im Februar bei einer Vorstandssitzung der Bingo!-Umweltstiftung Niedersachsen auf der Agenda stehen. Wenn alles klappt, dann werden Melle und Ostercappeln/Venne die Hotspots der Maßnahmen. Und schön ist: Dann wird auch einiges Geld zur Verfügung stehen, um lokale Unternehmen zu unterstützen, schließlich werden dann auch Verpflegung (Bio und tierleidfrei mit expliziter Thematisierung der CO2-Äquivalenzwerte von Nahrungsmitteln), Werkzeug, Baumaterialien, Pflanzgut und und und benötigt.
Was aktuell hier im Ort passiert ist ja fast schon ein bisschen unheimlich.
Die Biotope schießen “wie Pilze aus dem Boden”. Es wird hier (keine Übertreibung) zu einer Situation führen, dass verschiedene “Großbiotope” nur wenige Hundert Meter voneinander entfernt liegen, weil mittlerweile so viele Menschen hier mitanpacken und Flächen zur Verfügung stellen. Firmen, PrivatbürgerInnen, der TSV, wir von der gUG Umweltschutz und Lebenshilfe und und und…
So verändern wir die Welt – lokal.
Und hier in unserem kleinen Ortsgefüge zeigen wir der großen weiten Welt mal, wie Arten- und Klimaschutz funktionieren kann – weil so viele Menschen aktiv werden 🙂 🙂 🙂

Heiße Ware heute geliefert worden – In Begleitung von schwer bewaffneten Polizei-Einheiten

Heiße Ware heute geliefert worden – In Begleitung von schwer bewaffneten Polizei-Einheiten.
Der Stoff, der Insektenherzen höher schlagen lässt.
Regionales Blühwiesensaatgut für mehrere Tausend Euro.
Ohne die vielen vielen Spenden, die hier eingegangen sind, wäre das nicht möglich gewesen.
Danke !!!! (an alle) jubelt die rasende Hummel auf dem Weg zur Sonnenblume.
Es gibt Saatgutvariationen, da kostet ein Kilogramm (für weniger als 1000 m²) knapp 200 Euro – ist aber auch jeden Cent wert.

Anfang März geht es wieder los. Das Artensterben ist nach wie vor ziemlich ungebremst.
Ob das so bleibt haben wir alle gemeinsam in der Hand.f

Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
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Alter Schwede! Vor der Arbeit schon ganz schön am Rotieren.

Alter Schwede! Vor der Arbeit schon ganz schön am Rotieren.
Der Sturm hat “ganze Arbeit” geleistet.
Ein Dach von einem Unterstand hat es in die Bäume geweht.
Und ein Ast ist auf den Zaun des Geflügel-Quarantäne-Geheges gefallen.
Zum Glück keine Verletzten, dafür aber 4 Enten getürmt.

Ich rase hinterher, die natürlich immer einen Schritt voraus und flüchten in den Wassergraben neben der Bahn.
Ich baue in Windeseile einen Stopp-Zaun aus einigen Steckhorden. 3 Enten eingefangen, eine ist schlauer als ich und taucht
unter dem Zaunelement hindurch. Hab ich doof gekuckt….! Am Ende aber doch eingefangen 😉

Aus einem der Ziegen-Unterstände lautes Krakehlen. Der Sturm hat die Dachfolie vor den Eingang geweht und die Ziegen kommen nicht mehr raus.
Mann Mann Mann!
Dann aber die Schäden notdürftig beseitigt und allen erstmal ein ordentliches Frühstück gemacht.
Hühner, Gänse und Enten bekommen zur Zeit sehr viel Oregano-Öl ins Wasser bzw. Futter. Das mindert das Krankheitsrisiko.

Danke an George Trenkler für viele tolle Töpfe. Perfekte Futternäpfe für die Tiere. 🙂

Und der arme kleine Karamba hat wieder Moderhinke und kann nur unter grossen Schmerzen stehen.
Wird ein Termin beim Tierarzt vereinbart. Business as usual.

Und jetzt gehts an den Computer.
Programmieren für das Automatisierte Liegenschaftskataster.
Nen Kaffee brauche ich zumindest nicht mehr – bin hellwach :-/

Gnadenhof Brödel
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Tagpfauenaugen im Winterschlaf

Gestern Abend noch nach den Schmetterlingen im Winterschlaf gesehen.
Danke an die Menschen der Gruppe “Insektenfreunde”. Es sind Tagpfauenaugen (ich hätte das nicht gewusst).
Mit guter Beleuchtung und einem mobilen Stabmikroskop vor Ort gewesen – man sieht sogar die Barthaare 🙂 🙂

Was ich beeindruckend finde: Das Dach des Schuppens, an dem die Falter überwintern, ist 2 * 2 Meter groß, nur an einer kleinen Stelle
schlafen die 6 Tagpfauenaugen.
Zufall kann diese räumliche Verteilung nicht sein. Aber was ist es dann? Kommunizieren Schmetterlinge? So nach dem Motto:
“Hier ist es doch nett, kommt mal alle her. Gute Nacht.”

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
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Badespaß trotz Lockdown und Einstallpflicht

Badespaß trotz Lockdown 😀🦆🦆🦆🐳🐳🐳🐟🐟🐟💦💦🌊🌊💧💦☔️💦

Die Einschränkungen gelten plötzlich für Mensch und Tier.
Schön ist das nicht (aber notwendig!), und wie man das Beste draus machen kann zeigt unsere Ente “Mika”…

30 weitere Personen haben heute unseren YouTube-Account abonniert.
Ab 100 Abonnenten können wir dort alle Funktionen nutzen, also gerne weiter abonnieren 🙂
Wie heute Mittag angekündigt gibt es nun also ein mega heisses Badevideo…Gerade noch jugendfrei.

Die Ente “Mika” macht es genau richtig.
Die Einstallpflicht für Geflügel ist genauso unschön (und dennoch notwendig!!) wie der Lockdown.
Alles ist hermetisch abgeriegelt, wenig Platz, langweilig…und trotzdem hört das Leben ja nicht auf 😉

Und Mika denkt sich: “Wat solls! Ich kann es jetzt eh nicht ändern. Jetzt nehme ich erstmal ein Bad.”

Wer unseren Gnadenhof-Kanal abonnieren möchte:
https://www.youtube.com/channel/UCza7czZJAJh_ffy7BsB6Ofw

Gnadenhof Brödel
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Steuerlich absetzbare Spenden:
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Weitere Hühner werden aufgenommen

So, ein weiterer Aufnahmeantrag für einie arme Hühnerseelen aus der Massentierhaltung ist gestellt. 🌻🙂🙂🐣🐥🐔🐔🐥🐣Im Februar können hier 5 weitere Hühner einziehen.
Der Verein “Rettet das Huhn” kauft diese armen Geschöpfe frei (wenn diesen für den “Produktivbetrieb” nicht mehr genügend Eier legen)
und vermittelt diese dann weiter.
https://www.rettet-das-huhn.de/

Die armen Tiere kennen oftmals weder Sonnenlicht noch vernünftige Sandbäder – und haben häufig unter schlimmem Platzmangel gelitten.
Gemäß http://www.deutsche-eier.info/die-henne/haltungsformen/ (Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft e.V.)
dürfen in Deutschland in der Bodenhaltung 9 !!! Hühner pro m² gehalten werden (bei mehreren Ebenen sogar 18 !!).
Dafür ein Rechenbeispiel: Ein DIN A4-Blatt Papier weist eine Fläche von 625 m² auf.
Ein m² = 10.000 cm²
Ergo: Ein Huhn in der Massentierhaltung (sofern es sich um die geschlossene Bodenhaltung handelt) darf, statistisch, Zeit seines Lebens auf etwas weniger als 2 DIN A4-Blättern verbringen.

Die durch “Rettet das Huhn” vermittelten Tiere danken es einem ihr Leben lang.
Es ist herrlich zu sehen, wie diese das Leben kennenlernen. Und oft legen diese sogar für ein weiteres Jahr (oder länger) noch Eier.
Hier kann man dann wirklich sagen, dass es Eier von (mittlerweile) glücklichen Hühnern sind.

Hier leben sogar immer noch zwei Tiere aus der Rettung vom Oktober 2018 (Tanja Bülermann).
Aus gerupften, blässlich aussehenden Tieren werden nach wenigen Monaten schneeweisse Hennen.
Und aus der Rettung von Dezember 2019 (Svenja Kreusel) gackern ebenfalls hier noch einige Tiere durch die Gegend.
Einige Hühner leben gemeinsam im stall mit Schweinchen “Speedy”.

Im Augenblick ist die Raum-Situation leider nicht so gut. Durch die Einstallpflicht haben die Tiere nicht sehr viel Platz. Teilweise auch nur einen halben m² pro Tier, aber
das ist bald wieder vorbei 🙂

Vielleicht hat ja jemand Lust, einigen armen Geschöpfen ein neues zu Hause zu bieten? Und tolle Eier zu bekommen?
Und Biomüll habt Ihr auch nie wieder 😉 Eines unserer Hühner jongliert immer mit Tomaten (gibt es aber nur wenige, weil Tomaten ein Nachtschattengewächs sind).
Wendet Euch an: https://www.rettet-das-huhn.de/

Gnadenhof Brödel
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Wettbewerb “Der wachsende Kalender”

Vielen Dank an die lieben Menschen, die uns auf einen weiteren Wettbewerb aufmerksam gemacht haben:

https://der-wachsende-kalender.de/contest/ 🙂

Ab dem 1. Februar kann abgestimmt werden, jedoch nur von den Menschen, die einen nachwachsenden Kalender für 2021
erworben haben:
https://der-wachsende-kalender.de/contest/abstimmung-erklaerung/
https://primoza.de/Wachsende-Kalender/
https://www.facebook.com/DerWachsendeKalender/

Wer also mitmachen möchte: Vielleicht ist ja ein solch nachwachsender Kalender etwas für Euch?

Wir werden versuchen 4000 Euro für weitere Klimaschutz-Anpflanzungen, Streuobstwiesen, Blühwiesen, Nistkästen,
technisches Equipment sowie Beweidungszäune für unsere Gnadenhoftiere zu gewinnen.
Den kleinen Bewerbungsfilm sehr Ihr hier 🙂

Unsere kleine Natur- und Tierschutzgruppe “gemeinnützige UG ‘Umweltschutz und Lebenshilfe'” aus Melle (Nds.) hat sich auf den Insektenschutz sowie auf den Betrieb eines kleinen Gnadenhofes (http://gnadenhof-broedel.de)
spezialisiert. Wir legen Blüh- und Streuobstwiesen an und retten diverse Lebewesen vor der Schlachtung oder Euthanasie.
Aktuell leben weit über 100 Tiere bei uns, die “keiner mehr haben wollte”.
Mit dem Geld aus dem Wettbewerb würden wir in unserem Projekt “Klimaschutz und Artenvielfalt durch tierische Unterstützung”
weitere Wildblumenwiesen (basierend auf regionalem Saatgut) und Streuobstareale schaffen.
Wir werden zusätzlich Klimaschutzanpflanzungen leisten (insbesondere hitzerobuster Starkzehrer-Bäume, deren Wachstum mit den Hinterlassenschaften
unserer Ponys & Co. befördert wird), Nisthilfen für unterschiedliche Vogelarten anlegen und die Entwicklung der neugeschaffenen Biotope
per Kameraaufnahmen dokumentieren. So können wir “auf die Smartphones und Computer” in unserer Region transportieren,
wie leicht es ist, sich für Klima- und Artenschutz zu engagieren. Mann muss es einfach nur TUN, ok, und etwas monetäre Unterstützung ist
dafür auch notwendig.
Zusätzlich würden wir Zäune und Zaunpfosten kaufen. Diese sind wichtig, um Setzlinge vor Wildverbiss zu schützen. Zudem
sollen unsere Gnadenhoftiere verschiedene Streuobst- und Blühwiesen schonend beweiden.
Eine Tierbeweidung ist deutlich lebenserhaltender für viele Insekten, Amphibien, Reptilien und Kleinsäuger als eine Mahd durch Maschinen.
Zudem profitieren viele Insektenarten von den “Hinterlassenschaften” der Weidetiere.

Mit dem Geld aus dieser Abstimmung würden wir folgendes erwerben:
* Regionales Blühwiesensaatgut
* Baum- und Heckensetzlinge
* Hochstamm-Obstbäume (alte Sorten) für Streuobstwiesen
* Nistgelegenheiten für Steinkäuze, Waldkäuze, Schwalben, Sperlinge, Stare & Co.
* Technisches Equipment zur filmischen Dokumentation der Biotop- und Nistkastenbesiedelungen
* Zäune und Zaunpfosten, mobile Weidehütten für die schonende Blühwiesenbeweidung

Die Uhr tickt….noch 6 Wochen, dann geht die Saison wieder los.

Die Uhr tickt….noch 6 Wochen, dann geht die Saison wieder los.
Blühwiesen, Blühwiesen, Blühwiesen…🐝🐛🦋🌼🌻🌞🌼🌸🌺

Im Augenblick ist es relativ ruhig, trotzdem wird auch im Winter möglichst viel
gewerkelt, ansonsten wäre das Frühjahr etwas “overloaded”.
Heute wieder 10 Millionen Zaunpfosten in die Erde geschlagen – die inoffiziell-offiziell beschissenste Naturschutzarbeit aller Zeiten ever!!! Ich kann die Dinger nicht mehr sehen! Muss aber sein. Ohne Zäune
keine Heckensetzlinge, keine Baumsetzlinge, keine Obstbäume – die werden rigoros vom Dammwild abgefuttert.

Und Nisthilfen angebracht (z.B. einen Starenkasten, eine Halbhöhle und einen Kasten für Mauersegler)
und weitere Obstbäume gesetzt.

Das Artensterben offensiv angehen – das hilft uns allen.

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de

Spenden (steuerlich absetzbar):
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