Prüschzülla on Toür

Grosses Geschnatter am Donnerstag Abend. Priscilla (ausgesprochen: Prüschzülla) war heute tagsüber in unserem Garten unterwegs. „Hier üsch prüvat, Prüschzülla“, sach ich.
„Wüscht isch nüsch“, antwortet sie.
Na güt. Schwümm drüber…ich so.
Sie versteht nüscht so ganz…Als sie wieder bei ihren Kollegen/innen war, war dü früdü grüss…

Gnadenhof Brödel Melle
http://gnadenhof-melle.de

Willkommen an Bord

Mit Markus Schlie haben wir nun eine weitere Person ganz offiziell im Gnadenhofteam (Team Wulberg). Markus ist unser „Hühnerflüsterer“ 🙂
Hab noch nie zuvor gesehen, dass Hühner so menschenbezogen sein können, das ist fast schon magisch.

Markus übernimmt jetzt hier z.B. einen Füttertag und schreckt auch vor den harten Aufgaben (körperlich anstrengendes Ausmisten, Schleppen von 50Liter-Kanistern) nicht zurück.
Willkommen an Bord 🙂
Gnadenhof Brödel Melle
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Gänserollstuhl fast fertig

Der Gänserollstuhl für Liffi ist fast fertig. Absolut stabil ist das Gerüst aus Aluminium und Stahlverstrebungen. Dennoch lässt es sich ganz leicht bewegen. Fehlt nur noch der höhenverstellbare Sitzkorb, dann können Liffi und ihr Kumpel Sara im Frühling auch draussen umherrasen 🙂

Gnadenhof Brödel Melle
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Danke!! Danke für Eure Unterstützung!!

Es ist Zeit für ein großes großes Dankeschön!
Und jetzt wollen wir zurückgeben.
Was seit gestern vormittag passiert ist, das ist intergalaktisch.
Das Telefon stand kaum still, der Facebook-Messenger und das Email-Konto quillen über.
Bitte habt Verständnis dafür, dass es etwas dauert, bis wir uns bei Euch allen mit einer Nachricht bedankt haben, bis wir alle
Nachrichten gelesen haben….Bis alle Antworten verschickt sind…
So etwas haben wir noch nie erlebt und hätten es nicht für möglich gehalten.

Teil 1) Danke für eingegangene Spenden an (soweit wir es sehen können):
Intern: Wir veröffentlichen die Klarnamen aus Datenschutzgründen nur dann, wenn wir wissen/annehmen dass wir es dürfen….

Frank Strötzel (nur der TSV ;-)), Niklas Schulke (Danke :-)), Udo Kemenah (sofern Du irgendwann mal noch Saatgut gebrauchen kannst, gib gerne Bescheid :-)),
Carsten Krehl (Grüße an die ÖDP), Jana Raabe (das Projekt machen wir gemeinsam :-)), Peter Knobeler,
Reiner Schooss, Rena Henke, Gabi Münch, Nicole Martin, Thomas Allewelt (Danke einmal mehr), Wiebke Schnebel-Hindermann (Danke wie schon so oft!),
Deirdre Lange Eekhoff, Stefan Möckel, Markus Schlie (der Hühnerflüsterer :-)), Werner Meyknecht (Deine Insektenhotels sind unübertroffen ;-)),
Minna Minza (Danke!!!), Alica Peitz (Grüße von Liffi), Tala Mancas, Evita Pardon, Ulrike Zinn, Mirah GW, Claudia Mehlert, Daniela Krawall,
Birgit Born, Ele Luise Haine (einmal mehr vielen lieben Dank), Nicole Glacet, Mascha Kemmler (Mandy geht es prima :-)), Petra Gutsmann, Gabi Münch, Lia Maru,
Regina Opitz, Sonja Giesecke, Andreas Gräber, Heike Ladage, Kirsten Niemann, Jens Rietbrock, Anja Peters,
Alena B., Miriam N., Jennifer J., Hubertus G., Nicole G., Mele B., Stephanie P., Eva K., Sophie R., Ute S., Claudia S., Jutta L.,
Christa H., Simone K-S., Britta A., Heike H.-B., Deniz K., Mirah W., Maria B., Franziska B., Sabine K., Ulrich G., Janet K.,
Heike L., Sara K., Mabo B., Alexandra J., Janine W., Micha N., Holger T., Wilfried B., Dirk A., Jürgen N., Kristine T., Tobias K.,,
Sabine H., Daniela J., Aileen A., Bernd W., Christine B., Birgit N., Thorsten B., Ingrid G., Katja B., Thorsten L., Ute T., Sina W.-O., Nina M., Gudrun P., Hanna U., Kerstin M., Cornelia O., Sabine S., Manuela B., Vera V., Annette F., Jörn K., Anna-Lena M., Nina S.,
Bettina H.-S., Ulrike S., Annemarie M., Chrstine W., a k, Janett T., Sonja V., Katrin B., Annemarie G., Claudia S.,
Sabie H., Alexander W., Susanne H., Daniela P., Daniela K., Mareile K., Anke O., Claudia M., Karin R., Ingo B., Karsten V. M., Susan S.,
Janine W., Jule S., Kristina W., Kristin B., Irene D., Anne Marie, Magdalena B., Wiebke Hms, Irma G., Anja P., Kerstin S.-S.,
Carme G., Kristina L.,

….ich hoffe, ich habe Niemanden vergessen – im Augenblick kann leider unbeabsichtig mal etwas „durchrutschen“.
Weitere Dankesnachrichten werden folgen 😉

Diese Solidarität, welche wir in dieser Form niemals für möglich gehalten hätten,
ist der Wahnsinn!!! Danke!!!!
Und jetzt sind wir natürlich auch dran unsere Zusagen, welche wir für Spendenleistungen gemacht haben, einzuhalten.
Die eingegangenen Spenden haben viele viele Sorgen „pulverisiert“.
Danke!!

Also an alle, die gespendet haben: Ihr erhaltet innerhalb der nächsten Woche eine Nachricht und könnt gerne schon vorab einmal schreiben, was Ihr gerne in Anspruch nehmen möchtet.
Um das alles (auch nachrichtlich) in „geordnete Bahnen“ zu lenken, schreibt bitte eine Email an:
info@umweltschutz-und-lebenshilfe.de

Wir bieten an:

* Freies Gemüse ohne Pestizide

Einiges ist schon ausgesät (unter Folie, siehe Bild). Wir werden dann ab Mitte/Ende Mai (vermutlich einmal wöchentlich, vermutlich am Wochenende) feste Termine
anbieten, an welchen sich jedeEr von Euch Gemüse selber pflücken kann.
Die Aktion wird bis in den August gehen. Ihr werdet Zuchinis ernten können, wie Ihr sie noch nie gesehen habt 🙂
Die Kartoffeln sind zum Vorkeimen ausgelegt. Auf etwa 300 m² wird es da jede Menge schönes und gesundes Gemüse geben 🙂

* Insekten-Nisthilfen mit dem klassischen Ziegen-Schafe-Nage-Muster des Gnadenhofes Brödel (hätte vor zwei Tagen nicht gedacht, dass es diese Wortkonstellation so überhaupt gibt ;-), die Anzahl der Anfragen ist der Hammer).

Unsere Schafe und Ziegen arbeiten im Akkord um die Vielzahl der Bestellungen zu bearbeiten. Dank einer guten Connection
in die Holzreste-Szene kommt kontinuierlich Nachschub.
Schaf Molly hat hier das Produktions-Kommando übernommen: „Nagt schneller, leute!! Nagt!! Und futtert die Mineralstoffe der Rinde!“ Und weiter: „Kai, wir müssen Biber einstellen. Sonst schaffen wir das nicht….“. Ok, ich denke drüber nach…

In unserer Fabrik (in einer Kolonne mit Zwergen, Wichteln, Trollen und Heinzelmännchen) werden die Dinger dann aktuell in Nachtschichten gebohrt.
Entscheidend bei Insektennisthilfen (das stimmt jetzt aber wirklich) sind die Holzbohrungen. Diese sollen möglichst nicht stirn- sondern längsseitig angelegt
werden (stirnseitig bilden sich oft Risse, welche Feuchtigkeit eindringen lassen). Die Bohrungen sollten möglichst frei von Holzfasern sein, da
diese die Flügel der Wildbienen zerreissen können.
Und jedes Insekt zählt…so weit sind wir mittlerweile. Die Situation ist dramatisch!

Wir haben heute weitere Bohrer und Rundfeilen bestellt, um zu gewährleisten, dass die störenden Loch-Holzfasern (noch so ein komisches Wort) entfernt werden.
Bitte habt Verständnis dafür, dass der nächste Schwung Nisthilfen erst in ca. 14 Tagen fertig ist (wir haben noch einige Blühwiesen-Termine, die wir zuvor einhalten müssen).
Jana Raabe hat heute schon ein Exemplar erhalten (siehe Bild). Zugleich mit ihr ein gemeinsames Projekt im nächsten Jahr besprochen.
Mit dem „Hort vor Ort“ aus Osnabrück (dort werden über 120 Kinder betreut) wird es 2021 auf jeden Fall ein gemeinsames Pflanzprojekt geben.
Die Insekten-Nisthilfen bestehen aus Weidenholz und sind in unterschiedlichen Größen zu erhalten – auf Wunsch auch mit Aufhängekordel.
Es gibt hier keinen festen Preis. Jemand, der eine „kleine“ Spende gegeben hat, kann auch gerne ein fertig erstelltes Nistholz in 130cm-Länge erhalten.
Gebt uns gerne Bescheid, was Ihr wünscht….
Es ist nicht entscheidend, wer was spendet, sondern dass Ihr Solidarität zeigt.
Das treibt uns offen gesagt die Tränen der Rührung in die Augen.

* Riesen-Bambus und Riesen-Sonnenblumen

Diese werden aktuell in Gewebesäcken angepflanzt.
An einem arbeitsintensivem Ort auf einer unserer Wiesen (von uns liebevoll „Tagebau“ genannt) tragen wir hier Boden ab,
welcher dann mit Pferdemist angereichert wird.
Der „Tagebau“, der dann am Ende des Sommers ein großes Loch darstellen wird, wird dann im Spätsommer zu einem Feuchtbiotop umgewandelt (Ihr versteht schon: Das „große Ganze“, alles ergibt irgendwie
irgendwann einen (ökologischen) Sinn ;-)).
Bambus und Riesen-Sonnenblumen können dann (wenn alles gut geht) ab Ende Mai hier von allen SpenderInnen abgeholt werden.
Warum Bambus?
Es gibt weltweit etwa 1700 Bambusarten.
Wir setzen hier eine Art ein, welche in sehr kurzer Zeit sehr viel CO2 speichert und viele Nährstoffe umwandelt.
Denn die Speicherung (in kurzer Zeit) von viel CO2 gegen die Klimaerwärmung wird uns in den nächsten Jahren noch vor einige Herausforderungen stellen.

* Dünger für den Garten

Gebt uns Bescheid, wenn Ihr guten Stoff braucht. Wir können da was drehen 😉
So unter der Hand versteht sich…Die Übergabe wird dann mit verbundenen Augen in einer namentlich noch nicht genannten Tiefgarage stattfinden…Das Codewort lautet: „Zickezacke-Hünerkacke“.

Im Ernst: Wir stellen Euch Gewebesäcke mit Hühner-, Schaf-, Ziegen- und Pferdemist zusammen.
Doch Vorsicht: Der Mist ist frisch, heisst: Er ist sehr „scharf“.
Um ein etas günstigeres Kohlenstoff-Stickstoff-Verhältnis (C-N-Verhältnis) zu erhalten,
befindet sich auch Stroh und Kiefernspäne (antibakteriell) in der Zusammenstellung.
Dennoch ist zu empfehlen, noch 6-8 Wochen zu warten, bis der Mist auf die Beete kommt.

So, soviel für den Augenblick.
Weitere Updates folgen in den nächsten Tagen.

Wer noch spenden möchte (gerne :-).
Das geht hier:
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-brodel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabruck
oder hier:
https://www.betterplace.org/de/projects/61252-blumiger-landkreis-osnabruck
Danke!!!
Gnadenhof Brödel Melle + Naturschutzprojekt „Blumiger Landkreis Osnabrück“
http://gnadenhof-melle.de
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Der Countdown läuft

Der Countdown läuft! ✌️🐸🐝🐛🦋🐾🐾🐾🦔🌼🌞🌻🥉🥈🥇🎤🎷🎷🎷🎷🎷🎺🎻Noch 7 Blühwiesen bis zum Bundesweit ersten „Blühwiesenkorridor“ (35 Kilometer von Hagen a.T.W. bis nach Melle),
auf welchem dann auch Insekten mit (relativ) geringen Flugradien (1600 m) sich genetisch austauschen können.
Am 20. Mai (Weltbienentag) ist es soweit!!!
Blühwiesen 165 bis 169 sind nun auch angelegt.
Auch hier wieder mit tatkräftiger Unterstützung (danke an Herrn Flohre). Eine dieser Blühwiesen grenzt direkt an das neu entstehende Gewerbegebiet in Melle/Gesmold.
Die Bürgerinitiaitve hat hier gemeinsam mit der Stadt ausgezeichnete Arbeit geleistet. Ein „grünes“ Gewerbegebiet entsteht hier.

Es ist toll, wie viele Menschen selber aktiv werden.
Und überall hören wir Ähnliches: „Wir sehen kaum noch Schmetterlinge! Die Vögel in unseren Gärten werden weniger.
Wir müssen JETZT handeln!“.

Aber wenn man sich mal die Karte anschaut, dann ist es bärenstark, was im Landkreis von vielen vielen Menschen gemeinsam geleistet wurde (Verortung der Wildblumenwiesen, welche in den letzten 4 Jahren angelegt wurden):
http://insektenrettung.de/karte/oltest/dist/pollenversorgung2.html?mlat=915031&mlon=6847523&zoom=12

Es macht Spaß dabei ein Teil des Ganzen zu sein.
Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de

Spenden für den Artenschutz:
https://www.betterplace.org/de/projects/61252-blumiger-landkreis-osnabruck

Was für ein ereignisreicher Tag – Weitere Blühwiesen geschaffen

Was für ein Tag heute. Teil 1 des Tages kommt heute.
Teil 2 wird morgen gespostet. Danke an alle, here we go.

Zu jeder Krise gehört ein klassisches Verhalten.
Erst die Sorge, dann eine gewisse Angst.
Und irgendwann ist der Punkt erreicht an dem man sagt:
So, jetzt reicht es. Jetzt reissen wir irgendwie das Ruder rum!!

So geschehen heute. Bedröppelt heute morgen begonnen alles für den Blühwiesentag vorzubereiten.
Ich reisse am „Anreißseil“ des Motoreinachsers, da reisst die Schnur…
Das kann doch wohl nicht wahr sein!!!
Wütende Flüche ausstoßend verfluche ich den Tag, an dem wir mit den Blühwiesen begonnen haben.
Ich fange laut an zu schimpfen.

„JohnBoy, was ist das für eine Kacke hier??!!“

Unser Motoreinachser, mit dem wir uns seit 2017 durch den Landkreis fräsen, heisst „Johnboy“.
Er ist ein wenig in die Jahre gekommen und hat hier und da Rost angesetzt.

„Wo kriege ich denn jetzt ein Anreißseil her???Alle Anreißseil-Läden im Umkreis sind geschlossen! Scheiße!!!“

Wer kennt sie nicht, diese Läden in Herford, Bielefeld, Osnabrück, Dortmund…?
Inmitten des Zentrums gelegen Anreißseile in allen Farben, Formen und Variationen.
So ein Anreißseil kann man immer gebrauchen. Anreißseile sind systemrelevant. Wie sollen wir Blühwiesen für den Artenschutz schaffen ohne
Anreißseil für unseren Johnboy?

Ich fange an auszuflippen, fluche laut vor mich hin und beginne wütend gegen das Garagentor zu treten.
Johnboy macht mit. Auch er fängt an alles zu ramponieren und die Garage auseinander zu nehmen.
Sehr gut! So sieht echte Solidarität aus. Gemeinsam verwüsten wir erst einmal die Hofeinfahrt und waschen uns danach jeweils den Mund mit Seife aus.

„Junge, wo kriege ich denn jetzt ein Anreißseil für Dich her, häh??“

„Das ist Dein Job, Chef. Ich bin für das Fräsen der Böden zuständig. Hättest mich halt besser durchchecken müssen.“

„Grrrr“, denke ich. „Klugscheißer!!!“
Mein Blick gleitet über den Friedhof unserer Einachser.
Hinten in der Ecke schläft „KingKong IV“ den Schlaf des Gerechten.

„Ey, King. Ich brauche Dein Anreißseil! Geht das klar?“, rufe ich.

King öffnet ein Auge und murmelt müde: „Ich bin Rentner, nimm das verdammte Seil und lass mich schlafen.
Ich mache hier garnichts mehr….“

Na also. in aller Frühe noch eine Anreißseil-Transplantation durchgeführt und heute die Blühwiesen Nummer
158 bis 164 angelegt (hauptsächlich kleinere Areale).
Hat Spaß gemacht.
Schön ist es immer auch, wenn die Flächenbesitzer mitmachen.
Das hat gut geklappt.
Während es 2017 und 2018 noch tendenziell hieß: „Lass die Freaks mal machen!“,
so ist es heute eher ein: „Wie kann ich unterstützen? Ich will auch was tun!
Wir müssen gegen das Insektensterben aktiv werden!“
Schön auch, wie sich Hühner über eine frisch gefräste Fläche freuen (siehe Bilder). Jede Menge Würmer und Eiweiß…

Der Blühwiesenkorridor rückt zum Greifen nahe!
Das schaffen wir – insbesondere auch Dank JohnBoy!
Und selten war das Feierabendbier so lecker wie heute….

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
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https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-brodel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabruck

Spendenaufruf Gnadenhof Brödel und Blumiger Landkreis Osnabrück

Angesichts der schwierigen Situation durch Corona und eines massiven Spendeneinbruches ist es nun soweit:
Erstmalig in der Geschichte des Gnadenhofes Brödel Melle und des Artenschutzprojektes
„Blumiger Landkreis Osnabrück“ müssen wir nun einen offiziellen und öffentlichen Spendenaufruf starten :-/(🧐😥🐌🦋🐝🐴🦑🐢🤹‍♂️🚑🚑🚑💰💰

Leicht fällt uns das nicht. Und eigentlich ist Jammern auch nicht so unbedingt unser Ding,
die Situtation lässt uns jedoch nach einer sorgenvollen und schlaflosen Nacht keine andere Wahl.
Um uns herum haben einige Einrichtungen schon aufgeben bzw. müssen pausieren (z.B. auch aus Gründen des Jobverlustes),
wir werden alles tun um das irgendwie zu verhindern.

Die Spenden gehen aktuell massiv zurück (kein Vorwurf. Wenn man nicht weiß, wie es die nächsten Wochen weitergeht,
dann ist das nachvollziehbar). Gleichzeitig müssen hier Versicherungen, Pachtzahlungen, Spritkosten und Saatgut für Blühwiesen, Tierarztkosten und
natürlich das Futter auch weiterhin bezahlt werden.

Wer etwas für den Gnadenhof und die Anlage von artenreichen Blühwiesen spenden kann und möchte (Betterplace verschickt immer am Jahresende
Spendenbescheinigungen):
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-brodel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabruck
Und gleichzeitig ist es uns wichtig, etwas zurückzugeben.
Folgendes können wir anbieten:

a) Auf unserem 300 m²-Gemüseacker kann ab ca. Mitte/Ende Mai geernet werden.
Wer darauf Lust hat kann gerne gegen eine Spende ernten und jede Menge Gemüse mit nach Hause nehmen.
Angebaut ohne Pestizide natürlich. 🙂

b) Genagtes Wildbienenhotel (kann aufgrund der Größe leide rnicht verschickt werden, ist aber abholbar :-))

In stundenlanger Heimarbeit werkeln auch unsere Tiere nun mit.
„Wir müssen etwas tun“, sagt Schaf Molly. „Wir müssen jetzt alle irgendetwas beisteuern.“
Schafe und Ziegen nagen Insektennistholz ab, sodass das klassische „Gnadenhof Brödel-NageMuster“ entsteht.
In diese Stämme (dicken Äste) bohren wir Löcher unterschiedlicher Durchmesser, sodass diese als Insektenhotel von Wildbienen bezogen werden können

c) Ihr benötigt Dünger für den Garten?
Einen Mix aus Pferde-, Hühner-, Schafs- und Ziegenmist für Eure Tomaten z.B.?
Da können wir helfen 🙂 Gebt uns Bescheid. Wir stellen Portionen zur Verfügung.

d) Riesensonneblumen und Riesenbambus
Diese säen wir ab nächster Woche (nach der Kälteperiode) in Gewebesäcken aus.
Riesenbambus ist eine der am schnellsten wachsenden Pflanzen der Welt – und speichert innerhalb kurzer Zeit Unmengen an CO2.
Im heimischen Garten, neben einigen XXL-Sonnenblumen, nimmt dieser schnell eine Leuchtturmfunktion ein.
Nachdem Bambus und Sonnenblumen keimen können diese gerne hier abgeholt werden.

Gnadenhof Brödel Melle und Insektenschutzprojekt „Blumiger Landkreis Osnabrück“
Aufgeben ist nicht!

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Extremsport-Wochenende steht bevor

Dieses Wochenende liegt das Blühwiesen-Extrem-Wochenende vor der Brust. 2 weitere hat Karsten gestern angelegt. Blühwiese Nummer 156 und 157 seit Frühjahr 2017. Arbeit im Akkord.

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
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So sieht der Alltag auf nem Gnadenhof aus

Danke an Markus Schlie für die heutige Unterstützung bei der Abendfütterung.
Hast Du gut gemacht! 🙂

Wir haben ja ganz ganz oft Anfragen, ob man uns nicht bei den Tieren unterstützen kann.
Leider ist es so, dass viele Menschen vielleicht mit „falschen“ Vorstellungen zu uns kommen (Markus war nicht so :-)).
Die Arbeit mit und Fütterung unserer (mittlerweile über 100) Tiere bedeutet nämlich, dass
auch eine sehr sehr hohe Bereitschaft und Zuverlässigkeit vorhanden sein muss, wenn es mal ungemütlich ist (über 30 Grad oder strömender Regen).
Oder dass es eben auch dazu gehört, große Mengen von nicht immer angenehm riechender Tierhinterlassenschaften
ausgemistet werden müssen (und in den natürliche Kreislauf des Bio-Garten etc. einbringen zu sind).
Ein weiterer „Knachpunkt“ ist, dass wir auch selber die Zeit haben müssen, alles zu begleiten, zu erklären
und zu schauen, ob es korrekt verläuft.
Z.B. dürfen Ziegen, Schafe und Ponys auf garkeinen Fall das Futter erhalten, welches an Hühner, Enten und Gänse geht.
Und auch die Gabe von MEdizin ist immer wieder ein wichtiger Faktor, die sehr präzise ausgeführt werden muss.
Ja, und es gehört ebend auch dazu, dass wir anfänglich Fütterungen begleiten wollen und müssen, weil
einfach sehr viel auf dem Spiel steht (das Leben der Tiere)…

Und dann gehört dazu (und das ist der Schwerpunkt der Arbeit, ohne das ist es nicht möglich): Harte, körperlich sehr harte, Maloche!!
Wasserkanister schleppen! Und wir reden nicht über 30 Kilo oder so…
Wir haben hier mal aufgelistet, was so das Tagegeschäft ist:

http://www.umweltschutz-und-lebenshilfe.de/unsere-arbeit-im-ehrenamt-wie-sieht-die-eigentlich-aus/

Bitte habt Verständnis, dass wir aufgrund bisheriger (oft nicht ganz glücklicher) Erfahrungen, leider
(oft auch aus Zeitgründen) häufig schon im Vorfeld Absagen erteilen müssen. Das ist NIE böse gemeint sondern eher ein Ausdruck
der Alltagsarbeit im Ehrenamt. Denn der Gnadenhof ist nur EIn Teil, der zeitliche Druck der Artenschutzprojekte kommt logischerweise noch dazu.

Dank Markus sind alle Tiere, tatkräftig unterstützt, nun mit einem vollen Bauch in ihren Unterkünften und freuen sich, glücklich und zufrieden schlafend, auf den nächsten Tag 🙂
Danke!

Gnadenhof Melle
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Spenden für den Gnadenhof:
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Guido Maria Kretschmer unterstützt Klima- und Artenschutzaktion im Landkreis Osnabrück

Auch wenn die Aktion ‚500 AKA‘ „500 aktiv für Klima- und Artenschutz im Landkreis Osnabrück“ aufgrund von Corona verschoben ist
(http://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/):
Die Unterstützung auch durch Prominente ist nach wie vor toll 🙂
Neben Udo Lindenberg und Sarah Wiener macht nun auch Guido Maria Kretschmer mit.
Wir sagen „Vielen vielen Dank“ für das schöne Bild 🙂
Sämtliche Bilder werden dann für unsere Klima- und Artenschutzaktionen versteigert. ✌️🙋‍♀️🏃‍♀️🏃‍♂️🙋‍♂️👑🕶

Und wir bleiben in der Zwischenzeit natürlich nicht tatenlos, denn Blühwiesen für die Artenvielfalt dürfen wir trotz des Virus anlegen (das ist aufgrund der benötigten Maschinen
zumeist eine Lonely-Action ;-)).

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen, Klima schützen
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